European Blue Note Quartet feat. Izabella Effenberg

Do., 12. Juli 2018
19:30

Wie kein anderer zeitgenössischer Jazzmusiker spielt der große
polnische Pianist Vladyslav „Adzik“ Sendecki den Jazz vom Blues
zur postmodernen Improvisation, findet den Weg zurück zu klassischen Formen und überwindet damit die künstliche Grenze zwischen klassischer Musik und Jazz. Wie kein anderer zeitgenössischer Jazzmusiker spielt der große polnische Pianist Vladyslav „Adzik“ Sendecki den Jazz vom Blues zur postmodernen Improvisation, findet den Weg zurück zu klassischen Formen und überwindet damit die künstliche Grenze zwischen klassischer Musik und Jazz.

Er erweist sich als ein Meister der Emotion, der Virtuosität, der ergreifenden Harmonien und der packenden Rhythmik. Das Quartett entstand zum Jubiläum des Clubs Blue Note in Poznan (Polen). Das Konzert wurde auf einem Live-Album verewigt und enthusiastisch aufgenommen.

Izabella Effenberg ist hier Gast von Sendeckis europäischem Quartett. Sie ist eine der wenigen Jazz-Vibrafonistinnen in Europa und die erste aus Polen; mit der Array Mbira spielt sie ein weiteres, seltenes Instrument. Sie schafft Stimmungen und Sounds mit musikalischen Miniaturen als Grundlagen ihrer Improvisation, lässt ihre musikalischen Wurzeln in Jazz, europäischer Klassik und zeitgenössischer Musik klar erkennen und verfügt über einen einzigartigen Sound.

Andrzej Olejniczak (sax), Vladyslav Sendecki (p, rhodes, electronics), Robert Landfermann (b), Mark Mondesir (dr), special guest: Izabella Effenberg (vib, array mbira)

vladyslavsendecki.de

izabellaeffenberg.com

Palmengarten | Do., 12.7.2018 | 19.30 Uhr | 12,–/6,– €/frei (JIF)

 

Ensemble Modern & Fossile3 feat. Lotte Anker

Do., 5. Juli 2018
19:30

Das Ensemble Modern, 1980 gegründet und seit 1985 in Frankfurt am Main beheimatet, ist eines der weltweit führenden Ensembles für Neue Musik. Derzeit vereint es 18 Solisten aus neun Ländern. Das Ensemble ist bekannt für seine einzigartige Arbeits- und Organisationsweise ohne künstlerischen Leiter und die unverwechselbare programmatische Bandbreite, die Musiktheater, Tanz- und Videoprojekte, Kammermusik, Ensemble- und Orchesterkonzerte umfasst. Regelmäßig tritt es in etwa 100 Konzerten weltweit bei renommierten Festivals und an herausragenden Spielstätten auf und erarbeitet etwa 70 Werke neu, davon 20 Uraufführungen.

Dieses Konzert bewegt sich an der Schnittstelle von Neuer Musik und experimentellem, zeitgenössischem Jazz, es verbindet Musiker des weltweit renommierten Ensemble Modern, das Trio Fossile3 und die Saxofonistin Lotte Anker. Gemeinsam suchen die Musiker vor dem Hintergrund ihrer individuellen musikalischen Erfahrungen nach neuen Wegen zwischen improvisierter und notierter Musik.

Der Bassist und Komponist Sebastian Gramss, Bassklarinettist Rudi Mahall (SWR-Jazzpreis 2011) und der niederländische Schlagzeuger Etienne Nillesen spielen seit Jahren in verschiedenen Formationen zusammen. Bei Fossile3 nehmen sie sich der altehrwürdigen Jazztradition an und transportieren sie ins Hier und Jetzt.

Nach dem Studium in Stuttgart, Amsterdam und Köln arbeitete Sebastian Gramss in den vergangenen Dekaden mit Klang-Rebellen wie Fred Frith und Elliot Sharp sowie Freejazz-Pionier Peter Brötzmann, schrieb Musik für Pina Bausch, Hans Kresnik. Sein außergewöhnlichstes Projekt ist sicher das aus 50 Bassisten bestehende Orchester „Bassmasse“. Als Kontrabassist wurde er 2013 mit dem Echo Jazz ausgezeichnet.

Als Gast ist die dänische Saxofonistin und Komponistin Lotte Anker mit von der Partie, u.a. bekannt durch ihre langjährige Zusammenarbeit mit Marilyn Mazur sowie ihr Trio mit Craig Taborn und Gerald Cleaver. Sie ist etabliert in der europäischen und amerikanischen Avantgarde- und Free-Jazz-Szene sowie der improvisierten und der Neuen Musik. Sie lehrt am Musikkonservatorium in Kopenhagen.

Gefördert von :

Ensemble Modern: Christian Hommel (oboe), Jaan Bossier (cl), Johannes Schwarz (bassoon), Valentin Garvie (tp),  Jagdish Mistry (v), Eva Böcker (violoncello)

Fossile3: Rudi Mahall (bcl), Sebastian Gramss (b), Etienne Nillesen (dr)

Special guest: Lotte Anker (sax)

www.ensemble-modern.com

www.sebastiangramss.de

www.lotteanker.com

Palmengarten | Do., 5.7.2018 | 19.30 Uhr | 12,–/6,– €/frei (JIF)

 

Quartetto Trionfale

Do., 21. Juni 2018
19:30

Günter „Baby“ Sommer ist ein Gigant im deutschen Jazz. Mit seiner deutsch-italienischen Band Quartetto Trionfale debütierte er bereits vor 35 Jahren im Rahmen der Jazzwerkstatt Peitz – einem Spreewaldstädtchen, das zu DDR-Zeiten auch international als Mekka für zeitgenössischen Jazz galt. Seitdem dabei sind Gianluigi Trovesi und Manfred Schoof, dessen Trompetenton immer noch klar und kraftvoll jeden Raum füllt.

Schoofs Vorliebe für fiebrige Linien und seine außergewöhnlichen improvisatorischen und gestalterischen Kräfte bilden zusammen mit dem wunderbar auf Klarinette und Saxofon fabulierenden Gianluigi Trovesi eine „Frontline“ mit beinahe magischer Sensibilität im Zusammenspiel. Fließend sind die Übergänge zwischen unisono gespielten Linien, instrumentalen Dialogen und improvisatorischen Ausbrüchen in einer wohldurchdachten Musik.

Der italienische Bassist Antonio Borghini ist weit mehr als ein zuverlässiger Begleiter, der seine Aufgaben im Feld der Melodiker souverän erfüllt und mit wohlklingendem Bogenspiel die emotionale Kraft der getragenen Stücke unterstützt. Da ist kein gewöhnliches Zupfen und Streichen – es grummelt, zwitschert, schnattert, klöpfelt und blubbert – und es fügt sich etwas Großes nahtlos in den Gesamtsound der Band.

 

Gianlugi Trovesi (as, acl), Manfred Schoof (tp), Antonio Borghini (b), Günter Sommer (dr, perc)

www.babysommer.com

Palmengarten | Do., 21.6.2018 | 19.30 Uhr | 12,–/6,– /frei (JIF)

FMW in Concert – Real Jazz Trio

So., 13. Mai 2018
17:00

„RJT“ ist zu Gast bei der zweiten Veranstaltung der neuen Reihe “FMW IN CONCERT” und steht für eine Art des modernen Jazz, der viele Einflüsse spiegelt und gleichzeitig aus ehrlicher subjektiver Authentizität lebt. Aus der grundsätzlichen Konzeption, mit zeitgenössisch-moderner Musik etwas ebenso unmittelbar „Reales“ wie „Reelles“ zum Ausdruck bringen, ist der Titel „Real Jazz“ entstanden. Das Trio arbeitet in dieser Besetzung seit Sommer 2008 zusammen. Das Repertoire ist in stetigem Wandel – alles erreicht den praktisch vom ersten Moment an gefundenen Charakter von Zusammenspiel, der die Gruppe in ihrer Geschlossenheit bei gleichzeitiger großer improvisatorischer Freiheit zu etwas Besonderem macht. Freiheit und Experimentierfreude wird hoch gehalten und bleibt bei aller Individualität stark in der Tradition des Jazz verwurzelt. Die Möglichkeiten der äußerst subtilen Kommunikation in dieser Besetzung faszinieren seit jeher Musiker wie Publikum.

Sonntag, 13.Mai, 17:00 Uhr, 15 €/ 12 , Reservierung: info@fmw.de; 06109-376663

Johannes Schädlich- Bass
Jean-Yves Jung – Piano
Jens Biehl – Drums

FMW in Concert: Porter – Heidepriem – Cremer

So., 22. April 2018
17:00

Anlässlich der neuen Serie “FMW IN CONCERT” formieren sich Pianist Larry Porter, Bassist Thomas Heidepriem und Schlagzeuger Thomas Cremer zu einem neuen Trio. Die Grundlage sind zum einen musiklische Beziehungen aus frühen Zeiten der Jazzszenen in München, Frankfurt und Freiburg, in denen die drei Musiker aktiv waren, zum anderen ist es die Begeisterung für eine im modernen Jazz verankerte Trio-Konzeption, der Freiraum lässt für eigene Kompositionen, aber auch für „Klassiker“, wie die Werke des großen Thelonius Monk.

Sonntag, 22.April, 17:00 Uhr, 15 €/ 12 €, Reservierung: info@fmw.de; 06109-376663

Larry Porter – Piano
Thomas Heidepriem – Bass
Thomas Cremer – Drums

Christoph Stiefel Solo

Do., 1. März 2018
19:30

Sofienberg Spirits“ nennt der renommierte Pianist Christoph Stiefel sein aktuelles Soloprojekt. Seine Musik lässt sich ebenso in der Welt der Klassik verankern wie im Jazz, man kann sie impressionistisch oder meditativ nennen, als über den Dingen stehend oder tief in ihrem Kern ruhend empfinden. Transzendente Poesie begegnet hier rhythmischer Wucht auf sehr individuelle Weise.

Der 1961 in Zürich geborene Stiefel wurde schon mit 23 Jahren festes Bandmitglied bei Andreas Vollenweider, mit dem er Tourneen durch Europa, Australien, Japan und die USA unternahm. Bekanntheit erlangte er mit einem eigenen Kompositionsstil, bei dem er auf der Basis der Isorhythmik *** eine zeitgemäße Jazz-Variante schuf, die auf faszinierende Weise zwischen Groove-Intensität und Klangfarbenmalerei oszilliert. Diesen Kompositionsstil pflegt er seit Jahren hauptsächlich in seinem „Inner Language Trio“, das den Spagat zwischen konzeptioneller Feinarbeit und improvisatorischer Entfesselung so souverän schafft wie nur wenig andere Formationen im aktuellen Jazz.

Christoph Stiefel stellt im Konzert sein neues, im Februar 2018 erscheinendes Solo-Album vor.

*** Isorhythmen ordnen einem festen Muster von Tonhöhen einem sich wiederholenden rhythmischen Muster zu.

Christoph Stiefel (p)

WWW. CHRISTOPHSTIEFEL.CH

Steinway & Sons Frankfurt | Do., 1.3.2018 | 19:30 Uhr |20,–/15,–

Reservieren Sie direkt bei Steinway & Sons Frankfurt per E-Mail

Grünen

Do., 17. Mai 2018
20:00

Grünen formierte sich anlässlich der Konzertreihe „Nicht ohne Robert“ im Kölner Loft im April 2009. Robert Landfermann und Christian Lillinger luden zu dieser Reihe ständig wechselnde Gäste ein, jedes Konzert eine Premiere. Die Musik des ersten Albums von Grünen war vollständig improvisiert, ohne jegliche Absprachen. Schnell wurde eine gemeinsame Klangsprache gefunden, die spezifisch für dieses Trio ist, mal spröde, mal mit absurdem Einschlag, rau, überbordend, versponnen.

Jeder Musiker geht mit seinem Instrument an die Grenzen und verlässt sich nicht auf standardisierte Rollenzuweisungen.

Es entstehen merkwürdige neue Sound-Kombinationen: Präpariertes Klavier, Flüstertüte und gequetschter Arco- Bass – das Trio wird zu einer Art Meta-Instrument. Seither hat Grünen auch begonnen, komponierte Inseln in ihre

weitgehend improvisierten Sets einzubauen: Polyrhythmische Mikrostrukturen tauchen auf, werden zerlegt, man trifft

sich in unerwarteten Unisono-Gesten oder lässt sich von einem surrealistisch anmutenden Bop-Thema zu Jazz-gemäß losgehenden Improvisationen verleiten.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Achim Kaufmann (p), Robert Landfermann (b), Christian Lillinger (dr)

WWW.ACHIMKAUFMANN.COM

Romanfabrik | Do., 17.5.2018 | 20 Uhr | 15,– / 12,– €

Karten reservieren

 

Frankfurter Jazzstipendium: J’Used (Opener) + Stipendiat

Mi., 9. Mai 2018
19:30

Doppelkonzert

Zur Vergabe des Frankfurter Jazzstipendiums 2018 veranstaltet die Jazz-Initiative auch dieses Jahr gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und der Romanfabrik ein Doppelkonzert. J‘Used (sprich: ‚dschusd‘) eröffnet den Abend mit einem Set; anschließend verleiht Dr. Ina Hartwig, die Frankfurter Kulturdezernentin, das Jazzstipendium der Stadt Frankfurt, und der Stipendiat bzw. die Stipendiatin übernimmt das zweite Set mit der eigenen Band.

J‘Used ist das Quintett des Schlagzeugers und Bandleaders Johannes Lüttgen, das auf seine eigene Art und Weise die vielfältigen Räume des akustischen Jazz zu ergründen sucht. Bewusstsein für Tradition, Innovation und große improvisato- rische Entfaltungsräume sind dabei die konzeptuellen Grund- bausteine. Mit ihrem Debütalbum „Present“ zeichnet die Band J‘Used ein vielfältiges Bild ihrer musikalischen Vielseitigkeit. Klare Klangvorstellungen, kreative Kompositionen und die Freude an energetisch-kommunikativem Spiel zeichnen J‘Used auf ihrem ersten Album aus.

In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und der Romanfabrik

Opener: Heidi Bayer (tp, flh), Oliver Naumann (sax),  Lukas Moriz (p), Eduardo Sabella (b), Johannes Lüttgen (dr)

WWW.JOHANNESLUETTGEN.COM

Anschließend: der/die Stipendiat/-in + Band (s. auch Presseinformation unten)

SH4iKH 9

Maximilian Shaikh-Yousef (ss, as, fl)
Victor Fox (ss, ts)
Stephan Geiger (tp)
Pascal Klewer (tp)
Enrique Heil (tb)
Lukas Roos (g)
Lukas Moriz (p)
Bastian Weinig (b)
Leopold Ebert (dr)

https://www.maximilianshaikhyousef.com/

Romanfabrik | Mi., 9.5.2018 | 19.30 Uhr | 15,– / 12,– €

Karten reservieren

 

Maximilian Shaik-Yousef

Die Kulturdezernentin
Dr. Ina Hartwig 

PRESSEINFORMATION
10.05.2018

Maximilian Shaikh-Yousef erhält das Frankfurter Jazzstipendium

Kulturdezernentin Ina Hartwig übergibt das 28. Jazzstipendium der Stadt

Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig hat am Abend des 9. Mai in der Romanfabrik das „Frankfurter Jazzstipendium 2018“ an den Saxophonisten und Komponisten Maximilian Shaikh-Yousef übergeben.

Laut der vom Kulturamt eingesetzten Fachjury ragte Maximilian Shaikh-Yousef bei der Entscheidungsfindung im März im Feld der Bewerbungen durch sein Gespür für interessante Themen und vielseitige Klangfarben hervor. Er überzeugte die Juroren nicht nur am Saxophon, sondern insbesondere mit seinen Kompositionen und Arrangements für große Ensembles. Die Jury lobte im Hinblick auf sein Alter von gerade mal 25 Jahren sein beachtliches Formbewusstsein sowie seine Fähigkeit zur Gestaltung und sieht in dem jungen Künstler enormes Entwicklungspotential.

Das Frankfurter Jazzstipendium ist mit 10.000 Euro dotiert und wird seit 1990 jährlich von der Stadt Frankfurt am Main vergeben. Es wurde zur Unterstützung der regionalen Jazzszene eingeführt und soll Jazzmusikerinnen und -musikern sowie Gruppen dabei helfen, sich nach ihren persönlichen Vorstellungen weiter zu qualifizieren. Zudem sollen sie in ihrem Bestreben nach einem individuellen künstlerischen Profil ermutigt werden.

„Es freut mich sehr, dass wir mit Maximilian Shaikh-Yousef einen Musiker auszeichnen, der   in seinen musikalischen Arbeiten bereits heute einen beachtlichen individuellen Ausdruck entwickelt hat. Das Jazzstipendium der Stadt Frankfurt wird ihn darin bestärken und die weitere Entfaltung seiner Künstlerpersönlichkeit unterstützen“, so Kulturdezernentin Ina Hartwig.

Maximilian Shaikh-Yousef wurde 1992 in Frankfurt geboren und erhielt mit sechs Jahren  Unterricht am Klavier. Mit zehn Jahren wechselte er zum Saxophon und begann wenige Jahre später auch damit, Querflöte zu spielen. Namhafte Frankfurter Musiker wie Gernot Dechert, Ralf Schmidt und Stephan Schmolck gehörten zu seinen Lehrern und Band-Coaches.

Er war zwei Mal Preisträger bei „Jugend jazzt“ und absolvierte als Mitglied des Landesjugendjazzorchesters zahlreiche Konzerte und Konzertreisen unter anderem nach New York und Südafrika. 2017 schloss Maximilian Shaikh-Yousef erfolgreich sein Studium im Fach Jazz und Populäre Musik an der Hochschule für Musik in Mainz ab und ist seither als Saxophonist, Komponist, Arrangeur und Lehrer vorwiegend im Rhein-Main-Gebiet engagiert.

Er ist Bandleader und Saxophonist seiner Jazz-Ensembles „Shaikh-Quartett“ und

„Sh4ikh 9“, der Erweiterung des Quartetts zum Nonett, für die er auch die Kompositionen und Arrangements schreibt. Zudem spielt er als Sideman unter anderem bei den Bands MEK – Mobiles Einsatzkommando, Fellaws Kingdom und Pompadelic.

Das Stipendium möchte Maximilian Shaikh-Yousef nutzen, um mit seinen beiden Jazzbands zwei professionelle CDs zu produzieren, die dann jeweils bei einer Tour durch Europa vorgestellt werden sollen.

Nach der Verleihung des Stipendiums durch Stadträtin Ina Hartwig begeisterte Maximilian Shaikh-Yousef mit seinem neun Musiker umfassenden Ensemble in einem Konzertset das Publikum in der Romanfabrik.

Die Kulturdezernentin
Dr. Ina Hartwig

Bisherige Stipendiaten

Philip Catherine Paulo Morello Trio

Sa., 14. April 2018
20:00
Paulo Morello, Philip Catherine (g), Unterfahrt, Foto Ralf Dombrowski

Die beiden Gitarristen Catherine und Morello lernten sich 2010 in der international erfolgreichen Formation „Night of Jazz Guitars“ kennen und schätzen. Gemeinsam spielten sie in Deutschland, Frankreich, Belgien und Rumänien. Nun präsentieren sich die beiden Gitarrenvirtuosen in einer gleichzeitig intimen und groovenden Triobesetzung mit dem Bassisten Sven Faller.

Philip Catherine ist eine Jazzgitarren-Legende. Der heute 74-jährige tourte bereits in jungen Jahren mit Dexter Gordon, Jean-Luc Ponty, Chet Baker, Tom Harrell und vielen anderen Größen. Charles Mingus verpasste ihm den Spitznamen „Young Django“, da Catherines intensiver Gitarrenton anfangs stark von Django Reinhardt beeinflusst war. Die Süddeutsche Zeitung schrieb erst kürzlich über ihn, dass er „Sachen spielt, die man derzeit von keinem anderen Gitarristen auf der Welt hören könne“. Es ist jedoch nicht die Technik und Geschwindigkeit, die den Saitenzauberer herausheben, sondern vielmehr sein unverwechselbarer akustischer Gitarrenton und ein Improvisationsstil, bei dem die großen Bläser des Jazz Pate standen.

Paulo Morello gilt als einer der interessantesten Jazzgitarristen Europas. International bekannt wurde er mit seinem Bossa Nova-Legends Projekt: zusammen mit der GrammyGewinnerin Leny Andrade oder dem Bossa Nova-Urvater Johnny Alf gastierte Morello auf den bedeutendsten europäischen und südamerikanischen Festivals. Aktuell tourt Morello mit seinem Trio „Hammond Eggs“ mit den US-Musikern Randy Brecker und Bob Mintzer. Darüber hinaus arbeitete er mit Jimmy Smith, Paul Kuhn, Billy Cobham, Airto Moreira, Larry Coryell oder Pat Martino zusammen.

Sven Faller hat sich mit seinem melodischen Stil auf dem Kontrabass international einen Namen gemacht. Nach seinem Studium am Mannes College of Music lebte er viele Jahre in New York und teilte die Bühne mit zahlreichen namhaften Künstlern wie Charlie Mariano, Chico Freeman, Bobby Watson, Pippo Pollina oder Konstantin Wecker.

Philip Catherine (g), Paulo Morello (g), Sven Faller (b)

WWW.PHILIPCATHERINE. COM

Steigenberger Frankfurter Hof | Sa., 14.4.2018 | 20 Uhr | 15,- €/ kostenlos mit Musikmesse-Festivalticket, das Sie auch direkt an unserer AK kaufen können (15,-). Es ermöglicht den vergünstigten oder kostenfreien Eintritt zu Festivalveranstaltungen sowie den Eintritt zur Musikmesse am Freitag ab 14 Uhr und/oder am Samstag ab 10 Uhr.

Eingang von der Bethmannstraße, Großer Ballsaal

(aus organisatorischen Gründen nicht wie zuvor angekündigt am Donnerstag, sondern SAMSTAG!)

Eine Veranstaltung im Rahmen des Musikmesse Festivals

 www.musikmesse-festival.com

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