Thomas Bachmann Group

Sa., 1. Juni 2019
19:30

Die Thomas Bachmann Group hat gerade ein neues Album vorgelegt. „Hier und Jetzt“ heißt es und ist beim Schweizer Label unitrecords erschienen. In der Frankfurter Musikwerkstatt präsentieren die drei sympathischen Jazzmusiker ihr aktuelles Programm und haben auch die neue CD im Gepäck … Das „Jazztrio mit Spieltrieb“, wie der Jazz-Journalist Armin Knaur aus Reutlingen die Formation bezeichnet, setzt dabei konsequent auf spontanes, interaktives Zusammenspiel sowie überzeugende Kompositionen und Arrangements. „… ein bewundernswert aufeinander eingespieltes Trio, dessen Spieltrieb und klangliche Neugier immer neue Wege finden und das Publikum immer neu überraschen.
Toll, was sich aus dieser minimalistischen Besetzung machen lässt, wenn man mit einer Offenheit und einem Können wie diese Drei an die Sache herangeht.” (Armin Knaur, Reutlinger General-Anzeiger)

www.thbachmann.de

Mit freundlicher Unterstützung der Jazzinitiative Frankfurt am Main

Frankfurter Musikwerkstatt | Sa. 01. Juni 19:30 Uhr | Einlass 15 €/ 12 € (erm., auch JIF-Mitglieder)
Reservierung: 06109-376663 oder info@fmw.de | www.fmw.de
Edisonstr. 8 | 60388 Frankfurt am Main | U4/U7 > Enkheim “Hessencenter”

F.I.M. – KOHMANN / ZÖLLNER / WEISS

Mi., 22. Mai 2019
20:00

15. – F.I.M. – Offene Bühne für freie Improvisationen
Opener : KOHMANN / ZÖLLNER / WEISS mit Stefan Kohmann – Vibraphon, Eva Zölner, Akkordeon, Ingo Weiß – Saxophon
Mittwoch, 22.05.2019, Beginn: 20.00 Uhr, Einlass: 19.30 Uhr

Mit Saxophon, Akkordeon, Vibraphon und diversen Schlaginstrumenten loten Ingo Weiß, Eva Zöllner und Stefan Kohmann dynamische Bandbreite und feinsinnige Gestaltung der freien Improvisation voll aus. Experimentierfreude, Spontanität und originelle Klangerzeugung gehören zum Handwerkszeug des Trios, das sich – man glaubt es kaum – im Westerwald kennen gelernt hat und seitdem überregional von sich reden macht.

Das Trio Kohmann/Weiß/Zöllner spielt handgemachte Musik und lotet die Grenzen der freien Improvisation mit dynamischer Bandbreite und feinsinniger Gestaltung voll aus.
Ingo Weiß schafft mit Saxophon und Elektronik faszinierende Klangwelten und bereichert die Band durch seine kreative und sensible Tongebung.
Eva Zöllner ist als gefragte Solistin für Neue Musik weltweit unterwegs, um ihr Instrument in unterschiedlichen Kontexten und Kulturen erkunden. In der Improvisation findet sie eigene Ausdrucksformen und überrascht mit unerwarteten Akkordeon-Klängen.
Stefan Kohmann bewegt sich mit seinem Vibraphon zwischen Jazz und Avantgarde. Unkonventionelle Schlagwerke kommen zum Einsatz, wenn er mit seinen Trio-Kollegen in Interaktion tritt.
Experimentierfreude, Spontanität und originelle Klangerzeugung gehören zum Handwerkszeug des Trios, das sich – man glaubt es kaum – im Westerwald kennen gelernt hat und seitdem überregional von sich reden macht. Im Oktober 2018 erschien ihre neue CD „psycho-country-core“
Im Anschluss an die Opener Band sind experimentierfreudige Musiker eingeladen in verschiedenen Zusammensetzungen vor Publikum frei zu improvisieren.
www.fim-ffm.de
Beginn: 20.00 Uhr I Einlass: 19.00Uhr AK: 7,- € I Erm.: 5,- € I Freier Eintritt für Sessionmusiker

Christof Lauer: Jazz-Meditation

Mi., 1. Mai 2019
17:00bis17:30

Der Saxofonist Christof Lauer hat sich mit seiner kraftvollen Virtuosität einen Spitzenplatz in der Jazz-Welt erspielt. Im Februar 2019 startet er mit einem neuen Format: In der Alten Nikolaikirche am Frankfurter Römer spielt er an jedem ersten Mittwoch im Monat 30 Minuten frei improvisierte Musik. Er inspiriert die Zuhörer und spontanen Besucher, lässt sie zu sich kommen, in Klangwelten eintauchen und lenkt die geistigen Kräfte zu kreativem, in die Tiefe gehendem Nachdenken.

Christof Lauer gehört ohne Zweifel zu Frankfurts Vorzeigemusikern und steht in einer Reihe mit den Mangelsdorff-Brüdern oder Heinz Sauer als Markenzeichen für die Jazzstadt Frankfurt. Aufgewachsen in einer nordhessischen Pfarrersfamilie, studierte er in Frankfurt und in Graz. Nach seiner Rückkehr nach Frankfurt Ende der 1970er Jahre wurde er Solist im Jazzensemble des Hessischen Rundfunks, nahm 1994 Charlie Marianos Platz im United Jazz and Rock Ensemble ein und gehörte ab 1996 zum Albert Mangelsdorff Quintett; bis Ende 2018 war er Mitglied der NDR Big Band. Er ist ein umtriebiger Weltenbummler: Mit seinen zahlreichen Bandprojekten –z.B. mit Michel Godard oder Patrice Héral – spielt er weltweit. Er wurde mit dem SWR-Jazzpreis (1986) und mit dem Hessischen Jazzpreis (2005) ausgezeichnet. 2015 erhielt er den Echo Jazz für „Petite Fleur“ als Bigband-Album des Jahres.

Christof Lauer (sax)

www.christoflauer.com

Alte Nikolaikirche | Mi., 6.2., 6.3., 3.4., 1.5., 5.6.2019 | 17 Uhr | Eintritt frei
keine Reservierungen

Jazzgeschichten: Corinna Danzer

Fr., 24. Mai 2019
20:00

Die Reihe „Jazzgeschichten“ setzen wir fort mit einem weiteren prominenten Frankfurter Jazzmusiker, moderiert von Daniella Baumeister.

Gleich nach dem Studium an der Amsterdamer Hochschule der Künste kam die Saxofonistin Corinna Danzer in die damalige Jazz-Hauptstadt Frankfurt und erhielt prompt 1991 bei der ersten Verleihung überhaupt das Jazzstipendium der Stadt Frankfurt am Main. Mit dem Gitarristen Martin Lejeune gründete sie das Corinna Danzer/Martin Lejeune Quartett, sie spielte mit der hr-Bigband, im United Women‘s Orchestra und der Poliszh-German Jazz Connection. Sie liebt das Theater und arbeitet viel als Theatermusikerin.

Sie liebt aber auch das Unterrichten und hat seit vielen

CorinnaDanzer_by_NatalieFaerber

Jahren ihren Schwerpunkt auf die Jazz-Vermittlung verlegt, vor allem als Dozentin an der Musikschule Friedberg/Hessen und als Initiatorin vieler Musikprojekte an hessischen Schulen. Dort geht es ihr nicht nur um die Kunst des Spielens, sondern vor allem um die Kunst des Hörens. Eine ganz besondere Art der Jazz-Vermittlung entsteht in dieser Ausgabe der Jazzgeschichten, denn Corinna Danzer hat mit so vielen Jazzmusikern auf der Bühne gestanden und ist in Hessen hervorragend vernetzt. Im Gespräch mit Daniella Baumeister wird sie viel zu erzählen haben über den Jazz in Frankfurt und weit darüber hinaus.

Corinna Danzer (sax), Daniella Baumeister (Moderation)

Gethsemanekirche (Gemeinderaum) | Fr., 24.05.2019 | 20 Uhr | 12,– / 9,– € JIF

Reservieren

 

Frankfurter Jazzstipendium

Mi., 15. Mai 2019
19:30

Doppelkonzert

Zur Vergabe des Frankfurter Jazzstipendiums 2019 veranstaltet die Jazz-Initiative auch dieses Jahr gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und der Romanfabrik ein Doppelkonzert.

Das Bülent Ates Quartett eröffnet den Abend mit einem Set; anschließend verleiht Dr. Ina Hartwig, dieFrankfurter Kulturdezernentin, das Jazzstipendium der Stadt Frankfurt, und der Stipendiat bzw. die Stipendiatin übernimmt das zweite Set mit der eigenen Band.Bülent Ates (c) Leander Lenz

Ausgehend vom modernen Jazz begibt sich das Bülent Ates Quartett auf die Suche nach einer imaginären Folklore und bezieht sich dabei auf Musiker des neueren europäischen Jazz wie Louis Sclavis und Aldo Romano. Auch Kompositionen aus dem afrikanischen (Johnny Dyani) und amerikanischen Jazz (Ornette Coleman) sowie die Bearbeitung von Volksliedern und Eigenkompositionen gehören zum Repertoire. Ein offener, spielerischer Umgang mit dem musikalischen Material und ein Schwerpunkt auf der Improvisation gehören zum Konzept des Quartetts. Bülent Ates ist ein Urgestein der Frankfurter Jazzszene und hat in seiner langen Karriere u.a. mit Heinz Sauer, Bob Degen, Jürgen Wuchner und Alfred Harth zusammengearbeitet.

In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main

Bülent Ates (dr), Michael Bossong (sax), Michael Bernschneider (g), Stefan Kammer (b)

Anschließend: der/die Stipendiat/-in + Band

Natalya Karmazin erhält das Frankfurter Jazzstipendium

Kulturdezernentin Hartwig übergibt das 29. Jazzstipendium der Stadt

von Ilse Romahn

(17.05.2019) Kulturdezernentin Ina Hartwig hat am Mittwoch, 15. Mai, in der Romanfabrik das „Frankfurter Jazzstipendium 2019“ an die Pianistin und Komponistin Natalya Karmazin übergeben.

Die vom Kulturamt eingesetzte Fachjury begründet ihr Votum wie folgt: „Die Pianistin Natalya Karmazin zeichnet sich in ihrem virtuosen Spiel und ihren Kompositionen durch eine eigenständige Klangsprache aus. Souverän vereint sie Einflüsse aus dem modernen Jazz und der klassischen Klavierschule, darüber hinaus setzt sie gezielt Griffe ins Innere des Flügels und Manipulationen der Saiten ein, um ihr ohnehin großes klangliches und rhythmisches Spektrum noch zu erweitern. Herauszuheben ist auch, wie sie Einflüsse aus Osteuropa und ihrer ursprünglichen Heimat Ukraine elegant in ihre Musik integriert und dieser dadurch einen speziellen und substanziellen Charakter verleiht. In dem von ihr geleiteten Bandprojekt erweist sich Natalya Karmazin gleichermaßen als kluge Wegweiserin wie als Zuhörerin. Sie lässt ihren Musikern Raum, entwickelt dramaturgisch gekonnt Dynamik und kreiert in subtilen bis energiegeladenen Interaktionen lebendige und eindrucksvolle Konzerterlebnisse.“

Das Frankfurter Jazzstipendium ist mit 10.000 Euro dotiert und wird seit 1990 jährlich von der Stadt Frankfurt vergeben. Es wurde zur Unterstützung der regionalen Jazzszene eingeführt und soll Jazzmusikern sowie Gruppen dabei helfen, sich nach ihren persönlichen Vorstellungen weiter zu qualifizieren. Zudem sollen sie in ihrem Bestreben nach einem individuellen künstlerischen Profil ermutigt werden.

„Natalya Karmazin ist bereits jetzt eine Künstlerin, die eine individuelle künstlerische Sprache auf hohem Niveau entwickelt hat. Es freut mich sehr, dass wir sie mit dem Jazzstipendium der Stadt Frankfurt am Main in der weiteren Entfaltung ihrer Künstlerpersönlichkeit bestärken und unterstützen können“, sagt Kulturdezernentin Hartwig.

Natalya Karmazin wurde am 15. Mai 1976 in der Ukraine geboren. Sie erhielt ihren ersten Klavierunterricht mit sieben Jahren und setzte ihre musikalische Ausbildung in der Ukraine bis zum erfolgreichen Abschluss des Klavierstudiums an der Musikhochschule in Lemberg fort. 1999 kam sie nach Deutschland und absolvierte an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst das Aufbaustudium Jazz und Popularmusik. Zudem ergänzte sie ihre Hochschulausbildung 2008 mit einem Konzertexamen an der Leipziger Musikhochschule.

Bereits 2009 wurde das „Modern Jazz Quintet“ und mit ihm auch Karmazin als Pianistin und Komponistin des von ihr gegründeten Ensembles mit dem Frankfurter Jazzstipendium ausgezeichnet. Die Gruppe hat sich weiterentwickelt und ist unter dem Namen „Karma Jazz Group“ in der Jazzlandschaft hochgeschätzt. Mit der „Karma Jazz Group“, als Solo-Pianistin wie auch in unterschiedlichen Musikformationen hat Karmazin bislang zahlreiche Konzerte im In- und Ausland gegeben. Zudem erteilt sie Musik- und Klavierunterricht. Das Stipendium möchte Karmazin nutzen, um mit ihrer „Karma Jazz Group“ eine weiteres Album zu produzieren.

Nach der Verleihung des Stipendiums durch Kulturdezernentin Hartwig begeisterten Natalya Karmazin und ihre Band das Publikum mit einem Konzertset in der Romanfabrik. (ffm)

Karma Jazz Group:
Daniel Guggenheim (ts, ss), Evgeny Ring (as), Natalya Karmazin (p), Christop Rücker (b), Martin Standke (dr)

Romanfabrik | Mi., 15.5.2019 | 19.30 Uhr | 15,–/12,– € JIF

Karten reservieren

 

After Work Jazz: The J-Sound Project

Mo., 13. Mai 2019
19:00

Der Schwerpunkt unserer Montags-Reihe im Club Voltaire liegt auf jungen, neuen Bands und Projekten aus der  lebendigen und vielfältigen Jazzszene Frankfurt/Rhein-Main. Die Szene ist voller Kontraste, ebenso traditionsbewusst wie modern, experimentierfreudig, virtuos, und – selbstverständlich für Frankfurt – weltoffen und international.

Heute im Club: The J-Sound Project

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Club Voltaire | Mo., 13.5.2019 |  19 Uhr | Eintritt frei

 

Le Baque | Martin Lejeune / Peter Back

Fr., 10. Mai 2019
20:00

Der Saxofonist Peter Back und der Gitarrist Martin Lejeune bereichern schon seit vielen Jahren die Szene in Frankfurt/Rhein-Main, gern auch in gemeinsamen Projekten, z.B. den Soul Jazz Dynamiters, auf deren Album einige ihrer Kompositionen veröffentlicht sind. Beide Musiker haben eine Affinität zur elektronischen Musik im Jazz und lieben die Improvisation – wir dürfen also gespannt sein, wie sie in ihrem eigens für die Gethsemanekirche zusammengestellten Programm das Besondere dieser Duo-Besetzung mit der reizvollen Akustik der Kirche verbinden werden.

PeterBackMartinLejeune

Martin Lejeune studierte Jazzgitarre an der Hochschule der Künste in Amsterdam. 1994 kam er nach Frankfurt, wo er als freischaffender Gitarrist, Komponist und Arrangeur tätig ist; zudem lehrt er an der Musikhochschule Mainz und am Mainzer Konservatorium. 2003 erhielt er das Jazzstipendium der Stadt Frankfurt am Main.

Peter Back studierte am Konservatorium Arnheim und an der Musikhochschule Köln. Er ist Mitbegründer des Main-Kinzig-Jazz-Quartetts und spielte u.a. mit Heinz Sauer, Emil Mangelsdorff, Günter Lenz, Michael Wollny oder der hr-Bigband. Albert Mangelsdorff holte ihn 1999 ins hr-Jazzensemble, mit dem er neben vielen Rundfunkproduktionen zwei Alben einspielte. Peter Back wurde 2016 mit dem Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises ausgezeichnet.

Martin Lejeune (g, theremin, electronics), Peter Back (sax, electronics)

www.martinlejeune-jazz.de
www.peterback.de

Gethsemanekirche | Fr., 10.5.2019 | 20 Uhr | 12,– / 9.– € JIF

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