Musikmesse-Festival

7. April 2016bis11. April 2016

50 Konzerte in über 30 Locations in ganz Frankfurt – das neue Musikmesse Festival im Rahmen der Musikmesse umfasst ein umfangreiches Programm mit Konzerten, Live-Sessions, Überraschungsaktionen und Partys.

Die Jazz-Initiative zählt auch 2017 wieder zu den Kooperationspartnern des Festivals. Nähere Informationen zu den Konzerten liegen derzeit noch nicht vor. Bitte informieren Sie sich auf der Festivalseite und auf www.jazz-frankfurt.de.
Informationen zu den Konzerten, Veranstaltungsorten und Eintrittspreisen unter
www.musikmesse-festival.net

GUINGA / Brasilien

Di., 3. Mai 2016
20:00

Er schaffe es mühelos, „the most beautiful chords of the suburb“ aus seiner Gitarre zu zaubern. Das sagt man Althier Carlos de Souza Lemos Escobar nach, den man unter seinem Bühnennamen Guinga kennt. Der 1950 in Rio de Janeiro geborene Musiker und Kompnist genießt die uneingeschränkte Bewunderung seiner Landsleute. Schließlich hat Guinga Größen wie Clara Nunes, Beth Carvalho, Alaíde Costa, João Nogueira und Cartola begleitet und seine Stücke wurden von Elis Regina, Michel Legrand, Sergio Mendes, Chico Buarque, Ivan Lins und vielen anderen interpretiert. Das unterstreicht seinen Stellenwert als einer der wichtigsten Komponisten Brasiliens.

Für seinen Kollegen Hermeto Pascoal steht fest: „Einen Künstler wie ihn gibt es nur alle hundert Jahre einmal.“ Auf seinem Album „Roendopinho“, in Deutschland 2014 auf dem Acoustic Music-Label erschienen, gibt es Widmungen an Puccini, Duke Ellington und Billie Holiday. „Was Guinga primär ausmacht, ist der innovative Umgang mit unterschiedlichen musikalischen Stilistiken. Er klingt zwar jederzeit nach Brasilien, vermischt aber scheinbar leicht und mühelos typisch brasilianische Formen wie Choro, Samba, Baião, Frevo, Modinha mit Blues, Klassik und Jazz“, hieß es dazu in einer Rezension.
Mit Stefania Tallini ist an diesem Abend eine Pianistin zu Gast, die im Jazz genauso zu Hause ist wie in der Música Popular Brasileira (MPB). Videos vom Ancona Jazzfestival vor zwei Jahren belegen ein faszinierendes Wechsel- und Zusammenspiel der beiden Virtuosen.
Ganz sicher auch ein Fall für Jazzfans.

Dienstag, 3. Mai 2016, Brotfabrik Frankfurt

VVK: 16 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 19 € / freie Sitzplatzwahl / Tickets

JIF-Mitglieder nach vorheriger Anmeldung an kontakt@brotfabrik.de an der Abendkasse vergünstigter Preis von 15 Euro.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Brotfabrik, dem Centro Cultural Brasileiro em Frankfurt CCBF

http://www.guinga.com

Argüelles Quartet

Do., 1. September 2016
19:30bis22:00

Seit genau 50 Jahren verbindet Birmingham und Frankfurt am Main eine Städtepartnerschaft. Aus diesem Anlass ist heute ein Jazzquartett zu Gast mit vielfältigen musikalischen und biographischen Bezügen zwischen beiden Städten und Europa. Die Brüder Julian und Steve Argüelles sind in Birmingham aufgewachsen.

Julian Argüelles Foto : Louis de Carlo
Julian Argüelles Foto : Louis de Carlo

Der Saxofonist, Komponist und Arrangeur Julian Argüelles hat in Frankfurt durch seine mehrjährige Mitgliedschaft bei der hr-Bigband zahlreiche Fans gewonnen.

Stephen „Steve“ Argüelles ist Produzent, Schlagzeuger und Percussionist, ruheloser Erperimentierer und hungriger Konsument musikalischer Alternativen.

Die Aufnamen des Pianisten Pablo Held wurden von der weltweiten Fachpresse hochgelobt. Er ist als Dozent am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück tätig und gibt weltweit Workshops.

Der Bassist Robert Landfermann präsentiert in Köln improvisierte Musik mit interessanten Persönlichkeiten des deutschen Jazz.

Zur Kritik von Wolfgang Sandner

In Zusammenarbeit mit dem Referat für Internationale Angelegenheiten

Julian Argüelles (sax), Pablo Held(p), Robert Landfermann (b), Stephen Argüelles (dr)

www.julianarguelles.com
www.pabloheld.com
robertlandfermann.com

Donnerstag, 1. September 2016 | 19.30 Uhr | 12,–€/6,–€/frei (JIF)
Vorverkauf ab 26.5.2016 und Abendkasse an der Palmengarten-Kasse Eingang Siesmayerstraße 63. Reservierungen sind nicht möglich. Einlass an der Kasse ab 18.00 Uhr, Einlass zum Konzertgelände ab 18.30 Uhr, Veranstaltungsende spätestens 22.00 Uhr.
Achtung: Der Karten-Vorverkauf findet nur an der Palmengarten-Kasse statt.

Heinz Sauer / Daniel Erdmann Quartett – Special Relativities

Do., 18. August 2016
19:30bis22:00

Heinz Sauer spielte sich aus dem Schatten der amerikanischen Idole frei und geht seit langem seinen eigenen Weg. Daniel Erdmann ist es ein Bedürfnis, in jeden einzelnen Ton Tiefe, Bedeutung und Brisanz zu legen. Jetzt treten mit Sauer und Erdmann zwei der spannendsten Saxofonisten Deutschlands in einen lebendigen Dialog: expressive Melodiösität, ein sprechendes Klang-Vokabular und die Lust am freien Spiel der Fantasie. Wenn Sauer spielt, fixiert er mit aufgerissenen Augen entweder seinen Mitspieler oder einen imaginären Punkt in der Ferne; sein Klang ist voller elementarer Kraft und extrovertiert, ja exaltiert. Erdmann hingegen spielt meist mit geschlossenen Augen, alles wirkt verinnerlicht, seine Motive klingen gedeckter, harmonischer.

Heinz Sauer Quartett / Jazz im Park des Museums fŸr Angewandte Kunst am 29.7.12 / Heinz Sauer (Saxofon), Christophe Marguet (Schlagzeug), Daniel Erdmann(Saxofon) / Johannes Fink (Bass)
Heinz Sauer Quartett / Heinz Sauer (Saxofon), Christophe Marguet (Schlagzeug), Daniel Erdmann(Saxofon) / Johannes Fink (Bass)

Ob unisono, oder solo, ob bei Sauers Bebop-Blues mit grandioser Melodielinie und dem faszinierenden Vexierspiel von Klang-Zerstreuung und -Sammlung, ob bei Erdmanns vertrackt-gewitzten Kompositionen – hier zelebrieren zwei stilprägende Saxofonisten das Aufeinander-Hören und das Miteinander-Spielen. Sie werden begleitet vom flirrenden Bogenspiel Johannes Finks und dem energischen Schlagzeug des Franzosen Christophe Marguet.

Heinz Sauer (sax), Daniel Erdmann (sax), Johannes Fink (b), Christophe Marguet (dr)

www.heinzsauer.de
www.daniel-erdmann.com
www.johannesfink.com

Bilder vom Konzert

Donnerstag, 18. August 2016 | 19.30 Uhr | 12,–€/6,–€/frei (JIF)
Vorverkauf ab 26.5.2016 und Abendkasse an der Palmengarten-Kasse Eingang Siesmayerstraße 63. Reservierungen sind nicht möglich. Einlass an der Kasse ab 18.00 Uhr, Einlass zum Konzertgelände ab 18.30 Uhr, Veranstaltungsende spätestens 22.00 Uhr.
Achtung: Der Karten-Vorverkauf findet nur an der Palmengarten-Kasse statt.

Tim Berne’s Snakeoil

Do., 4. August 2016
19:30bis22:00

Tim Berne’s Snakeoil „Snakeoil“ ist eine faszinierende Band, ein Kammerorchester mit Kraftpaketen, ein großer, dunkler, bisweilen lyrischer, schimmernder Klangstrom. Die komplexen Titel, die der New Yorker Saxophonist Tim Berne schreibt, treiben die Musiker in labyrintische Gänge, in denen an jeder Ecke Überraschungen lauern, Verschiebungen, Schlangen-Melodien, rhythmische Versetzungen, modulare Bass-Motive, deren Gewicht sich unaufhsaltsam vergrößert. Komponierte und improvisierte Sequenzen gehen dabei unmerklich ineinander über, überlappen sich oder laufen parallel, und der gemeinsame Klang nimmt den Zuhörer gefangen.

Snakeoil Foto : Wes Orshoski
Snakeoil Foto : Wes Orshoski

Bernes kantiges, avantgardistisches Altsaxophon kontrastiert mit dem eher lyrischen Duktus des Klarinettisten Oscar Noriega, Matt Mitchells konzisem Klavierspiel und dem schier unerschöpflichen Fundus des Schlagwerkers Ches Smith (Schlagzeug, Gongs, Becken und Stabspiele). 2015 erschien mit „You’ve Been Watching Me“ bereits das dritte Album der gefeierten Band beim renommierten Münchener Label ECM. Darauf ist als neues Bandmitglied erstmals Ryan Ferreira an den akustischen und elektrischen Gitarren zu hören.

Kritik: Norbert Krampf über Tim Berne am 8.8.2016 [FAZ]

Tim Berne (as), Oscar Noriega (cl, bcl), Ryan Ferreira (g), Matt Mitchell (p), Ches Smith (dr, vib)

www.screwgunrecords.com

Donnerstag, 4. August 2016 | 19.30 Uhr | 12,–€/6,–€/frei (JIF)
Vorverkauf ab 26.5.2016 und Abendkasse an der Palmengarten-Kasse Eingang Siesmayerstraße 63. Reservierungen sind nicht möglich. Einlass an der Kasse ab 18.00 Uhr, Einlass zum Konzertgelände ab 18.30 Uhr, Veranstaltungsende spätestens 22.00 Uhr.
Achtung: Der Karten-Vorverkauf findet nur an der Palmengarten-Kasse statt.

Contrast Trio + 1

Do., 21. Juli 2016
19:30bis22:00
yannic pöpperling
Contrast-Trio Foto : Yannic-Pöpperling

Das Contrast Trio hat sich kreativ verändert und seinen Fokus neu ausgerichtet. Mehr denn je geht es um einen individuellen, transparenten Sound. Er ist die Klammer für filigrane bis kraftvolle Melodien, repetitive Miniaturen, subtile elektronische Effekte und Grooves –selbstverständlich mit jenen spannenden Improvisationen, für die die Band seit Jahren bekannt ist.

Yuriy Sych kam 2003 aus der Westukraine und fand sich alsbald zwischen Frankfurt und Mannheim inmitten einer kreativen Jazz-Szene wieder. Der britisch-deutsche Kontrabassist Timothy Roth studierte in Amsterdam unter anderem bei Peter Erskine und Larry Grenadier. Der Schlagzeuger Martin Standke hat seine rhythmische und dynamische Raffinesse an Hochschulen in Frankfurt und Köln ausgearbeitet und ist heute einer der gefragtesten Schlagzeuger der jungen Frankfurter Jazzszene.

Der Frankfurter Percussionist und Schlagzeuger Florian Dreßler erweitert das Trio. Spätestens seit Studienaufenthalten in Cuba und den USA ist er ein intimer Kenner der lateinamerikanischen Percussion und spielt u.a. mit „Nachttierhaus“, „The OhOhOhs“ sowie dem Schoyfler Projekt.

Tim Roth (b), Yuryi Sych (p), Martin Standke (dr), Florian Dreßler (perc)

www.contrasttrio.de

Donnerstag, 21. Juli 2016 | 19.30 Uhr | 12,–€/6,–€/frei (JIF)
Vorverkauf ab 26.5.2016 und Abendkasse an der Palmengarten-Kasse Eingang Siesmayerstraße 63. Reservierungen sind nicht möglich. Einlass an der Kasse ab 18.00 Uhr, Einlass zum Konzertgelände ab 18.30 Uhr, Veranstaltungsende spätestens 22.00 Uhr.
Achtung: Der Karten-Vorverkauf findet nur an der Palmengarten-Kasse statt.

Tingvall Trio

Do., 7. Juli 2016
19:30bis22:00
Tingvall Foto : Steven-Haberland
Tingvall Foto : Steven-Haberland

Die drei Protagonisten kommen aus verschiedenen Ländern und haben bei allem unterschiedlichen Background eine gemeinsame, aber eigenständige musikalische Ebene gefunden. Bereits dreimal erhielt das Trio, das nicht zuletzt auch für seine furiosen Liveauftritte vom Publikum geliebt wird, den „Echo Jazz“. Die Musik pendelt zwischen enorm facettenreichen Kompositionen von skandinavischen Jazz/Folk-Melodien bis zu geraden Rockrhythmen – und vermitteln dabei eine begeisternde südliche Leichtigkeit.

Der schwedische Pianist Martin Tingvall studierte an den Musikhochschulen in Malmö (bei Bobo Stenson) und in Groningen. Omar Rodriguez Calvo, der kubanische Bassist der Band, trat in Formationen von Ramón Valle und Roy Hargrove auf. Der Schlagzeuger Jürgen Spiegel stammt aus Bremen und spielte für Künstler wie Nneka, Kurt Elling, Yari Carissi und Dominic Miller.

Das junge Trio entwickelt und verfeinert konsequent seinen eigenständigen und dynamischen Gruppensound. Melodien mit betörender Schönheit, die aber entwaffnend authentisch daherkommen, wechseln mit eruptiven Energieausbrüchen, bei denen Einflüsse aus Jazz und Rock munter gemischt werden.

Martin Tingvall (p), Omar Rodriguez Calvo (b), Jürgen Spiegel (dr)

www.tingvall-trio.de

Donnerstag, 7. Juli 2016 | 19.30 Uhr | 12,–€/6,–€/frei (JIF)
Vorverkauf ab 26.5.2016 und Abendkasse an der Palmengarten-Kasse Eingang Siesmayerstraße 63. Reservierungen sind nicht möglich. Einlass an der Kasse ab 18.00 Uhr, Einlass zum Konzertgelände ab 18.30 Uhr, Veranstaltungsende spätestens 22.00 Uhr.
Achtung: Der Karten-Vorverkauf findet nur an der Palmengarten-Kasse statt.

Krakau-Frankfurt Jazz Unit

Do., 30. Juni 2016
19:30bis22:00

Gemeinsame Jazz-Konzerte von polnischen und deutschen Musikern haben Tradition bei „Jazz im Palmengarten“. Sie wurde von Werner Wunderlich begründet, dem „Botschafter des polnischen Jazz“ in Westdeutschland, und u.a. von Albert Mangelsdorff nachhaltig gefördert.

Pawel_Kaczmarczyk
Pawel_Kaczmarczyk

Zum 25. Jahrestag des Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Krakau und Frankfurt am Main sind aus der lebendigen Jazz-Szene Krakaus drei Musiker zu Gast: Bartosz Dworak war als Preisträger des Internationalen Violin-Wettbewerbs der Zbigniew-Seifert-Stiftung bereits 2015 in Frankfurt. Der renommierte Pianist Paweł Kaczmarczyk veröffentlichte mit seiner „Audiofeeling Band“– bei der auch der Bassist Maciej Adamczak Mitglied ist – sein Debutalbum beim Label act.

Janusz Maria Stefański wurde in Krakau geboren und lebt seit 1981 in Frankfurt am Main. Hier begann seine Zusammenarbeit mit Bands wie „Vienna Art Orchestra“, „Polski Jazz Ensemble“, „Heinz Sauer Quartet“, „Manfred Bründel’s Basslab“, „Emil Mangelsdorff Quartett“ und „Carlos Ward Quartet“. Im Juni 2016 begeht der Schlagzeuger seinen 65. Geburtstag.

Bartosz Dworak (violin), Paweł Kaczmarczyk (p), Maciej Adamczak (b), Janusz Maria Stefański (dr)

www.pawelkaczmarczyk.com
www.janusz-stefanski-jazzart.com

Donnerstag, 30. Juni 2016 | 19.30 Uhr | 12,-/6,- €/frei (JIF)
Vorverkauf ab 26.5.2016 und Abendkasse an der Palmengarten-Kasse Eingang Siesmayerstraße 63. Reservierungen sind nicht möglich. Einlass an der Kasse ab 18.00 Uhr, Einlass zum Konzertgelände ab 18.30 Uhr, Veranstaltungsende spätestens 22.00 Uhr.
Achtung: Der Karten-Vorverkauf findet nur an der Palmengarten-Kasse statt.

Frankfurt Jazz Big-Band

Do., 23. Juni 2016
19:30bis22:00
Foto: Anna Meuer
Foto: Anna Meuer

Zu ihrem 30. Geburtstag zeigt die „FJBB“ ihre Entwicklungen, Vorlieben und Wege im Jazz. Sie kann auf ein ebenso umfangreiches wie vielfältiges Repertoire zurückgreifen, nicht zuletzt dank der legendären „Werkstattkonzerte“ im Frankfurter Titania, was die Themen-Schwerpunkte von der „Jazz-History“ bis zum Programm „Contemporary Big Band-Jazz“ und die Alben „Live im Titania“ und „Tribute To Duke Ellington“ belegen.
Die FJBB ist als feste Größe in der Jazzszene etabliert. Dabei bleibt sie ihrem Konzept erfolgreich treu, mit Profimusikern eine freischaffende und von Kommerzialität unabhängige Big Band zu sein. Musikalisch entwickelt sich das Ensemble fortwährend weiter. Unter der musikalischen Leitung des renommierten Saxophonisten Wilson de Oliveira und produziert von Schlagzeuger Thomas Cremer spielen junge wie auch sehr erfahrene Musikerinnen und Musiker aus Frankfurt/Rhein-Main.

Leitung: Wilson de Oliveira
Ralf Nöske, Heiko Hubmann, Janis Hug, Joachim Lösch (tp),
Stephan Schlett, Garrelt Sieben, Sebastian Gerny, Chris Perschke (tb),
Markus Lihocky, Hannes Endres, Thomas Bachmann, Corinna Danzer, Stephan Völker (sax),
Ulf Kleiner (p), Jean-Philippe Wadle (b), Thomas Cremer (dr, production)

www.frankfurtjazzbigband.de

Donnerstag, 23. Juni 2016 | 19.30 Uhr | 12,–€/6,–€/frei (JIF)
Vorverkauf ab 26.5.2016 und Abendkasse an der Palmengarten-Kasse Eingang Siesmayerstraße 63. Reservierungen sind nicht möglich. Einlass an der Kasse ab 18.00 Uhr, Einlass zum Konzertgelände ab 18.30 Uhr, Veranstaltungsende spätestens 22.00 Uhr.
Achtung: Der Karten-Vorverkauf findet nur an der Palmengarten-Kasse statt.

Naxoshalle zeigt den Film "Carlo Keep Swingin"

Di., 31. Mai 2016
19:30

Am 31. Mai wird ab 19.30 Uhr in der Naxoshalle den Film „Carlo Keep Swingin‘ mit anschließendem Filmgespräch gezegt.

Die Frankfurter Regisseurin Elisabeth Ok entdeckte Hinterlassenschaften von Carlo Bohländer, einem der besten deutschen Jazztrompeter der 50er Jahre und Begründer des Domicile du Jazz, dem heutigen Frankfurter Jazzkeller – einer Institution des Jazz in Deutschland, über den viele amerikanische und internationale Künstler nach Deutschland und Europa kamen. Es fanden sich Fotos und Briefe von Berühmtheiten wie Lee Konitz, Chet Baker, Attila Zoller oder Jutta Hipp, aus denen die Regisseurin einen Film zusammenstelllte.
In bildhaften und lebendigen Schilderungen lassen die Weggefährten Carlo Bohländer wieder auferstehen. Der bekannte Konzertveranstalter Fritz Rau, der viele Rockgrößen nach Deutschland holte und selbst eine sehr enge Bindung zum Jazz hat, würdigt den Musikkenner und Jazztheoretiker Carlo Bohländer und beschreibt die Atmosphäre im Jazzkeller sowie die Nachkriegszeit in eindrucksvollen Bildern.
Der Saxophonist Gustl Mayer lässt den Vollblutmusiker Bohländer zu Wort kommen und beschwört das Nachkriegs-Frankfurt, das nicht nur als Wohlstandskind, sondern vielmehr als weltoffene und sehr moderne Metropole erscheint. Der Film ist ein farbiges Porträt über einen außergewöhnlichen und vielschichtigen Menschen, mit Genie, Witz und einem unglaublichen Enthusiasmus, der alle ansteckte.
Zum Filmgespräch kommen die Regisseurin und Promis aus der Frankfurter Jazz-Szene.
Moderation: Daniella Baumeister (hr1)

Theater Willy Praml – Naxoshalle, Wittelsbacherallee 29, Eingang Waldschmidtstraße 19 / HH
Kontakt: Wolf Lindner, Tucholskystraße 57, 60598 Frankfurt, Telefon 069/70794910, dokukino@bbfilm.net
Naxos-Kino