Christof Lauer & Patrice Héral

Fr., 7. April 2017
20:00

Christof Lauer gehört ohne Zweifel zu Frankfurts Vorzeigemusikern: 2005 mit dem Hessischen Jazzpreis geehrt, aber längst schon mit internationalem Ansehen. Seit Ende der siebziger Jahre ist er Solist im Jazzensemble des Hessischen Rundfunks, nahm 1994 Charlie Marianos Platz im United Jazz and Rock Ensemble ein und gehörte ab 1996 zum Albert Mangelsdorff Quintett.

Wie die Brüder Albert und Emil Mangelsdorff oder Heinz Sauer steht er als Markenzeichen für die Jazzstadt Frankfurt. Christof Lauer ist zudem seit vielen Jahren Mitglied und Solist in der NDR Big Band und lebt im ständigen Wechsel zwischen Hamburg und Frankfurt, wo er nach wie vor zu Hause ist. Dennoch ist er mittlerweile ein umtriebiger Weltenbummler: Mit seinen zahlreichen Bandprojekten – wie z.B. sein Duo mit dem Pianisten Jens Thomas und das Trio mit Michel Godard und Schlagzeuger Gary Husband aus England – agiert er längst europaweit.
Aus Frankreich kommt Patrice Héral. Er saß bereits im Mai 2008 am Schlagzeug des Quintetts um Christof im Palmengarten und hat insbesondere durch seine Soli Extraapllaus vom Publikum einheimsen können. Ein Musiker, der immer wieder Unerwartetes beisteuert. Seit Anfang der 90er Jahre ist Patrice Partner zahlloser Mitglieder des „who is who“ im europäischen Jazz und seit 2005 Mitglied des „Orchestre National de Jazz“.

Steigenberger Frankfurter Hof | 60311 Frankfurt | Am Kaiserplatz 1 |
Restaurant Oscar*s | 
Fr., 7.4.2017 | 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) | 15,–/12,– (JIF)/
kostenlos mit Musikmesse-Festivalticket

Die Reservierungsliste wurde geschlossen. Restkarten an der Abendkasse.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Musikmesse Festivals

https://de.wikipedia.org/wiki/Christof_Lauer
https://de.wikipedia.org/wiki/Patrice_Héral

Hattler

Sa., 8. April 2017
20:00

Hellmut Hattler, stilprägender Ausnahmebassist, Komponist, Produzent und Mitglied der legendären 70er Jahre Jazz-Rock- Fusion-Gruppe Kraan, steht hier gemeinsam mit drei weiteren führenden Köpfen der Jazz-meets-Electronica-Szene auf der Bühne: Gitarrist Torsten de Winkel (New York Jazz Guerilla, Pat Metheny Group, Bimbache openART), der deutsch-nigerianischen Sängerin Fola Dada (u.a. Söhne Mannheims, Joy Denalane) und dem Schlagzeuger Oli Rubow (DePhazz, Fanta4, Netzer).
Hellmut Hattler und Torsten de Winkel verbindet schon lange eine kongeniale Partnerschaft, u. a. bei dem international erfolgreichen Acid-Jazz Duo Tab Two, das für die meisten seiner 9 Alben den deutschen Jazz Award erhielt. Bereits in den 1980er Jahren haben die beiden Musiker gemeinsam das erste deutsche Jazz & Computer-Hybridalbum „Humanimal Talk“ eingespielt.

Hellmut Hattler (b, comp), Torsten de Winkel (g, e-sitar), Fola Dada (voc), Oli Rubow (dr, perc, electronics), Pete Delgado (visuals), Uli Breihoff (sound design)

www.hellmut-hattler.de

Steigenberger Frankfurter Hof | 60311 Frankfurt | Am Kaiserplatz 1 |
Ballsaal (300 Plätze) | Sa., 8.4.2017 | 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) |
15,–/12,–(JIF)/kostenlos mit Musikmesse-Festivalticket

Kartenreservierung nach dem Klick

Eine Veranstaltung im Rahmen des Musikmesse Festivals

 

 

 

Sauer / Ťupa / Schliemann im HoRsT

Di., 7. März 2017
19:30

Ein sehr besonderes Trio aus Wiesbaden mit eröffnet die Sessionreihe  des „F.I.M. Forum für improvisierte Musik“ für 2017 im HoRsT, Kleyerstr. 13-15, Frankfurt an der Galluswarte.

Jan-Filip Ťupa liebt zeitgenössische Musik, tüftelt und forscht mit Vorliebe an mikrotonalen Centabweichungen oder kruden Temporelationen. Sein liebstes Repertoire sind dabei die Solokonzerte der zweiten 20. Jahrhunderthälfte, allen voran jenes von Bernd Alois Zimmermann.

Wolfgang Schliemann („alles, was klingt, kann auch Musik werden“) hat im weiten Feld des zeitgenössischen Musikschaffens eine Position eingenommen, die ebenso spezialisiert wie vielseitig ist. Freier Improvisation stehen Konzepte für Klangkunstarbeit unterschiedlicher Präsentationsformen – Aufführungen wie Installationen – mit einem sich ständig verändernden und wachsenden Fundus von Instrumenten und Klangobjekten – gegenüber.

Silvia Sauer ist Sängerin, Stimmexploratorin und überzeugte
Grenzgängerin zwischen Jazz und Frei Improvisierter Musik, Vertonung von Stumm-und Trickfilmen und Stimmtheater. Als Vokalistin des international erfolgreichen Ensembles metropolis-projekt sammelte sie in mehr als 30 Ländern Welt-und Sprachklänge. Ob fragile Gespinste aus Hauch, assoziative Spracherfindungen oder Transformationen von Gesangstechniken
der Welt – alles kann in ihrer StimmMorphotik ein-und auftauchen, unorthodox und gleichberechtigt, als Ausdruck von innerer und äußerer Weltanhörung.

Di., 7.3.2017, 19.30 Uhr
Silvia Sauer (voc), Jan-Filip Ťupa ( cello), Wolfgang Schliemann (perc)
anschließend Session

http://www.horst-ffm.de/

HoRsT, Kleyerstr. 13-15, Frankfurt an der Galluswarte.HoRsT, Kleyerstr. 13-15, Frankfurt, an der Galluswarte.

HoRsT (Adlerwerke) | 5,– €

Mátyás Montags-Jam/JIF Session

Mo., 9. Januar 2017
20:00
Mo., 13. Februar 2017
20:00
Mo., 13. März 2017
20:00
Mo., 8. Mai 2017
20:00
Mo., 12. Juni 2017
20:00

Unsere Montags-Reihe im Club Voltaire setzen wir auch 2017 fort. Zu unseren JIF-Sessions laden wir ab Januar an jedem zweiten Montag im Monat in den Club Voltaire ein. Der Schwerpunkt liegt dabei auf ganz neuen Bands und Projekten aus der Jazzszene Frankfurt/Rhein-Main, die als Session-Opener fungieren werden.

Die Jazzszene in und um Frankfurt ist voller Kontraste, ebenso traditionsbewusst wie modern, experimentierfreudig, virtuos, und – selbstverständlich für Frankfurt – weltoffen und international. Dieser lebendigen und vielfältigen Szene mit ihren Künstlern wollen wir mit dieser Reihe eine zusätzliche Bühne geben.

Wir freuen uns auf spannende Begegnungen im Club Voltaire!

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

 

9.1.2017: No Lega … Martin Lejeune (git), Valentin Garvie (tp), Matthias Akeo Nowak (b), Oli Rubow (dr)

13.2.2017: First Circle … Victor Fox (ts), Roger Kintopf (db), Felix Ambach (dr)

13.3.2017: Andrey Shabashev (p), Andreas Neubauer (dr), Corinna Danzer (sax), Jonas Lohse (b)

10.04.2017: findet wegen der Musikmesse nicht statt

8.5.2017: Mátyás Montags-Jam (Zwei Bands + Session)

12.6.2017: Mátyás Montags-Jam mit Francis Maheux – Bass, Frederich Helbing – Gitarre, Fabian Habicht – Schlagzeug

Club Voltaire | 2. Montag im Monat | 20 Uhr | Eintritt frei

Änderung wegen Krankheit : Heiri Känzig Trio Special Edition

Fr., 31. März 2017
20:00

Geboren in New York, bewegt sich Heiri Känzig seit jeher auf internationalem Parkett. Schon mit 23 begleitete er den großen Bebop-Trompeter Art Farmer, später folgten unzählige namhafte Kollegen in Europa und den USA. Känzig studierte in Graz, Wien und Zürich und gehört seit Jahren zu den besten Bassisten Europas. Der virtuose Techniker war seit 1978 Hausbassist des Vienna Art Orchestras; er erhielt viel Aufmerksamkeit mit seinem Projekt „Tien Shan Schweiz Express“, das verschiedene Kulturen aus Zentralasien, der Mongolei und der Schweiz zusammenführte.

Foto: Pablo Facci

Nat Su ist der Sohn eines Pfarrers aus Kamerun und einer Schweizerin. Er studierte in Graz und in Boston und ist besonders von Lee Konitz beeinflusst. Neben eigenen Trio- und Quartett-Projekten leitet er das aus überwiegend US-amerikanischen Musikern bestehende Quintett „The International Hashva Orchestra“ mit dem Schlagzeuger Jorge Rossy, dem Pianisten Mike Kanan, dem Tenorsaxophonisten Mark Turner und dem Bassisten Joe Martin.

Claudio Strüby ist besonders bekannt als Schlagzeuger der Schweizer Band Rusconi und lebt in Zürich.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Nat Su (sax), Heiri Känzig (b), Claudio Strüby (dr)

www.heirikaenzig.com

Club Voltaire | Fr., 31.3.2017 | 20 Uhr | 12,–/9,– € erm. JIF

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Club Voltaire | Fr., 31.3.2017 | 20 Uhr | 12,–/9,– € erm. JIF
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Martin Schulte Quartett

So., 19. März 2017
20:00

„Herrlich luftig, fast ätherisch hier und da, trotzdem mit solider Bodenhaftung und gutem Groove, dann wieder kontrolliert „bratzig“ und schroff – ohne aber den dramaturgischen Faden zu verlieren. Schöne, spannende Stücke mit einigen überraschenden Wendungen – trotzdem fest im Modern Jazz und dessen Spielkultur verwurzelt.“ So beschreibt JazzThing-Chefredakteur Axel Stinshoff die Musik des Martin Schulte Quartetts.

Mit „Walking Distance“ legt der Kölner Gitarrist sein nunmehr drittes Album unter eigenem Namen vor. Seine Kompositionen sind wie eine Zusammenfassung seines musikalischen Kosmos, zwischen energetisch swingendem Modern Jazz mit explodierenden Improvisationen, modernen oddmeter-Strukturen und sensiblen Balladen, die als Song beginnen und dann doch ganz woanders hinführen.

Die Eingespieltheit und Vertrautheit der Bandmitglieder, die seit langen Jahren in verschiedenen Projekten zusammen spielen, ist genauso zu hören wie die überbändige Spielfreude der Band.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Peter Ehwald (sax), Martin Schulte (g), Matthias Nowak (b), Mirek Pyschny (dr)
www.martinschulte.com

Club Voltaire | So., 19.3.2017 | 20 Uhr | 12,–/9,– €
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Johannes Enders / Günter „Baby“ Sommer

Do., 30. März 2017
20:00

Das Duo von Johannes Enders und Günter „Baby“ Sommer ist ein Abenteuerspielplatz zweier Individualisten – ohne Overdubs oder Rückversicherungen,  stattdessen mit dem Wagnis der Improvisation, naturbelassen, intim, offen. Hier „Baby“ Sommer, der Maßstäbe für Souveränität setzt, da der „fröhliche Melancholiker“ Johannes Enders mit seinem mild-erdigen Ton. Zwei Geschichtenerzähler von Gnaden, die sich anfeuern, zuhören, die aufeinander reagieren und miteinander abheben.

Johannes Enders zählt zu den besten und wohl auch experimentierfreudigsten Jazzern seines Fachs. Der Tenorsaxofonist aus Weilheim, der in München, Graz und New York studierte, ist ein umtriebiger kreativer Geist voller Überraschungen. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem SWR Jazz Preis, dem Neuen Deutschen Jazzpreis und dem ECHO Jazz.

Günter „Baby“ Sommer ist einer der bedeutendsten Vertreter des zeitgenössischen europäischen Jazz, der mit einem hoch individualisierten Schlaginstrumentarium zugleich eine unverwechselbare musikalische Sprache entwickelt hat. Der Dresdner studierte an der Hochschule für Musik in seiner Heimatstadt – wo er heute auch lehrt – und fand früh zum freien Spiel. Er wurde u.a. mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik (2012) ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Johannes Enders (sax), Günter „Baby“ Sommer (dr)
www.günterbabysommer.de
www.johannes-enders.com

Romanfabrik | Do., 30.3.2017 | 20 Uhr | 15,–/12,– € erm. JIF
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David Friesen / Glen Moore

Do., 23. März 2017
20:00

David Friesen und Glen Moore werden zu den 20 einflussreichsten Bassisten in der Geschichte des Jazz gezählt – hier sind sie im Duo zu erleben. Die beiden Musiker sind seit fast 40 Jahren eng befreundet, aber immer noch ist ihre Musik voll jugendlicher Begeisterung und Gefühl – wobei stets all ihre Erfahrungen mitschwingen. Abgesehen vom Bass spielen beide auch Klavier und werden bei diesem Konzert auch das Bass-Spiel des jeweils anderen auf diesem Instrument begleiten.

David Friesen hat unter eigenem Namen mittlerweile über 75 Alben aufgenommen und „für die Kunst des Bass-Spielens das getan, was Pythagoras für die Dreiecke tat“ (Jazz Times). Glen Moore war 1970 Mitbegründer der Gruppe „Oregon“, hat aber daneben stets mit einer beeindruckenden Reihe von Musikern verschiedenster Genres zusammengearbeitet.

„Friesen & Moore haben Jahrzehnte zusammen musiziert, und die Reife, die daraus entsteht, ist beeindruckend. Die jugendliche Begeisterung und ungebremste Energie wird durch die in Jahrzehnten gewonnene Erfahrung vertieft.“ Patrik Hinley/Jazz Times

In Zusammenarbeit mit Jazz Works / Paolo Kaufmann

David Friesen (b, p), Glen Moore (b, p)
www.davidfriesen.net

Taunus Tower Eschborn | Do., 23.3.2017 | 20 Uhr |
20,– (Vvk) / 22,– (Ak) / 17,– € erm. JIF
Karten reservieren oder Tel.: 0177/3885740

Shalosh

Di., 21. März 2017
20:00

Die Musiker von Shalosh bilden nicht nur ein klassisches Jazztrio, sondern sie sind auch von Kindesbeinen an Freunde. Und diese lange musikalische Freundschaft spürt man in jedem Ton ihrer Musik. Alle sind gleichberechtigt und glauben daran, dass die Musik jene wahre Kraft im Universum ist, die zu begeistern und die Sinne anzuregen vermag für Liebe, Freude, Trauer und Frieden. Shalosh lebt eine musikalische Lebensfreude, die es schafft, alle Grenzen zwischen Künstler und Publikum abzubauen, und die versucht, die Entfremdung der Kulturen zu überbrücken.

Das Trio mischt verschiedenste musikalische Kulturen und rhythmische Genres. So finden sich in der Musik von Shalosh Jazz-Elemente ebenso wie Rock, Groove, Klassik, afrikanische und orientalische Rhythmen, dargeboten mit Raffinesse, Dramatik und großer lyrischer Intensität. Ob zarte melodische Fragmente, dramatische, sich wiederholende Elegie, fein herausgearbeitete Melodien, groovige Soli – alles hat spielend nebeneinander Platz. Gadi Sterns Klavierspiel ist dabei die fließende, ausdrucksstarke Stimme, die immer großen Wert auf den kollektiven Sound der Band und die individuelle Virtuosität der Musiker legt.

In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei

Gadi Stern (p), David Michaeli (b), Matan Assayag (dr)

www.shalosh.net

Stadtbücherei | Di., 21.3.2017 | 20 Uhr | 10,–/7,– €
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