Daniel Guggenheim /  Thomas Stabenow

Fr., 8. Juni 2018
20:00

Im Duo Guggenheim / Stabenow sind zwei Musiker zu hören, die über einen großen und vielfältigen musikalischen Wortschatz und ein stilistisch breit gefächertes Repertoire verfügen – nicht zuletzt auch aufgrund zahlreicher gemeinsamer Projekte und Konzertauftritte. Die besondere Intimität eines Duos mit Saxo- fon und Kontrabass spiegelt die persönliche Vertrautheit dieser zwei außergewöhnlichen Musiker wider und lässt den Dialog zu einem Erlebnis werden.

Der Bassist Thomas Stabenow studierte an der Musikhoch- schule Stuttgart. Er kann auf zahlreiche Aufnahmen und Auf- tritte mit vielen Jazzgrößen zurückblicken, z.B. Johnny Griffin, Charlie Rouse, Clifford Jordan, Sal Nistico, Jimmy Cobb, Mel Le- wis, Kenny Wheeler, Cedar Walton u.a. Neben eigenen Projekten war er Mitglied der Peter Herbolzheimer Rhythm Combination & Brass. Stabenow erhielt 1986 den Jazzpreis des Landes Baden- Württemberg und 1999 den Förderpreis für Musik der Stadt München. Er lehrt seit 1996 an der Musikhochschule Mannheim.

In Zusammenarbeit mit der Gethsemanegemeinde

 Daniel Guggenheim (sax), Thomas Stabenow (b)

WWW.DANIELGUGGENHEIM.COM, WWW.THOMASSTABENOW.DE

Gethsemanekirche | Fr.,8.5.2008| 20 Uhr | 12,- /9,- €

Pablo Held Trio : CD-Release-Konzert)

Do., 7. Juni 2018
11:00

 

Das Pablo Held Trio ist derzeit eine der lebendigsten und bedeutendsten Formationen des europäischen Jazz. Es überschreitet die Grenzen zwischen Komposition und Improvisation, indem es auf Festlegungen verzichtet, wie etwa eine Abfolge von Themen oder einen vorgezeichneten Weg, diese zu präsentieren. Das Risiko radikaler Spontaneität verleiht dem Trio seit Jahren Flügel, so dass es zum Modell einer Ästhetik geworden ist, die sich nur bei wenigen Künstlern findet.

Die Kohäsion des Pablo Held Trios beruht auf Freundschaft und auf dem schöpferischen Willen, beständig Neuland zu betreten. Das künstlerische Gewicht und die Eigenständigkeit der drei Ausnahmemusiker ist ein Anziehungspunkt für einen wachsenden Kreis kongenialer Musiker des europäischen und amerikanischen Kontinents, die das Trio häufig erweitern.

Mit „Lineage“ veröffentlicht das Trio im Frühjahr 2018 sein zehntes Album. Mit dieser Neuerscheinung beginnt das nächste Kapitel seiner bemerkenswerten Erfolgsgeschichte. Voller verführerischer Eleganz und lyrischer Raffinesse verbinden die Musiker Tradition mit Moderne, Vertrautes mit Unbekanntem und Subtilität mit leidenschaftlicher Energie.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Pablo Held (p), Robert Landfermann (b), Jonas Burgwinkel (dr)

WWW.PABLOHELD.COM

Romanfabrik | Do., 07.06.2018 | 20 Uhr | 20,– / 15,– €

 

J|Sound Project

Fr., 25. Mai 2018
20:00

J|Sound Project

In den nunmehr vier Jahren ihres Bestehens hat J|Sound Project eine Metamorphose von einem vielversprechenden jungen Kollektiv zu einer „Working Band“ mit Profil und gemeinsam gewachsenem Gruppen-Sound vollzogen. 2015 erhielt das Quartett das 25. Frankfurter Jazzstipendium und veröffentlichte ein Jahr später sein hochgelobtes Debütalbum.

Das renommierte Magazin Jazz thing schreibt dazu: „Für

‚The J|Sound Project‘ hat [Jason Schneider] ein Quartett zusammengestellt, das auf dem schillernden Parkett seiner Kompositionen nicht ausrutscht. Schneider setzt in seinen durchweg eigenen Kompositionen vor allem auf Energie. Das funktioniert sowohl in einem halsbrecherischen Neobop wie dem Opener ‚Swift To React‘ als auch in den skurrilen Tonschöpfungen, die eine High-Energy-Nummer wie ‚Third

Quarter‘ prägen. Ein paar ruhigere Stücke, in denen die Band geradezu versonnen klingt, sind aber auch dabei.“

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Jason Schneider (tp, flgh, comp), Yuriy Sych (p), Ivan Habernal (b), Uli Schiffelholz (dr)

WWW.THEJSOUNDPROJECT.COM

Club Voltaire | Fr., 25.5.2018 | 20 Uhr | 12,– / 9,– €

 

Grünen

Do., 17. Mai 2018
20:00

Grünen formierte sich anlässlich der Konzertreihe „Nicht ohne Robert“ im Kölner Loft im April 2009. Robert Landfermann und Christian Lillinger luden zu dieser Reihe ständig wechselnde Gäste ein, jedes Konzert eine Premiere. Die Musik des ersten Albums von Grünen war vollständig improvisiert, ohne jegliche Absprachen. Schnell wurde eine gemeinsame Klangsprache gefunden, die spezifisch für dieses Trio ist, mal spröde, mal mit absurdem Einschlag, rau, überbordend, versponnen.

Jeder Musiker geht mit seinem Instrument an die Grenzen und verlässt sich nicht auf standardisierte Rollenzuweisungen.

Es entstehen merkwürdige neue Sound-Kombinationen: Präpariertes Klavier, Flüstertüte und gequetschter Arco- Bass – das Trio wird zu einer Art Meta-Instrument. Seither hat Grünen auch begonnen, komponierte Inseln in ihre

weitgehend improvisierten Sets einzubauen: Polyrhythmische Mikrostrukturen tauchen auf, werden zerlegt, man trifft

sich in unerwarteten Unisono-Gesten oder lässt sich von einem surrealistisch anmutenden Bop-Thema zu Jazz-gemäß losgehenden Improvisationen verleiten.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Achim Kaufmann (p), Robert Landfermann (b), Christian Lillinger (dr)

WWW.ACHIMKAUFMANN.COM

Romanfabrik | Do., 17.5.2018 | 20 Uhr | 15,– / 12,– €

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Frankfurter Jazzstipendium : J’Used (Opener) + Stipendiat

Mi., 9. Mai 2018
20:00

Die Stadt Frankfurt am Main vergibt nun schon im 28. Jahr das Frankfurter Jazzstipendium (Arbeitsstipendium Jazz). Es ist mit 10.000 € dotiert und wird jährlich neu ausgeschrieben. Bewerben können sich Musikerinnen und Musiker aus Frankfurt und Umgebung, die sich erkennbar den verschiedenen stilistischen Formen des Jazz, einschließlich experimenteller Richtungen, zuordnen lassen. Eine unabhängige Jury entscheidet über die Vergabe.

Bisherige Stipendiaten

2017: Max Clouth (git)

2016: The Where Me?! – Fabian Dudek (sax), Rafael Krohn (git), David Helm (b, Jan Philipp (dr)

2015: The J-Sound Project – Jason Schneider (trp, comp), Yuriy Sych (p), Ivan Habernal (b), Uli Schiffelholz (dr), feat. Michael Schreiner (sax)

2014: electrolyte – Yuriy Sych (p, comp), Alberto Menendez (sax), Bastian Ruppert (git), Martin Standke (dr)

2013: Peter Klohmann (sax, comp) 2012: Valentín Garvie (trp)

2011: Uli Schiffelholz (dr)

2010: Dennis Sekretarev (trp, comp)

2009:Modern Jazz Quintet – Natalya Karmazin (p), Daniel Guggenheim (sax), Evgeny Ring (sax), Chris Rücker (b), Martin Standke (dr)

2008:Contrast Quartet – Yuriy Sych (p, comp),

Martin Standke (dr), Tim Roth (b), Benjamin Steil (sax) 2007: Yelena Jurayeva (p)

2006:Ulf Kleiner (p)

2005: Tobias Backhaus (dr) 2004: Frank Spaniol (sax)

2003: Martin Lejeune (git, comp) 2002: Kontrabass-Duo „Bassics“ –

Susanne Peusquens und Michael Bornhak

2001: Ulli Jünemann-Morten Ginnerup European Jazz Project 2000:Sebastian Merk (dr)

1999: Joachim Lösch (trp), Vitold Rek (b), Russ Spiegel (git)

1998 und 1997: siehe 1999 1996: Burkard Kunkel (b-cla) 1995: Heinz-Peter Hofmann (b) 1994: Manfred Bründl (b)

1993: Christopher Dell (vib) 1992: Stefan Lottermann (trb) 1991: Corinna Danzer (sax)

Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main Irmgard Tennagels, Tel. (069) 212-38424

Brückenstr. 3–7, 60594 Frankfurt am Main arbeitsstipendium.jazz@stadt-frankfurt.de

Mittwoch, 9. Mai | Doppelkonzert

J’Used

Zur Vergabe des Frankfurter Jazzstipendiums 2018 veranstal- tet die Jazz-Initiative auch dieses Jahr gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und der Romanfabrik ein Doppelkonzert. J‘Used eröffnet den Abend mit einem Set; anschließend verleiht Dr. Ina Hartwig, die Frankfurter Kultur- dezernentin, das Jazzstipendium der Stadt Frankfurt, und der Stipendiat bzw. die Stipendiatin übernimmt das zweite Set mit der eigenen Band.

J‘Used ist das Quintett des Schlagzeugers und Bandleaders Johannes Lüttgen, das auf seine eigene Art und Weise die vielfältigen Räume des akustischen Jazz zu ergründen sucht. Bewusstsein für Tradition, Innovation und große improvisato- rische Entfaltungsräume sind dabei die konzeptuellen Grund- bausteine. Mit ihrem Debütalbum „Present“ zeichnet die Band J‘Used ein vielfältiges Bild ihrer musikalischen Vielseitigkeit. Klare Klangvorstellungen, kreative Kompositionen und die Freude an energetisch-kommunikativem Spiel zeichnen J‘Used auf ihrem ersten Album aus.

In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und der Romanfabrik

Opener: Heidi Bayer (tp, flh), Oliver Naumann (sax),  Lukas Moriz (p), Eduardo Sabella (b), Johannes Lüttgen (dr)

WWW.JOHANNESLUETTGEN.COM

Anschließend: der/die Stipendiat/-in + Band

Romanfabrik | Mi., 9.5.2018 | 19.30 Uhr | 15,– / 12,– €

Chamber 3 : CD-Release-Konzert

Do., 3. Mai 2018
20:00

Seit Jahren pflegt Matt Jorgensen eine transatlantische Partnerschaft mit zwei Musikern aus dem Mannheimer Raum, mit dem Gitarristen Christian Eckert und dem Tenorsaxofonisten Steffen Weber. Zusammen mit dem Schlagzeuger aus dem fernen Westen der USA entstand das Quartett Chamber 3, das 2018 sein drittes Album vorstellt. Der besondere Reiz liegt in der Verbindung des schnörkellosen Drives amerikanischer Rhythmusgruppen mit den europäischen Harmoniestrukturen.

Im Repertoire der Band verschmelzen Eigenkompositionen und Bearbeitungen von deutschen und amerikanischen Standards. Die Auswahl spiegelt die persönlichen Erfahrungen der Bandmitglieder wider: So widmet Eckert den Song „Chillaxed“ seinem heranwachsendem Sohn; Jorgensen widmet „Sparks“ jenem Bassisten, der ihn als jugendlichen Musiker in die Jazzwelt Seattles einführte; Weber schließlich komponierte

mit „Costa del Sol“ eine Hommage an das Viertel, in dem er mit Eckert in direkter Nachbarschaft wohnt.

Die Musik ist das Ergebnis des interkulturellen Austausches zwischen der „alten“ und der „neuen“ Welt. Möglich wurde die Aufnahme im Pearl Jam Studio in Seattle durch die Kulturförderung des Landes Baden-Württemberg

In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Frankfurt am Main

Steffen Weber (sax), Christian Eckert (g), Arne Huber (b), Matt Jorgensen (dr)

WWW. CHAMBER3.NET

Stadtbücherei Frankfurt am Main | Do., 3.5.2018 | 20 Uhr | 10,– / 7,– €

Saskya

Fr., 27. April 2018
20:00

Das Trio Saskya steht für modernen Sound, Innovation, Eigenständigkeit und Farbenreichtum. Die Musikerinnen lernten sich im Bundesjazzorchester und an der Musik- hochschule Hamburg kennen. Sie wurden bereits als Band- leaderinnen mit ihren jeweiligen Projekten für den Echo Jazz nominiert, Schnabel gewann ihn 2017.

Allesamt noch in den Zwanzigern, verfügen sie über enorme musikalische Reife und Bühnenerfahrung. Sie überzeugen mit innovativen Klängen, subtilen Grooves und starken Melodien. Ihre unterschiedlichen Charaktere und Stilistiken fügen sich zu einem variationsreiches Klangbild zusammen, das auch ohne Schlagzeug klare Konturen und gleichzeitig ein hohes Maß an Freiheit aufzeigt. Der unkonventionelle Einsatz der Stimmen von Clara Haberkamp und Lisa Wulff, kombiniert mit dem unverwechselbaren Saxofonton Anna-Lena Schnabels, lässt eine vielschichtige Soundästhetik entstehen. Mit Saskya wirken die drei nun erstmalig in einem Kollektiv, dessen Essenz die Gesamtheit dreier Strömungen deutlich macht, eine Reise und ein Erlebnis mit offenem Ziel.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire und dem Frauen Musik Büro Frankfurt

 Anna-Lena Schnabel (sax, fl), Clara Haberkamp (p, voc), Lisa Wulff (b, voc),

WWW.ANNALENASCHNABEL.COM

Club Voltaire | Fr., 27. 4. 2018 | 20 Uhr | 12,– / 9,– €

 

 

Herbert Joos / Patrick Bebelaar

Mi., 18. April 2018
20:00

Herbert Joos zählt zu den renommiertesten Jazztrompetern Europas. Er wurde durch zahlreiche Veröffentlichungen und als Solist des Vienna Art Orchestra weltweit bekannt. Patrick Bebelaar konnte als Pianist und Komponist seit seinem Studium an der Stuttgarter Musikhochschule in zahlreichen Produktionen mit anderen bekannten Musikern immer wieder

auf sich aufmerksam machen; er wurde 2000 mit dem Jazzpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet. Joos und Bebelaar verbindet bereits seit über fünf Jahren eine enge musikalische Partnerschaft. Ihr letztes Album „Seven Duets“ erhielt frenetische Kritiken.

Bei ihrem aktuellen Duokonzept widmen sich die Musiker der „Beauty of Darkness“. In hellen Tönen beginnen sie ihren Abstieg, der sie dann von der Dämmerung bis hin zum tiefen Schwarz der Nacht führt. Diesen Weg gehen die Musiker mit

ausschweifenden Improvisationen entlang der Motive Joos’, in denen sie ihr traumwandlerisches Zusammenspiel unter Beweis stellen. Im grummelnden und schwerfällig groovenden letzten Kapitel führt schließlich „The Beauty of Silence“ wieder zurück ins Tageslicht, wo Bebelaars Komposition „Ra“ die ersten Strah- len der morgendlichen Sonne begrüßt.

In Zusammenarbeit mit dem Steinway-Haus Frankfurt

 Herbert Joos (tp), Patrick Bebelaar (p)

WWW.BEBELAAR.DE

Steinway-Haus | Mi.,18.4.2018 | 20 Uhr | 20,– / 15,– €

 

Philip Catherine Trio

Do., 12. April 2018
20:00

Seit den 1960er Jahren steht der belgische Gitarrist Philip Catherine an der Spitze der europäischen Jazzszene und arbeitete neben Chet Baker mit Niels-Henning Ørsted Pedersen, Stépha- ne Grappelli, Charlie Mingus, Jean-Luc Ponty, Dexter Gordon, Tom Harrell und vielen anderen. Sein Stil und sein Sound sind einflussreich – noch immer inspiriert seine Musik viele Jazz- Gitarristen der neuen Generation.

Erst kürzlich schrieb die Süddeutsche Zeitung über ihn, dass er „Sachen spielt, die man derzeit von keinem anderen Gitarristen auf der Welt hören kann“ – nicht zuletzt wegen seines unbe- stechlichen Gespürs für Zeit, das auch die atemberaubendsten Tempo-Passagen relaxt und locker wirken lässt. Ansonsten sind es aber nicht einmal die Technik und Geschwindigkeit, die den Saitenzauberer herausheben, sondern vielmehr der unverwech- selbare akustische Gitarrenton und ein Improvisationsstil, bei dem nicht Gitarristen, sondern die großen Bläser des Jazz Pate standen.

Nach Frankfurt kommt er im Trio mit dem Gitarristen Paolo Morello und dem Bassisten Sven Faller.

In Zusammenarbeit mit der Messe Frankfurt

 Philip Catherine (g), Paolo Morello (g), Sven Faller (b)

WWW.PHILIPCATHERINE. COM

Steigenberger Frankfurter Hof (Frankfurt) | Fr., 12.4.2018 | 20 Uhr | 20,-/15,-€