Anat Cohen & Trio Brasileiro & Trio Correnteza

Di., 2. Oktober 2018
20:00

Anat Cohen zählt zu den wichtigsten Klarinettistinnen im zeitgenössischen Jazz. Sie fühlt sich der brasilianischen Choro-Musik genauso eng verbunden wie dem amerikanischen Modern Jazz. Das 2011 gegründete Trio Brasileiro spielt den Choro mit verblüffender Virtuosität, einem subtilen wie unwiderstehlich groovigen Sound und tiefer musikalischer Schönheit.

Trio Correnteza

„Agreste“ ist das aktuelle Album des Trio Correnteza. Die Musiker begeben sich auf die Suche nach der ländlichen Seele Brasiliens. Die musikalische Reise führt sie zurück in ihre eigene Heimat, zu den Bergen Mittelitaliens und nach Sardinien. Das Trio beschäftigt sich mit populärem Material, konzentriert sich auf Klangschönheit und zollt den Texten einen tiefen Respekt. Gleichzeitig zelebrieren die Musiker die improvisatorische Freiheit, den Dialog und das gegenseitige Zuhören.

In Zusammenarbeit mit Multiphonics e.V.

Anat Cohen (cl), Dudu Maia (mdln), Douglas Lora (g), Alexandre Lora (perc)

Cristina Renzetti (voc), Gabriele Mirabassi (cl), Roberto Taufic (g)

www.multiphonics-festival.com

Brotfabrik | Di., 2.10.2018 | 20 Uhr | Vvk 23,– / Ak 28,– / 18,– € JIF

Anat Cohen zählt zu den wichtigsten Klarinettistinnen im zeitgenössischen Jazz. Sie fühlt sich der brasilianischen Choro-Musik genauso eng verbunden wie dem amerikanischen Modern Jazz. Das 2011 gegründete Trio Brasileiro spielt den Choro mit verblüffender Virtuosität, einem subtilen wie unwiderstehlich groovigen Sound und tiefer musikalischer Schönheit.

Trio Correnteza

„Agreste“ ist das aktuelle Album des Trio Correnteza. Die Musiker begeben sich auf die Suche nach der ländlichen Seele Brasiliens. Die musikalische Reise führt sie zurück in ihre eigene Heimat, zu den Bergen Mittelitaliens und nach Sardinien. Das Trio beschäftigt sich mit populärem Material, konzentriert sich auf Klangschönheit und zollt den Texten einen tiefen Respekt. Gleichzeitig zelebrieren die Musiker die improvisatorische Freiheit, den Dialog und das gegenseitige Zuhören.

In Zusammenarbeit mit Multiphonics e.V.

Anat Cohen (cl), Dudu Maia (mdln), Douglas Lora (g), Alexandre Lora (perc)

Cristina Renzetti (voc), Gabriele Mirabassi (cl), Roberto Taufic (g)

www.multiphonics-festival.com

Multiphonics | Brotfabrik | Do., 2.10.2018 | 20 Uhr | Vvk 23,– / Ak 28,– / 18,–

Eric Schaefer  Kyoto Mon Amour ; Fotos : Erich Werkmann

Sa., 29. September 2018
19:30

Mit „Kyoto Mon Amour“ wagt der Schlagzeuger und Komponist Eric Schaefer den Brückenschlag zwischen westlicher und japanischer Musik, inspiriert von einem dreimonatigen Studienaufenthalt Schaefers in der alten Kaiserstadt Kyoto.

Eric Schaefer sagt über seine Bandmitglieder: „Als ich Kazutoki Umezu in einer Radiosendung mit seiner Klarinette hörte, wusste ich, dass dies der Klang war, den ich suchte: weich, biegsam wie Bambus und dennoch durchdringend und klar. Unbedingt wollte ich Naoko Kikuchi dabei haben, denn sie ist zum einen tief verwurzelt in der japanischen Koto-Tradition, zum anderen zog sie vor acht Jahren nach Deutschland, um beim Ensemble Modern zeitgenössische europäische Kunstmusik zu spielen.

Auch John Eckhardt, mit dem ich schon seit Jahren zusammenspiele, ist in der Neuen Musik zuhause. Durch sein erdverbundenes und farbenreiches Spiel verschmelzen die Elemente aus Kammermusik, traditioneller Musik und Jazz. Die musikalische Offenheit und das Interesse an der jeweils anderen Kultur ist das Spannende an dieser Band.“

In Zusammenarbeit mit Multiphonics e.V. 

Kazutoki Umezu (cl, bcl), Naoko Kikuchi (koto), John Eckhardt (b), Eric Schaefer (dr)  

www.multiphonics-festival.com

Multiphonics | Brotfabrik | Sa., 29.9.2018 | 20 Uhr | Vvk 18,60 € / Ak 20,– € / 12.,– € JIF

www.multiphonics-festival.com

Reut Regev’s R*Time

Do., 26. Juli 2018
19:30

Im exotischen Niemandsland zwischen Avant-Jazz, Blues-Rock, Funk, Reggae und Dub entfalten sich mit treibender Intensität die Songs von Reut Regevs Band R*Time. Eine ruhelose Ästhetik, kaleidoskopartige Strudel mit psychedelischer Intensität lassen einen imaginären Soundtrack zwischen Film Noir und Roadmovie entstehen.

Reut Regev wuchs in Israel auf, lernte Klavier, wechselte später zur Posaune. 1998 zog sie nach New York, wo sie nach ersten Engagements in der jiddischen Musikszene schnell in die Avantgardeszene wechselte. Sie spielte mit Anthony Braxton und Butch Morris, stand aber auch mit Frank Londons Klezmer Brass Allstars, den Rock-Rebellen von Firewater und Hazmat Modine auf der Bühne. Ihr scharfer, kantiger Ton zeichnet die Schnittlinie zwischen Jazz Avantgarde, Alternative Rock, Funk und Klezmer.

R*time ist ihre Band mit Ehemann und Drummer Igal Foni. Mit Jean-Paul Bourelly hat sie einen berühmten Freefunk-Veteranen in der Band, dessen gitarristische „Street Credibility“ auch im Berliner Lebensmittelpunkt unverstellt geblieben ist.

„Regev vereint die Ausdruckskraft der Avantgarde und die technische Präzision des Bop mit der Weitsichtigkeit einer Musikerin auf der Höhe ihrer Zeit…“ Troy Collins, All About Jazz

Reut Regev (tb), Jean-Paul Bourelly (g, voc), Mark Peterson (b), Igal Foni (dr)

www.reutregev.com

Palmengarten | Do., 26.7.2018 | 19.30 Uhr | 12,–/6,– €/frei (JIF)

 

European Blue Note Quartet feat. Izabella Effenberg

Do., 12. Juli 2018
19:30

Wie kein anderer zeitgenössischer Jazzmusiker spielt der große polnische Pianist Vladyslav „Adzik“ Sendecki den Jazz vom Blues zur postmodernen Improvisation, findet den Weg zurück zu klassischen Formen und überwindet damit die künstliche Grenze zwischen klassischer Musik und Jazz. Wie kein anderer zeitgenössischer Jazzmusiker spielt der große polnische Pianist Vladyslav „Adzik“ Sendecki den Jazz vom Blues zur postmodernen Improvisation, findet den Weg zurück zu klassischen Formen und überwindet damit die künstliche Grenze zwischen klassischer Musik und Jazz.

Er erweist sich als ein Meister der Emotion, der Virtuosität, der ergreifenden Harmonien und der packenden Rhythmik. Das Quartett entstand zum Jubiläum des Clubs Blue Note in Poznan (Polen). Das Konzert wurde auf einem Live-Album verewigt und enthusiastisch aufgenommen.

Izabella Effenberg ist hier Gast von Sendeckis europäischem Quartett. Sie ist eine der wenigen Jazz-Vibrafonistinnen in Europa und die erste aus Polen; mit der Array Mbira spielt sie ein weiteres, seltenes Instrument. Sie schafft Stimmungen und Sounds mit musikalischen Miniaturen als Grundlagen ihrer Improvisation, lässt ihre musikalischen Wurzeln in Jazz, europäischer Klassik und zeitgenössischer Musik klar erkennen und verfügt über einen einzigartigen Sound.

Andrzej Olejniczak (sax), Vladyslav Sendecki (p, rhodes, electronics), Robert Landfermann (b), Mark Mondesir (dr), special guest: Izabella Effenberg (vib, array mbira)

vladyslavsendecki.de

izabellaeffenberg.com

Palmengarten | Do., 12.7.2018 | 19.30 Uhr | 12,–/6,– €/frei (JIF)

 

Ensemble Modern & Fossile3 feat. Lotte Anker

Do., 5. Juli 2018
19:30

Das Ensemble Modern, 1980 gegründet und seit 1985 in Frankfurt am Main beheimatet, ist eines der weltweit führenden Ensembles für Neue Musik. Derzeit vereint es 18 Solisten aus neun Ländern. Das Ensemble ist bekannt für seine einzigartige Arbeits- und Organisationsweise ohne künstlerischen Leiter und die unverwechselbare programmatische Bandbreite, die Musiktheater, Tanz- und Videoprojekte, Kammermusik, Ensemble- und Orchesterkonzerte umfasst. Regelmäßig tritt es in etwa 100 Konzerten weltweit bei renommierten Festivals und an herausragenden Spielstätten auf und erarbeitet etwa 70 Werke neu, davon 20 Uraufführungen.

Dieses Konzert bewegt sich an der Schnittstelle von Neuer Musik und experimentellem, zeitgenössischem Jazz, es verbindet Musiker des weltweit renommierten Ensemble Modern, das Trio Fossile3 und die Saxofonistin Lotte Anker. Gemeinsam suchen die Musiker vor dem Hintergrund ihrer individuellen musikalischen Erfahrungen nach neuen Wegen zwischen improvisierter und notierter Musik.

Der Bassist und Komponist Sebastian Gramss, Bassklarinettist Rudi Mahall (SWR-Jazzpreis 2011) und der niederländische Schlagzeuger Etienne Nillesen spielen seit Jahren in verschiedenen Formationen zusammen. Bei Fossile3 nehmen sie sich der altehrwürdigen Jazztradition an und transportieren sie ins Hier und Jetzt.

Nach dem Studium in Stuttgart, Amsterdam und Köln arbeitete Sebastian Gramss in den vergangenen Dekaden mit Klang-Rebellen wie Fred Frith und Elliot Sharp sowie Freejazz-Pionier Peter Brötzmann, schrieb Musik für Pina Bausch, Hans Kresnik. Sein außergewöhnlichstes Projekt ist sicher das aus 50 Bassisten bestehende Orchester „Bassmasse“. Als Kontrabassist wurde er 2013 mit dem Echo Jazz ausgezeichnet.

Als Gast ist die dänische Saxofonistin und Komponistin Lotte Anker mit von der Partie, u.a. bekannt durch ihre langjährige Zusammenarbeit mit Marilyn Mazur sowie ihr Trio mit Craig Taborn und Gerald Cleaver. Sie ist etabliert in der europäischen und amerikanischen Avantgarde- und Free-Jazz-Szene sowie der improvisierten und der Neuen Musik. Sie lehrt am Musikkonservatorium in Kopenhagen.

Gefördert von :

Ensemble Modern: Jaan Bossier (cl), Johannes Schwarz (bassoon), Valentin Garvie (tp),  Sava Stoianov (tp), Jagdish Mistry (v), Eva Böcker (violoncello)

Fossile3: Rudi Mahall (bcl), Sebastian Gramss (b), Etienne Nillesen (dr)

Gast: guest: Lotte Anker (s)

www.ensemble-modern.com,
www.sebastiangramss.de ,
www.lotteanker.com

Palmengarten | Do., 5.7.2018 | 19.30 Uhr | 12,–/6,– €/frei (JIF)