Herbst/Winter 2017

Do., 7. September 2017
20:00

Do., 7.9.2017, Romanfabrik
Sauer / Degen / Plandé
Heinz Sauer (sax), Eric Plandé (sax), Bob Degen (p)
Sa., 9.9.2017, Frankfurt ArtBar
No Lega
Valentin Garvie (tp), Martin Lejeune (g),
Matthias Akeo Nowak (b), Oli Rubow (organic electro beats)
Mi., 13.9.2017, Frankfurt ArtBar
Haberecht 4 (CD-Release)
Kerstin Haberecht (sax), Nicolas Hering (p), Bastian Weinig (b),
Mathis Grossmann (dr)
So., 17.9.2017, Club Voltaire
First Circle
Victor Fox (sax), Roger Kintopf (b), Felix Ambach (dr)
Fr., 22.9.2017, Gethsemanekirche
Schlosser / Stoianov
Axel Schlosser (tp), Sava Stoianov (tp)
Mi., 27.9.2017, Stadtbücherei Frankfurt am Main
Jazz & Poetry „Bird – Die Charlie-Parker-Legende“
Günter Minas (Sprecher), Heinz-Dieter Sauerborn (sax),
Axel Schlosser (tp), Martin Sasse (p), Jean-Philippe Wadle (b),
Jean-Paul Höchstädter (dr)
Fr., 29.9.2017, Club Voltaire
Arne Jansen Trio
Arne Jansen (g), Robert Lucaciu (b), Eric Schaefer (dr)
Do., 5.10.2017, Romanfabrik
Omer Klein Trio
Omer Klein (p), Haggai Cohen-Milo (b), Amir Bresler (dr)
Fr., 13.10.2017, Titania
Daniel Erdmann Trio invite Vincent Courtois
Daniel Erdmann (sax), Théo Ceccaldi (vln, vio),
Vincent Courtois (cello), Jim Hart (vib)
Mi., 18.10.2017, Steinway-Haus Frankfurt
Dell / Nuss
Hubert Nuss (p), Christopher Dell (vib)
Do., 19.10.2017, Romanfabrik
Schubert / von Schlippenbach
Franz-Paul Schubert (sax), Alexander von Schlippenbach (p)
So., 22.10.2017, Club Voltaire
Ulli Jünemann Quartet
Ulli Jünemann (sax), Jeanfrançois Prins (g), Bart Denolf (b),
Bruno Castellucci (dr)

25.–29.10.2017, Hessischer Rundfunk, Alte Oper Frankfurt
+ weitere Spielorte
48. Deutsches Jazzfestival
Fr., 3.11.2017, Gethsemanekirche
Lakatos / Snétberger
Tony Lakatos (sax), Ferenc Snétberger (g)
Do., 9.11.2017, Romanfabrik
Pablo Held Trio
Pablo Held (p), Robert Landfermann (b), Jonas Burgwinkel (dr)
Fr., 17.11.2017, Die Fabrik Kulturwerk Frankfurt
Scott DuBois Quartet
Scott DuBois, (g), Gebhard Ullmann (bcl, sax),
Thomas Morgan (b), Kresten Osgood (dr)
Fr., 24.11.2017, Club Voltaire
Nils Wogram Nostalgia Trio
Nils Wogram (tb), Arno Krijger (organ), Dejan Terzić (dr)
Do., 30.11.2017, Stadtbücherei Frankfurt am Main
Wilson de Oliveira Quintet
Wilson de Oliveira (sax, comp, arr), tba.
30.11.–2.12.2017, Die Fabrik Kulturwerk Frankfurt
2. Fabrik Jazz Festival
1.12.2017: Bastian Jütte Quartett, mit Florian Trübsbach (sax),
tba. (p), Henning Sieverts (b), Bastian Jütte (dr)
2.12.2017: Julian & Roman Wasserfuhr, „Landed in Brooklyn“,
mit Julian Wasserfuhr (tp, flh), Roman Wasserfuhr (p, marimba,
seaboard), Tim Lefebvre (b), Nate Wood (dr)
Mo., 4.12.2017, Dr. Hoch’s Konservatorium
Norma Winstone Trio
Norma Winstone (voc), Alfonso Deidda (sax), Glauco Venier (p)
Sa., 9.12.2017, Romanfabrik
Daniel Schläppi / Marc Copland
Marc Copland (p), Daniel Schläppi (b)
Fr., 26.1.2018, Club Voltaire
Arne Huber Quartet
Arne Huber (b, comp), Domenic Landolf (sax, cl),
Rainer Böhm (p), Jochen Rueckert (dr)
2. Montag im Monat, Club Voltaire
JIF-Session
11.9., 9.10., 13.11., 11.12.2017
Jeweils Dienstag, HoRsT
F.I.M.-Session
19.9.2017: Habicht / Schneider / Helbing / Dekker
7.11.2017: Degen / Schiffelholz
Beginn der Veranstaltungen jeweils 20 Uhr,
sofern nicht anders angegeben. Änderungen vorbehalten

Christof Lauer Trio

Do., 31. August 2017
19:30

Christof Lauer gehört ohne Zweifel zu Frankfurts Vorzeigemusikern: Vielfach geehrt und ausgezeichnet und längst international hoch angesehen. Seit Ende der siebziger Jahre ist er Solist im Jazzensemble des Hessischen Rundfunks, er nahm 1994 Charlie Marianos Platz im United Jazz and Rock Ensemble ein und gehörte ab 1996 zum Albert Mangelsdorff Quintett. Er ist eines der Markenzeichen der Jazzstadt Frankfurt – und zugleich seit vielen Jahren Mitglied und Solist in der NDR Big Band. Er leim ständigen Wechsel zwischen Hamburg und Frankfurt und ist außerdem mit seinen zahlreichen Bandprojekten ein umtriebiger Weltenbummler, der längst europaweit agiert. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Jazzpreis des SWR (1986), dem Hessischen Jazzpreis (2005) und dem Echo Jazz (2015). So viel Intensität wie Christof Lauer können nur ganz wenige Musiker bieten. Er wurde in seiner musikalischen Entwicklung vom Free Jazz und der Musik von John Coltrane beeinflusst, für den er im Palmengarten eine Hommage vorbereitet hat. In seinem Trio kann sich der Einzelne in der Bandbreite der Stücke frei entfalten, dank der Flexibilität und aufmerksamen Virtuosität der Mitmusiker.
Foto: Sascha Rheker

Christof Lauer (sax), Ingmar Heller (b), Gene Calderazzo (dr)
WWW.CHRISTOFLAUER.COM
Donnerstag, 31.8.2017 | 19.30 Uhr | 12,–/6,– €/frei (JIF)

Enders Room

Do., 17. August 2017
20:00

Science-Fiction-Romantik, elektronische Musik und analoge Klangästhetik – Enders Room ist seit Jahren so etwas wie ein privates Klanguniversum des Saxofonisten Johannes Enders, ein musikalisches Laboratorium. Hier beschreitet er stilistische Pfade, die sich weit aus der Ästhetik herkömmlicher Jazzmusik heraus bewegen und diese hypnotische elektronische Musik ermöglichen. Mitunter veredelt Enders seine im eigenen Studio gebauten und programmierten Stücke auch als Improvisator. Jeder Sound, jeder Beat und jedes kleinste Detail trägt zu jener originellen musikalischen Sprache bei, die unverwechselbar Enders Room ausmacht. Am ehesten könnte man diese Musik als eine Melange aus den Einflüssen bezeichnen, die in den letzten 43 Jahren durch das Gehirn des Masterminds Johannes Enders geflossen sind, von Post-Bop bis Elektronik. Johannes Enders zählt zu den besten und wohl auch experimentierfreudigsten Jazzern seines Fachs. Der Tenorsaxofonist aus Weilheim, der in München, Graz und New York studierte, ist ein umtriebiger kreativer Geist voller Überraschungen. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem SWR-Jazzpreis, dem Neuen Deutschen Jazzpreis und dem Echo Jazz.

Johannes Enders (sax), Bastian Stein (tp),
Karl Ivar Refseth (vib), Andy Kurz (b),
Gregor Hilbe (dr, electronics)
WWW.ENDERS-ROOM.DE
Donnerstag, 17.8.2017 | 19.30 Uhr | 12,–/6,– €/frei (JIF)

Enrico Rava „Wild Dance“ Quartet

Do., 3. August 2017
19:30

Mit seinen 76 Jahren ist Enrico Rava eine der Vaterfiguren des Jazz in Italien. Für sein neues Album „Wild Dance“ hat der Trompeter nun ein mehrere Generationen umspannendes Ensemble um sich gesammelt. Angeregt durch die positiven Erfahrungen, die er in den letzten zwei Jahren bei Tourneen mit seinem neuen Quartett machte, ging es ins Studio. Mit Gitarrist Francesco Diodati (Jahrgang 1983), Bassist Gabriele Evangelista und Schlagzeuger Enrico Morello (beide Jahrgang 1988) spielte Rava „Wild Dance“ ein. Ravas Originalkompositionen umfassen ein breites Spektrum an Stimmungen – von grüblerischen Balladen bis zu hitzigen Uptempo-Post-Bop-Nummern. Rund die Hälfte der Stücke wurden von Rava komponiert, die anderen von den Mitgliedern des Quartetts vorgeschlagen. Abgerundet wird das Repertoire mit einer Kollektivimprovisation der Band. Enrico Ravas Spiel macht einmal mehr klar, dass sich Leichtigkeit und Intensität, elegante Coolness und emotionale Wärme nicht gegenseitig ausschließen müssen. Kein Wunder, dass Rava „immer noch einer der großartigsten Jazztrompeter der Welt“ ist – dies meint nicht nur Thomas Steinfeld (Süddeutsche Zeitung).

Enrico Rava (tp), Francesco Diodati (g),
Gabriele Evangelista (b), Enrico Morello (dr)
WWW.ENRICORAVA.COM
Donnerstag, 3.8.2017 | 19.30 Uhr | 12,–/6,– €/frei (JIF)

Adam Pierończyk Quartet

Do., 20. Juli 2017
19:30

Adam Pierończyk ist der hervorragende Musiker der polnischen Saxofonschule, ein Künstler, der sich niemandem mehr beweisen muss. Seine Musik ist virtuos, durchdacht, raffiniert, aber dabei nicht berechnend oder kühl. Seine Improvisationen sind tief und emotional. Sein Quartett vereint mit Grzegorz Nagórski, Henning Sieverts und John Schröder Musiker, die für den kosmopolitischen, modernen europäischen Jazz stehen. Das Quartett tritt in der Tradition deutsch-polnischer Jazzkonzerte auf, die Werner Wunderlich vor 60 Jahren mit der ersten, von der Deutschen Jazz Föderation geförderten Konzerttournee westdeutscher Jazzmusiker in Polen begründete. Darauf folgten viele Tourneen polnischer Jazzmusiker in Deutschland und auch Auftritte bei der Konzertreihe „Jazz im Palmengarten“, deren kreativer Impulsgeber und organisatorischer Leiter Wunderlich 44 Jahre lang war. Die Konzerte waren lebendige Beispiele für den kulturellen Austausch, der den politischen Prozess der Aussöhnung zwischen Westdeutschland und Polen vorzubereiten half.

Adam Pierończyk (sax), Grzegorz Nagórski (tb),
Henning Sieverts (b, cello), John Schröder (dr)
WWW.ADAMPIERONCZYK.COM
Donnerstag, 20.7.2017 | 19.30 Uhr | 12,–/6,– €/frei (JIF)

Thärichens Tentett

Do., 6. Juli 2017
19:30

Noch nie war  Thärichen vorhersehbar oder gar berechenbar, das zeigt sein neues Album „An Berliner Kinder“ deutlich. Deutsche Texte im Jazzgewand? Gab es vereinzelt schon. Aber die schrägen Lautgedichte des Dadaisten Hugo Ball neben boshaften Versen von Joachim Ringelnatz oder Bachs „Arie der Wollust“ und ein Sonett von Shakespeare? Eine Verbeugung vor allen Zweiflern an einer ungebrochenen Ästhetik, eine Liebeserklärung an die deutsche Sprache, genussvolle Verätzung derselben und am Ende die Vereinigung von alldem mit Hilfe der Musik. Thärichen versteht es, die Atmosphäre der vielfältigen Lyrik musikalisch zu verdichten, und seine Musiker wissen allzu herzige Arrangements mit stürmischen Soli zu konterkarieren. Über alldem: die Stimme Michael Schiefels, sicher einer der versiertesten und variabelsten Jazz-Sänger Deutschlands. Und doch gelingt es ihm erneut, sich selbst zu übertreffen. Von glockenheller Engelsstimme bis hin zu triefend höhnischer Herablassung – da erklingt ein Kosmos. Foto: Joachim Gern
Foto: Joachim Gern

Nicolai Thärichen (comp, arr, p), Michael Schiefel (voc),
Andreas Spannagel (fl, ts), Jan von Klewitz (as, ss, cl),
Nikolaus Leistle (bs, bcl), Sven Klammer (tp, flh),
Simon Harrer (tb), Kai Brückner (g), Johannes Gunkel (b),
Kai Schönburg (dr)
WWW.THAERICHEN.DE
Donnerstag, 6.7.2017 | 19.30 Uhr | 12,–/6,– €/frei (JIF)

Oliver Leicht [ACHT.]

Do., 29. Juni 2017
19:30

Sie ist durch mittlerweile drei Alben etabliert und doch nach wie vor ungewöhnlich: Die Besetzung von tiefem Blech, Altsaxofon oder Klarinette und Rhythmusgruppe, in aller Kürze [Acht.] benannt. Das Ensemble spielt seit über 10 Jahren Oliver Leichts Musik und changiert dabei zwischen ausladenden kompositorischen Teilen und spannenden Improvisationen der hochkarätigen Mitglieder. Eben eine Form zwischen Small- und Big-Band, die komplexe Arrangements verwirklichen kann, ohne auf die improvisatorische Interaktion einer kleinen Band verzichten zu müssen. Jetzt werden zusätzlich Klavier und Leichts elektrische Klarinette eingeflochten – und beide Elemente fügen sich nahtlos ein in das Klangbild des Ensembles. Für den Komponisten selbst ist es die Summe seiner teils noch breiter aufgestellten musikalischen Interessen – und die reichen von Club/Pop über Jazz in all seinen Facetten bis hin zu Klassik und Neuer Musik. Der Saxofonist, Klarinettist, Komponist und Arrangeur Oliver Leicht studierte an den Musikhochschulen in Köln und in Mannheim. Seit 2005 ist er Mitglied der hr-Bigband.Oliver Leicht (sax, cl, electr), Hendrik Soll (p), Norbert

Scholly (g), Linus Bernoulli (fr-hrn), Christian Jaksjø (euph),
Klaus Heidenreich (tb), Jan Schreiner (b-tb, tuba),
Matthias Eichhorn (b), Jens Düppe (dr)
WWW.OLIVER-LEICHT.DE
Donnerstag, 29.6.2017 | 19.30 Uhr | 12,–/6,– €/frei (JIF)

Melodiva Club Konzert: CENTER TRIO – CD-Release

Do., 4. Mai 2017
20:00

 

Schlicht „No. 3“ heißt das dritte Album des nun seit 13 Jahren existierenden Trios Center. „Frisch und frech, drängend und ungebärdig gehen die praktizierenden Jazz-Demokraten ans Werk. Zwischen Tradition und Neuem betätigen sie sich als fantasievolle Klangmaler, die neben schönen oder ohrwürmigen Melodien auch mit mannigfaltigen Farben arbeiten, mit Wiederholungen musikalischer Tupfer, mit perkussiven Grundierungen, mit heftigen rhythmischen Pinselstrichen. Vor allem überraschen die Musikerinnen permanent, brechen Strukturen auf und bleiben doch präzise und eng beieinander. Formenreichtum als Reaktionsschema. Ihre Songs erreichen auf eine rätselhaft wohltuende Art direkt das Herz des Zuhörers, um dann ohne Umschweife sofort weiter ins Gehirn zu wandern. Center – Mitten auf die Zwölf, genau ins Zentrum. Ein Volltreffer!“ (Reinhard Köchl über Center).

Starke Klänge, spontane Entscheidungen, jeder Song ist eine kleine Reise. Mit Elementen aus moderner Klassik bis hin zu Indie-Rock gehen sie die Kunstform Jazz aus immer neuen Perspektiven an und erweitern damit den bewährten Gestus eines Klaviertrios. Dabei verzichten die Drei geschickt auf langatmige Solo-Selbstdarstellung zugunsten der Stimmung ihrer starken Eigenkompositionen. Diese bescherten der Band u.a. den 2. Platz beim Neuen Deutschen Jazzpreis, den Jazzpodiums-Preis, u.a.

Lizzy Scharnofske (dr),  Eike Wulfmeier (p),  Marcel Krömker (b)

www.centertrio.de

In Zusammenarbeit mit der Fabrik Frankfurt 

Donnerstag, 04.05.2017 | Beginn: 20 Uhr | Die Fabrik, Mittlerer Hasenpfad 1-5, 60594 Frankfurt

Tickets: 15,- € | erm. 10,- € | Vorverkauf über www.die-fabrik-frankfurt.de 

 

Heinz Sauer, Jürgen Wuchner, Bülent Ates im HoRsT

Di., 20. Juni 2017
20:00

Offene Bühne für freie Improvisationen

Um dem „freien“ und „zeitgenössischen Jazz“ eine Heimstätte in Frankfurt zu geben und gerade auch jungen Musikern Möglichkeiten zu bieten, Neues auszuprobieren, initiierten Christof Krause und Jürgen Werner eine „offene Bühne für frei improvisierte Musik“. Erste organisierte Konzerte frei improvisierter Musik mit anschließender Session finden bereits seit 2014 statt.

Als Rahmen für die „offene Bühne/Session“ bietet das „F.I.M. Forum für improvisierte Musik“ eine regelmäßige Sessionreihe im Abstand von etwa zwei Monaten an. F.I.M. sieht sich weniger als reiner Veranstalter, sondern will ein Angebot für diese musikalische Szene initiieren und etablieren und hofft, dass daraus weitere Aktivitäten erwachsen können. Die Sessions finden statt im „HoRsT“, in den ehemaligen Adlerwerken in Frankfurter Gallusviertel.

Heinz Sauer (ts), Jürgen Wuchner (b), Bülent Ates (dr)

Di, 20. Juni 2017

Einlass: 19.30 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
keine Reservierungen möglich
freier Eintritt für Sessionsmusiker

Anschließend Session
Ein Klavier steht zur Verfügung, für Imbiss ist gesorgt.

http://fim-ffm.de

HoRsT (Adlerwerke) | Kleyerstr. 15 |an der Galluswarte |
7,–/5,– €, Kulturpassinhaber 1,– €

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main

Peter Weber, Uli Raupach im HoRsT

Di., 2. Mai 2017
20:00

Offene Bühne für freie Improvisationen

Um dem „freien“ und „zeitgenössischen Jazz“ eine Heimstätte in Frankfurt zu geben und gerade auch jungen Musikern Möglichkeiten zu bieten, Neues auszuprobieren, initiierten Christof Krause und Jürgen Werner eine „offene Bühne für frei improvisierte Musik“. Erste organisierte Konzerte frei improvisierter Musik mit anschließender Session finden bereits seit 2014 statt.

Als Rahmen für die „offene Bühne/Session“ bietet das „F.I.M. Forum für improvisierte Musik“ eine regelmäßige Sessionreihe im Abstand von etwa zwei Monaten an. F.I.M. sieht sich weniger als reiner Veranstalter, sondern will ein Angebot für diese musikalische Szene initiieren und etablieren und hofft, dass daraus weitere Aktivitäten erwachsen können. Die Sessions finden statt im „HoRsT“, in den ehemaligen Adlerwerken in Frankfurter Gallusviertel.

Ulrich Raupach (*1964),

studierte in Leipzig und Halle Gefäßdesign / Glas + Keramik und arbeitet seit 1993 als selbständiger Designer mit eigener Porzellanmanufaktur. Parallel dazu ist er als Schlagzeuger, Perkussionist und Elektroniker in den Jazz-Szenen Leipzig und Dresden aktiv und konzertierte mit vielen namhaften Musikern, wie Manfred Hering, Heiner Reinhard uvm.   Nach einer Zusammenarbeit mit der Leipziger Pianistin Simone Weissenfels gründete er das Improhazard Festival für improvisierte Musik, das seit 2009 auf dem Gelände der eigenen Porzellanmanufaktur jährlich stattfindet und Improvisationsmusiker aus ganz Deutschland und inzwischen auch international zusammenbringt.

 Rainer Weber (*1972),

studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Bonn und genoss eine klassische Ausbildung auf der Klarinette. Auf die kammermusikalischen Ausflüge mit romantischer Klarinettenliteratur folgt die intensive Beschäftigung mit Kompositionen Neuer Musik des 20./21. Jahrhunderts. Freie Improvisation kam ab 2007 dazu und bildet seit ca. 2010 den musikalischen Schwerpunkt. Seit 2012 ist er Mitglied des Kölner Performance- und Improvisationsorchesters „Adam Noidlt Missiles“. Gemeinsam mit dem Flötisten Detlef Brenken im Duo „Die SUBunternehmer“ verbinden sich Literatur und improvisierte Musik in Lyrikprojekten, live Krimihörspiele für Kinder.

Raupach und Weber treten gemeinsam, solo und mit anderen Musikern bei Ausstellungen, Konzerten und natürlich beim Improhazard Festival auf, teilweise in direkter Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern.

Peter Weber (bcl), Uli Raupach (dr, electronics)

Di., 2.5.2017
Einlass: 19.30 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
keine Reservierungen möglich
freier Eintritt für Sessionsmusiker

Anschließend Session
Ein Klavier steht zur Verfügung, für Imbiss ist gesorgt.

http://www.fim-ffm.de/

HoRsT (Adlerwerke) | Kleyerstr. 15 |an der Galluswarte |
7,–/5,– €, Kulturpassinhaber 1,– €

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main