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CLUBJAZZ: Gilbert Paeffgen Trio – Sketches from Europe

Club Voltaire | Kleine Hochstraße 5 | 069. 2 9 24 08

Gilbert Paeffgen, der neben dem Schlagzeug auch am Hackbrett brilliert, ist eine mehr als innovative Musikerpersönlichkeit. Er gehört heute zu den gefragtesten Exportartikeln der Schweizer Musik. Zusammen mit dem australischen Pianisten Peter Waters gründete er beispielsweise das Treya Quartet, das in einem vielbeachteten Crossover-Projekt unter Mitwirkung des sardischen Trompeters Paolo Fresu das Werk des Komponisten Gabriel Fauré bearbeitete oder gemeinsam  mit der Opernsängerin Barbara Hendricks die vielbeachtete TV-Produktion „Liebeslieder“ einspielte. Mit seinem international tourenden Trio hat er mit „Pedestrian Tales“ sowie „Sketches From Europe“ zwei preis­gekrönte CDs veröffentlicht. Der Zuhörer wird da, und selbstverständlich auch bei den Konzerten, mit einem warmen SetUp dreier excellenter Musiker empfangen. Zusammen mit Hans Peter Pfammatter und Urban Lienert vermischt Paeffgen Jazz, Avant­garde Rock, Celtic Music und Anleihen aus Drum&Bass, Jungle und Ambient zu einem geschmackssicheren und unverwechsel­baren Trio-Sound.

Es spielen
Hans Peter Pfammatter (p)
Urban Lienert (b)
Gilbert Paeffgen (dr, hammered dulcimer)

Eintritt
€ 9,– / 6,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

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NACHTCAFÉ: the astromical unit

Theaterhaus | Schützenstraße 12 | 069. 2 99 86 10

Matthias Müller (er spielte mit herausragenden Improvisatoren wie Matthias Schubert, Gebhard Ullmann, Rudi Mahall sowie mit Albert Mangelsdorff) und Christian Marien begannen ihre gemeinsame Arbeit 2003 mit der Berliner Band „Olaf Ton“. Beide sollten in der Folgezeit in einer Vielzahl gemeinsamer Projekte an einer musikalischen Sprache arbeiten, welche mit Beginn des Duo-Spiels 2006 ihre logische Fortführung fand. Nicht zuletzt auch aufgrund der ungewöhnlichen Besetzung von Posaune und Schlagzeug, geht es beiden Musikern um eine ganz bewusste Überwindung herkömmlicher Konventionen und das Vermeiden einfacher musikalischer Lösungen. Das Ergebnis ist eine raue Musik – gleichzeitig brutal und friedlich, hässlich und schön, aggressiv und freundlich. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist außerdem die Begegnung mit anderen Künstlern. So trafen sie auch auf den in Tasmanien geborenen Clayton Thomas, der bereits mit Alex v. Schlippenbach, Peter Brötzmann, Sonny Simmons oder Mary Halvorson zu hören war, mit dem sie das Trio „the astro­nomical unit“ zu einem der weltweit führenden Ensembles der frei improsvisierten Musik bildeten.

Es spielen
Matthias Müller (tb)
Clayton Thomas (b)
Christian Marien (dr, perc)

Eintritt
€ 12,– / 9,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In Zusammenarbeit mit dem Theaterhaus

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CLUBJAZZ: Christoph Aupperle & Ali Neander – Fifty Fingers

Club Voltaire | Kleine Hochstraße 5 | 069. 2 9 24 08

Ali Neander hat nicht nur die Rodgau Monotones mitgeprägt, sondern ist auch für Sabrina Setlur oder Xavier Naidoo kreativ gewesen. Nun wildern er und die „fifty fingers“ quer durch die Musiken, getreu dem Motto: Mit dieser Besetzung ist alles erlaubt! Also bekommen Stücke von Prince, Hermeto Pasqual, Astor Piazzolla oder Chick Corea ein neues Gewand und die zahlreichen Eigenkompositionen klingen bunt gemustert – wie Musik aus aller Welt ohne Weltmusik zu sein. Das Besondere dabei ist der Verzicht auf jegliche Elektronik. Drum & Bass sind hausgemacht, das Akkordeon ersetzt den Synthesizer und die Errungenschaften des elektrifizierten Jazz werden z.B. durch eine Melodica neu interpretiert. Das ist keine puristische Rückschau, das sind überraschende Entdeckungen von Sounds und Grooves, die Rock- Folk- und Jazzfans gleichermaßen einnehmen.

Es spielen
Ali Neander (g)
Martin Wagner (acc)
Christoph Aupperle (vib)
Norbert Dömling (b)
Andreas Neubauer (dr)

Eintritt
€ 9,– / 6,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

christoph-aupperle

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EXTRA: Heinz Sauer & Bob Degen – Ile de la Réunion

Do., 6. Oktober 2016
20:00

Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | 069. 4 94 09 02

„Heinz Sauer und Bob Degen spielen ihre lange Vertrautheit in dem erwartet wunderbaren Duo aus: Sauers leidenschaftlich gebändigter, lebenserfahren glühender Tenorsaxophonton und Degens unvorhersehbar versponnenen Motivspuren am Klavier“, so Ulrich Olshausen in der FAZ – unlängst haben sie, die sich schon so lange kennen, in Berlin erneut zusammengespielt, sind gleichsam wieder jung vereint. Beginnend mit der 1979 mit dem deutschen Schallplattenpreis ausgezeichneten LP „Elingtonia Revisited“ wird hier eine so einzigartig faszinierende wie erfolgreiche Duo-Geschichte fortgesetzt und die zwei außerordentlichen Musiker laden ein auf ihre Ile de la Réunion.

Es spielen
Heinz Sauer (ts)
Bob Degen (p)

Eintritt
€ 15,– / 12,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

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Zabriskie Point

CLUBJAZZ

„Eigenwillig lassen Zabriskie Point folkloristische Elemente der Musik Asiens und Afrikas mit westlichem Jazz, Ambient-Sounds und Avantgarde zu einem spannenden Worldbeat-Crossover verschmelzen“, schreibt ‚jazzdimensions’, „rasante Jazz-Improvisationen über mantra-artig wiederholte Rhythmen und die gekonnte Auslotung des Spannungsfelds zwischen bodenständigen Grooves und sphärischen Vibraphon-Klängen machen die Musik zu einem außergewöhnlichen Hörerlebnis.“
Zabriskie Point füllt den Begriff des World Beat mit  den improvisatorischen Gedanken des Jazz, Groove-Elementen der Musik Westafrikas und impressionistischen Klangeindrücken bis zum NuJazz. Druckvoll und zart, abgeklärt und experimentell: Im Grunde ist es eine Kreuzung aus Free Jazz und einer Kombination aus afrikanischer und fernöstlicher Grundhaltung.

Es spielen
Rupert Stamm (vib, marimba), André Nendza (b); ngelika Niescier (saxes)

Eintritt  € 9,– / 6,– [erm. u. JIF-Mitgl.]
In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

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New European Jazz – For Free Hands

NACHTCAFÉ

For Free Hands verkörpern einen immer stärkeren Bezug des zeitgenössischen Jazz auf europäische Musiktraditionen. Dabei werden lebendige, urbane Sounds kreiert, die sich auf den aktuellen Zeitgeist und Europa beziehen. In Berlin, trafen sich die Musiker aus Deutschland, Bulgarien, Griechenland und der USA. Europa wächst zusammen, For Free Hands, mittlerweile bei unzähligen der großen kontinentalen Festivals gefeiert, liefern den Soundtrack. Sie gehen ungegangene Wege, lösen sich ab vom großen Strom der immer gleichen Musik, stehen in keiner Tradition und dennoch auch wieder in allen zugleich. For Free Hands praktizieren die Verbindung von musikalischem Erbe mit zeitgenössischen Ideen. Von daher fühlen sie sich wohl, wo sie stehen: quer zur Hauptrichtung, angekommen in der Gegenwart, in die Zukunft schauend aber die Vergangenheit nicht verleugnend. Balkaneske Brücken zwischen Jazz, freier Improvisation und Folklore bestätigen die Offenheit und Vielseitigkeit dieser Band, bestätigen den Willen, stets Neues aufzugreifen.

Es spielen
Andreas Brunn (g, e-g); Vladimir Karparov (ss, ts); onathan Robinson (b, e-b); Dimitris Christides (dr, perc)

Eintritt  € 12,– / € 9,– [erm. und JIF-Mitgl.]
In Zusammenarbeit mit dem Theaterhaus

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Natalie Hausmann – le diffus

CLUBJAZZ

„Selten hat man eine so ausgewogene und gleichwohl aufregende Klang­welt wie dieses Quintett erlebt“, schreibt das ‚jazzpodium’, „das sich reichlich einer schönen Melodienvielfalt bedient, voller sich immer wieder ­aufbauender Kraft ist und auch noch mit großer solistischer Vielfalt brilliert.“ Das Projekt der Essener Saxophonistin Natalie Hausmann widmet sich der melodiösen Form des europäischen Jazz. Lyrische Melodien treffen auf sperrige Grooves, folkloristische Elemente werden kombiniert mit freier Improvisation. Melancholie findet ebenso Platz wie extreme Gefühlsausbrüche. Ihre Kompositionen sind stilistisch stets variabel gehalten und geben den Musikern jederzeit Freiräume, ihre individuellen Fertigkeiten auszuspielen. Besonders in den ruhigen Passagen, den Bass-ostinati, den eher auf Soundflächen basierenden, sich stetig steigernden Soli, zeigt sich das gekonnte Zusammenspiel des Ensembles.

Es spielen
Natalie Hausmann (ts); Lars Kuklinski (tp); oman Babik (p, fender rhodes); Michael Kehraus (b); atrick Hengst (dr)

Eintritt  € 9,– / 6,– [erm. u. JIF-Mitgl.]
In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

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Spheres Duo – Partnerstadt Tel Aviv

EXTRA

Mit Frankfurts Partnerstadt Tel Aviv – speziell mit der „Association for the Development of Modern Music in Tel Aviv“ und dem „Enav Centre“ – beginnt ein wohl fruchtbarer Konzertaustausch. Tel Aviv hat das Projekt „la Bourse“ und den Komponisten Michael Sell zur Biennale Tel Aviv 2009 eingeladen. Frankfurt startet mit Konzerten des ‚Spheres Duo’ aus Tel Aviv; den Komponisten und Improvisationsmusikern Arnon Zimra (Klavier) und Zvi Joffe (Vibraphon & Percussion), die bereits auf zahlreichen internationalen Bühnen, u. a. beim Colorado Spring Festival in den USA, „White Nights“ Music Festival in Tel Aviv, JazzFest in Krakau, Festivals in Portugal, in Großbritannien und Dänemark aufgetreten sind. „Die zwei exzellenten, mehr als bemerkenswerte israelischen Musiker Zvi Joffe und Arnon Zimra präsentierten klug durchkomponierte, ein wenig an Bartok gemahnende Stücke gleichermaßen wie freie, sinnliche und humorvolle Improvisationen“ schrieb die Kopenhagener Zeitung ‚Berlingske Tidente’.

Es spielen
Arnon Zimra (p) and Zvi Joffe (vib, perc)

Eintritt € 12,– / 9,– [erm. u. JIF-Mitgl.], Ort: Haus am Dom (Domplatz)
Eine Veranstaltung von Haus am Dom, Projektgruppe Kultur im Ghetto und der Jazzinitiative Frankfurt

weitere Termine:
08.11.08, 20:00 – Paul-Gerhardt-Gemeinde, Gerauer Str. 52, (S7, S8, S9 / Linien 12, 19, 21)
09.11.08, 20:00 – Gemeinde Bockenheim, Kirchplatz 9 (U6, U7 Kirchplatz)

weitere Infos: www.laks.de/xml/?section=aktiv&page=interv-spheres

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„Die Träume und Albträume des Heinrich Heine“

EXTRA

Nicht nur Im Heine-Jahr verbinden Ursula Illert und Jochen Nix gemeinsam mit dem Frankfurt Jazz Trio Texte des großen Poeten, Journalisten und Ruhestörers zu einer faszinierenden literarisch-musikalischen Reise durch sein Leben und sein Werk. Dies mit größtenteils unbekannten und darum immer wieder überraschenden Texten, die Nix und Illert aus seinen wichtigsten Werken destilliert haben. Die Reise beginnt natürlich in Düsseldorf; über Bacharach geht es nach Frankfurt, weiter nach Hamburg, auf das Schlachtfeld von Marengo – und zum Kämpfen und Sterben nach Paris…
Die Schauspielerin und Chansonette Ursula Illert arbeitet seit vielen Jahren in Theater-Engagements u. a. am Staatstheater Wiesbaden und als Sprecherin in Funk und Fernsehen. Jochen Nix ist Fernseh- und Theaterschauspieler. Als Regisseur hat er viele Theaterinszenierungen, aber auch viele Features und Hörspiele für den Rundfunk produziert. Das Frankfurt Jazz Trio, das mit Ursula Illert bereits das Jazz & Lyrik-Programm „a rose is a rose is a rose“ produzierte, umrahmt die Heine-Texte mit eigenen Kompositionen von Thomas Cremer und Olaf Polziehn, sowie mit hierfür eigens arrangierten Jazz-Standards.

Es sprechen und spielen
Ursula Illert; Jochen Nix; Thomas Cremer (dr); laf Polziehn (p); Paul Imm (b)

Eintritt  € 10,– / € 8,– [JIF-Mitgl.]
In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Frankfurt am Main

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Spheres Duo – Partnerstadt Tel Aviv

EXTRA

Mit Frankfurts Partnerstadt Tel Aviv – speziell mit der „Association for the Development of Modern Music in Tel Aviv“ und dem „Enav Centre“ – beginnt ein wohl fruchtbarer Konzertaustausch. Tel Aviv hat das Projekt „la Bourse“ und den Komponisten Michael Sell zur Biennale Tel Aviv 2009 eingeladen. Frankfurt startet mit Konzerten des ‚Spheres Duo’ aus Tel Aviv; den Komponisten und Improvisationsmusikern Arnon Zimra (Klavier) und Zvi Joffe (Vibraphon & Percussion), die bereits auf zahlreichen internationalen Bühnen, u. a. beim Colorado Spring Festival in den USA, „White Nights“ Music Festival in Tel Aviv, JazzFest in Krakau, Festivals in Portugal, in Großbritannien und Dänemark aufgetreten sind. „Die zwei exzellenten, mehr als bemerkenswerte israelischen Musiker Zvi Joffe und Arnon Zimra präsentierten klug durchkomponierte, ein wenig an Bartok gemahnende Stücke gleichermaßen wie freie, sinnliche und humorvolle Improvisationen“ schrieb die Kopenhagener Zeitung ‚Berlingske Tidente’.

Es spielen
Arnon Zimra (p) and Zvi Joffe (vib, perc)

Eintritt  € 12,– / 9,– [erm. u. JIF-Mitgl.]
Eine Veranstaltung von Haus am Dom, Projektgruppe Kultur im Ghetto und der Jazzinitiative Frankfurt