50 Jahre Jazz im Palmengarten – Auftaktkonzert

Am 2. Juli 2009 findet das Eröffnungskonzert der Reihe Jazz im Palmengarten statt.
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Die nachfolgenden Termine:
16.07.2009
30.07.2009
13.08.2009
27.08.2009

Jeweils um 19.30 Uhr

EXTRA: Wilson de Oliveira Trio – The Art of the Trio

Do., 19. März 2009
20:30

Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | 069. 4 94 09 02

„The Art of the Trio“ nennt der nicht nur in Frankfurt hoch­renommierte Saxofonist Wilson de Oliveira dieses Projekt, das mit Günter Lenz am Kontrabass und Schlagzeuger Peter Lübke zwei weitere hochkarätige Instrumentalisten vereinigt und viel Eigenes sowie wunderschöne Standards u.a. von John ­Coltrane, Joe Henderson, Michael Brecker, Herbie Hankock oder Ron Carter weiterdenkt und auf höchstem Niveau spielt. De Oliveira hatte bereits mit 16 erste Auftritte in Jazzclubs seiner Heimat Montevideo, u.a. mit Sergio Mendes, Gary Burton, Roy Eldridge oder Claudio Roditi. Zudem studierte er klassische Klarinette an der Hochschule Berlin, komponierte und arrangierte zahlreiche Orchesterwerke u.a. für die HR Big Band, die Frankfurt Jazz Big Band, German Brass und das hr-Sinfonieorchester. Günter Lenz, Träger des Hessischen Jazzpreises, lehrt als Professor in Stuttgart und spielte u.a. mit Coleman Hawkins, Chet Baker, Oliver Nelson, Benny Baily, Albert Mangelsdorff, Bob Degen, Charly Antolini, arbeitete intensiv mit seiner Band Springtime und im Jazzensemble des hr. Peter Lübke, seit 1980 ständiges Mitglied der Pepe Lienhard Band, zählt zu den besten Jazz, Soul and R&B Schlagzeugern weltweit, tourte u.a. mit Jaco Pastorius, Biréli Lagrene, Ernie Watts, Sarah Vaughan, Joe Cocker, Whitney Houston, Silvia Droste, Jeff Cascaro, Till Brönner, Peter Weniger oder Paul Kuhn.

Es spielen
Wilson de Oliveira (ts, ss)
Günter Lenz (b)
Peter Lübke (dr)

Eintritt
€ 15,– / 12,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

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NACHTCAFÉ: Frank Wingold – Clairvoyance

Mi., 18. März 2009
20:00

Theaterhaus | Schützenstraße 12 | 069. 2 99 86 10

Clairvoyance, Hellsicht, steht für Klarheit, und Transparenz, aber auch für die selbstverständliche Sicherheit und Freiheit der Kommunikation zwischen den Musikern. Frank Wingolds neue Formation, nach den freieren, elektrifizierten oder kammermusikalischen Projekten wie Underkarl, ist nun die zeitgemäße Rückbesinnung des mit allen Wassern gewaschenen Gitarristen („Bester Solist“ beim Europe Jazz Contest Brüssel, Gewinner der Dutch Jazz Competition) auf einen originären Jazzbackground; natürlich gebrochen durch Wingolds eigenwilligen Blickwinkel. Jede Komposition evoziert eine eigene, unverwechselbare Atmosphäre, der Hörer ist nah dran an der Band, er hört die Musik in ihrem Entstehungsprozeß atmen. Ein warmer, akustischer Sound, gitarristisch und kompositorisch jedoch kompromißloser und reifer denn je – zeitgenössischer Jazz, elegant, energetisch und interaktiv. Mit Niels Klein (Träger der Förderpreise vor NRW und der Stadt Köln), dem vielgefragten Dietmar Fuhr und Jonas Burgwinkel hat sich Wingold die Traumbesetzung zur Umsetzung seiner musikalischen Visionen erfüllt. Und heraus kam, laut Jazzpodium „eine der gelungensten Produktionen eines deutschen Ensembles der letzten Zeit …“

Es spielen
Frank Wingold (g)
Niels Klein (saxes, cl, bcl)
Dietmar Fuhr (b)
Jonas Burgwinkel (dr)

Eintritt
€ 12,– / 9,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In Zusammenarbeit mit dem Theaterhaus

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CLUBJAZZ: Gilbert Paeffgen Trio – Sketches from Europe

Club Voltaire | Kleine Hochstraße 5 | 069. 2 9 24 08

Gilbert Paeffgen, der neben dem Schlagzeug auch am Hackbrett brilliert, ist eine mehr als innovative Musikerpersönlichkeit. Er gehört heute zu den gefragtesten Exportartikeln der Schweizer Musik. Zusammen mit dem australischen Pianisten Peter Waters gründete er beispielsweise das Treya Quartet, das in einem vielbeachteten Crossover-Projekt unter Mitwirkung des sardischen Trompeters Paolo Fresu das Werk des Komponisten Gabriel Fauré bearbeitete oder gemeinsam  mit der Opernsängerin Barbara Hendricks die vielbeachtete TV-Produktion „Liebeslieder“ einspielte. Mit seinem international tourenden Trio hat er mit „Pedestrian Tales“ sowie „Sketches From Europe“ zwei preis­gekrönte CDs veröffentlicht. Der Zuhörer wird da, und selbstverständlich auch bei den Konzerten, mit einem warmen SetUp dreier excellenter Musiker empfangen. Zusammen mit Hans Peter Pfammatter und Urban Lienert vermischt Paeffgen Jazz, Avant­garde Rock, Celtic Music und Anleihen aus Drum&Bass, Jungle und Ambient zu einem geschmackssicheren und unverwechsel­baren Trio-Sound.

Es spielen
Hans Peter Pfammatter (p)
Urban Lienert (b)
Gilbert Paeffgen (dr, hammered dulcimer)

Eintritt
€ 9,– / 6,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

NACHTCAFÉ: the astromical unit

Theaterhaus | Schützenstraße 12 | 069. 2 99 86 10

Matthias Müller (er spielte mit herausragenden Improvisatoren wie Matthias Schubert, Gebhard Ullmann, Rudi Mahall sowie mit Albert Mangelsdorff) und Christian Marien begannen ihre gemeinsame Arbeit 2003 mit der Berliner Band „Olaf Ton“. Beide sollten in der Folgezeit in einer Vielzahl gemeinsamer Projekte an einer musikalischen Sprache arbeiten, welche mit Beginn des Duo-Spiels 2006 ihre logische Fortführung fand. Nicht zuletzt auch aufgrund der ungewöhnlichen Besetzung von Posaune und Schlagzeug, geht es beiden Musikern um eine ganz bewusste Überwindung herkömmlicher Konventionen und das Vermeiden einfacher musikalischer Lösungen. Das Ergebnis ist eine raue Musik – gleichzeitig brutal und friedlich, hässlich und schön, aggressiv und freundlich. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist außerdem die Begegnung mit anderen Künstlern. So trafen sie auch auf den in Tasmanien geborenen Clayton Thomas, der bereits mit Alex v. Schlippenbach, Peter Brötzmann, Sonny Simmons oder Mary Halvorson zu hören war, mit dem sie das Trio „the astro­nomical unit“ zu einem der weltweit führenden Ensembles der frei improsvisierten Musik bildeten.

Es spielen
Matthias Müller (tb)
Clayton Thomas (b)
Christian Marien (dr, perc)

Eintritt
€ 12,– / 9,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In Zusammenarbeit mit dem Theaterhaus

CLUBJAZZ: Christoph Aupperle & Ali Neander – Fifty Fingers

Club Voltaire | Kleine Hochstraße 5 | 069. 2 9 24 08

Ali Neander hat nicht nur die Rodgau Monotones mitgeprägt, sondern ist auch für Sabrina Setlur oder Xavier Naidoo kreativ gewesen. Nun wildern er und die „fifty fingers“ quer durch die Musiken, getreu dem Motto: Mit dieser Besetzung ist alles erlaubt! Also bekommen Stücke von Prince, Hermeto Pasqual, Astor Piazzolla oder Chick Corea ein neues Gewand und die zahlreichen Eigenkompositionen klingen bunt gemustert – wie Musik aus aller Welt ohne Weltmusik zu sein. Das Besondere dabei ist der Verzicht auf jegliche Elektronik. Drum & Bass sind hausgemacht, das Akkordeon ersetzt den Synthesizer und die Errungenschaften des elektrifizierten Jazz werden z.B. durch eine Melodica neu interpretiert. Das ist keine puristische Rückschau, das sind überraschende Entdeckungen von Sounds und Grooves, die Rock- Folk- und Jazzfans gleichermaßen einnehmen.

Es spielen
Ali Neander (g)
Martin Wagner (acc)
Christoph Aupperle (vib)
Norbert Dömling (b)
Andreas Neubauer (dr)

Eintritt
€ 9,– / 6,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

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EXTRA: Heinz Sauer & Bob Degen – Ile de la Réunion

Do., 6. Oktober 2016
20:00

Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | 069. 4 94 09 02

„Heinz Sauer und Bob Degen spielen ihre lange Vertrautheit in dem erwartet wunderbaren Duo aus: Sauers leidenschaftlich gebändigter, lebenserfahren glühender Tenorsaxophonton und Degens unvorhersehbar versponnenen Motivspuren am Klavier“, so Ulrich Olshausen in der FAZ – unlängst haben sie, die sich schon so lange kennen, in Berlin erneut zusammengespielt, sind gleichsam wieder jung vereint. Beginnend mit der 1979 mit dem deutschen Schallplattenpreis ausgezeichneten LP „Elingtonia Revisited“ wird hier eine so einzigartig faszinierende wie erfolgreiche Duo-Geschichte fortgesetzt und die zwei außerordentlichen Musiker laden ein auf ihre Ile de la Réunion.

Es spielen
Heinz Sauer (ts)
Bob Degen (p)

Eintritt
€ 15,– / 12,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Zabriskie Point

CLUBJAZZ

„Eigenwillig lassen Zabriskie Point folkloristische Elemente der Musik Asiens und Afrikas mit westlichem Jazz, Ambient-Sounds und Avantgarde zu einem spannenden Worldbeat-Crossover verschmelzen“, schreibt ‚jazzdimensions’, „rasante Jazz-Improvisationen über mantra-artig wiederholte Rhythmen und die gekonnte Auslotung des Spannungsfelds zwischen bodenständigen Grooves und sphärischen Vibraphon-Klängen machen die Musik zu einem außergewöhnlichen Hörerlebnis.“
Zabriskie Point füllt den Begriff des World Beat mit  den improvisatorischen Gedanken des Jazz, Groove-Elementen der Musik Westafrikas und impressionistischen Klangeindrücken bis zum NuJazz. Druckvoll und zart, abgeklärt und experimentell: Im Grunde ist es eine Kreuzung aus Free Jazz und einer Kombination aus afrikanischer und fernöstlicher Grundhaltung.

Es spielen
Rupert Stamm (vib, marimba), André Nendza (b); ngelika Niescier (saxes)

Eintritt  € 9,– / 6,– [erm. u. JIF-Mitgl.]
In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

New European Jazz – For Free Hands

NACHTCAFÉ

For Free Hands verkörpern einen immer stärkeren Bezug des zeitgenössischen Jazz auf europäische Musiktraditionen. Dabei werden lebendige, urbane Sounds kreiert, die sich auf den aktuellen Zeitgeist und Europa beziehen. In Berlin, trafen sich die Musiker aus Deutschland, Bulgarien, Griechenland und der USA. Europa wächst zusammen, For Free Hands, mittlerweile bei unzähligen der großen kontinentalen Festivals gefeiert, liefern den Soundtrack. Sie gehen ungegangene Wege, lösen sich ab vom großen Strom der immer gleichen Musik, stehen in keiner Tradition und dennoch auch wieder in allen zugleich. For Free Hands praktizieren die Verbindung von musikalischem Erbe mit zeitgenössischen Ideen. Von daher fühlen sie sich wohl, wo sie stehen: quer zur Hauptrichtung, angekommen in der Gegenwart, in die Zukunft schauend aber die Vergangenheit nicht verleugnend. Balkaneske Brücken zwischen Jazz, freier Improvisation und Folklore bestätigen die Offenheit und Vielseitigkeit dieser Band, bestätigen den Willen, stets Neues aufzugreifen.

Es spielen
Andreas Brunn (g, e-g); Vladimir Karparov (ss, ts); onathan Robinson (b, e-b); Dimitris Christides (dr, perc)

Eintritt  € 12,– / € 9,– [erm. und JIF-Mitgl.]
In Zusammenarbeit mit dem Theaterhaus

Natalie Hausmann – le diffus

CLUBJAZZ

„Selten hat man eine so ausgewogene und gleichwohl aufregende Klang­welt wie dieses Quintett erlebt“, schreibt das ‚jazzpodium’, „das sich reichlich einer schönen Melodienvielfalt bedient, voller sich immer wieder ­aufbauender Kraft ist und auch noch mit großer solistischer Vielfalt brilliert.“ Das Projekt der Essener Saxophonistin Natalie Hausmann widmet sich der melodiösen Form des europäischen Jazz. Lyrische Melodien treffen auf sperrige Grooves, folkloristische Elemente werden kombiniert mit freier Improvisation. Melancholie findet ebenso Platz wie extreme Gefühlsausbrüche. Ihre Kompositionen sind stilistisch stets variabel gehalten und geben den Musikern jederzeit Freiräume, ihre individuellen Fertigkeiten auszuspielen. Besonders in den ruhigen Passagen, den Bass-ostinati, den eher auf Soundflächen basierenden, sich stetig steigernden Soli, zeigt sich das gekonnte Zusammenspiel des Ensembles.

Es spielen
Natalie Hausmann (ts); Lars Kuklinski (tp); oman Babik (p, fender rhodes); Michael Kehraus (b); atrick Hengst (dr)

Eintritt  € 9,– / 6,– [erm. u. JIF-Mitgl.]
In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire