Perfido/Schieferdecker „Many Moons Ago“ Quartet

Do., 8. März 2018
20:00

 

Der spirituelle Dialog ist die hauptsächliche und wichtigste Inspiration für den Bassisten Markus Schieferdecker. Seine Band mit Bob Degen am Piano, David Friedman am Vibrafon und Peter Perfido am Schlagzeug zeigt insbesondere Sequenzen des Komponisten Schieferdecker. Was dieses spektakuläre und spektakulär besetzte Quartett zu einem besonderen Hörereignis macht, ist die Sensibilität für einen gemeinsamen Ensemble- sound, fernab von Spielroutinen. Spiritueller Ausgangspunkt ist die Erforschung des Sounds durch Improvisation.

Markus Schieferdeker studierte an den Musikhochschulen Würzburg und Köln. Mit Peter Perfido hat er in wechselnden Bands als elegant und kraftvoll groovendes, atmendes und traumwandlerisch sicher zusammenspielendes Rhythmus- Tandem viele gemeisame Erfahrungen gesammelt. Der New Yorker David Friedman gilt als einer der einflussreichsten Vibrafonisten des Modern Jazz. Er lehrt am Jazz-Institut Berlin.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

 Markus Schieferdecker (b), Bob Degen (p), David Friedman (vib), Peter Perfido (dr)

WWW.MARKUSSCHIEFERDECKER.DE

Romanfabrik | Do., 8.3.2018 | 20 Uhr | 20,– / 15,– €

 

Julia Kadel Trio

Do., 8. März 2018
20:00

Mit den Lorbeeren des hochgelobten Erstlingswerks sind Julia Kadel und ihre beiden Mitmusiker so lässig und souverän umgegangen, wie ihre Musik von Beginn an klang. „Als Trio sind wir unserer Vorliebe treu geblieben, einerseits meine Kompositionen zu spielen und andererseits frei zu improvisieren, dabei aber auch Spielkonzepte zu entwickeln, die sich irgendwo dazwischen bewegen“, sagt Kadel zum aktuellen Album „Über und Unter“. „Es gibt diesmal sehr unterschiedliche Stimmungen und Klänge. Wir haben dabei Höhen und Tiefen erkundet und uns darin immer wieder neu orientiert (…) Wenn man einen imaginären Horizont ziehen würde, befänden sich die Dinge, von denen unsere Musik erzählt, darüber und darunter. Das ist für mich diesmal das Thema“.

Die Berlinerin Julia Kadel studierte an der Musikhochschule in Dresden. Ihr Trio wurde 2013 von der Hochschule für Musik Saar mit dem HfM Jazzpreis ausgezeichnet. Das Debütalbum und die Pianistin wurden 2015 in zwei Kategorien für den Echo Jazz nominiert.

In Zusammenarbeit mit dem Frauen Musik Büro Frankfurt und der Frankfurt Art Bar

Julia Kadel (p), Karl-Erik Enkelmann (b), Steffen Roth (dr)

WWW.JULIAKADEL. COM

Frankfurt Art Bar | Do., 8.3.2018 | 20 Uhr | 15,– / 12.–

Itamar Borochov Quartet

Do., 15. März 2018
20:00

Donnerstag, 15. März

Itamar Borochov Quartett

Itamar Borochov wuchs in Jaffa auf, einer Stadt mit einer muslimisch-jüdisch-christlichen Bevölkerung. Als Jazz-Trompeter und Komponist zelebriert er mit diesem kulturellen Hintergrund seine persönlichen Wurzeln mit

einem einzigartigen Sound. Seine Musik ist sowohl durch die Jazztradition als auch eine große Liebe zu arabischen und pan- afrikanischen Musiktraditionen geprägt. Er verfügt über einen sehr hellen und klaren Ton auf seinem Instrument, den er aber auch sehr sensibel einsetzen kann.

Borochov hat einen weiten musikalischen Horizont. Er hat mit dem jüdisch-marokkanischen Liturgiker Rabbi Haim Louk gearbeitet, Kompositionen für das New Jerusalem Orchestra geschrieben, Aufnahmen mit dem israelischen Rockstar Dudu Tassa gemacht und als Trompeter in der Weltmusik-Sensation Yemen Blues gespielt. 2006 ging Borochov nach New York, wo er bald internationale Beachtung als ein junger Innovator

des zeitgenössischen Jazz erlangte. Sein Quartett spielt energiegeladenen Modern Jazz. In Frankfurt spielt die Band die Musik des neuen Albums, das im November 2015 in Paris aufgenommen und danach in New York vom preisgekrönten Recording Engineer Brian gemixt wurde.

In Zusammenarbeit mit Die Fabrik Kulturwerk Frankfurt

 Itamar Borochov (tp), Michael King (p), Avri Borochov (b), Jay Sawyer (dr)

WWW.ITAMARBOROCHOV. COM 

Fabrik | 15.3.2018 | 20 Uhr |15,-/12,-

„in motion“ Fotopräsentation

18. März 2018

„in motion“ ist ein Projekt der Frankfurter Fotografin Natalie Färber, das Bewegungsabfolgen eines improvisierenden Jazzmusikers beim Spielen sichtbar macht. Während einer Langzeitbelichtung wurden die Porträtierten mit punktuellem Licht gezielt ausgeleuchtet. Aus den so „eingefrorenen“ Bewegungen entstehen ungeahnte Formen und Strukturen, die die Körpersprache der Person, ihre physische Umsetzung von Klängen und Rhythmen zeigen.

Das Ausstellungskonzept sieht eine Raum-in-Raum Konstrukti- on mit meterhohen Projektionsflächen vor. Porträtiert wurden vielfach ausgezeichnete, deutschlandweit bekannte und Frank- furter Jazz-Größen wie Julia Hülsmann, Günter „Baby“ Som- mer, Anke Helfrich, Tony Lakatos, Bob Degen, Valentín Garvie, Vitold Rek, Thomas Cremer, Martin Standke, Corinna Danzer u.a. Ihre Eigenkompositionen begleiten die an die Bühnengaze projizierten Porträts.

INMOTION-FRANKFURT.DE,

WWW.NATALIEFAERBER-FOTOGRAFIE. COM

Krisch / Höfler / Elgart

Fr., 23. März 2018
20:00

Krisch/Höfler/Elgart

Diese Individualisten stehen für die Wiederentdeckung der musikalischen Kommunikation: als sei das Trio ein

einziger Organismus. Die Musik ist mal rasant und fordernd, mal entschleunigt und sinnlich, von vibrierender Stille

und energetischer Dichte – ein „Road Song Trip“ voller Überraschungen. Das Programm besteht aus eigens für diese Formation geschriebenen Kompositionen und eigenen

Bearbeitungen von ausgesuchten Werken aus dem „Welt-Song- Archiv“.

Die stilistische Vielfalt des Vibrafonisten Dizzy Krisch erstreckt sich vom klassischen Jazz bis hin zu experimenteller Klang- und Improvisationskunst, aber auch bis in die Auseinandersetzung mit der Musik des Barock und der Klassik. Er unterrichtet Vibrafon an der Musikhochschule Stuttgart.

Karoline Höfler wurde 1995 mit dem Jazzpreis Baden-Württem- berg ausgezeichnet. Sie ist als Freelancerin tätig in zahlreichen Jazz-Formationen, Solo bis Bigband, Mainstream bis freie Improvisation, in Performance-Projekten u. v. m.

Bill Elgart stammt aus Boston, Massachusetts, und arbeitete in den 1960er Jahren in den Musikszenen Boston, New York und Los Angeles. Seit 1976 lebt er in Europa und ist Professor für Jazz-Schlagzeug an der Musikhochschule Würzburg.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

 Dizzy Krisch (vib), Karoline Höfler (b), Bill Elgart (dr)

WWW.DIZZY-KRISCH.DE

Club Voltaire | Fr., 23.3.2018 | 20 Uhr | 12,– / 9,– €

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Jürgen Wuchner/Christof Thewes

Fr., 6. April 2018
20:00

Der Komponist und Kontrabassist Jürgen Wuchner studierte an der Akademie für Tonkunst (Darmstadt). Er war Mitglied von Heinz Sauers „Voices“, Hans Kollers „Free Sound“, des Herbert Joos-Quartetts sowie des hr-Jazzensembles und arbeitete für das Vienna Art Orchestra und für „Part of Art“. Die Bigband

„United Colors of Bessungen“ und „Deep Talking“ sind seine wichtigsten aktuellen Bandprojekte. Wuchner ist künstlerischer Leiter der „Darmstädter Jazz Conceptions“ und war Dozent für Jazz-Bass an der Darmstädter Akademie für Tonkunst. Er wur- de mit dem Hessischen Jazzpreis (1996) und dem Darmstädter Musikpreis (2012) ausgezeichnet.

Christof Thewes arbeitet als Posaunist, Komponist und Arrangeur. Er leitet zahlreiche eigene Ensembles, die alle Besetzungen zwischen Solo und Bigband umfassen. Er war bislang an 60 Alben beteiligt und spielte weltweit mit vielen namhaften Jazzern wie Alex Schlippenbach, Evan Parker, Rudi Mahall, Albert Mangelsdorff u. a. Ihm wurde 2007 der Jazzpreis der Stadt Worms verliehen.

Christof Thewes und Jürgen Wuchner verbindet eine langjähri- ge Zusammenarbeit, u. a. in der Gruppe „Guttermusic“ sowie bei den Jazz Conceptions. Ihre Eigenkompositionen bewegen sich zwischen Tradition und Avantgarde.

In Zusammenarbeit mit der Gethsemanegemeinde

 Christof Thewes (tb), Jürgen Wuchner (b)

WWW. CHRISTOFTHEWES.DE

Gethsemanekirche | Fr., 6.4.2018 | 20 Uhr | 12,– / 9,– €

Philip Catherine Trio

Do., 12. April 2018
20:00

Seit den 1960er Jahren steht der belgische Gitarrist Philip Catherine an der Spitze der europäischen Jazzszene und arbeitete neben Chet Baker mit Niels-Henning Ørsted Pedersen, Stépha- ne Grappelli, Charlie Mingus, Jean-Luc Ponty, Dexter Gordon, Tom Harrell und vielen anderen. Sein Stil und sein Sound sind einflussreich – noch immer inspiriert seine Musik viele Jazz- Gitarristen der neuen Generation.

Erst kürzlich schrieb die Süddeutsche Zeitung über ihn, dass er „Sachen spielt, die man derzeit von keinem anderen Gitarristen auf der Welt hören kann“ – nicht zuletzt wegen seines unbe- stechlichen Gespürs für Zeit, das auch die atemberaubendsten Tempo-Passagen relaxt und locker wirken lässt. Ansonsten sind es aber nicht einmal die Technik und Geschwindigkeit, die den Saitenzauberer herausheben, sondern vielmehr der unverwech- selbare akustische Gitarrenton und ein Improvisationsstil, bei dem nicht Gitarristen, sondern die großen Bläser des Jazz Pate standen.

Nach Frankfurt kommt er im Trio mit dem Gitarristen Paolo Morello und dem Bassisten Sven Faller.

In Zusammenarbeit mit der Messe Frankfurt

 Philip Catherine (g), Paolo Morello (g), Sven Faller (b)

WWW.PHILIPCATHERINE. COM

Steigenberger Frankfurter Hof (Frankfurt) | Fr., 12.4.2018 | 20 Uhr | 20,-/15,-€

Gebhard Ullmann Basement Research

Fr., 13. April 2018
20:00

„Basement Research“ war das erste Projekt von Gebhard Ullmann. 1995 aufgenommen und veröffentlicht in New York, war es gleichzeitig der Beginn einer Zusammenarbeit, in deren Folge Ullmann nach New York zog und bis heute eine ganze Reihe hochgelobter transatlantischer Projekte initiierte. Auch das Folgealbum „Kreuzberg Park East“ wurde enthusiastisch aufgenommen.

Anlässlich von Gebhard Ullmanns 50. Geburtstag präsentierte das Quintett sein viertes Album, „New Basement Research“, das im Downbeat mit 41/2 Sternen die beste Kritik der Ausgabe März 2008 erhielt. Die sehr erfolgreiche Tournee endete mit einem fulminanten Auftritt beim Berliner Jazzfest; das dabei live im Krakauer Alchemia Club aufgenommene Doppelalbum „Don’t Touch My Music“ wurde von All About Jazz unter die besten Veröffentlichungen des Jahres 2009 gewählt.

„Hat and Shoes“ ist der Titel des aktuellen, nunmehr siebten Albums, das das Quintett bei diesem Konzert im Rahmen der Frankfurter Musikmesse vorstellt.

In Zusammenarbeit mit der Messe Frankfurt

 Gebhard Ullmann (sax, bcl), Julian Argüelles (sax),

Steve Swell (tb), Pascal Niggenkemper (b), Gerald Cleaver (dr)

WWW. GEBHARD-ULLMANN. COM

Steigenberger Frankfurter Hof  | Do., 13.4.2018 | 20 Uhr | 20,-/15,- €

Herbert Joos / Patrick Bebelaar

Mi., 18. April 2018
20:00

Herbert Joos zählt zu den renommiertesten Jazztrompetern Europas. Er wurde durch zahlreiche Veröffentlichungen und als Solist des Vienna Art Orchestra weltweit bekannt. Patrick Bebelaar konnte als Pianist und Komponist seit seinem Studium an der Stuttgarter Musikhochschule in zahlreichen Produktionen mit anderen bekannten Musikern immer wieder

auf sich aufmerksam machen; er wurde 2000 mit dem Jazzpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet. Joos und Bebelaar verbindet bereits seit über fünf Jahren eine enge musikalische Partnerschaft. Ihr letztes Album „Seven Duets“ erhielt frenetische Kritiken.

Bei ihrem aktuellen Duokonzept widmen sich die Musiker der „Beauty of Darkness“. In hellen Tönen beginnen sie ihren Abstieg, der sie dann von der Dämmerung bis hin zum tiefen Schwarz der Nacht führt. Diesen Weg gehen die Musiker mit

ausschweifenden Improvisationen entlang der Motive Joos’, in denen sie ihr traumwandlerisches Zusammenspiel unter Beweis stellen. Im grummelnden und schwerfällig groovenden letzten Kapitel führt schließlich „The Beauty of Silence“ wieder zurück ins Tageslicht, wo Bebelaars Komposition „Ra“ die ersten Strah- len der morgendlichen Sonne begrüßt.

In Zusammenarbeit mit dem Steinway-Haus Frankfurt

 Herbert Joos (tp), Patrick Bebelaar (p)

WWW.BEBELAAR.DE

Steinway-Haus | Mi.,18.4.2018 | 20 Uhr | 20,– / 15,– €

 

Daniel Guggenheim Quartett

Do., 19. April 2018
20:00

Starke Persönlichkeiten haben ihn immer inspiriert, ob Jimi Hendrix oder Sonny Rollins. Daniel Guggenheim muss sie spüren und fragt sich jedes Mal aufs Neue: Was sagt mir ihre Musik? Schon parallel zum Studium an der Swiss Jazz School leitete er sein eigenes Quartett und interpretierte John Coltrane nach seiner Vision.

1983 trifft er in Brasilien auf Hermeto Pascoal, ein wahrer Glücksfall für ihn. Durch Pascoal lernt Guggenheim seine Musik zu leben und Grenzen immer wieder neu auszuloten. Ob Paris, New York oder Frankfurt, wo er sich mittlerweile niedergelassen hat: Daniel Guggenheims Musik lässt immer wieder neue

Bilder entstehen, die für alle Beteiligten zu einem umfassenden Erlebnis werden. Er spielte u.a. mit Elvin Jones, Cecil McBee, Richie Beirach, Billy Hart, Bob Degen, Vitold Rek, Keith Copeland, Janusz Stefanski, David Liebman, Peter Madsen, Jeff Williams, Jürgen Wuchner, John Tchicai und Harry Becket.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Daniel Guggenheim (sax), Sebastian Sternal (p), Dietmar Fuhr (b), Jonas Burgwinkel (dr)

WWW.DANIELGUGGENHEIM. COM

 

Romanfabrik | Do., 19.4.2018 | 20 Uhr | 15,– / 12,– €