3. Fabrik Jazz Festival

15. November 2018 19:30bis17. November 2018 19:30

Zum dritten Mal veranstaltet Die Fabrik ihr mehrtägiges Jazzfestival im Kulturwerk. An drei Abenden wird es zeitgenössischen Jazz mit unterschiedlichsten stilistischen Strömungen zu hören und zu sehen geben, davon an zwei Abenden mit zwei Gruppen, so dass ein vielseitiger und abwechslungsreicher Jazzgenuss auch für (noch) nicht so Jazz-affine Ohren garantiert werden kann. Mit SH4IKH 9 ist es in diesem Jahr sogar gelungen, die Preisträger des Frankfurter Jazzstipendiums 2018 auf die Bühne in Sachsenhausen zu holen. Ein Kollektiv, das eine originelle Mischung aus kammermusikalischem Jazz und elektroavantgardistischer Musik präsentiert.

Do., 15.11.2018
20 Uhr: Klaus Heidenreich Quartett (siehe Folgeseite)

Fr., 16.11.2018
19.30 Uhr: Ludwig Hornung Trio
Ludwig Hornung (p), Johannes Felscher (b), Bernd Oeszevim (dr)

21.30 Uhr: Peter Gall Quintett (Foto)
Wanja Slavin (sax), Reinier Baas (g), Rainer Boehm (p),
Matthias Pichler (b), Peter Gall (dr)
Tickets: 30,– /25,– € JIF

Sa., 17.11.2018
19.30 Uhr: SH4IKH 9
Maximilian Shaikh-Yousef (sax, fl), Victor Fox (sax), Pascal
Klewer (tp), Stephan Geiger (tp), Enrique Heil (tb), Lukas Roos
(g), Lukas Moriz (p), Bastian Weinig (b), Leopold Ebert (dr)

21.30 Uhr: Daniel Guggenheim Quartett
Daniel Guggenheim (sax), Sebastian Sternal (p),
Dietmar Fuhr (b), Silvio Morger (dr)
Tickets: 35,– /30,– € JIF

Festivalticket (alle 3 Abende): Vvk & Ak 70,– € /55,– €Festivalticket (alle 3 Abende): Vvk & Ak 70,– € / 55,– € JIF

Heidepriem / Cremer / Schmid

Sa., 3. November 2018
20:00

Anlässlich der Serie „FMW in Concert“ formieren sich Pianist Kuno Schmid, Bassist Thomas Heidepriem und Schlagzeuger Thomas Cremer zu einem Trio. Die Grundlagen sind zum einen seit langem bestehende musikalische Beziehungen, aber auch die reichhaltigen und ganz unterschiedlichen musikalischen Erfahrungen der drei Musiker.

Kuno Schmid mit reichlich Erfahrung als Jazz- und als Fusion-Musiker, Thomas Heidepriem als langjähriges Mitglied der hr-Bigband mit unzähligen unterschiedlichen Produktionen und Thomas Cremer mit Frankfurter Modern-Jazz-Gruppen und Programmen zur Jazz-History: eine Mischung, die ein interessantes Programm verspricht, mit Tiefe, Gelassenheit und Raffinesse.

Der Konzertabend beginnt mit einem kurzen Set eines Ensembles des FMW-Jazzstudiengangs. Die Grundidee der Konzertreihe wird so zum Ausdruck gebracht: Jazzbegegnungen zwischen alten Weggefährten der FMW, aktuellen Studierenden der FMW sowie dem interessierten Publikum.

Gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main. In Zusammenarbeit mit FMW Frankfurter Musikwerkstatt.

Michael Flügel (p), Thomas Heidepriem (b), Thomas Cremer (dr)

Michael Flügel

frankfurt-jazz.de

FMW | Sa., 3.11.2018 | 20 Uhr | 15.,–/12.,– € JIF

Karten reservieren

GL Trovesi + hr Bigband / fizfüz feat. JP Matinier + Arkady Shilkloper ; Fotos : R.Vogt

Do., 27. September 2018
20:00

 hr-Bigband feat. Gianluigi Troves

Die hr-Bigband spielt eine Premiere in Offenbach: Erstmals trifft sie hier auf den Großmeister  des italienischen Jazz, Gianluigi Trovesi, und führt mit  ihm sein gefeiertes Programm „Dedalo“ auf, das Trovesi ursprünglich für die WDR-Bigband geschrieben hatte. Mit großer Spielfreude, geschliffenen Satzpassagen und glänzenden Soli erklingt eine erfrischende Verschmelzung aus Jazz und verschiedenen klassischen und populären Musikstilen.

ensemble FisFüz feat. Jean-Louis Matinier & Arkady Shilkloper

Gemeinsam mit dem französischen Akkordeonisten Jean-Louis Matinier und dem aus Russland stammenden Multihornisten Arkady Shilkloper wandelt das ensemble FisFüz durch die Musik Osteuropas und Mittelasiens und nimmt sich Kompositionen und traditionelle Lieder unterschiedlicher Epochen vor.

 

 

In Zusammenarbeit mit Multiphonics e. V., gefördert durch EVO/Stadt Offenbach

hr-Bigband; Gianluigi Trovesi (cl, bcl, sax, comp), Annette Maye (cl); David Grottschreib (cond)

ensemble FisFüz: Annette Maye (cl), Murat Coskun (perc), Gürkan Balkan (oud, g); Jean-Louis Matinier (acc), Arkady Shilkloper (frhn, flgn, alp)

WWW.MULTIPHONICS-FESTIVAL.COM

Alte Schlosserei, Offenbach | Do., 27.9.2018 | 20 Uhr | Vvk 26,50 € / erm. 21,– € /20,– €

Foto: Yoshi Toscani

Fotos vom Konzert [Rüdiger Vogt]:

 

Anat Cohen & Trio Brasileiro & Trio Correnteza

Di., 2. Oktober 2018
20:00

Anat Cohen zählt zu den wichtigsten Klarinettistinnen im zeitgenössischen Jazz. Sie fühlt sich der brasilianischen Choro-Musik genauso eng verbunden wie dem amerikanischen Modern Jazz. Das 2011 gegründete Trio Brasileiro spielt den Choro mit verblüffender Virtuosität, einem subtilen wie unwiderstehlich groovigen Sound und tiefer musikalischer Schönheit.

Trio Correnteza

„Agreste“ ist das aktuelle Album des Trio Correnteza. Die Musiker begeben sich auf die Suche nach der ländlichen Seele Brasiliens. Die musikalische Reise führt sie zurück in ihre eigene Heimat, zu den Bergen Mittelitaliens und nach Sardinien. Das Trio beschäftigt sich mit populärem Material, konzentriert sich auf Klangschönheit und zollt den Texten einen tiefen Respekt. Gleichzeitig zelebrieren die Musiker die improvisatorische Freiheit, den Dialog und das gegenseitige Zuhören.

In Zusammenarbeit mit Multiphonics e.V.

Anat Cohen (cl), Dudu Maia (mdln), Douglas Lora (g), Alexandre Lora (perc)

Cristina Renzetti (voc), Gabriele Mirabassi (cl), Roberto Taufic (g)

www.multiphonics-festival.com

Brotfabrik | Di., 2.10.2018 | 20 Uhr | Vvk 23,– / Ak 28,– / 18,– € JIF

Anat Cohen zählt zu den wichtigsten Klarinettistinnen im zeitgenössischen Jazz. Sie fühlt sich der brasilianischen Choro-Musik genauso eng verbunden wie dem amerikanischen Modern Jazz. Das 2011 gegründete Trio Brasileiro spielt den Choro mit verblüffender Virtuosität, einem subtilen wie unwiderstehlich groovigen Sound und tiefer musikalischer Schönheit.

Trio Correnteza

„Agreste“ ist das aktuelle Album des Trio Correnteza. Die Musiker begeben sich auf die Suche nach der ländlichen Seele Brasiliens. Die musikalische Reise führt sie zurück in ihre eigene Heimat, zu den Bergen Mittelitaliens und nach Sardinien. Das Trio beschäftigt sich mit populärem Material, konzentriert sich auf Klangschönheit und zollt den Texten einen tiefen Respekt. Gleichzeitig zelebrieren die Musiker die improvisatorische Freiheit, den Dialog und das gegenseitige Zuhören.

In Zusammenarbeit mit Multiphonics e.V.

Anat Cohen (cl), Dudu Maia (mdln), Douglas Lora (g), Alexandre Lora (perc)

Cristina Renzetti (voc), Gabriele Mirabassi (cl), Roberto Taufic (g)

www.multiphonics-festival.com

Multiphonics | Brotfabrik | Do., 2.10.2018 | 20 Uhr | Vvk 23,– / Ak 28,– / 18,–

10.000 Euro für Frankfurter Jazz-Talente

15. Mai 2018

Die Kulturdezernentin
Dr. Ina Hartwig 

PRESSEINFORMATION
10.05.2018

Maximilian Shaikh-Yousef erhält das Frankfurter Jazzstipendium

Kulturdezernentin Ina Hartwig übergibt das 28. Jazzstipendium der Stadt

Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig hat am Abend des 9. Mai in der Romanfabrik das „Frankfurter Jazzstipendium 2018“ an den Saxophonisten und Komponisten Maximilian Shaikh-Yousef übergeben.

Laut der vom Kulturamt eingesetzten Fachjury ragte Maximilian Shaikh-Yousef bei der Entscheidungsfindung im März im Feld der Bewerbungen durch sein Gespür für interessante Themen und vielseitige Klangfarben hervor. Er überzeugte die Juroren nicht nur am Saxophon, sondern insbesondere mit seinen Kompositionen und Arrangements für große Ensembles. Die Jury lobte im Hinblick auf sein Alter von gerade mal 25 Jahren sein beachtliches Formbewusstsein sowie seine Fähigkeit zur Gestaltung und sieht in dem jungen Künstler enormes Entwicklungspotential.

Das Frankfurter Jazzstipendium ist mit 10.000 Euro dotiert und wird seit 1990 jährlich von der Stadt Frankfurt am Main vergeben. Es wurde zur Unterstützung der regionalen Jazzszene eingeführt und soll Jazzmusikerinnen und -musikern sowie Gruppen dabei helfen, sich nach ihren persönlichen Vorstellungen weiter zu qualifizieren. Zudem sollen sie in ihrem Bestreben nach einem individuellen künstlerischen Profil ermutigt werden.

„Es freut mich sehr, dass wir mit Maximilian Shaikh-Yousef einen Musiker auszeichnen, der   in seinen musikalischen Arbeiten bereits heute einen beachtlichen individuellen Ausdruck entwickelt hat. Das Jazzstipendium der Stadt Frankfurt wird ihn darin bestärken und die weitere Entfaltung seiner Künstlerpersönlichkeit unterstützen“, so Kulturdezernentin Ina Hartwig.

Maximilian Shaikh-Yousef wurde 1992 in Frankfurt geboren und erhielt mit sechs Jahren  Unterricht am Klavier. Mit zehn Jahren wechselte er zum Saxophon und begann wenige Jahre später auch damit, Querflöte zu spielen. Namhafte Frankfurter Musiker wie Gernot Dechert, Ralf Schmidt und Stephan Schmolck gehörten zu seinen Lehrern und Band-Coaches.

Er war zwei Mal Preisträger bei „Jugend jazzt“ und absolvierte als Mitglied des Landesjugendjazzorchesters zahlreiche Konzerte und Konzertreisen unter anderem nach New York und Südafrika. 2017 schloss Maximilian Shaikh-Yousef erfolgreich sein Studium im Fach Jazz und Populäre Musik an der Hochschule für Musik in Mainz ab und ist seither als Saxophonist, Komponist, Arrangeur und Lehrer vorwiegend im Rhein-Main-Gebiet engagiert.

Er ist Bandleader und Saxophonist seiner Jazz-Ensembles „Shaikh-Quartett“ und

„Sh4ikh 9“, der Erweiterung des Quartetts zum Nonett, für die er auch die Kompositionen und Arrangements schreibt. Zudem spielt er als Sideman unter anderem bei den Bands MEK – Mobiles Einsatzkommando, Fellaws Kingdom und Pompadelic.

Das Stipendium möchte Maximilian Shaikh-Yousef nutzen, um mit seinen beiden Jazzbands zwei professionelle CDs zu produzieren, die dann jeweils bei einer Tour durch Europa vorgestellt werden sollen.

Nach der Verleihung des Stipendiums durch Stadträtin Ina Hartwig begeisterte Maximilian Shaikh-Yousef mit seinem neun Musiker umfassenden Ensemble in einem Konzertset das Publikum in der Romanfabrik.

Die Kulturdezernentin
Dr. Ina Hartwig

Dezernat Kultur und Wissenschaft
Pressesprecherin und Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit
Jana Kremin
Hausanschrift: Brückenstraße 3-7, 60594 Frankfurt am Main
Telefon: 069 – 212 49232; Fax: 069 – 212 97 49232
E-Mail: jana.kremin@stadt-frankfurt.de

 

PRESSEINFORMATION

22.01.2018

10 000 Euro für Frankfurter Jazz-Talente

Jetzt Bewerbungsunterlagen für das Jazzstipendium anfordern

 In diesem Jahr vergibt das Dezernat Kultur und Wissenschaft das 28. Frankfurter Jazzstipendium, früher auch als Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt am Main bekannt. rMusikerinnen und Musiker aus Frankfurt und näherer Umgebung können sich ab sofort für das mit 10 000 Euro dotierte Stipendium bewerben.

Es gibt keine Altersbegrenzung. Bewerberinnen und Bewerber sollten sich erkennbar den verschiedenen stilistischen Formen des Jazz, einschließlich experimenteller Richtungen, zuordnen lassen. Sie sollten in der Lage sein, ein Programm von mindestens dreißig Minuten live vor Publikum präsentieren zu können.

Das Jazzstipendium kann für jegliche Art der künstlerischen Weiterentwicklung im Bereich Jazz, wie beispielsweise die Teilnahme an einem Workshop oder Meisterkurs beantragt werden.

Bewerbungen sind sowohl von Einzelpersonen wie von Gruppen möglich. Musikerinnen und Musiker können das Stipendium bis zu dreimal erhalten, davon nur einmal als Solistin oder Solist.

Voraussetzung für eine Bewerbung sind eine musikalische Ausbildung oder Qualifikationen mit Schwerpunkt Jazz sowie der Nachweis einer entsprechenden Praxis. Dazu muss ein ausgefüllter Bewerbungsbogen und eine CD, mit maximal drei Musikstücken vorgelegt werden.

Eine unabhängige Jury entscheidet aus den eingesandten Beiträgen über die Vergabe des Frankfurter Jazzstipendiums. Nicht bewerben können sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kulturdezernats der Stadt Frankfurt, Jury-Mitglieder und nahe Verwandte beider Gruppen.

Die Bewerbungen müssen bis zum 23. Februar 2018 eingegangen sein.

Die Vergabe erfolgt voraussichtlich am 9.  Mai 2018.

Das Jazzstipendium wird bereits seit 1991 von der Stadt vergeben. Zu den Stipendiaten gehören unter anderem der Gitarrist Max Clouth im vergangenen Jahr, die Gruppe „Contrast Quartet“ (2008) und als erste Stipendiatin im Jahr 1991 die Saxophonistin Corinna Danzer.

Bewerbungsunterlagen können beim Kulturamt Frankfurt am Main, Brückenstraße 3-7, 60594 Frankfurt am Main angefordert werden. Mehr Informationen gibt es bei Irmgard Tennagels unter der Telefonnummer 069 – 212 3 84 24 oder per E-Mail unter: arbeitsstipendium.jazz@stadt-frankfurt.de

Bisherige Stipendiaten

F.I.M.-Session im HoRsT

Di., 16. Januar 2018
19:30

F.I.M.-Session im HoRsT

Um dem „freien“ und „zeitgenössischen Jazz“ eine Heimstätte in Frankfurt zu geben und gerade auch jungen Musikern Möglichkeiten zu bieten, Neues auszuprobieren, initiierten Christof Krause und Jürgen Werner eine „offene Bühne für frei improvisierte Musik“. Erste organisierte Konzerte frei

improvisierter Musik mit anschließender Session finden bereits seit 2014 statt.

Als Rahmen für die „offene Bühne/Session“ bietet das „F.I.M. Forum für improvisierte Musik“ eine regelmäßige Session-Reihe im Abstand von etwa zwei Monaten an. F.I.M. sieht sich weniger als reiner Veranstalter, sondern will ein Angebot für diese musikalische Szene initiieren und etablieren und hofft, dass daraus weitere Aktivitäten erwachsen können. Die Sessions finden statt im „HoRsT“, in den ehemaligen Adlerwerken im Frankfurter Gallusviertel.

Di., 16.1.2018, Opener: Peter Hanson (sax, synth), Frederik Helbing (g), Fabian Habicht (dr)

Weitere Termine: Di., 6.3.2018, Di., 8.5.2018 (anschließend Session)

WWW.HORST-FFM.DE

HoRsT | 20 Uhr | 7,– / 5,– € / frei für Session-Musiker