17. – F.I.M Offene Bühne für freie Improvisation : DIE FABRIK, Frankfurt-Sachsenhausen

Di., 11. Juni 2019
19:00

Opener des Abends:
Spatial Drations mit
Christopher Dell – Vibraphon
Jonas Westergaard – Kontrabass
Christian Lillinger – Schlagzeug

Das Trio „Spatial Durations“ arbeitet seit 2011 an einem Verfahren, das energetisches Spiel mit struktureller Durchführung verbindet. Kompositionale Materialien werden in real-time permanent neu verschaltet. Aus dem Interagieren der Musiker heraus entfaltet sich ein musikalischer hoher Energiezustand unterschiedlichster Differenzierungen, Varianten, Klangüberlagungen und Verweiszusammenhänge. Die perkussive Körperlichkeit von Vibraphon und Schlagzeug trifft auf die pulsierenden Schattierungen des Kontrabasses. Im Vordergrund steht dabei nicht formale Bestimmung sondern Ausarbeitung von Form als Produktionsprozess. Deshalb versteht sich das Trio auch nicht im traditionellen Sinn als Solist plus Rhythmusgruppe, sondern vielmehr als ein relationales Ensemble, in dem alle Spielpartner gleichberechtigt handeln und damit den herkömmlichen Gegensatz von Solieren und Begleiten transzendieren.

Im Anschluss an die Opener Band sind experimentierfreudige Musiker eingeladen in verschiedenen Zusammensetzungen vor Publikum frei zu improvisieren.

Näheres zur Veranstaltung und Musikern auf unserer Website http://fim-ffm.de

Ort:
Die Fabrik – Kulturwerk Frankfurt
Mittlerer Hasenpfad 5 / im Hof – Frankfurt-Sachsenhausen (nähe Südbahnhof)

Vorschau:
14.08.2019: F.I.M. Sommerspecial im Yachtklub mit dem Opener: Lömsch Lehmann (kl) – Erwin Ditzner (dr)
22.08.2019: Raumbespielung: Altstadt – Römer – Historischen Museum (Hof)
12.09.2019: F.I.M. Formationen + (u.a. mit Rudi Mahall)
22.10.1019 F.I.M. Frankfurt trifft FIM Basel mit dem Opener: Andrea Maria Maeder (Tanz) – Eric Ruffing (synt.) – Tassos Tataroglu (tr) – Martin Götte (dr)

Christof Lauer: Jazz-Meditation

Mi., 5. Juni 2019
17:00bis17:30

Der Saxofonist Christof Lauer hat sich mit seiner kraftvollen Virtuosität einen Spitzenplatz in der Jazz-Welt erspielt. Im Februar 2019 startet er mit einem neuen Format: In der Alten Nikolaikirche am Frankfurter Römer spielt er an jedem ersten Mittwoch im Monat 30 Minuten frei improvisierte Musik. Er inspiriert die Zuhörer und spontanen Besucher, lässt sie zu sich kommen, in Klangwelten eintauchen und lenkt die geistigen Kräfte zu kreativem, in die Tiefe gehendem Nachdenken.

Christof Lauer gehört ohne Zweifel zu Frankfurts Vorzeigemusikern und steht in einer Reihe mit den Mangelsdorff-Brüdern oder Heinz Sauer als Markenzeichen für die Jazzstadt Frankfurt. Aufgewachsen in einer nordhessischen Pfarrersfamilie, studierte er in Frankfurt und in Graz. Nach seiner Rückkehr nach Frankfurt Ende der 1970er Jahre wurde er Solist im Jazzensemble des Hessischen Rundfunks, nahm 1994 Charlie Marianos Platz im United Jazz and Rock Ensemble ein und gehörte ab 1996 zum Albert Mangelsdorff Quintett; bis Ende 2018 war er Mitglied der NDR Big Band. Er ist ein umtriebiger Weltenbummler: Mit seinen zahlreichen Bandprojekten –z.B. mit Michel Godard oder Patrice Héral – spielt er weltweit. Er wurde mit dem SWR-Jazzpreis (1986) und mit dem Hessischen Jazzpreis (2005) ausgezeichnet. 2015 erhielt er den Echo Jazz für „Petite Fleur“ als Bigband-Album des Jahres.

Christof Lauer (sax)

www.christoflauer.com

Alte Nikolaikirche | Mi., 6.2., 6.3., 3.4.,1.5.,5.6.2019 | 17 Uhr | Eintritt frei
keine Reservierungen