Frankfurt Jazz Trio

Do., 1. März 2018
20:00

20 Jahre Frankfurt Jazz Trio

1998 wurde das Frankfurt Jazz Trio von Thomas Cremer (Hessischer Jazzpreis 2012) gegründet; mit dabei Olaf Polziehn am Piano und Günter Lenz am Bass, 2001 kam Bassist

Martin Gjakonovski in die Band. Das Trio kann auf zahlreiche Konzerte, Live-Mitschnitte beim Saarländischen Rundfunk, dem Hessischen Rundfunk und Radio Bremen sowie drei CD- Produktionen zurückblicken. 2018, dem Jahr des 20jährigen Bandjubiläums, erscheint ein neues Album, das die Band bei diesem Konzert erstmals vorstellt.

Waren die ersten beiden Alben noch eher den traditionellen Themen Swing und Bebop verpflichtet, geht das Trio bei seinem neuen Album auf die Suche nach frischen „Sounds“ des modernen und zeitgenössischen Jazz mit Kompositionen

z.B. von Ornette Coleman, aber auch von Polziehn und Cremer. Die Musiker experimentieren mit rhythmisch-statischen, aber auch frei-improvisierten Passagen: „Our Favorite Things“ mit großer Offenheit im Zusammenspiel der drei Musiker aus zwei Generationen. Schlagzeuger Thomas Cremer, der 2017 auf 50 Jahre Bühnenpräsenz im deutschen Jazz zurückblicken konnte, zählt diese „20 Jahre Frankfurt Jazz Trio“ zu den Highlights seiner musikalischen Tätigkeit.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

 Olaf Polziehn (p), Martin Gjakonovski (b), Thomas Cremer (dr)

WWW.FRANKFURT-JAZZ.DE

Romanfabrik | Do., 1.3.2018 | 20 Uhr | 15,– / 12,– €

Feinherb

Fr., 23. Februar 2018
20:00

CD-RELEASE

Feinherb ist die passende Beschreibung dessen, was geschieht, wenn Jazz-Gitarre, Schlagzeug und Tenorsaxofon aufeinander treffen. Jazzaspekte und Elemente aus der europäischen Klassik und Moderne verschmelzen zu einem eigenständigen Sound mit feinen melodischen Klangflächen und herben ungeraden, aber eingängigen Rhythmen. Mitreißend-taumelnd, tief und betörend, wuchtige und filigrane Eigenkompositionen von unvorhersehbarer, eigenartiger Schönheit und Raffinesse, die ihre Geheimnisse niemals sofort preisgeben – das ist die Spezialität des Trios.

Die Niedersächsin Katrin Zurborg studierte an der Musikhochschule in Weimar und lebt und unterrichtet seit 2006 in Frankfurt am Main. Neben ihrem Trio und anderen Bands ist sie musikalisch in mehreren Theaterprojekten tätig. Cordula Hamacher ist seit ihrem Studium in Frankfurt am Main, Mann- heim und Linz freischaffende Musikerin und Musikpädagogin in Mannheim. Kuno Wagner studierte an der FMW in Frankfurt am Main, erhielt Unterricht u. a. von Peter Giger und Jim Black und arbeitete mit Roscoe Mitchell zusammen. Er ist vor allem im Free Jazz tätig.

Feinherb stellt in diesem Konzert erstmals überhaupt das neue Album „Wait a Minute“ öffentlich vor. Feiern Sie mit!

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Katrin Zurborg (g), Cordula Hamacher (sax), Kuno Wagner (dr)

WWW.FEINHERBEMUSIK.DE

Club Voltaire | Fr., 23.2.2018 | 20 Uhr | 12,– / 9,– €

Frederik Köster : Die Verwandlung 

Do., 15. Februar 2018
20:00

CD-Release-Konzert

Dass Frederik Kösters Band Die Verwandlung ihrem Namen alle Ehre machen kann, weiß man seit ihrer Gründung

vor rund fünf Jahren. Zuletzt brillierte das Quartett der Preisträger – Köster, Sternal und Burgwinkel erhielten u.a. jeweils Jazz-Echos, Köster außerdem den WDR Jazzpreis 2007, den Neuen Deutschen Jazzpreis 2014 und den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2015 – auf Festival-Bühnen mit überraschenden Wendungen und Abstraktionen in Klangfarben und Grooves.

Anfang 2018 erscheint das neue Album „Homeward Bound Suite“, aufgenommen mit Unterstützung eines großen Sinfonie- orchesters. Die Suite thematisiert Frederiks Heimat, das Hoch- sauerland. Malerisch beschreiben Komponist und Musiker Land und Leute. Gekonnt vereint der Trompeter die Talente seines intuitiv interagierenden, hochmusikalischen Solisten-Quartetts mit der Fülle des großen Klangkörpers. Seinen Status als einer der interessantesten Trompeter und Komponisten mindestens seiner Generation kann Frederik Köster mit diesem Album zweifellos manifestieren.

In Zusammenarbeit mit dem Freien Schauspiel Ensemble

Frederik Köster (tp, electronic), Sebastian Sternal (p), Jo- scha Oetz (b), Jonas Burgwinkel (dr)

 WWW.FREDERIKKOESTER.DE

Titania | Do., 15.2.2018 | 20 Uhr | 20,– / 15,– €

 

Matthias Bergmann Quintett

Do., 8. Februar 2018
20:00

Wer die Kölner Jazzszene in den letzten Jahrzehnten beobachtet hat, begegnet immer wieder dem Trompeter Matthias Bergmann. Er ist seit Jahren in den Bands von Axel Fischbacher, Andreas Schnermann oder Florian Ross präsent und auf allen Bühnen Europas unterwegs, von Duobesetzungen mit Clemens Orth oder Jürgen Friedrich bis hin zu großen Ensembles wie dem Cologne Contemporary Jazz Orchestra und dem Thoneline Orchestra. Festes Mitglied war er u.a. in Peter Herbolzheimers legendärer Rhythm Combination & Brass, zudem unterrichtet er seit vielen Jahren als Trompetendozent an der Musikhochschule Köln. Mit „All The Light“ legte er inzwischen sein zweites Album als Bandleader vor.

Kein junger wilder Trompeter also, der sich um jeden Preis in den Vordergrund spielt, sondern eher ein Teamplayer mit dem Gespür, die Musik im richtigen Moment gut, ausdrucksstark und vielseitig klingen zu lassen. Mit von der Partie sind Claudius Valk, der außer auf dem Tenorsaxofon auch auf der Bassklarinette zu hören ist. Auch Cord Heineking am Bass und Jens Düppe am Schlagzeug harmonieren prächtig wie eh und je, während Hendrik Soll perfekt mit Klavier und Rhodes als Melodie-, Harmonie und Soundgeber ergänzt.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

 Matthias Bergmann (tp, flh), Claudius Valk (sax), Hendrik Soll (p), Cord Heineking (b), Jens Düppe (dr)

WWW.MATTHIASBERGMANN.KOELN


Romanfabrik | Do., 8.2.2018 | 20 Uhr | 15,– / 12,– €

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Lisbeth Quartett : CD-Release-Konzert

Mi., 7. Februar 2018
20:00

Das Lisbeth Quartett hatte schon immer einen ganz eigenen Zeitbegriff, erkennbar an der inneren Ruhe, mit der die Band ihre transparente bis dichte Musik im Studio und auf der Bühne entwickelt, sowie an Charlotte Greves hintergründigen, teils lyrischen, im besten Sinne zeitlosen Kompositionen, die Tiefgang und unaufdringliche Leichtigkeit vereinen. Letztere resultiert vor allem aus ihrem sensiblen und souveränen

Spiel sowie ihrem leuchtenden, schwebenden Saxofonton. Mit geduldiger Zielstrebigkeit ist das Lisbeth Quartett weit gekommen. 2009 gegründet, wurde es 2012 für sein Album „Constant Travellers“ mit einem Echo Jazz ausgezeichnet.

Trotz ihrer Lebensmittelpunkte in Berlin und New York treffen sich die überwiegend immer noch recht jungen Lisbeths regelmäßig zu Tourneen und Studiosessions. Die jüngst erschienene CD „There Is Only Make“ ist vielleicht deshalb sehr offen und weitläufig geworden. Greves kompositorische Erzählkunst und die Spielfreude der Band lassen weite Spannungsbögen entstehen. Der innige, pointierte Lisbeth- Sound wächst aus Marc Muellbauers distinguierten, „singenden“ Basslinien, Manuel Schmiedels getupften, perlenden oder akzentuierten Klaviervignetten und Moritz Baumgärtners unkonventionell klangvollem und dynamischem Schlagzeugspiel voller rhythmischer Finessen.

In Zusammenarbeit mit Die Fabrik Kulturwerk Frankfurt

Charlotte Greve (sax), Manuel Schmiedel (p), Marc Muellbauer (b), Moritz Baumgärtner (dr)

WWW. CHARLOTTEGREVE.DE

Die Fabrik | Mi., 7.2.2018 | 20 Uhr | 15,–/ 10,– €

Felix Schneider solo

Fr., 2. Februar 2018
20:00

Unter dem Motto „fordern um zu fördern“ vergibt Steinway seinen Förderpreis an talentierte Studierende in den Fachbereichen Jazz-Klavier und Klavier (Klassik) der Musikhochschule Würzburg. Nach der Vorauswahl der Teilnehmer durch die Hochschule ermittelte eine unabhängige Jury den Preisträger in einem Wettbewerbskonzert. Der Preis ist mit einer finanziellen Unterstützung für das Studium in Höhe von 1.000 Euro dotiert und mit einem öffentlichen Konzert verbunden. Der Preisträger des Jahres 2016 war Valentin Findling.

„At the movies“ lautete das Motto des letztjährigen Wettbewerbs. In der Kategorie Jazzpiano gewann ihn 2017 Felix Schneider aus der Klasse Christine Schneider. Im Steinway- Haus Frankfurt stellt er sich mit einem Solokonzert vor.

In Zusammenarbeit mit dem Steinway-Haus Frankfurt

 Felix Schneider (p)

Steinway-Haus | Fr., 2.2.2018 | 20 Uhr | 15,– / 12,– €

 

Arne Huber Quartett

Fr., 26. Januar 2018
20:00

Der Freiburger Bassist Arne Huber nennt sein neues Album

„Im echten Leben“. Wumm! Mit bewährtem Werkzeugkoffer aus Saxofon, Piano, Bass und Schlagzeug öffnet er dem Alltag musikalisch Tür und Tor. Der Titel ist eine Einladung an jeden, der unvoreingenommen einen Soundtrack zum Leben sucht, ohne sich von den starren Ritualen eines Genres die Gangart vorgeben lassen zu wollen.

In den Konturen scharf, in den Farben weich und von feingliedriger Präzision, ist jeder der neuen Songs für sich die Verhandlung einer Klangästhetik, die in der Klassik verankert ist, mit einem Vokabular, das aus dem Jazz kommt. Im Gegensatz zu anderen Bands hat das Arne Huber Quartett keinen gemeinsamen sozialen Background. Arne Huber hat in Saxofonist Domenic Landolf, Pianist Rainer Böhm und Schlagzeuger Jochen Rückert drei ausgewiesene Individualisten zu einer Einheit geschmiedet. Hier geht es nicht um das persönliche Vokabular eines jeden Bandmitglieds, sondern um die gemeinsam errungene Metaebene. Huber lebt in Freiburg, Rückert in New York, Landolf in Basel und Böhm in Köln. Vier Städte, drei Länder, zwei Kontinente auf einem Album, in einer Band. Umfassender geht es kaum, wie im echten Leben.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

 Arne Huber (b, comp), Domenic Landolf (sax, cl), Rainer Böhm (p), Jochen Rückert (dr)

WWW.ARNEHUBER.DE

Club Voltaire | Fr., 26.1.2018 | 20 Uhr | 12,– / 9,– €

 

Clara Haberkamp

Do., 25. Januar 2018
20:00

Zwei Extreme fechten in den Stücken der jungen Berliner Pianistin Clara Haberkamp einen Kampf aus und führen die Musik oft an ihre Grenzen: Zweifel und Unschuld prallen auf Radikalität und Härte. So gibt es zaghafte und ängstliche Zustände, die nachdenklich und in sich verschränkt sind. Und es gibt Augenblicke von brutaler Direktheit, die meist völlig unangekündigt über den Hörer hereinbrechen. Zugleich ist Improvisation unverzichtbar für ihren unverwechselbaren musikalischen Ausdruck. „Das erklärt die dramatische Spannung in ihren Stücken, zu denen sie auch singt. Hat

man sich erst einmal auf ihr Klavierspiel eingelassen, ist ihre Stimme erneut eine Offenbarung. Sie ist ganz klar, schön und unverstellt.“ Wolf Kampmann

Clara Haberkamp studierte Klavier, Gesang und Komposition zunächst in Berlin und später in Hamburg, wo sie heute einen Lehrauftrag für Jazzimprovisation hat. Sie gewann in den Jahren 1998 bis 2006 mehrmals bei den Wettbewerben „Jugend jazzt“ und „Jugend musiziert“ auf Landesebene; 2017 war sie für den Echo Jazz nominiert.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

 Clara Haberkamp (p, voc), Dan Peter Sundland (b), Tilo Weber (dr)

WWW. CLARAHABERKAMP.DE

Romanfabrik | Do., 25.1.2018 | 20 Uhr | 15,– / 12,– €

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Sauer/Wollny (ausverkauft)

Sa., 6. Januar 2018
20:00

Diese Musiker erfinden im Augenblick des Konzertes ihre Musik immer wieder neu, ohne Absprachen, ganz auf den Moment und den Ort der musikalischen Begegnung konzentriert.

„Offen für den Raum, für das Publikum, für die Atmosphäre, die Schwingungen, die während des Konzerts unsere Sinne erreichen“ so Heinz Sauer – der radikale Individualist, der auf seinem Instrument einen ganz eigenen Stil geprägt hat, voller Rauheit und Zärtlichkeit.

Michael Wollny wird im In- und Ausland als einer der wichtigsten Jazzmusiker seiner Generation gefeiert „Wollny bringt alles mit, was man von einem perfekten Jazzpianisten oder überhaupt von einem Klavierspieler verlangen kann: virtuose Technik und überschäumende Fantasie, Disziplin und Fähigkeit zum kreativen Chaos, Sinnlichkeit und ästhetisches Gespür.“ F.A.Z.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

 Heinz Sauer (sax), Michael Wollny (p)

WWW.HEINZSAUER.DE, WWW.MICHAELWOLLNY. COM

 

Fotos : Erich Werkmann

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Heinz Sauer (sax), Michael Wollny (p)

www.heinzsauer.de/

michaelwollny.com/

Romanfabrik | Sa., 6.1.2018 | 20 Uhr | 30,-/25,- € ( Ausverkauft )