Das Contrast Trio erhält den Hessischen Jazzpreis 2016

Das Contrast Trio erhält den Hessischen Jazzpreis 2016. Dies gab am 7.6.2015 Boris Rhein bekannt, Kunst- und Kulturminister des Landes Hessen. Der Hessische Jazzpreis ist mit 10.000 € dotiert und wird jährlich verliehen; über seine Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury. Die Preisverleihung findet am 1. Oktober 2016 im Rahmen des Hessischen Jazzpodiums in der Bessunger Knabenschule in Darmstadt statt. – Herzliche Glückwünsche!!
P.S. Das Contrast Trio + 1 ist am Do., 21.7.2016, 19.30 Uhr bei „Jazz im Palmengarten“ live zu erleben.

Krakau-Frankfurt Jazz Unit

Do., 30. Juni 2016
19:30bis22:00

Gemeinsame Jazz-Konzerte von polnischen und deutschen Musikern haben Tradition bei „Jazz im Palmengarten“. Sie wurde von Werner Wunderlich begründet, dem „Botschafter des polnischen Jazz“ in Westdeutschland, und u.a. von Albert Mangelsdorff nachhaltig gefördert.

Pawel_Kaczmarczyk
Pawel_Kaczmarczyk

Zum 25. Jahrestag des Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Krakau und Frankfurt am Main sind aus der lebendigen Jazz-Szene Krakaus drei Musiker zu Gast: Bartosz Dworak war als Preisträger des Internationalen Violin-Wettbewerbs der Zbigniew-Seifert-Stiftung bereits 2015 in Frankfurt. Der renommierte Pianist Paweł Kaczmarczyk veröffentlichte mit seiner „Audiofeeling Band“– bei der auch der Bassist Maciej Adamczak Mitglied ist – sein Debutalbum beim Label act.

Janusz Maria Stefański wurde in Krakau geboren und lebt seit 1981 in Frankfurt am Main. Hier begann seine Zusammenarbeit mit Bands wie „Vienna Art Orchestra“, „Polski Jazz Ensemble“, „Heinz Sauer Quartet“, „Manfred Bründel’s Basslab“, „Emil Mangelsdorff Quartett“ und „Carlos Ward Quartet“. Im Juni 2016 begeht der Schlagzeuger seinen 65. Geburtstag.

Bartosz Dworak (violin), Paweł Kaczmarczyk (p), Maciej Adamczak (b), Janusz Maria Stefański (dr)

www.pawelkaczmarczyk.com
www.janusz-stefanski-jazzart.com

Donnerstag, 30. Juni 2016 | 19.30 Uhr | 12,-/6,- €/frei (JIF)
Vorverkauf ab 26.5.2016 und Abendkasse an der Palmengarten-Kasse Eingang Siesmayerstraße 63. Reservierungen sind nicht möglich. Einlass an der Kasse ab 18.00 Uhr, Einlass zum Konzertgelände ab 18.30 Uhr, Veranstaltungsende spätestens 22.00 Uhr.
Achtung: Der Karten-Vorverkauf findet nur an der Palmengarten-Kasse statt.

Frankfurt Jazz Big-Band

Do., 23. Juni 2016
19:30bis22:00
Foto: Anna Meuer
Foto: Anna Meuer

Zu ihrem 30. Geburtstag zeigt die „FJBB“ ihre Entwicklungen, Vorlieben und Wege im Jazz. Sie kann auf ein ebenso umfangreiches wie vielfältiges Repertoire zurückgreifen, nicht zuletzt dank der legendären „Werkstattkonzerte“ im Frankfurter Titania, was die Themen-Schwerpunkte von der „Jazz-History“ bis zum Programm „Contemporary Big Band-Jazz“ und die Alben „Live im Titania“ und „Tribute To Duke Ellington“ belegen.
Die FJBB ist als feste Größe in der Jazzszene etabliert. Dabei bleibt sie ihrem Konzept erfolgreich treu, mit Profimusikern eine freischaffende und von Kommerzialität unabhängige Big Band zu sein. Musikalisch entwickelt sich das Ensemble fortwährend weiter. Unter der musikalischen Leitung des renommierten Saxophonisten Wilson de Oliveira und produziert von Schlagzeuger Thomas Cremer spielen junge wie auch sehr erfahrene Musikerinnen und Musiker aus Frankfurt/Rhein-Main.

Leitung: Wilson de Oliveira
Ralf Nöske, Heiko Hubmann, Janis Hug, Joachim Lösch (tp),
Stephan Schlett, Garrelt Sieben, Sebastian Gerny, Chris Perschke (tb),
Markus Lihocky, Hannes Endres, Thomas Bachmann, Corinna Danzer, Stephan Völker (sax),
Ulf Kleiner (p), Jean-Philippe Wadle (b), Thomas Cremer (dr, production)

www.frankfurtjazzbigband.de

Donnerstag, 23. Juni 2016 | 19.30 Uhr | 12,–€/6,–€/frei (JIF)
Vorverkauf ab 26.5.2016 und Abendkasse an der Palmengarten-Kasse Eingang Siesmayerstraße 63. Reservierungen sind nicht möglich. Einlass an der Kasse ab 18.00 Uhr, Einlass zum Konzertgelände ab 18.30 Uhr, Veranstaltungsende spätestens 22.00 Uhr.
Achtung: Der Karten-Vorverkauf findet nur an der Palmengarten-Kasse statt.

Konzert abgesagt: Sebastian Sternal / Vitold Rek

Mi., 15. Juni 2016
20:00

Sebastian Sternal studierte Jazzklavier und -komposition in Köln und Paris wurde mit dem Neuen Deutschen Jazzpreis 2014, dem ECHO Jazz 2013 und dem WDR Jazzpreis 2007 ausgezeichnet. Er ist Pianist im Quartett des Trompeters Frederik Köster, im David Fettmann Quartett und spielt in Duo-Projekten mit den Saxofonisten Claudius Valk und Will Vinson (New York). Sebastian Sternal lehrt Jazz-Theorie, -Klavier und -Komposition an der Musikhochschule Köln und ist als Professor für Jazzklavier an der Hochschule für Musik Mainz tätig.

Sebastian-Sternal

Vitold Rek arbeitete mit vielen anderen Jazzmusikern zusammen, u.a. als Solist mit dem HR-Jazzensemble und als Sideman von Tomasz Stańko. Mit seiner eigenen Band „East West Wind“ verbindet er die Tradition des Jazz mit klassischen und folkloristischen Einflüssen. Sein Stil wird als „tongewaltig“ und gleichzeitig elegant und kammermusikalisch beschrieben. Er erhielt das Frankfurter Jazzstipendium 1999 und wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik (2008) und dem Hessischen Jazzpreis (2013) ausgezeichnet. Vitold Rek unterrichtet Jazzkontrabass an der Hochschule für Musik in Mainz.

VITOLD_REK#2BildNr4565_Photo_Emanuela_Danielewicz_2013_20x30cmEr verbindet in seinem Spiel die Tradition des Jazz mit klassischen und folkloristischen Einflüssen. Sein Stil wird als „tongewaltig“ und gleichzeitig elegant und kammermusikalisch beschrieben. 2010 war Vitold Rek der künstlerische Leiter des Jazz-Festivals der Jazz-Initiative Frankfurt/Main.

Für die CD-Einspielung mit dem Emil Mangelsdorff Quartett „Blues Forever“ hat Rek den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2008 bekommen. 2013 erhielt Vitold Rek den Hessischen Jazzpreis.

„Ein großer Musiker auf der europäischen Bühne des Jazz“, kommentierte der Kritiker Fred Bouchard die Kunst von Vitold Rek in der amerikanischen Fachzeitschrift „Jazz Times“.

Der Kontrabassist Vitold Rek ist derzeit einer der kultiviertesten Spieler dieses Instruments überhaupt.“ ( FAZ 1999, Ulrich Olshausen )

In Zusammenarbeit mit dem Steinway-Haus Frankfurt

Sebastian Sternal (p), Vitold Rek (b)

www.sebastiansternal.de

www.jazzpages.com/VitoldRek

Steinway-Haus Frankfurt | Mi., 15.6.2016 | 20 Uhr | 20,– /15,– € (incl. ein Begrüßungsgetränk)
Bockenheimer Landstraße 47, 60325 Frankfurt am Main

Achtung: begrenztes Sitzplatzangebot, bitte reservieren:
Kartenreservierung per E-Mail
(Sie erhalten eine Bestätigung per E-Mail, solange Karten erhältlich sind).
Reservierte Karten bis 30 Minuten vor Konzertbeginn abholen.

Wegen eines durch die Organisatoren des J.P. Morgan Laufs angekündigten Bühnenaufbaus gegenüber des Steinway-Hauses ist großer Lärm während des Laufs zu erwarten, der das Konzert empfindlich stören würde. Wir haben deshalb gemeinsam mit dem Management des Steinway-Hauses entschieden, das Konzert zunächst abzusagen und bitten hierfür um Entschuldigung. Wir bemühen uns mit allen Beteiligten um einen neuen Termin, den wir sobald wie möglich bekanntgegeben werden.

NEUE REIHE: JIF Jazz Jam Session im Club Voltaire

Mo., 11. April 2016
21:00
Mo., 9. Mai 2016
21:00
Mo., 13. Juni 2016
20:00

Neben unseren Clubkonzerten starten wir im April eine neue Reihe im Club Voltaire. Einmal im Monat (immer am zweiten Montag im Monat) setzt die JIF die Tradition der Jazz Jam Session fort. Eine wechselnde Opener-Band eröffnet den Abend, anschließend haben Jazzmusiker die Möglichkeit, mit einzusteigen.

Club Voltaire | Mo, 13.6.2016 | 20 Uhr | Eintritt frei (Juli und August = Sommerpause … im September geht’s weiter!)

Ivan Habernal Group:
Jason Schneider – trumpet
Hannes Endres – alto sax
Axel Schmitt – tenor sax
Andreas Jamin – trombone
Andrey Shabashev – piano
Ivan Habernal – bass, compositions
Martin Standke – drums

ih-group-1

Chris Jarrett solo

Do., 9. Juni 2016
20:00

Chris Jarrett verwendet Strukturen klassischer Musik und nutzt die Freiheit der Jazz-Improvisation. Er verbindet sein sicheres Gespür für Form mit der Spontaneität des Jazz. In seiner Musik kann man die Einflüsse von Komponisten wie Johannes Ockeghem, Sergej Prokofjew, Charles Mingus und Frank Zappa hören.

Chris_Jarrett_1Chris Jarretts Musik hört man nicht einfach, man erfährt sie, fühlt sie, absorbiert und assimiliert sie. Kompositionen voller Schönheit, Kraft und feinfühlige Themen aus strukturierter Improvisation und Jazz. Er bezieht ein sehr breites Spektrum an Einflüssen mit ein: in sich geschlossenes Chaos, fließende Strukturen, klassische Themen und vielfältige Quellen orchestraler Musik und europäischer Volksmusik.

Chris Jarrett wurde in Allentown, Pennsylvania, geboren. Er erhielt seine musikalische Ausbildung u.a. in Oberlin, Ohio, sowie in Oldenburg und lebt heute in der Pfalz. Neben seinen Werken für sein eigenes Trio und sein Quartett „Four Free“ komponierte Chris Jarrett Filmmusik, Opern, Oratorien und größere Orchesterstücke; er ist auf mehr als zehn Alben zu hören.

Eine Veranstaltung der Romanfabrik

Chris Jarrett (p)

www.chrisjarrett.de

Romanfabrik | Do., 9.6.2016 | 20 Uhr | 20,–/15,– €
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Fuhr Brothers

Do., 2. Juni 2016
20:00

Seit Jugendzeiten spielen die Brüder Dietmar (Kontrabass) und Wolfgang Fuhr (Saxofon) zusammen in verschiedensten Formationen, und sie zählen heute zu den ganz renommierten Musikern der deutschen Jazz-Szene.

„Reconstruction“, das aktuelle Projekt der „Fuhr Brothers“ widmet sich der Jazz-Tradition in Deutschland. In Gesprächen mit Wolfgang Dauner, Gerd Dudek und Manfred Schoof suchten sie die Kompositionen für ihre Einspielung aus, arrangierten sie neu und machten dabei das rege Jazz-Leben der „alten Tage“ anekdotenreich lebendig.

The Fuhr Brothers 4 Press Photo QOb in dem komplexen „Hot Hut“ von Albert Mangelsdorff, dem polyrhythmischen „Steps of M.C. Escher“ von Wolfgang Dauner, den Akkordverläufen in Gerd Dudeks „Green Table Speech“ oder mit ihrer Bearbeitung des alten Volksliedes „Ich armes Mägdelein“: die Fuhr-Brüder zeigen, wie lebendig, eigenständig und facettenreich auch heute noch die Handschrift der Pioniere des deutschen Jazz klingt. Damit stoßen sie nicht zuletzt auch die Diskussion um den Terminus „German Jazz“ und seine Bedeutung neu an.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Dietmar Fuhr (b), Wolfgang Fuhr (sax), Norbert Scholly (g), Jens Düppe (dr)

www.dietmarfuhr.de
www.wolfgangfuhr.de

Romanfabrik | Do, 2.6.2016 | 20 Uhr | 15,–/12,– €
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