– The Mad Hatter – Verleihung des Hessischen Jazzpreises 2015

Do., 10. September 2015
19:00

THE MAD HATTER

Foto:Band

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Der „Mad Hatter“ (Der verrückte Hutmacher) ist eine Figur aus „Alice im Wunderland“, und er ist im Comic ein Gegenspieler Batmans. Er inspirierte schon Chick Corea zu seinem gleichnamigen Album und nun auch Dennis Sekretarev und Veselin Popov zu ihrem neuen Projekt.

„Mad Hatter“ erzählt als Gesamtkunstwerk, eingebettet in ein Modern-Jazz-Konzert, eine Geschichte voller Freude und Trauer, Komödie und Tragödie, mit Kompositionen von Veselin Popov und Gedichten von Dennis Sekretarev. Die Lyrik ist auf Deutsch, Englisch und Russisch verfasst und wird so vorgetragen. Ausdrucke der Gedichte auf deutsch oder englisch  liegen aus :

Gedichte:
1. Der Verrueckte Hutmacher
2. Forwards – The Scene
3. Flow

soundcloud.com/madhatter-jazz-poetry

Dennis Sekretarev (tp/fl-h/effects/comp/lyrics), Veselin Popov (g/comp/lyrics), Maxim Tartakovsky (tb/text), Volker Engelberth (p), Matt Adomeit (b), Tristan Renfrow (dr)

Dr. Hoch’s Konservatorium | Do., 10.9.2015

 

Verleihung des Hessischen Jazzpreises 2015 an Valentin Garvie durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Preisträgerkonzert mit dem hr-Jazzensemble

Foto:Band

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Valentin Garvie erhält den Hessischen Jazzpreis 2015. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird jährlich vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst vergeben, über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury. Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Mit Valentin Garvie erhält ein außerordentlich vielseitiger Künstler den wichtigsten Musikpreis des Landes Hessen. Als Komponist und Trompetenvirtuose überschreitet er bewusst und permanent die Grenzen der sogenannten U- und E-Musik und trägt so beispielhaft zu deren Überwindung bei. Als Mitglied des Ensemble Modern und des hr-Jazzensembles hat sich Garvie einen auch international bedeutsamen Ruf erworben“.

Valentin Garvie wurde 1973 in Mar del Plata an der argentinischen Atlantikküste geboren und studierte klassische Trompete, Komposition und Orchester-Dirigieren in Buenos Aires und London. Von Anfang seiner musikalischen Karriere an ist er sowohl in klassischen als auch in Jazz-Ensembles zu erleben. Seit 2002 ist er Mitglied des Ensemble Modern in Frankfurt am Main, einer der renommiertesten Formationen der Neuen Musik. Daneben haben sich seine Jazz-Aktivitäten in den letzten Jahren erheblich verstärkt, er ist in diversen Formationen aktiv. Seit 5 Jahren ist er auch Mitglied im hr-Jazzensemble.

Es war Valentin Garvies ausdrücklicher Wunsch, das Preisträgerkonzert mit dem hr-Jazzensemble spielen zu können. Er weiß natürlich, dass es sich um ein Studio-Ensemble für die Rundfunk-Produktion handelt, dass das  Ensemble höchst selten auf offener Bühne zu erleben  ist. „Das hr-Jazzensemble ist eine Super-Erfahrung für mich“, sagt Garvie, „ich lerne sehr viel von diesen Musikern, den Frankfurter Jazzlegenden, die hier spielen.“ Besonders fasziniert Garvie an der Studio-Arbeit für die Jazz-Sendungen in hr2-kultur die Möglichkeit, für eine größere Formation zu schreiben, mit den Musikern zu experimentieren: „Die sind sehr offen, die wollen nicht, dass ich komme und ein normales Jazzstück schreibe, die haben es gern, wenn ich etwas von meinen anderen Erfahrungen mitbringe.“

So wird das hr-Jazzensemble, das 1958 auf dem Deutschen Jazzfestival Frankfurt gegründet wurde und viele Jahrzehnte unter der Leitung von Albert Mangelsdorff seine einzigartigen „Studio-Blüten“ produziert hat, bei dieser Preisverleihung ausnahmsweise live zu hören sein, u.a. mit Heinz Sauer, Günter Lenz und Christof Lauer. (Guenter Hottmann, hr2-kultur)

www.hr-online.de

((Link online: http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=2940))

Valentin Garvie (tp, flh, piccolo-tp), Stefan Lottermann (tb), Ole Heiland (tuba), Heinz Sauer (sax), Christof Lauer (sax), Peter Back (sax), Tom Schlüter (p), Günter Lenz (b), Uli Schiffelholz (dr)

Dr. Hoch’s Konservatorium | Do., 10.9.2015

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Catering: Cine Cucina (Paolo Kaufmann)

Gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst

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