EXTRA: Heinz Sauer & Bob Degen – Ile de la Réunion

Do., 6. Oktober 2016
20:00

Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | 069. 4 94 09 02

„Heinz Sauer und Bob Degen spielen ihre lange Vertrautheit in dem erwartet wunderbaren Duo aus: Sauers leidenschaftlich gebändigter, lebenserfahren glühender Tenorsaxophonton und Degens unvorhersehbar versponnenen Motivspuren am Klavier“, so Ulrich Olshausen in der FAZ – unlängst haben sie, die sich schon so lange kennen, in Berlin erneut zusammengespielt, sind gleichsam wieder jung vereint. Beginnend mit der 1979 mit dem deutschen Schallplattenpreis ausgezeichneten LP „Elingtonia Revisited“ wird hier eine so einzigartig faszinierende wie erfolgreiche Duo-Geschichte fortgesetzt und die zwei außerordentlichen Musiker laden ein auf ihre Ile de la Réunion.

Es spielen
Heinz Sauer (ts)
Bob Degen (p)

Eintritt
€ 15,– / 12,– [erm. u. JIF-Mitgl.]

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Zabriskie Point

CLUBJAZZ

„Eigenwillig lassen Zabriskie Point folkloristische Elemente der Musik Asiens und Afrikas mit westlichem Jazz, Ambient-Sounds und Avantgarde zu einem spannenden Worldbeat-Crossover verschmelzen“, schreibt ‚jazzdimensions’, „rasante Jazz-Improvisationen über mantra-artig wiederholte Rhythmen und die gekonnte Auslotung des Spannungsfelds zwischen bodenständigen Grooves und sphärischen Vibraphon-Klängen machen die Musik zu einem außergewöhnlichen Hörerlebnis.“
Zabriskie Point füllt den Begriff des World Beat mit  den improvisatorischen Gedanken des Jazz, Groove-Elementen der Musik Westafrikas und impressionistischen Klangeindrücken bis zum NuJazz. Druckvoll und zart, abgeklärt und experimentell: Im Grunde ist es eine Kreuzung aus Free Jazz und einer Kombination aus afrikanischer und fernöstlicher Grundhaltung.

Es spielen
Rupert Stamm (vib, marimba), André Nendza (b); ngelika Niescier (saxes)

Eintritt  € 9,– / 6,– [erm. u. JIF-Mitgl.]
In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

New European Jazz – For Free Hands

NACHTCAFÉ

For Free Hands verkörpern einen immer stärkeren Bezug des zeitgenössischen Jazz auf europäische Musiktraditionen. Dabei werden lebendige, urbane Sounds kreiert, die sich auf den aktuellen Zeitgeist und Europa beziehen. In Berlin, trafen sich die Musiker aus Deutschland, Bulgarien, Griechenland und der USA. Europa wächst zusammen, For Free Hands, mittlerweile bei unzähligen der großen kontinentalen Festivals gefeiert, liefern den Soundtrack. Sie gehen ungegangene Wege, lösen sich ab vom großen Strom der immer gleichen Musik, stehen in keiner Tradition und dennoch auch wieder in allen zugleich. For Free Hands praktizieren die Verbindung von musikalischem Erbe mit zeitgenössischen Ideen. Von daher fühlen sie sich wohl, wo sie stehen: quer zur Hauptrichtung, angekommen in der Gegenwart, in die Zukunft schauend aber die Vergangenheit nicht verleugnend. Balkaneske Brücken zwischen Jazz, freier Improvisation und Folklore bestätigen die Offenheit und Vielseitigkeit dieser Band, bestätigen den Willen, stets Neues aufzugreifen.

Es spielen
Andreas Brunn (g, e-g); Vladimir Karparov (ss, ts); onathan Robinson (b, e-b); Dimitris Christides (dr, perc)

Eintritt  € 12,– / € 9,– [erm. und JIF-Mitgl.]
In Zusammenarbeit mit dem Theaterhaus

Natalie Hausmann – le diffus

CLUBJAZZ

„Selten hat man eine so ausgewogene und gleichwohl aufregende Klang­welt wie dieses Quintett erlebt“, schreibt das ‚jazzpodium’, „das sich reichlich einer schönen Melodienvielfalt bedient, voller sich immer wieder ­aufbauender Kraft ist und auch noch mit großer solistischer Vielfalt brilliert.“ Das Projekt der Essener Saxophonistin Natalie Hausmann widmet sich der melodiösen Form des europäischen Jazz. Lyrische Melodien treffen auf sperrige Grooves, folkloristische Elemente werden kombiniert mit freier Improvisation. Melancholie findet ebenso Platz wie extreme Gefühlsausbrüche. Ihre Kompositionen sind stilistisch stets variabel gehalten und geben den Musikern jederzeit Freiräume, ihre individuellen Fertigkeiten auszuspielen. Besonders in den ruhigen Passagen, den Bass-ostinati, den eher auf Soundflächen basierenden, sich stetig steigernden Soli, zeigt sich das gekonnte Zusammenspiel des Ensembles.

Es spielen
Natalie Hausmann (ts); Lars Kuklinski (tp); oman Babik (p, fender rhodes); Michael Kehraus (b); atrick Hengst (dr)

Eintritt  € 9,– / 6,– [erm. u. JIF-Mitgl.]
In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Spheres Duo – Partnerstadt Tel Aviv

EXTRA

Mit Frankfurts Partnerstadt Tel Aviv – speziell mit der „Association for the Development of Modern Music in Tel Aviv“ und dem „Enav Centre“ – beginnt ein wohl fruchtbarer Konzertaustausch. Tel Aviv hat das Projekt „la Bourse“ und den Komponisten Michael Sell zur Biennale Tel Aviv 2009 eingeladen. Frankfurt startet mit Konzerten des ‚Spheres Duo’ aus Tel Aviv; den Komponisten und Improvisationsmusikern Arnon Zimra (Klavier) und Zvi Joffe (Vibraphon & Percussion), die bereits auf zahlreichen internationalen Bühnen, u. a. beim Colorado Spring Festival in den USA, „White Nights“ Music Festival in Tel Aviv, JazzFest in Krakau, Festivals in Portugal, in Großbritannien und Dänemark aufgetreten sind. „Die zwei exzellenten, mehr als bemerkenswerte israelischen Musiker Zvi Joffe und Arnon Zimra präsentierten klug durchkomponierte, ein wenig an Bartok gemahnende Stücke gleichermaßen wie freie, sinnliche und humorvolle Improvisationen“ schrieb die Kopenhagener Zeitung ‚Berlingske Tidente’.

Es spielen
Arnon Zimra (p) and Zvi Joffe (vib, perc)

Eintritt € 12,– / 9,– [erm. u. JIF-Mitgl.], Ort: Haus am Dom (Domplatz)
Eine Veranstaltung von Haus am Dom, Projektgruppe Kultur im Ghetto und der Jazzinitiative Frankfurt

weitere Termine:
08.11.08, 20:00 – Paul-Gerhardt-Gemeinde, Gerauer Str. 52, (S7, S8, S9 / Linien 12, 19, 21)
09.11.08, 20:00 – Gemeinde Bockenheim, Kirchplatz 9 (U6, U7 Kirchplatz)

weitere Infos: www.laks.de/xml/?section=aktiv&page=interv-spheres

„Die Träume und Albträume des Heinrich Heine“

EXTRA

Nicht nur Im Heine-Jahr verbinden Ursula Illert und Jochen Nix gemeinsam mit dem Frankfurt Jazz Trio Texte des großen Poeten, Journalisten und Ruhestörers zu einer faszinierenden literarisch-musikalischen Reise durch sein Leben und sein Werk. Dies mit größtenteils unbekannten und darum immer wieder überraschenden Texten, die Nix und Illert aus seinen wichtigsten Werken destilliert haben. Die Reise beginnt natürlich in Düsseldorf; über Bacharach geht es nach Frankfurt, weiter nach Hamburg, auf das Schlachtfeld von Marengo – und zum Kämpfen und Sterben nach Paris…
Die Schauspielerin und Chansonette Ursula Illert arbeitet seit vielen Jahren in Theater-Engagements u. a. am Staatstheater Wiesbaden und als Sprecherin in Funk und Fernsehen. Jochen Nix ist Fernseh- und Theaterschauspieler. Als Regisseur hat er viele Theaterinszenierungen, aber auch viele Features und Hörspiele für den Rundfunk produziert. Das Frankfurt Jazz Trio, das mit Ursula Illert bereits das Jazz & Lyrik-Programm „a rose is a rose is a rose“ produzierte, umrahmt die Heine-Texte mit eigenen Kompositionen von Thomas Cremer und Olaf Polziehn, sowie mit hierfür eigens arrangierten Jazz-Standards.

Es sprechen und spielen
Ursula Illert; Jochen Nix; Thomas Cremer (dr); laf Polziehn (p); Paul Imm (b)

Eintritt  € 10,– / € 8,– [JIF-Mitgl.]
In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Frankfurt am Main

Spheres Duo – Partnerstadt Tel Aviv

EXTRA

Mit Frankfurts Partnerstadt Tel Aviv – speziell mit der „Association for the Development of Modern Music in Tel Aviv“ und dem „Enav Centre“ – beginnt ein wohl fruchtbarer Konzertaustausch. Tel Aviv hat das Projekt „la Bourse“ und den Komponisten Michael Sell zur Biennale Tel Aviv 2009 eingeladen. Frankfurt startet mit Konzerten des ‚Spheres Duo’ aus Tel Aviv; den Komponisten und Improvisationsmusikern Arnon Zimra (Klavier) und Zvi Joffe (Vibraphon & Percussion), die bereits auf zahlreichen internationalen Bühnen, u. a. beim Colorado Spring Festival in den USA, „White Nights“ Music Festival in Tel Aviv, JazzFest in Krakau, Festivals in Portugal, in Großbritannien und Dänemark aufgetreten sind. „Die zwei exzellenten, mehr als bemerkenswerte israelischen Musiker Zvi Joffe und Arnon Zimra präsentierten klug durchkomponierte, ein wenig an Bartok gemahnende Stücke gleichermaßen wie freie, sinnliche und humorvolle Improvisationen“ schrieb die Kopenhagener Zeitung ‚Berlingske Tidente’.

Es spielen
Arnon Zimra (p) and Zvi Joffe (vib, perc)

Eintritt  € 12,– / 9,– [erm. u. JIF-Mitgl.]
Eine Veranstaltung von Haus am Dom, Projektgruppe Kultur im Ghetto und der Jazzinitiative Frankfurt

Uwe Oberg – LACY POOL

NACHTCAFÉ

„Lacy Pool“ nennt der Pianist und hessische Jazzpreisträger Uwe Oberg ein Projekt, das er dem Komponisten und Saxofonisten Steve Lacy (1934 – 2004), einer unter den führenden und für den modernen Jazz stilprägenden Amerikanern in Paris, gewidmet hat. Aber nur wenige Zeitgenossen nahmen sich seinen vermutlich zu herausfordernden Kompositionen an, und es ist das Verdienst von Uwe Oberg, diese mit eigenen Arrangements und kongenialen Partnern wieder zu beleben. „Uwe Oberg und Christof Thewes“, so schrieb die Frankfurter Rundschau, „gehen der Musik von Steve Lacy auf den Grund – sehr energisch, sehr genau, mit viel Gespür für die widerständige Expressivität von Lacys Musik, die ohne ihren Gegenpol, ihre Strenge nicht denkbar wäre. Schnell steht da ein immenses Spannungsfeld im Raum, hier die
formgebende Motorik, zu der die Musik immer wieder zurückkehrt, da das Expansive, Sprengende. Und zum Schluss finden Oberg und Thewes dann gar ganz grazile, leichte, ja fast schwerelose Töne, man muss nur genau hinhören …“

Im Theaterhaus | Schützenstraße 12 | 60311 Frankfurt | Telefon 069. 2 99 86 10
Es spielen
Uwe Oberg (p); Christof Thewes (tb); Michael Griener (dr, perc)
Eintritt € 12,– / 9,– [erm. u. JIF-Mitgl.]
In Zusammenarbeit mit dem Theaterhaus

Geoff Goodman – Tabla & Strings

CLUBJAZZ

In Geoff Goodmans Projekt „Tabla & Strings“ verschmelzen westliche und östliche Klänge zu einer homogenen Einheit. Außergewöhnlich ist die Kombination der Instrumente, überraschend das klangliche Resultat. Wenn albanischer Gesang auf amerikanisches Banjospiel trifft, begleitet von indischen Tablaklängen und jazzigen Gitarrensounds, ensteht tatsächlich eine neue Welten umspannende Musik. In Goodmans Kompositionen werden diese Elemente auf spielerische Art ineinander verwoben; sich komplementär ergänzend und befruchtend. Die raffinierten Rhythmen, die schwebenden Sounds flirrender Saiten, die glasklar delikate Stimme und die dunkle Mystik getragener Harmonien münden in ein Klangkunstwerk außer­gewöhnlicher Tiefe und Ausstrahlung. Auskomponierte Themen stehen in Kontrast zu hörbar freien Improvisationen, fließende Ragas wechseln mit Groove orientierten Stücken sowie von Jazz oder Folk inspirierten Vocals.

 im Club Voltaire | Kleine Hochstraße 5 | 60313 Frankfurt | Telefon 069. 2 9 24 08

Es spielen
Fjoralba Turku (voc); Hugo Siegmeth (saxes); Geoff Goodman (g, banjo, mandocello); Bernd Hess (g); Tobias Ott (tabla)
Eintritt
€ 9,– / 6,– [erm. u. JIF-Mitgl.]
In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Arnie Bolden – tu es!

NACHTCAFÉ

Ob halbstarker Rocker, intellektueller Komprovisionist, 12-tönender Gouvernator, aufdringlicher Frauenheld oder Fall für die Psychatrie: all dies ist Arnie at his best. Arnie hat diese absolute, kalifornische Freiheit, seine Inspiration aus allen nur erdenklichen Quellen zu schöpfen. Hinzu kommt eine gehörige Portion zeitgenössischer Wahnsinn: Die Elektroden noch am Kopf, legitimiert er die abwegigsten Präparationen und Versuchsaufbauten.
Christian Thomé lebt in Köln; arbeitet u. a. mit seiner Gruppe „Radio ­Köber“, im Trio mit Markus Stockhausen und Angelo Comisso, spielte u. a. mit Lee Konitz und Evan Parker. Ralph Beerkircher arbeitet mit Peter Fulda, Gerry Hemingway und David Liebman. Stephan Meinberg spielte u. a. mit Charlie Mariano, David Liebman, Matthias Schubert und Han Bennink sowie in der NDR-Bigband.
„In perfektem Zusammenspiel“, so die Saarbrücker Zeitung, „woben die Drei einen kunstvollen Experimentaljazz, dem es dank unterschied­lichster Facetten an Abwechslung nicht mangelt. Da gibt es melancholische Momente mit ausdrucksstarken Trompeten-Melodien und klangvollen Gitarren-Akkorden … geradezu tanzwütig-funkige Grooves, die ganz aus dem spontanen Miteinander des Trios wachsen.“

im Theaterhaus | Schützenstraße 12 | 60311 Frankfurt | Telefon 069. 2 99 86 10

Es spielen
Christian Thomé (dr, electronics); Ralph Beerkircher (g); tephan Meinberg (tp, electronics)
Eintritt € 12,– / 9,– [erm. u. JIF-Mitgl.]
In Zusammenarbeit mit dem Theaterhaus