Christoph Stiefel Inner Language Trio

In der Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | Telefon 069. 4 94 09 02

Christoph Stiefel hat in den letzten 18 Jahren seit der Gründung des Trios in verschiedenen Besetzungen seinen eigenen, sehr persönlichen kompositorischen und pianistischen Stil entwickelt. Mit der sechsten und neuesten CD „Inner Language“ gelingt dem Trio der Durchbruch mit seinem spannenden, eigens entwickelten Konzept, basierend auf ungewohnten rhythmischen Strukturen. Die Kompositionstechnik der Isorhythmie, schon im Mittelalter angewendet, erzeugt im Gespann mit einem heutigen, modernen Jazz-Piano-Trio Sound eine faszinierende sinnliche Sogwirkung – das tranceartige Ostinato produziert unwiderstehliche rhythmische Energie und eine sowohl von konzeptioneller Klarheit als auch von spontaner Emphase geprägte Musik, die gleichzeitig komplex und einfach, intellektuell und emotional, abstrakt und sinnlich ist.
Das Trio wurde von der deutschen Zeitschrift Stereoplay als einer der zukünftigen Klavier-Trio Klassiker (zusammen mit Bobo Stenson, John Taylor, E.S.T. u. a.) ausgewählt und von der schweizerischen Kulturstiftung Pro Helvetia in ihre Prioritäre Jazzförderung aufgenommen. „Jazzthetik“ schrieb: „… die drei Musiker treffen sich stets in dicht groovender Interaktion und Kommunikation. Die Idealvorstellung des Piano-Trios als ein Gespräch zwischen drei gleichberechtigten Partnern wird hier Wirklichkeit – ein verdammt gutes Piano-Trio!“

Es spielen
Christoph Stiefel (p)
Thomas Lähns (b)
Marcel Papaux (dr)

Eintritt: € 15,– / 12,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Doppelkonzert: Verleihung des Arbeitsstipendiums Jazz der Stadt Frankfurt am Main / Contrast Quartet

Im Theaterhaus | Schützenstraße 12 | Telefon 069. 2 99 86 10

… selbstverständlich wissen wir nicht, was die Jury, der 2009 ein Mit­glied der Jazzinitiative angehört, gesprochen hat, sind aber sicher, dass der oder die Gewinner/innen des Arbeitsstipendiums, das die Stadt Frankfurt seit 1991 gut dotiert vergibt, sich nahtlos in die Reihe der richtigen Entscheidungen einreiht.
Und wie sinnvoll das Arbeitsstipendium vergeben und genutzt wird, zeigt das Contrast Quartet um den letztjährigen Preisträger Yuriy Sych. In der Basisbesetzung zwar ein Trio, indes stets durch einen wechselnden Solisten zum Quartett ergänzt, zählt das Contrast Quartet zu den bemerkenswertesten jungen Jazzformationen aus Frankfurt. Auf dem Debütalbum „Second Wave“  gesellt sich Saxofonist Benjamin Steil zu Pianist und Komponist Yuriy Sych, Tim Roth am Bass und Drummer Martin Standke. Sych schreibt komplexe Kompositionen mit klassischen Elementen, die das Quartett furios, dynamisch und expressiv interpretiert: Mit Rock’n’Roll-Verve und gerne auch Drum’n’Bass-Beats. Lebendig, lyrisch, intelligent, mit einer unglaublichen Selbstverständlichkeit, so dass selbst komplexeste Kompositionen nie konstruiert wirken. Und so spielen sie sich „reif für die erste Liga europäischer Jazzer“, wie das Journal Frankfurt schreibt.

Laudatio: Prof. Dr. Felix Semmelroth
Kulturdezernent der Stadt Frankfurt am Main

Es spielen
der/die Preisträger/innen sowie
Yuriy Sych (p)
Benjamin Steil (saxes)
Tim Roth (b)
Martin Standke (dr)

Eintritt: € 12,– / 9,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In Zusammenarbeit mit dem Amt für Wissenschaft und Kunst und dem Theaterhaus

Xtra: So Weiss – Happiness for a Moment

Glücksmomente sind flüchtig. Die Vergänglichkeit schöner Erlebnisse machen diese so kostbar – und deren Fehlen so schmerzhaft. Das Berliner Jazz-Trio »So Weiss« findet für solche Zustände skeptischer Hoffnung, wehmütiger Erinnerung und wieder errungener Selbstver­gewisserung musikalische Entsprechungen, die direkt ins Herz zielen. Die meist nur auf Gesang (Kristiina Tuomi), Klarinette/Saxophon (­Susanne Folk) und Kontrabass (Roland Fidezius) reduzierten Stücke von »So Weiss« haben in ihrer Melodik weit mehr mit keltischen Balladen, französischen Chansons oder romantischen Kunstliedern gemein als mit Broadway-Klassikern. Gleichwohl sieht sich die Komponistin und Arrangeurin Susanne Folk vom American Songwriting beeinflußt. Bei allen geschilderten Sinnkrisen bliebt das Trio auch auf ihrem zweiten Album Happiness (Traumton) rhythmisch leichtfüßig.

Es spielen
Kristiina Tuomi (voc)
Susanne Folk (saxes, cl)
Roland Fidezius (b)

Eintritt: € 15,– / 12,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In der Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | Telefon 069. 4 94 09 02
In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

50 Jahre Jazz im Palmengarten – Auftaktkonzert

Am 2. Juli 2009 findet das Eröffnungskonzert der Reihe Jazz im Palmengarten statt.
Termin vormerken!

Die nachfolgenden Termine:
16.07.2009
30.07.2009
13.08.2009
27.08.2009

Jeweils um 19.30 Uhr

EXTRA: Wilson de Oliveira Trio – The Art of the Trio

Do., 19. März 2009
20:30

Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | 069. 4 94 09 02

„The Art of the Trio“ nennt der nicht nur in Frankfurt hoch­renommierte Saxofonist Wilson de Oliveira dieses Projekt, das mit Günter Lenz am Kontrabass und Schlagzeuger Peter Lübke zwei weitere hochkarätige Instrumentalisten vereinigt und viel Eigenes sowie wunderschöne Standards u.a. von John ­Coltrane, Joe Henderson, Michael Brecker, Herbie Hankock oder Ron Carter weiterdenkt und auf höchstem Niveau spielt. De Oliveira hatte bereits mit 16 erste Auftritte in Jazzclubs seiner Heimat Montevideo, u.a. mit Sergio Mendes, Gary Burton, Roy Eldridge oder Claudio Roditi. Zudem studierte er klassische Klarinette an der Hochschule Berlin, komponierte und arrangierte zahlreiche Orchesterwerke u.a. für die HR Big Band, die Frankfurt Jazz Big Band, German Brass und das hr-Sinfonieorchester. Günter Lenz, Träger des Hessischen Jazzpreises, lehrt als Professor in Stuttgart und spielte u.a. mit Coleman Hawkins, Chet Baker, Oliver Nelson, Benny Baily, Albert Mangelsdorff, Bob Degen, Charly Antolini, arbeitete intensiv mit seiner Band Springtime und im Jazzensemble des hr. Peter Lübke, seit 1980 ständiges Mitglied der Pepe Lienhard Band, zählt zu den besten Jazz, Soul and R&B Schlagzeugern weltweit, tourte u.a. mit Jaco Pastorius, Biréli Lagrene, Ernie Watts, Sarah Vaughan, Joe Cocker, Whitney Houston, Silvia Droste, Jeff Cascaro, Till Brönner, Peter Weniger oder Paul Kuhn.

Es spielen
Wilson de Oliveira (ts, ss)
Günter Lenz (b)
Peter Lübke (dr)

Eintritt
€ 15,– / 12,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

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NACHTCAFÉ: Frank Wingold – Clairvoyance

Mi., 18. März 2009
20:00

Theaterhaus | Schützenstraße 12 | 069. 2 99 86 10

Clairvoyance, Hellsicht, steht für Klarheit, und Transparenz, aber auch für die selbstverständliche Sicherheit und Freiheit der Kommunikation zwischen den Musikern. Frank Wingolds neue Formation, nach den freieren, elektrifizierten oder kammermusikalischen Projekten wie Underkarl, ist nun die zeitgemäße Rückbesinnung des mit allen Wassern gewaschenen Gitarristen („Bester Solist“ beim Europe Jazz Contest Brüssel, Gewinner der Dutch Jazz Competition) auf einen originären Jazzbackground; natürlich gebrochen durch Wingolds eigenwilligen Blickwinkel. Jede Komposition evoziert eine eigene, unverwechselbare Atmosphäre, der Hörer ist nah dran an der Band, er hört die Musik in ihrem Entstehungsprozeß atmen. Ein warmer, akustischer Sound, gitarristisch und kompositorisch jedoch kompromißloser und reifer denn je – zeitgenössischer Jazz, elegant, energetisch und interaktiv. Mit Niels Klein (Träger der Förderpreise vor NRW und der Stadt Köln), dem vielgefragten Dietmar Fuhr und Jonas Burgwinkel hat sich Wingold die Traumbesetzung zur Umsetzung seiner musikalischen Visionen erfüllt. Und heraus kam, laut Jazzpodium „eine der gelungensten Produktionen eines deutschen Ensembles der letzten Zeit …“

Es spielen
Frank Wingold (g)
Niels Klein (saxes, cl, bcl)
Dietmar Fuhr (b)
Jonas Burgwinkel (dr)

Eintritt
€ 12,– / 9,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In Zusammenarbeit mit dem Theaterhaus

05132f07

CLUBJAZZ: Gilbert Paeffgen Trio – Sketches from Europe

Club Voltaire | Kleine Hochstraße 5 | 069. 2 9 24 08

Gilbert Paeffgen, der neben dem Schlagzeug auch am Hackbrett brilliert, ist eine mehr als innovative Musikerpersönlichkeit. Er gehört heute zu den gefragtesten Exportartikeln der Schweizer Musik. Zusammen mit dem australischen Pianisten Peter Waters gründete er beispielsweise das Treya Quartet, das in einem vielbeachteten Crossover-Projekt unter Mitwirkung des sardischen Trompeters Paolo Fresu das Werk des Komponisten Gabriel Fauré bearbeitete oder gemeinsam  mit der Opernsängerin Barbara Hendricks die vielbeachtete TV-Produktion „Liebeslieder“ einspielte. Mit seinem international tourenden Trio hat er mit „Pedestrian Tales“ sowie „Sketches From Europe“ zwei preis­gekrönte CDs veröffentlicht. Der Zuhörer wird da, und selbstverständlich auch bei den Konzerten, mit einem warmen SetUp dreier excellenter Musiker empfangen. Zusammen mit Hans Peter Pfammatter und Urban Lienert vermischt Paeffgen Jazz, Avant­garde Rock, Celtic Music und Anleihen aus Drum&Bass, Jungle und Ambient zu einem geschmackssicheren und unverwechsel­baren Trio-Sound.

Es spielen
Hans Peter Pfammatter (p)
Urban Lienert (b)
Gilbert Paeffgen (dr, hammered dulcimer)

Eintritt
€ 9,– / 6,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

NACHTCAFÉ: the astromical unit

Theaterhaus | Schützenstraße 12 | 069. 2 99 86 10

Matthias Müller (er spielte mit herausragenden Improvisatoren wie Matthias Schubert, Gebhard Ullmann, Rudi Mahall sowie mit Albert Mangelsdorff) und Christian Marien begannen ihre gemeinsame Arbeit 2003 mit der Berliner Band „Olaf Ton“. Beide sollten in der Folgezeit in einer Vielzahl gemeinsamer Projekte an einer musikalischen Sprache arbeiten, welche mit Beginn des Duo-Spiels 2006 ihre logische Fortführung fand. Nicht zuletzt auch aufgrund der ungewöhnlichen Besetzung von Posaune und Schlagzeug, geht es beiden Musikern um eine ganz bewusste Überwindung herkömmlicher Konventionen und das Vermeiden einfacher musikalischer Lösungen. Das Ergebnis ist eine raue Musik – gleichzeitig brutal und friedlich, hässlich und schön, aggressiv und freundlich. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist außerdem die Begegnung mit anderen Künstlern. So trafen sie auch auf den in Tasmanien geborenen Clayton Thomas, der bereits mit Alex v. Schlippenbach, Peter Brötzmann, Sonny Simmons oder Mary Halvorson zu hören war, mit dem sie das Trio „the astro­nomical unit“ zu einem der weltweit führenden Ensembles der frei improsvisierten Musik bildeten.

Es spielen
Matthias Müller (tb)
Clayton Thomas (b)
Christian Marien (dr, perc)

Eintritt
€ 12,– / 9,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In Zusammenarbeit mit dem Theaterhaus

CLUBJAZZ: Christoph Aupperle & Ali Neander – Fifty Fingers

Club Voltaire | Kleine Hochstraße 5 | 069. 2 9 24 08

Ali Neander hat nicht nur die Rodgau Monotones mitgeprägt, sondern ist auch für Sabrina Setlur oder Xavier Naidoo kreativ gewesen. Nun wildern er und die „fifty fingers“ quer durch die Musiken, getreu dem Motto: Mit dieser Besetzung ist alles erlaubt! Also bekommen Stücke von Prince, Hermeto Pasqual, Astor Piazzolla oder Chick Corea ein neues Gewand und die zahlreichen Eigenkompositionen klingen bunt gemustert – wie Musik aus aller Welt ohne Weltmusik zu sein. Das Besondere dabei ist der Verzicht auf jegliche Elektronik. Drum & Bass sind hausgemacht, das Akkordeon ersetzt den Synthesizer und die Errungenschaften des elektrifizierten Jazz werden z.B. durch eine Melodica neu interpretiert. Das ist keine puristische Rückschau, das sind überraschende Entdeckungen von Sounds und Grooves, die Rock- Folk- und Jazzfans gleichermaßen einnehmen.

Es spielen
Ali Neander (g)
Martin Wagner (acc)
Christoph Aupperle (vib)
Norbert Dömling (b)
Andreas Neubauer (dr)

Eintritt
€ 9,– / 6,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

christoph-aupperle

EXTRA: Heinz Sauer & Bob Degen – Ile de la Réunion

Do., 6. Oktober 2016
20:00

Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | 069. 4 94 09 02

„Heinz Sauer und Bob Degen spielen ihre lange Vertrautheit in dem erwartet wunderbaren Duo aus: Sauers leidenschaftlich gebändigter, lebenserfahren glühender Tenorsaxophonton und Degens unvorhersehbar versponnenen Motivspuren am Klavier“, so Ulrich Olshausen in der FAZ – unlängst haben sie, die sich schon so lange kennen, in Berlin erneut zusammengespielt, sind gleichsam wieder jung vereint. Beginnend mit der 1979 mit dem deutschen Schallplattenpreis ausgezeichneten LP „Elingtonia Revisited“ wird hier eine so einzigartig faszinierende wie erfolgreiche Duo-Geschichte fortgesetzt und die zwei außerordentlichen Musiker laden ein auf ihre Ile de la Réunion.

Es spielen
Heinz Sauer (ts)
Bob Degen (p)

Eintritt
€ 15,– / 12,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik