Sauer / Ťupa / Schliemann im HoRsT

Di., 7. März 2017
19:30

Ein sehr besonderes Trio aus Wiesbaden mit eröffnet die Sessionreihe  des „F.I.M. Forum für improvisierte Musik“ für 2017 im HoRsT, Kleyerstr. 13-15, Frankfurt an der Galluswarte.

Jan-Filip Ťupa liebt zeitgenössische Musik, tüftelt und forscht mit Vorliebe an mikrotonalen Centabweichungen oder kruden Temporelationen. Sein liebstes Repertoire sind dabei die Solokonzerte der zweiten 20. Jahrhunderthälfte, allen voran jenes von Bernd Alois Zimmermann.

Wolfgang Schliemann („alles, was klingt, kann auch Musik werden“) hat im weiten Feld des zeitgenössischen Musikschaffens eine Position eingenommen, die ebenso spezialisiert wie vielseitig ist. Freier Improvisation stehen Konzepte für Klangkunstarbeit unterschiedlicher Präsentationsformen – Aufführungen wie Installationen – mit einem sich ständig verändernden und wachsenden Fundus von Instrumenten und Klangobjekten – gegenüber.

Silvia Sauer ist Sängerin, Stimmexploratorin und überzeugte
Grenzgängerin zwischen Jazz und Frei Improvisierter Musik, Vertonung von Stumm-und Trickfilmen und Stimmtheater. Als Vokalistin des international erfolgreichen Ensembles metropolis-projekt sammelte sie in mehr als 30 Ländern Welt-und Sprachklänge. Ob fragile Gespinste aus Hauch, assoziative Spracherfindungen oder Transformationen von Gesangstechniken
der Welt – alles kann in ihrer StimmMorphotik ein-und auftauchen, unorthodox und gleichberechtigt, als Ausdruck von innerer und äußerer Weltanhörung.

Di., 7.3.2017, 19.30 Uhr
Silvia Sauer (voc), Jan-Filip Ťupa ( cello), Wolfgang Schliemann (perc)
anschließend Session

http://www.horst-ffm.de/

HoRsT, Kleyerstr. 13-15, Frankfurt an der Galluswarte.HoRsT, Kleyerstr. 13-15, Frankfurt, an der Galluswarte.

HoRsT (Adlerwerke) | 5,– €

LISBETH QUARTETT in der Fabrik

Mo., 20. Februar 2017
20:00bis22:00

Greve und Schmiedel leben seit drei Jahren in New York, Baumgärtner und Muellbauer in Berlin. Die Gruppe braucht immer weniger, um immer mehr zu erzählen. Wenn die vier Musiker zusammenkommen, wissen sie ganz genau, was sie voneinander erwarten dürfen. Fabulierlust, Spielwitz und die Fähigkeit, einander hörend zu umtanzen, entladen sich hier in ungebremster Spontaneität.

20.2.2017  20:00  19:00
15 €  10 € (JIF)

Christoph Stiefel Septett

Do., 22. Juni 2017
19:30

Seit über einem Jahrzehnt erweitert Christoph Stiefel seinen musikalischen Kosmos, dessen Grundlage die Isorhythmik aus der Zeit der Renaissance ist. Das aktuelle Album „Rhythm-atized“ versammelt herausragende Individualisten des zeitgenössischen europäischen Jazz. Sie verleihen der Isorhythmik ihre eigene originelle, sinnliche und energiereiche Note durch eine einmalige Kombination von Spannung und Flexibilität.

Dreh- und Angelpunkt von Stiefels Schaffen ist das „Inner Language Trio“, das mit dem Bassisten Arne Huber und dem Schlagzeuger Kevin Chesham zwei bewegliche und hellhörige „Rhythmus-Ausdifferenzierer“ hat. Dieses Trio bildet die Keimzelle des Septetts, das seine faszinierend vielschichtigen Kompositionen und Arrangements mit ungewöhnlichen Klangfarben präsentiert. Das Miteinander von Komposition und Improvisation wird zu einem Hörerlebnis, in das sich die Sängerin Sarah Buechi mit expressiver Kraft und lyrischer Geschmeidigkeit kongenial einfügt.
Foto:zert.

Sarah Buechi (voc), Bastian Stein (tp, flh),
Domenic Landolf (sax, bcl, fl), Adrian Mears (tb),
Christoph Stiefel (p, comp), Arne Huber (b),
Pius Baschnagel (dr)
WWW.CHRISTOPHSTIEFEL.CH
Donnerstag, 22.6.2017 | 19.30 Uhr | 12,–/6,– €/frei (JIF)

Karten können nur direkt an der Kasse des Palmengartens in der Siesmayerstraße erworben werden.
Die Konzerte finden bei jedem Wetter im Freien statt; bei Unwetter zum Schutz der Gäste und Künstler ggf. Absage, auch während des Konzertes möglich (der Veranstalter Palmengarten entscheidet dann über eine Erstattung des Eintrittspreises).

 (Änderungen vorbehalten)

Mátyás Montags-Jam/JIF Session

Mo., 9. Januar 2017
20:00
Mo., 13. Februar 2017
20:00
Mo., 13. März 2017
20:00
Mo., 8. Mai 2017
20:00
Mo., 12. Juni 2017
20:00

Unsere Montags-Reihe im Club Voltaire setzen wir auch 2017 fort. Zu unseren JIF-Sessions laden wir ab Januar an jedem zweiten Montag im Monat in den Club Voltaire ein. Der Schwerpunkt liegt dabei auf ganz neuen Bands und Projekten aus der Jazzszene Frankfurt/Rhein-Main, die als Session-Opener fungieren werden.

Die Jazzszene in und um Frankfurt ist voller Kontraste, ebenso traditionsbewusst wie modern, experimentierfreudig, virtuos, und – selbstverständlich für Frankfurt – weltoffen und international. Dieser lebendigen und vielfältigen Szene mit ihren Künstlern wollen wir mit dieser Reihe eine zusätzliche Bühne geben.

Wir freuen uns auf spannende Begegnungen im Club Voltaire!

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

 

9.1.2017: No Lega … Martin Lejeune (git), Valentin Garvie (tp), Matthias Akeo Nowak (b), Oli Rubow (dr)

13.2.2017: First Circle … Victor Fox (ts), Roger Kintopf (db), Felix Ambach (dr)

13.3.2017: Andrey Shabashev (p), Andreas Neubauer (dr), Corinna Danzer (sax), Jonas Lohse (b)

10.04.2017: findet wegen der Musikmesse nicht statt

8.5.2017: Mátyás Montags-Jam (Zwei Bands + Session)

12.6.2017: Mátyás Montags-Jam mit Francis Maheux – Bass, Frederich Helbing – Gitarre, Fabian Habicht – Schlagzeug

Club Voltaire | 2. Montag im Monat | 20 Uhr | Eintritt frei

Rotozaza

Fr., 24. Februar 2017
20:00

Eine Flaschen zerschlagende Klangskulptur von Jean Tinguely gab dieser Band ihren Namen:  „Rotozaza“ vereint  vier bekannte Musiker der deutschen und internationalen Szene der improvisierten Musik.

Diese Musik entsteht erst im Augenblick der Aufführung, ohne Komposition oder vorbereitetes Konzept.  Klangimprovisation und Free Jazz werden verwoben, obwohl beide doch so lange als Antagonisten angesehen wurden. „Rotozaza“ zeigt, wie diese scheinbaren Gegensätze zu etwas Neuem verschmolzen werden können. Die vier Musiker bringen ihre musikalische Erfahrung und ihre Verbundenheit  mit der Jazztradition, mit dem Free Jazz und mit der Klangimprovisation ein – kurz alles, was die erweiterten Techniken des kreativen europäischen Jazz ausmacht.

Das Ergebnis ist ein frischer und bisher ungehörter Klang, der vom breiten Spektrum der Musiker profitiert, von ihrer findigen Virtuosität und ihrer schnellen, kontrapunktischen Interaktion.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Rudi Mahall  (cl), Nicola L. Hein (g),  Adam Pultz Melbye  (b),  Christian Lillinger (dr)
nicolahein.com
Club Voltaire | Fr., 24.2.2017 | 20 Uhr | 12,–/9,– €
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Eva Kruse Quintett

Do., 23. Februar 2017
20:00

Aus dem Wasser auf das Moped und die Fahrt geht los. So könnte eine Kurzbeschreibung der jüngsten Geschichte der Bassistin Eva Kruse und ihrer Musik lauten. Nach ihrem Debüt-Album „In Water“ meldet sie sich nun mit ihrem neuen Werk „On the Mo“ zurück. Mit „Mo“ ist eben dieses für die schwedischen autofreien Schären-Inseln so charakteristische Lasten-Moped gemeint, mit dem Eva Kruse ihren Kontrabass zum Fähranleger bringt, um von dort aus dann die Reise zu ihren Konzerten in aller Welt anzutreten. Vorwärtskommen, auf musikalische Entdeckungsreise gehen, einen verlässlichen Motor bei sich haben: „On the Mo – On the Go“ ist das Motto ihres neuen Albums.

„Häufig scheint es beschwerlich, Jazz mit klassischer Kunstmusik zu vereinen. Es gibt Hindernisse wie radikal verschiedenes Timing und geteiltes Verhältnis zu den Begriffen Komposition und Improvisation. (…) Für die Komponistin und Kontrabassistin Eva Kruse fließen die verschiedenen Traditionen wie selbstverständlich zusammen – und mehr als das: Auf ihrer zweiten CD unter eigenem Namen tangiert sie außerdem Pop, Rock und Volksweisen. Mit ihrem Quintett vermag sie u.a. wahrhaftig Groove und den Einfluss J.S. Bachs auszubalancieren!” Johannes Cornell, Dagens Nyheter (SE)

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Tjadina Würdinger (oboe), Uwe Steinmetz (sax), Carsten Daerr (p, fender rhodes), Eva Kruse (b, comp), Christian Jormin (dr)
evakruse.com
Romanfabrik | Do., 23.2.2017 | 20 Uhr | 20,–/15,– € erm.
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Valentin Garvie / Bob Degen

Fr., 3. Februar 2017
20:00

Valentin Garvie wurde 1973 in Mar del Plata an der argentinischen Atlantikküste geboren und studierte klassische Trompete in Buenos Aires und London. Von Anfang seiner musikalischen Karriere an ist er sowohl in klassischen als auch in Jazz-Ensembles zu erleben. Seit 2002 ist er Mitglied des Ensemble Modern in Frankfurt am Main. Garvies Musik zeichnet sich durch Virtuosität und genreübergreifende Offenheit aus – einer der vielen Gründe für seine Auszeichnung mit dem Jazzstipendium der Stadt Frankfurt am Main (2012) und mit dem Hessischen Jazzpreis (2015).

Mit kleineren Unterbrechungen arbeitet Bob Degen schon seit Anfang der 1970er Jahre von Frankfurt/Rhein-Main aus. Der amerikanische Pianist und Komponist ist hier vernetzt mit der lokalen und internationalen Szene wie kaum ein anderer. Er ist bekannt für die feine aristokratische Art seines Spiels zwischen Tradition und Experiment, und sein kluges, stets spannendes Vermögen, Zuhörer und Impulsgeber zugleich zu sein, haben ihn zu einem hoch geschätzten Partner gemacht. Davon wissen das Jazzensemble des Hessischen Rundfunks, Weltstars aus Japan, immer wieder Heinz Sauer und eben auch Valentin Garvie ein Lied zu singen.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Valentin Garvie (tp), Bob Degen (p)
www.bobdegen.de

Romanfabrik | Fr., 3.2.2017 | 20 Uhr | 15,–/12,– €
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Jens Düppe Quartett

Do., 16. Februar 2017
20:00

Die Kompositionen auf Jens Düppes Debütalbum „Anima“ gleichen einer Quersumme all jener Erfahrungen, die der in Schwäbisch Gmünd geborene Blondschopf im Laufe seiner ebenso kurzweiligen wie langen Karriere sammeln konnte. Und um diese formvollendet zu bündeln, braucht es eine Band, die nicht nur im musikalischen Sinn perfekt miteinander harmoniert und sich aus vielen gemeinsamen Bühnenjahren bestens kennt.

Für die Aufnahmen verordnete Düppe seinem Quartett mit Lars Duppler (Piano), Frederik Köster (Trompete) und Christian Ramond (Bass) einen Ausflug in die Abgeschiedenheit von Casgliana, zu einem Tonstudio im hügeligen Hinterland Sardiniens.

Düppes kernige, detailverliebte, meditative wie bewegende und in jeder Hinsicht atemberaubende Stücke verfügen über einen unverwechselbaren Charakter und Sound. Düppe ist ein ausgezeichneter Drummer, der am Instrument zaubert und mit Klängen malt – und dessen Kompositionen ebenso tiefsinnig wie fesselnd sind.
In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Jens Düppe (dr, comp), Frederik Köster (tp), Lars Duppler (p), Christian Ramond (b)
www.jensdueppe.de

Romanfabrik | Do., 16.2.2017 | 20 Uhr | 15,–/12,– € erm.
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Presse

Heinz Sauer, Bob Degen

Do., 9. Februar 2017
20:00

Sie gehören zum alten Adel des europäischen Jazz: Saxofonist Heinz Sauer und Pianist Bob Degen. Der in Scranton, Pennsylvania, geborene Bob Degen kam schon 1965 nach Europa und öffnete hier zahlreichen amerikanischen Kollegen das Tor zum europäischen Publikum. heinz-bob-foto__detlef-kinsler_7532Auf seinem ersten Album unter eigenem Namen begleitete ihn ein junger Bassist namens Manfred Eicher, und seine Aufnahmen mit Albert Mangelsdorff sind legendär. Seit 1973 gehört Degen dem Jazzensemble des Hessischen Rundfunks an, wo er Heinz Sauer kennenlernte, mit dem er sechs Jahre später ein festes Duo bildete.

Das ist sicher keine Musik für Heißsporne. Jeder Ton ist wohl überlegt, jede Phrase gefriert zum Kunstwerk aus geschwungenem Marmor, und trotzdem klingt ihr Techtelmechtel auch nach dreißig Jahren immer noch spontan und anregend.

Bob Degen und Heinz Sauer servieren Jazz für jene Genießer, die für einen guten Ton und ein Stück ebenso zeitloser wie expressiver Schönheit auch in der Ära des schnellen Datenklicks noch meilenweit gehen würden.

In Zusammenarbeit mit dem Steinway Haus Frankfurt

Heinz Sauer (sax), Bob Degen (p)

www.heinzsauer.de
www.bobdegen.de

Steinway Haus Frankfurt | Do., 9.2.2017 | 20 Uhr | 20,– /15,– €

Einlass ab 19:30 Uhr | reservierte Karten bitte bis 19:45 Uhr abholen
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Das Konzert ist bereits ausverkauft.

Keine Bewirtung vor oder während des Konzertes
Nach dem Konzert findet ein Umtrunk statt (Rot- oder Weißwein, Fruchtsäfte, Mineralwasser) und Sie können mit den Musikern und auch miteinander ins Gespräch kommen
Leider muss aus Platzgründen das Gratisgetränk dieses Mal ausfallen

 

Eva Mayerhofer & Sound Sleep

Do., 2. Februar 2017
20:00

Die Gedichte der hierzulande nicht übermäßig bekannten englischen Poetin Christina Rossetti (1830–1894) begründen die Ursprungsidee des neuen musikalischen Projekts der Sängerin Eva Mayerhofer. Die lyrisch-sinnliche Musik des Komponisten und Saxofonisten Roger Hanschel bildet das kongeniale Gegenstück für die Vertonung. Die Kompositionen für Stimme, Saxofon, Streichtrio, Kontrabass und Percussion changieren zwischen kammermusikalischer Finesse und edlen, ausgefeilten Grooves.

Die drei renommierten, klassisch ausgebildeten Streicher des Ensembles, Matthias Lingenfelder (Auryn Quartett), Ulrike Zavelberg (Rubin Quartett) und Martina Horejsi (Rubin Quartett/ Gürzenich Orchester) stehen für höchste Virtuosität sowie meisterhafte Interpretation. Das außergewöhnliche Instrumentarium des iranischen Percussionisten Afra Mussawisade und der geerdete Sound von Kontrabassist Dietmar Fuhr bilden das Fundament der musikalischen Architektur, in deren Klanggebäude sich der Farbreichtum von Roger Hanschels Saxofonspiel wunderbar ausbreiten kann. Eva Mayerhofer interpretiert die emotionalen Texte Rossettis gefühlvoll, unprätentiös und leidenschaftlich und zeigt dabei neue Facetten ihres Gesangs.

In Zusammenarbeit mit Dr. Hoch’s Konservatorium

Eva Mayerhofer (voc), Roger Hanschel (comp, sax), Matthias Lingenfelder (violin), Martina Horejsi (viola), Ulrike Zavelberg (cello), Dietmar Fuhr (b),  Afra Mussawisade (perc)

www.evamayerhofer.de
www.rogerhanschel.de

Dr. Hoch’s Konservatorium | Do., 2.2.2017 | 20 Uhr | 15,–/12,– €

Kasse 19:00 Uhr | Einlass 19:30 Uhr | reservierte Karten bis 19:45 Uhr abholen
Im Foyer wird Paolo mit seinem Team ab ca. 18:30 Sandwich-Toasts und Getränke anbieten
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