Bastian Jütte Quartett

Fr., 1. Dezember 2017
20:00

Freitag, 1.12.2017

Fabrik Jazz Festival

Foto: Lena-Semmelroggen

Neben seiner Tätigkeit als Dozent an den Musikhochschulen Würzburg und München spielte Bastian Jütte in den letzten Jahren auf internationalen Festivals wie dem Northsea Jazz Festival. Tourneen führten ihn bis nach Japan. Mittlerweile ist Bastian Jütte auf über 70 CDs zu hören und hat als Bandleader drei eigene Alben veröffentlicht. Er ist Mitglied in zahlreichen Formationen und arbeitete unter anderem mit Musikern wie Ack von Rooyen oder Michael Wollny und der HR Big Band zusammen.

Seit 2015 leitet er das „Bastian Jütte Quartet“, mit Florian Trübsbach, Rainer Böhm und Henning Sieverts, die CD „Happiness Is Overrated“ erschien. Mit dem Tim Allhoff Trio gewann er 2010 den Neuen Deutschen Jazzpreis, 2016 konnte er den Preis erneut in Empfang nehmen, diesmal mit seinem eigenen Quartett. 2013 wurde er mit dem Echo-Jazz in der Kategorie „Schlagzeuger des Jahres national“ ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit Die Fabrik Kulturwerk Frankfurt

Bastian Jütte (dr), Florian Trübsbach (sax), Philipp Schiepek (g), Henning Sieverts (b)

www.bastianjuette.com

Die Fabrik | Fr., 1.12.2017 | 20 Uhr | 15,–/12,– €

Karten reservieren (nur über Die Fabrik)

Fabrik Jazz Festival

Sa., 2. Dezember 2017
20:00

Die Fabrik Kulturwerk Frankfurt

30.11.–2.12.2017

Donnerstag, 30.11.2017

Doppelkonzert

Eva Klesse Quartett

Evgeny Ring (sax), Philip Frischkorn (p), Robert Lucaciu (b), Eva Klesse (dr) www.evaklesse.de

 Roman Babik Urban Wedding Band

Dimitrij Markitantov (sax, cl), Roman Babik (p), Martin Gjakonovski (b), Bodek Janke (dr, perc, tabla)

www.urbanweddingband.com

 Die Fabrik | Do, 30.11.2017 | 19.30 Uhr | 30,–/25,– €

Samstag, 2.12.2017

Doppelkonzert

 

Max Clouth Clan

Andrey Shabashev (p), Max Clouth (g), Markus Wach (b), Martin Standke (dr

www.maxclouth.com

Julian und Roman Wasserfuhr Quartett

Julian Wasserfuhr (tp), Roman Wasserfuhr (p), Markus Schieferdecker (b), Oliver Rehmann (dr)

www.wasserfuhr-jazz.com

Die Fabrik | Sa., 2.12.2017 | 19.30 Uhr | 30,–/25,– €

Tickets: www.die-fabrik-frankfurt.de/tickets

Wilson de Oliveira Quintet

Do., 30. November 2017
20:00

Das Wilson de Oliveira Quintet präsentiert modernen Jazz mit Einflüssen des perkussiven Candombe aus Uruguay, der ins Weltkulturerbe aufgenommen worden ist. Was für die Argentinier der Tango und für die Brasilianer der Samba, ist für die Uruguayer der Candombe, der durch die afrikanischen Sklaven nach Südamerika kam.

Nach dem Studium für klassische Klarinette und Komposition wechselte der aus Uruguay stammende Wilson de Oliveira zur hr-Bigband, für die er sowohl als herausragender Solist als auch als Arrangeur tätig war. Seit seiner Pensionierung ist er mit seinem Quintett regelmäßiger Gast im Frankfurter Jazzkeller. Zudem hat er, gemeinsam mit Thomas Cremer, die Leitung der Frankfurt Jazz Big Band übernommen, und tritt u.a. mit der Frankfurt Jazz Connection auf.

In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Frankfurt am Main

Wilson de Oliveira (sax, comp, arr), Joe Gallardo (tb), Mariano Diaz (p), Markus Schieferdecker (b), Diego Piñera (dr)

Stadtbücherei Frankfurt | Do., 30.11.2017 | 20 Uhr | 10,–/7,– €

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Nils Wogram Nostalgia Trio

Fr., 24. November 2017
20:00

Nils Wogram gilt als einer der wichtigsten europäischen Jazzmusiker. Bekannt wurde er vor allem durch seinen virtuosen Posaunenstil, seine originellen Kompositionen und den unverwechselbaren Klang seiner langjährigen Bands, die ausschließlich Eigenkompositionen spielen. Häufig bekommt er auch Kompositionsaufträge anderer Ensembles.

Nils Wogram hat 23 Alben unter seinem Namen veröffentlicht. Er unterrichtet an der Musikhochschule Luzern. Wograms Musik wurzelt tief in der Tradition des Jazz, dennoch erweitert er diese Sprache, indem er andere Formen von Rhythmus, Form sowie melodischem und harmonischem Material verwendet. Nils Wogram ist ein Fan von „richtigen Bands“ mit einem eigenen Ensembleklang.

Mit „Nature“ veröffentlichte Wogram das 4. Album seines Nostalgia Trios, das erste mit dem Orgelspieler Arno Krijger.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Nils Wogram (tb), Arno Krijger  Marcel Thomi (organ), Dejan Terzić (dr)

www.nilswogram.com

Club Voltaire | Fr., 24.11.2017 | 20 Uhr | 12,–/9,– €

Scott DuBois Quartet Fotos: Erich Werkmann

Fr., 17. November 2017
20:00

Der Jazz-Gitarrist und Komponist Scott DuBois ist ein wichtiger Protagonist der jungen New Yorker Jazzszene. In seinem Quartett arbeitet er mit weltweit gefragten Improvisations-Künstlern zusammen, die sich über seine farbigen, zukunftweisenden Kompositionen verwirklichen.

Das Album „Winter Light“ nimmt den Zuhörer mit auf die Reise von der ersten Morgendämmerung bis in die tiefste Nacht, beobachtet das sich ändernde Licht, geformt durch sich ändernde Landschaften und das Wetter, fängt die Visionen durch Musik ein.

„First Light Tundra“ beginnt mit dem frühesten Lichtstrahl über einer kalten und öden Landschaft. Vögel erwachen, fliegen auf und verschwinden in der Ferne. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht wird zunächst von heftigen Schneeböen beherrscht. Die Tiefe des Waldes wird vom Nebel erfüllt, der der sich entfaltenden Morgensonne weicht.

„Das wirklich Atemberaubende an den Kompositionen Scott DuBois‘ ist es, wie er das wechselnde Licht und die Wetterveränderungen in seinen Kompositionen nachzeichnet. Nichts scheint ihm auf der Gitarre unmöglich zu sein (…)“ Dietmar Ebert, Thüringische Landeszeitung

Scott DuBois (g), Gebhard Ullmann (bcl, sax), Thomas Morgan (b), Kresten Osgood (dr)

In Zusammenarbeit mit Die Fabrik Kulturwerk Frankfurt

 






 

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Jazzgeschichten: Heinz Sauer – ein Leben im Jazz

Fr., 10. November 2017
20:00

Talk mit Heinz Sauer und Daniella Baumeister

Foto: Anna Meuer

Die unkontrollierbare Freiheit der Improvisation macht Diktaturen von jeher misstrauisch gegenüber dem Jazz. Ab 1933 sahen sich die Anhänger der anglo-amerikanischen Musikstile und der „Swing-Jugend“ in Nazi-Deutschland massiven Repressionen ausgesetzt. 1932 wurde Heinz Sauer geboren und kam schon früh mit dieser „entarteten“ Musik in Berührung, sie wurde seine lebenslange Liebe.

Jazz ist für ihn Ventil, Herausforderung, politisches Statement, Protest und Ausdrucksmittel für die Seele. Nach dem Krieg und durch den Kontakt zu vielen amerikanischen Jazzern in den GI-Clubs entwickelte sich Frankfurt zur deutschen Jazz-Hauptstadt – mittendrin Heinz Sauer, der bis heute nicht in Frankfurt, sondern 18 Kilometer außerhalb in Kronberg lebt.

Wie er diese Distanz überwand, um in den Clubs, vor allem im Jazzkeller, zu spielen, wie er mit vielen anderen Musikern wie Albert Mangelsdorff dem deutschen Jazz zu internationalem Renommee verhalf, wie das Saxofon sein Sprachrohr wurde, wie für ihn der Jazz zugleich Protest ist gegen die Nazis, die ihm auch nach dem Krieg immer wieder begegnen, und wie er bis heute den perfekten Ton sucht und findet – dies alles erzählt Heinz Sauer im Gespräch mit Daniella Baumeister in der neuen Reihe „Jazzgeschichten“.

In Zusammenarbeit mit der Gethsemanekirche

Heinz Sauer, Daniella Baumeister

www.heinzsauer.de

Gethsemanekirche | Fr., 10.11.2017 | 20.00 Uhr | 12,–/9,– €

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Eric Schaefer + The Shredz Detail-Fotos: Erich Werkmann

Do., 9. November 2017
20:00

Mit seinem neuen Album „Bliss“ rührt Schlagzeuger Eric Schaefer den Fusion-Jazz der Sechziger, den Jazz-Dub der Neunziger und die Clubmusik von heute zu einem explosiven Gebräu an. Das ist kein Voodoo, obwohl es streckenweise so klingt, sondern konsequente Fortführung dessen, was Schaefers Spiel von Beginn an einzigartig machte: Stil und Geschmack, Virtuosität und Wissen, komplexe Kompositionen und improvisatorische Spielwut. Verwurzelt im Hardcore und gereift am Jazz, bespielt Schaefer ein Klangspektrum, das weit über jedes akademische Kolloquium hinausreicht.

Romanfabrik | Do., 9.11.2017 |

Nachdem er vor allem als Mitglied von Michael Wollnys Trio bekannt wurde, veröffentlichte er 2013 mit „Who‘s Afraid of Richard W.?“ sein Debüt als Bandleader. Zwei Jahre und zahlreiche Auftritte später nahm die „Wagner-Band“ das neue Album auf – und fand dabei zu ihrem eigenen Sound sowie endlich auch zu einen eigenen richtigen Namen: The Shredz.

 

Der texturreiche Sound von „Bliss“ mitsamt seinen Delay-Schleifen, Synthesizer-Modulationen und prozessiertem Schlagzeug-Sound entstand bereits beim Einspielen. Mit John-Dennis Renkens fliegenden Trompetentönen und Volker Meitz‘ gurgelnden Orgeln und John Eckhardts Bassfundament beschwören The Shredz den Geist der elektrischen Miles-Davis-Sessions herauf.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

John-Dennis Renken (tp), Volker Meitz (keyb), John Eckhardt (b), Eric Schaefer (dr)

ericschaefer.de

Romanfabrik | Do., 9.11.2017 | 20 Uhr | 15,–/12,– €

Tony Lakatos / Ferenc Snétberger – Acoustic World

Fr., 3. November 2017
20:00

Ferenc Snétberger ist ein herausragender Gitarrenvirtuose, Improvisator und Komponist, der lustvoll, mit natürlicher Leichtigkeit und auf höchstem Niveau Genregrenzen überschreitet. Sein Repertoire ist inspiriert von der Roma-Tradition seiner Heimat, der brasilianischen Musik, dem Flamenco – und ebenso von Klassik und Jazz.

Er veröffentlichte bereits zahlreiche Alben unter eigenem Namen und begann 1999 eine kongeniale Zusammenarbeit mit Markus Stockhausen. Mit Tony Lakatos verbinden Snétberger die ungarische Herkunft, die Roma-Wurzeln, eine jahrzehntelange Freundschaft und eine erfolgreiche Zusammenarbeit: Neben vielen gemeinsamen Konzerten vor allem das leider schon seit langem vergriffene Duo-Album „Acoustic World“, der Live-Mitschnitt eines Konzerts in Tokio, und Lakatos’ Album „Gypsy Colors“.

Tony Lakatos ist der überragende Solist der hr-Bigband, einer der meist-respektierten Saxofonisten weltweit und gern gesehener Gast u.a. in den USA, Indien, Südafrika und überall in Europa. Er war bislang an Aufnahmen für mehr als 350 Jazz-Alben beteiligt.

In Zusammenarbeit mit der Gethsemanekirche

Tony Lakatos (sax), Ferenc Snétberger (g)

www.snetberger.de
www.tonylakatos.com

Gethsemanekirche | Fr., 3.11.2017 | 20 Uhr | 12,–/9,– €

Kartenvorbestellung nach dem Klick

 

Ulli Jünemann Quartet

So., 22. Oktober 2017
20:00

Das Quartett liebt Kontraste, besinnt sich auf die Tradition der 60er und 70er Jahre, auf Bebop und Blues, spielt aber zeitgemäß mal kammermusikalisch, mal extrovertiert mit Kanten und Brüchen. Die äußerst sensible und kommunikative Zusammenarbeit von Jünemann und Prins macht die Musik spannend. Romantik in der Melodieführung des Saxofons und hart swingende Gitarre verschmelzen im Dialog.

Jünemann spielt das Altsaxofon mal cool-intellektuell, mal sensibel und gefühlvoll. In Balladen wird der Ton leise und fast schwebend, dann lässt Prins die Gitarre ebenso weich und melodiös klingen wie einen Gesang.

Die Kompositionen „Paid nice“ und „Paying dues“, in denen der Mainzer Musiker hart und expressiv sein Instrument bläst, ehren den Pianisten Thelonious Monk. „Doobee“ ist dem lückenfüllenden Scat-Wortspiel des Bebop nachempfunden und fällt durch seine explosiv knallenden Schlagzeug-Einlagen auf. Gitarre und Saxofon leiten ein Thema unisono ein, das Saxofon setzt sich mit sonorem Ton ab, während die Gitarre mit ökonomisch eingesetzten elektronisch verzerrten Akkorden die Läufe untermalt.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Ulli Jünemann (sax), Jeanfrançois Prins (g), Bart Denolf (b), Bruno Castellucci (dr)

www.jazzulli.de

Club Voltaire | So., 22.10.2017 | 20 Uhr | 12,–/9,– €

 

Schubert / von Schlippenbach

Do., 19. Oktober 2017
20:00

Der Pianist Alexander von Schlippenbach, einer der Ersten unter Europas Bandleadern, mischt freie und zeitgenössische Elemente. Dieser beiden Welten verbindet er besonders gern in seinen Kompositionen und Improvisationen.

Schlippenbach trat als Solist, in mehrerer Duo-Formationen und als Leader verschiedener Bands auf, u.a. eines Trios mit Evan Parker und Paul Lovens; Tourneen führten ihn bereits nach Asien, Australien und in die USA. 1988 gründete er das Berlin Contemporary Jazz Orchestra mit einer ganzen Reihe renommierter Jazz-Musiker, z.B. Kenny Wheeler, Misha Mengelberg, Aki Takase und Günter Lenz.

Schlippenbach wurde 1994 mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet, dem bedeutendsten Jazzpreis im deutschsprachigen Raum. Er erhielt außerdem den Berliner Kunstpreis (1976), den SWR-Jazzpreis (2007) sowie mehrere Schallplattenpreise.

Frank Paul Schubert studierte an der Musikhochschule Aachen. Neben seinem wichtigsten Projekt „Grid Mesh“ arbeitete er bereits mit dem Who-is-Who der improvisierten Musik zusammen und tourte in Europa, USA und Kanada. „Hic sunt leones“, sein Duo-Album mit Günter Baby Sommer, wurde vom englischen Magazin The Wire zur CD des Jahres nominiert.

 In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Frank Paul Schubert (sax), Alexander von Schlippenbach (p)

www.avschlippenbach.com
www.frankpaulschubert.de

Romanfabrik | Do., 19.10.2017 | 20 Uhr | 20,–/15,– € (erm., JIF)
Achtung: im gedruckten Programmheft der Jazz-Initiative ist ein falscher Preis ausgeweisen (15/12 €); der tatsächliche Preis war zur Zeit der Drucklegung nicht bekannt

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