Frankfurter Jazzstipendium

(bis 2014: Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt am Main)

Die Stadt Frankfurt am Main vergibt jährlich das Frankfurter Jazzstipendium. Es ist mit inzwischen 10.000 Euro dotiert und wird jährlich neu ausgeschrieben.

  • Bewerben können sich Musikerinnen und Musiker aus Frankfurt und Umgebung, die sich erkennbar den verschiedenen stilistischen Formen des Jazz, einschließlich experimenteller Richtungen, zuordnen lassen.
  • Das Arbeitsstipendium Jazz kann für jegliche künstlerische Weiterentwicklung auf diesem Gebiet beantragt werden, wie beispielsweise die Teilnahme an einem Workshop oder Meisterkurs.
  • Es gibt keine Altersbegrenzung.
  • Es können sich sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen bewerben. Bewerberinnen und Bewerber sollen in der Lage sein, ein Programm von mindestens 30 Minuten live vor Publikum präsentieren zu können.
  • Voraussetzung für eine Bewerbung sind eine musikalische Ausbildung oder Qualifikationen mit Schwerpunkt Jazz und der Nachweis einer entsprechenden Praxis. Dazu muss ein ausgefüllter Bewerbungsbogen und ein Tonträger, MC oder CD mit maximal drei Musikstücken vorgelegt werden.
  • Eine unabhängige Jury entscheidet aus den eingesandten Beiträgen über die Vergabe des Arbeitsstipendium Jazz. Jury und Veranstalter können unentgeltliches Vorspielen verlangen. Die Entscheidung der Jury ist unanfechtbar, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Nicht bewerben können sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kulturdezernates der Stadt Frankfurt, Jury-Mitglieder und nahe Verwandte beider Gruppen.

Die Verleihung des Stipendiums ist eine Verandstaltung des Kulturamtes der Stadt Frankfurt am Main, wird von der JIF organisiert und findet alljährlich im Mai in der Romanfabrik statt und .

Bewerbungsunterlagen können in der Bewerbungsfrist (Januar/Februar; genauen Termin bitte erfragen!) beim Kulturamt Frankfurt am Main, Brückenstraße 3-7, 60594 Frankfurt am Main, eingereicht werden. Mehr Informationen gibt es dort bei Irmgard Tennagels unter der Telefonnummer (069) 2123-8424, im Internet unter www.kultur-frankfurt.de/portal/de/Kulturdezernat oder per E-Mail unter arbeitsstipendium.jazz (at) stadt-frankfurt (Punkt) de

Bisherige Stipendiaten

  • 2016: „The Where Me?!“: Fabian Dudek (Altsaxofon), Rafael Krohn (Gitarre), David Helm (Kontrabass), Jan Philipp (Schlagzeug)
  • 2015: „THE J-SOUND PROJECT“: Jason Schneider (Trompete, Flügelhorn, Komposition), Yuriy Sych (Piano), Ivan Habernal  (Kontrabass, E-Bass), Uli Schiffelholz (Schlagzeug), feat. Michael Schreiner (Tenorsaxofon)
  • 2014: „Electrolyte“: Yuriy Sych (Klavier), Martin Standke (Schlagzeug), Alberto Menendez (Tenorsaxofon), Bastian Ruppert (Gitarre)
  • 2013: Peter Klohmann (Saxophon)
  • 2012: Valentin Garvie (Trompete)
  • 2011: Uli Schiffelholz (Schlagzeug)
  • 2010: Dennis Sekretarev (Trompete, Komposition)
  • 2009: „Modern Jazz Quintet“: Natalya Karmazin (Piano), Daniel Guggenheim (Saxophon), Evgeny Ring (Saxophon), Chris Rücker (Bass), Martin Standke (Drums)
  • 2008: „Contrast Quartet“: Yuriy Sych (Komposition, Piano), Martin Standke (Schlagzeug), Tim Roth (Kontrabass), Benjamin Steil (Saxophon)
  • 2007: Yelena Jurayeva (Piano)
  • 2006: Ulf Kleiner (Piano)
  • 2005: Tobias Backhaus (Schlagzeug)
  • 2004: Frank Spaniol (Saxophon)
  • 2003: Martin Lejeune (Gitarre, Komposition)
  • 2002: Kontrabass-Duo „Bassics“ – Susanne Peusquens und Michael Bornhak
  • 2001: Ulli Jünemann – Morten Ginnerup European Jazz Project
  • 2000: Sebastian Merk (Schlagzeug)
  • 1999: Joachim Lösch (Trompete), Vitold Rek (Kontrabaß), Russ Spiegel (Gitarre)
  • 1998: siehe 1999
  • 1997: siehe 1999
  • 1996: Burkard Kunkel (Bassklarinette)
  • 1995: Heinz-Peter Hofmann (Kontrabass)
  • 1994: Manfred Bründl (Bass)
  • 1993: Christopher Dell (Vibraphon)
  • 1992: Stefan Lottermann (Posaune)
  • 1991: Corinna Danzer (Saxophon)

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