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Heiko Hubmann Quartett

Fr., 1. April 2016
20:30

Das „Heiko Hubmann Quartett“ hat sich auf melodischen Jazz eingespielt, changierend zwischen Swing, Bebop und Modern. Seine Eigenkompositionen zeichnen weiche, geschmeidige Melodielinien mit langem Atem. Für die nötige Tiefe sorgen die Mitmusiker mit dichtem, bassreichen Fundament, die sein Spiel elegant in Szene setzen. Das Piano ist ein verlässlicher Partner für Trompete oder Flügelhorn.
Der Jazztrompeter Heiko Hubmann studierte in Mainz und Köln Jazztrompete und spielte im Landesjugendjazzorchester Rheinland-Pfalz und im Bundesjugendjazzorchester. In den vergangenen Jahren gab er Konzerte mit vielen bekannten Musikern.
Robert Kesternich ist als gefragter Pianist vor allem in der Rhein-Neckar-Region zu erleben. Der Bassist
Der BassistHH1_300dpi Ralf Cetto ist in ganz Deutschland Sideman verschiedener Combos, unter anderem im Bob Degen Trio. Simon Zimbardo war erster Preisträger im Bundeswettbewerb „Jugend jazzt“. Konzerttourneen für das Goethe-Institut und den Deutschen Musikrat führten den Schlagzeuger durch fast alle Länder Europas und Südostasiens.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Heiko Hubmann (tp, flh), Robert Kesternich (p), Ralf Cetto (b), Simon Zimbardo (dr)

www.heikohubmann.de

Club Voltaire | Fr., 1.4.2016 | 20.30 Uhr | 12,–/9,– €
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Johannes Enders Quartett

Mi., 23. März 2016
20:00

Johannes Enders zählt weit über die Grenzen Deutschlands hinaus zu den besten und wohl auch experimentierfreudigsten Jazzern seines Fachs. Der Tenorsaxofonist aus Weilheim, der in München, Graz und New York studierte, ist ein umtriebiger kreativer Geist, dessen immenser künstlerischer Output voller Überraschungen steckt. Dafür wurde er in den letzten Jahren mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem SWR Jazz Preis, dem Neuen Deutschen Jazzpreis und dem ECHO Jazz.

_DSC7736Sein Quartett ist ein Herzensprojekt, das die seit 15 Jahren bestehende Freundschaft zu dem 75-jährigen US-amerikanischen Schlagzeuger Billy Hart ausdrückt, den Enders nicht nur wegen dessen exzeptioneller Biographie bewundert, sondern auch wegen seines untrüglichen Gespürs, Räume mit ebenso schöner wie schlüssiger Klangästhetik auszufüllen.
Der Schweizer Pianist Jean Paul Brodbeck und der in Graz und Wien lebende serbische Kontrabassist Milan Nikolic vervollständigen die Band. Schlagzeug, Bass, Piano und Saxofon sind hier mit viel Feingefühl verwoben; stets streben die Musiker nach stringenten Harmonien und spielen ohne exponierte solistische Eskapaden in einem kontinuierlichen Flow.

– Leider ist der in vielen gedruckten Programmen angekündigte Billy Hart zu krank, um diesen Auftritt spielen zu können. Er wird ersetzt durch den in Amerika geborenen, heute in Graz lebenden Schlagzeuger und Percussionisten Howard Curtis. –

Eine Veranstaltung der Romanfabrik

Johannes Enders (Tenorsaxophon), Jean-Paul Brodbeck (Klavier), Milan Nikolic (Kontrabass) und Howard Curtis (für Billy Hart, Schlagzeug).

www.johannes-enders.com

Romanfabrik | Mi., 23.3.2016 | 20 Uhr | 20,–/15,– €

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Sebastian Sternal / Vitold Rek – Konzert jetzt am 15.06.2016

Mi., 16. März 2016
20:00

Sebastian Sternal studierte Jazzklavier und -komposition in Köln und Paris wurde mit dem Neuen Deutschen Jazzpreis 2014, dem ECHO Jazz 2013 und dem WDR Jazzpreis 2007 ausgezeichnet. Er ist Pianist im Quartett des Trompeters Frederik Köster, im David Fettmann Quartett und spielt in Duo-Projekten mit den Saxofonisten Claudius Valk und Will Vinson (New York). Sebastian Sternal lehrt Jazz-Theorie, -Klavier und -Komposition an der Musikhochschule Köln und ist als Professor für Jazzklavier an der Hochschule für Musik Mainz tätig.

Sebastian-Sternal

Vitold Rek arbeitete mit vielen anderen Jazzmusikern zusammen, u.a. als Solist mit dem HR-Jazzensemble und als Sideman von Tomasz Stańko. Mit seiner eigenen Band „East West Wind“ verbindet er die Tradition des Jazz mit klassischen und folkloristischen Einflüssen. Sein Stil wird als „tongewaltig“ und gleichzeitig elegant und kammermusikalisch beschrieben. Er erhielt das Frankfurter Jazzstipendium 1999 und wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik (2008) und dem Hessischen Jazzpreis (2013) ausgezeichnet. Vitold Rek unterrichtet Jazzkontrabass an der Hochschule für Musik in Mainz.

VITOLD_REK#2BildNr4565_Photo_Emanuela_Danielewicz_2013_20x30cmEr verbindet in seinem Spiel die Tradition des Jazz mit klassischen und folkloristischen Einflüssen. Sein Stil wird als „tongewaltig“ und gleichzeitig elegant und kammermusikalisch beschrieben. 2010 war Vitold Rek der künstlerische Leiter des Jazz-Festivals der Jazz-Initiative Frankfurt/Main.

Für die CD-Einspielung mit dem Emil Mangelsdorff Quartett „Blues Forever“ hat Rek den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2008 bekommen. 2013 erhielt Vitold Rek den Hessischen Jazzpreis.

„Ein großer Musiker auf der europäischen Bühne des Jazz“, kommentierte der Kritiker Fred Bouchard die Kunst von Vitold Rek in der amerikanischen Fachzeitschrift „Jazz Times“.

Der Kontrabassist Vitold Rek ist derzeit einer der kultiviertesten Spieler dieses Instruments überhaupt.“ ( FAZ 1999, Ulrich Olshausen )

In Zusammenarbeit mit dem Steinway-Haus Frankfurt

Sebastian Sternal (p), Vitold Rek (b)

www.sebastiansternal.de

www.jazzpages.com/VitoldRek

Steinway-Haus Frankfurt | Mi., 16.3.2016 | 20 Uhr | 20,– /15,– € (incl. ein Begrüßungsgetränk)

Achtung: begrenztes Sitzplatzangebot, bitte reservieren:
Kartenreservierung per E-Mail
oder Tel. 069-830 49 130 (AB)

(Sie erhalten eine Bestätigung per E-Mail, solange Karten erhältlich sind).
Reservierte Karten bis 30 Minuten vor Konzertbeginn abholen.

Achtung: Konzert wegen Erkrankung eines Musikers abgesagt.
Wir bemühen uns darum, einen neuen Termin zu finden.

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Katrin Zurborg Quartett

Di., 8. März 2016
20:00

Im Jazz-Quartett der Gitarristin und Komponistin Katrin Zurborg treffen elektrische Gitarre, akustisches Schlagzeug, akustisches Saxofon und elektroakustisches Cello aufeinander. Jazz, Elemente aus der europäischen Klassik und Moderne, aus Rock und Pop sowie verschiedene Rhythmen, Taktarten und Klangfarben verschmelzen zu einem ganz eigenständigen Sound.

Zurborg-Hamacher_swDie Musiker verstehen es, durch ihr exzellentes Zusammenspiel und vielfältige Klangkombinationen die Zuhörer auf ihre musikalische Reise mitzunehmen. In den Improvisationen entstehen spannende, unvorhersehbare Klangfelder. Die Eigenkompositionen variieren zwischen feinen, melodischen Klangflächen und herben, ungeraden, aber eingängigen Rhythmen.
Die Niedersächsin Katrin Zurborg studierte an der Musikhochschule in Weimar und lebt und unterrichtet seit 2006 in Frankfurt am Main. Neben ihrem Trio „Feinherb“ und anderen Bands ist sie musikalisch in mehreren Theaterprojekten tätig. Cordula Hamacher ist nach ihrem Studium in Frankfurt am Main, Mannheim und Linz freischaffende Musikerin und Musikpädagogin in Mannheim.

In Zusammenarbeit mit der Frankfurt Art Bar und dem Frauen Musik Büro

Katrin Zurborg (g), Cordula Hamacher (sax), Christian Spohn (cello), Kuno Wagner (dr)

www.katrinzurborg.de

Frankfurt Art Bar | Di., 8.3.2016 | 20 Uhr | 12,–/ 9,– €

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Ivan Habernal Quartet

Fr., 26. Februar 2016
20:30

Das Quartett spielt ausschließlich eigene Kompositionen mit einem Akzent auf melodischen Linien, farbigen Harmonien und unregelmäßigen Rhythmen.

IMG_8539Nach Studium in Prag und einem besonders inspirierenden Studienaufenthalt in New York zog es den Bassisten und Komponisten Ivan Habernal nach Frankfurt am Main, wo er 2014 sein Contemporary-Jazz-Quartett gründete.
Dafür lud er erfahrene und etablierte Musiker aus der jungen Frankfurter Szene ein: Olli Naumann am Altsax, der unter anderem in New York studierte und der in Moskau ausgebildete Pianist Andrey Shabashev. Am Schlagzeug schließlich Martin Standke, seit längerem schon eine feste Größe in der Frankfurter Jazzszene und u.a. Mitglied des international renommierten Contrast Trios.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Ivan Habernal (b, comp), Olli Naumann (sax), Andrey Shabashev (p), Martin Standke (dr)

www.ivanhabernal.com

Club Voltaire | Fr., 26.2.2016 | 20.30 Uhr | 12,–/9,– €

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Max Frankl Trio

Do., 18. Februar 2016
20:00

Das Konzert fällt wegen Krankheit der Musiker aus.

MAX2Mit gerade einmal 32 Jahren ist ECHO-Jazz-Preisträger Max Frankl auf dem besten Weg, sich in die oberste Liga der europäischen Jazz-Gitarristen zu katapultieren. Frankl legt mit „Fernweh“ schon sein fünftes Album als Bandleader vor. Es ist sein persönlichstes Werk, auf dem sich der gebürtige Weilheimer als menschlich und musikalisch gereifter Künstler präsentiert. Max Frankl und seine Mitspieler spielen mühelos mit den Facetten von Jazz und Rock, garniert mit einer Prise Bossa Nova und bisweilen psychodelisch wirkenden Sounds. Verzerrte Gitarre, Hall-Effekte, bandmaschinenartige Delays und Loops – das alles gehört zu Frankls neuer Klangwelt, mit der er die Zuhörer auf seine musikalische Reise mitnimmt.
Angetrieben durch die intensiv interagierende Rhythmusgruppe mit dem Bassisten Lukas Traxel und dem Schlagzeuger Lionel Friedli und unterstützt durch den Saxofonisten und Klarinettisten Reto Suhner, zeigt Frankl seine Fähigkeiten auf dem Griffbrett in gewagten Improvisationen und zaubert Töne und Texturen, wechselnd zwischen Stahl- und Nylonsaiten.
Aufgewachsen in der Jazz-Tradition von Chet Baker und Miles Davis, spielte er mit Lee Konitz, Benny Golson und Emil Mangelsdorff. Mit Reto Suhners Altklarinette steht ein melancholischer Ton Frankls groovenden Klagelied gegenüber.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Max Frankl (g), Reto Suhner (sax), Lukas Traxel (b), Lionel Friedli (dr)

www.maxfrankl.com

Romanfabrik | Do., 18.2.2016 | 20 Uhr | 15,– / 12,– €

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Anke Helfrich Quartet feat. Adrian Mears

Do., 11. Februar 2016
19:30

08900.jpegDie Pianistin Anke Helfrich gehört zu den herausragenden Jazzpianisten in Deutschland. Sie studierte in Amsterdam und in New York, u.a. bei Kenny Barron und Larry Goldings. 1996 gewann sie mit ihrem Trio die „European Jazz Competition“ und 1998 den „Hennessy Jazz Search“. Neben ihren vielfältigen künstlerischen Aktivitäten ist sie Dozentin an der Musikhochschule Mannheim und an Dr. Hoch’s Konservatorium Frankfurt.
Nach mehreren großartigen Alben, u.a. mit Mark Turner, Roy Hargrove und zuletzt Nils Wogram, folgt nun „Dedication“. Mit dem namhaften, aus Australien stammenden Posaunisten Adrian Mears, dem Bassisten Dietmar Fuhr und dem Schlagzeuger Jonas Burgwinkel stellt sie mit diesem Konzert ein sehr persönliches und eindringliches Werk vor.

!cid_147FDE04-6002-4164-A719-6C52260F9112@P-2601HN-F1Jedes Stück ist einer inspirierenden Person gewidmet. Das Programm enthält unter anderem die Vertonungen von Martin Luther Kings Rede „I have a dream“ sowie eines Gedichts für Nelson Mandela, eine Ode an die Familie, an langjährige Freunde, an Thelonious Monk und auch an das Leben an sich.

In Zusammenarbeit mit Dr. Hoch’s Konservatorium

Anke Helfrich (p, fender, harmonium), Adrian Mears (tp), Dietmar Fuhr (b), Jonas Burgwinkel (dr)
www.anke-helfrich.de
Dr. Hoch’s Konservatorium | Do., 11.2.2016, 19.30 Uhr | 15,–/12,– €

Kartenvorbestellung nach dem Klick

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Doppelkonzert zum Jubiläum der Jazz-Initiative Frankfurt im Titania

So., 31. Januar 2016
19:00

Zur „Förderung der beruflichen Anliegen von JazzmusikerInnen“ gründeten am 20.08.1990 um 10.30 Uhr Thomas Cremer, Emil Mangelsdorff, Stephan Schmolck, Manfred Bründl und Wolfgang Güttler die Jazz-Initiative Frankfurt am Main e.V.  1992 hatte sie bereits 120 Mitglieder, darunter auch Attila Zoller, Carlo Bohländer und Heinz Sauer.

Das erste Konzert der Jazz-Initiative fand am 31.1.1991 im Titania statt, ein Datum, das sich 2015 zum 25. Mal jährt. Das Titania wurde eine wichtige Spielstätte der jungen Jazz-Initiative Frankfurt, und wir feiern hier den 25. Jahrestag mit einem Doppelkonzert.

Trio Cremer / de Oliveira / Stabenow
De OLiveira Bunt300TC Vilbel Foto Katrin SchanderMit diesem Programm widmet sich das Trio 8 Stücken aus dem Repertoire des legendären Tenorsaxofonisten Sonny Rollins.
Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums für klassische Klarinette und Komposition wechselte Wilson de Oliveira zur hr-Bigband, für die er sowohl als herausragender Solist als auch als Arrangeur tätig war.
Thomas Stabenow erhielt 1986 den Jazzpreis des Landes Baden-Württemberg, 1999 den Förderpreis für Musik der Stadt München, und er ist seit 1996 Professor an der Musikhochschule Mannheim. Er wirkte an über 20 Alben mit.
Thomas Cremer ist Mitgründer und Schlagzeuger der seit 1986 bestehenden Frankfurt Jazz Big Band und Gründer des Frankfurt Jazz Trios, mit dem er bisher drei Alben produzierte. 2012 erhielt er den Hessischen Jazzpreis.

Manfred Bründl
Silent Bass new edition
bruendlNastja

Mit seinem Programm „Silent Bass new edition“ präsentiert Manfred Bründl eigene, hoch verdichtete, faszinierende Kompositionen. Durch den Verzicht auf ein Schlagzeug kommen die einzelnen Konturen der Kompositionen deutlicher zum Vorschein, koloriert durch das einzigartige Timbre der Sängerin Nastja Volokitina, Preisträgerin des Montreux Jazz-Voice-Wettbewerbs 2013.
Manfred Bründl arbeitete bereits mit dem Who-is-who des deutschen, europäischen und internationalen Jazz, u. a. mit Heinz Sauer, Albert Mangelsdorff, Christof Lauer, Dave Liebman, Charlie Mariano, Tomasz Stanko, Norma Winstone oder Martial Solal. Er erhielt das Frankfurter Jazzstipendium (1994) sowie den SWR Jazzpreis (2012). Seit 1996 lehrt er als Professor an der Musikhochschule in Weimar.
Hugo Read spielte nach seinem Studium in Köln mit Kenny Wheeler, Uli Beckerhoff, Rainer Brüninghaus, Markus Stockhausen, dem Ensemble Modern u. v. a. m. Als Komponist arbeitete er u. a. für die WDR Big Band. Er erhielt den Förderpreis Musik des Landes NRW (1981) und lehrt am Folkwang in Essen.
Der vielfach ausgezeichnete Pianist Rainer Böhm studierte u. a. in Mannheim und in New York City. Er ist seit langem Mitglied der Mannheimer Band L 14,16 und lehrt an den Musikhochschulen in Mainz und in Mannheim.

Doppelkonzert in Zusammenarbeit mit TITANIA
Wilson de Oliveira (sax), Thomas Stabenow (b), Thomas Cremer (dr)
frankfurt-jazz.de
Manfred Bründl (b), Nastja Volokitina (voc), Hugo Read (sax), Rainer Böhm (p)
www.manfredbruendl.de
Titania | So., 31.1.2016, 19 Uhr | 20,–/15,– €

Konzert ist ausverkauft, keine Vorbestellungen mehr möglich (Restkarten ggf an der Abendkasse).

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Erdmann / Rohrer / Möbus / Courtois

Fr., 29. Januar 2016
20:00

Quartett06_12x18_300dpi_Ssirus W. Pakzad

Die Inspiration für die Stücke des aktuellen Albums dieses avantgardistischen Quartetts hat ein breites Spektrum: Ideen und Ideale, Menschen und Geschehnisse, Utopien aus Architektur und Kunst. „Ten Songs About Real Utopia“ ist ein Bekenntnis zu einer Welt ohne Grenzen; eine Auseinandersetzung mit Religion und Kapitalismus; eine Utopie, alles als gleichwertig und einzigartig zu betrachten; eine Dystopie von der Entfremdung von der Natürlichkeit des Seins und der Zerstörung der Umwelt.

Mal schwelgerisch schwebend, dann wieder sehr zupackend, immer wach und fintenreich und voll von musikalischem Raffinement werden die Zuhörer in Räume eingeladen, die ausgeschritten und bedachtsam gefüllt werden. Grunge-Einflüsse kann man ebenso hören wie ein kammermusikalisches Cello, auf- und abschwellende Gitarrenmorsezeichen ebenso wie ein emanzipiertes Schlagzeug als Melodieinstrument, das Saxofon kann Rhythmusfunktion übernehmen, aber auch erdig losgehen.

Es zählt der Sound, der sich mit erstaunlicher Tiefenschärfe entfaltet, immer schlüssiger wird und in unverbrauchter Weise Stimmungen, Nuancen und Details zum Abheben bringt, ohne allerdings die Bodenhaftung zu verlieren. Die Elastizität dieser mit Drive und Dramaturgie geknüpften Geflechte ist enorm, der Bandorganismus hat etwas Verzauberndes, Zauberhaftes im besten Sinn.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire
Daniel Erdmann (sax), Samuel Rohrer (perc), Frank Möbus (g), Vincent Courtois (cello)
www.daniel-erdmann.com
www.samuelrohrer.com
Club Voltaire | Fr., 29.1.2016 | 20.30 Uhr | 12,–/9,– €

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