NILS WÜLKER / Deutschland

Sa., 18. April 2015
20:00

Ein ECHO-Jazz-Preisträger kommt in die Brotfabrik.

2013 erhielt Nils Wülker den begehrten Preis in der Kategorie „Instrumentalist des Jahres national Blechblasinstrumente/Brass“. Längst avancierte der von Miles Davis und Acid Jazz geprägte Trompeter aus Bonn in den letzten zwölf Jahren zu einem der erfolgreichsten Jazztrompeter und -komponisten in Europa.
Fünf Alben zwischen 2005 und 2012 auf seinem eigenen Label EAR Treat Music mit illustren Gästen wie Torun Eriksen, Silje Nergaard, Ulita Knaus oder Dominic Miller begründeten seinen Ruf als „großer Lyriker“ (FAZ) und „Ausnahmekomponist“ (Crescendo). Zudem tourte Wülker mit Ute Lemper, der kubanischen Sängerin Omara Portuondo und mit Gitarren-Legende Lee Ritenour. All das ist auch ein Indiz dafür, dass Wülker zu einer neuen Generation von Jazzmusikern gehört, die einen „Jazz-Sonderweg“ beschreiten, „an dessen Rändern Melodien die schönsten Blüten treiben“ wie Die Welt formulierte. „Up“, die neue CD, unterstreicht das. „Obwohl die Musik ja eigentlich viel poppiger, eingängiger und auch produzierter ist, hat mein Co-Produzent Peter Vettese (Annie Lennox, Pet Shop Boys) immer Wert auf ,the perfect imperfect’ gelegt. Er hat mich überzeugt, Sachen auch mal so stehen zu lassen und damit Raum für emotionale Direktheit in einem deutlich inszenierteren Umfeld geschaffen“, kommentiert Wülker den Longplayer, auf dem er mit einer Vielzahl von Vokalisten überrascht. So waren u.a. Max Mutzke, Xavier Naidoo, Sasha, Jill Scott und Lauren Flynn Gäste im Studio. Von denen kommt allerdings keiner mit auf Tournee, doch auf Gesang müssen die Fans der aktuellen Songs nicht verzichten. Den übernimmt Rob Summerfield, der Wülker, Pianist Lars Duppler, Gitarrist Arne Jansen, Bassist Edward Maclean und Drummer Benny Greb live unterstützt.

http://www.nilswuelker.com

Konzert im Saal / Kulturprojekt 21 / Brotfabrik

Sa, 18.4.2015, 20:00Uhr / VVK: 24 € + Service- und VVK-entgelt / AK: 28 € / Stehplatz / Tickets


Kulturprojekt 21 e.V.
Brotfabrik
Bachmannstr. 2-4
D-60488 Frankfurt am Main
Fon +49 69 24 79 08 00
Fax +49 69 24 79 08 09
www.brotfabrik.de

Jasper van’t Hof & Tony Lakatos

Mi., 27. Mai 2015
20:00bis22:00

Für Jasper van’t Hof ist die Kirchenorgel eine ›Art von Alleskönner‹, denn die Orgel hat alles, wie er es ausdrückt, »im Hause«, ob nun der Klang einer Piccoloflöte gefragt ist, oder Bassposaunen, Schalmeien und Trompeten, alle Klänge unserer täglichen Wahrnehmung lassen sich durch die Pfeifen und Register erzeugen – nicht umsonst wird sie die Königin der Instrumente genannt. Obwoihl die Orgel eifersüchtig neben sich den Platz für andere Instrumente mit besetzt, behauptet sich Tony Lakatos glänzend.

Sämtliche Stücke, die zu hören sind, hat Jasper van’t Hof komponiert, weist aber ausdrücklich darauf hin, dass er und Tony Lakatos sich bei der Interpretation die Freiheiten nehmen, die jeder Jazzmusiker für sich beansprucht. Besonders stolz sind die beiden Musiker darauf, »dass die Orgel überhaupt nicht sakral klingt«. Tatsächlich prägen in den teilweise hoch komplexen Strukturen vor allen Dingen Jazzphrasierungen das Geschehen sowie geradezu ätherische und gelegentlich elegische Saxophonparts von Tony Lakatos.

Die Fabrik zu Gast in der Bonifatiuskirche:

Jasper van’t Hof / Kirchenorgel
Tony Lakatos / Saxophone
‚Go With The Wind‘ (CD 2014)

Eine Veranstaltung von Kultur in der Fabrik / Wagner Heinz-Stiftung Ffm.

Mittwoch, den 27.5.2015 um 20 Uhr
Bonifatiuskirche, Holbeinstr. 70, 60596 Frankfurt am Main-Sachsenhausen

Kartenreservierungen 18€, ermäßigt 15€ unter Tel. 069-60504381

Jasper van’t Hof & Tony Lakatos

Für Jasper van’t Hof ist die Kirchenorgel eine ›Art von Alleskönner‹, denn die Orgel hat alles, wie er es ausdrückt, »im Hause«, ob nun der Klang einer Piccoloflöte gefragt ist, oder Bassposaunen, Schalmeien und Trompeten, alle Klänge unserer täglichen Wahrnehmung lassen sich durch die Pfeifen und Register erzeugen – nicht umsonst wird sie die Königin der Instrumente genannt. Obwoihl die Orgel eifersüchtig neben sich den Platz für andere Instrumente mit besetzt, behauptet sich Tony Lakatos glänzend.

Sämtliche Stücke, die zu hören sind, hat Jasper van’t Hof komponiert, weist aber ausdrücklich darauf hin, dass er und Tony Lakatos sich bei der Interpretation die Freiheiten nehmen, die jeder Jazzmusiker für sich beansprucht. Besonders stolz sind die beiden Musiker darauf, »dass die Orgel überhaupt nicht sakral klingt«. Tatsächlich prägen in den teilweise hoch komplexen Strukturen vor allen Dingen Jazzphrasierungen das Geschehen sowie geradezu ätherische und gelegentlich elegische Saxophonparts von Tony Lakatos.

Die Fabrik zu Gast in der Bonifatiuskirche:

Jasper van’t Hof / Kirchenorgel
Tony Lakatos / Saxophone
‚Go With The Wind‘ (CD 2014)

Eine Veranstaltung von Kultur in der Fabrik / Wagner Heinz-Stiftung Ffm.

Mittwoch, den 27.5.2015 um 20 Uhr
Bonifatiuskirche, Holbeinstr. 70, 60596 Frankfurt am Main-Sachsenhausen

Kartenreservierungen 18€, ermäßigt 15€ unter Tel. 069-60504381

Ensemble Modern – Checkpoint 1

Mi., 22. April 2015
20:00

Das Ensemble modern lädt zum Auftakt der neuen Konzertserie „Checkpoint“ am Mittwoch, den 22. April, um 20 Uhr ins Haus der Deutschen Ensemble Akademie ein. Es knüpft damit an seine Reihe „der Konzerte unterm Dach“ im Dachsaal seines Domizils in der Schwedlerstraße an. Wie einst am bekanntesten Berliner Grenzübergang Checkpoint Charlie blickt das Ensemble Modern mit der Serie „Checkpoint“ in unbekannte Richtungen: In einer Art „Open Source“-Prozess experimentieren die Musiker des Ensemble Modern, präsentieren sich sowohl als Interpreten als auch Improvisatoren und Komponisten. „Checkpoint 1“ beschäftigt sich mit der Schnittstelle zwischen Neuer Musik und Jazz.

22. April 2015, 20 Uhr

Frankfurt am Main, Haus der Deutschen Ensemble Akademie e.V., Dachsaal, Schwedlerstraße 2-4

Konzert unterm Dach – Checkpoint 1
Improvisationen/Kompositionen von Musikern des Ensemble Modern
Mitglieder des Ensemble Modern
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro (Rentner, Studenten und Schüler)
Kartenreservierungen per E-Mail an info@ensemble-modern.com
120 Sitzplätze in Saal

Jazz in der Freitagsküche

Fr., 9. Januar 2015
21:30
Fr., 6. Februar 2015
21:30
Fr., 6. März 2015
21:30
Fr., 17. April 2015
21:30
Fr., 8. Mai 2015
21:30
Fr., 5. Juni 2015
21:30

Konzert mit wechselnden Opener-Bands, anschließend Jam-Session.

Fr., 9.1. Olli Naumann Quartett
Fr., 6.2. Jochen Pöhlert/Jonas Lohse/Giovanni Gulino/Corinna Danzer
Fr., 6.3. Andreas Hertel/Jens Biehl/Lindy Huppertsberg
Fr., 17.4. Musikmesse Special: Marcus Becker/Ralf Cetto/Uli Schiffelholz/Alberto Menendez
Fr., 8.5. Walter Haimann Jazz Trio
Fr., 5.6. Feinherb (Katrin Zurborg, Christian Spohn, Kuno Wagner) –– Achtung, der im gedruckten Programmheft genannte Termin 12.6. wurde verschoben!

Seit 2012 hat das Künstlerhaus Freitagsküche nach mehreren Umzügen seinen Platz in einem Hinterhaus auf der Mainzer Landstraße gefunden. In unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes haben die Macher, der Künstler Michael Riedel und der Theatermann Thomas Friemel, einen belebten und beliebten Szenetreff geschaffen. Jeden Freitagabend kochen dort wechselnde „Gastköche“ aus der Kunstszene, oft begleitet von Kunst oder Theateraktionen. Im Gewölbekeller der Freitagsküche finden, in Zusammenarbeit mit der Jazz-Initiative Frankfurt am Main, Jazzkonzerte und Jam-Sessions statt. In diesem Rahmen können junge wie etablierte Musiker aus Frankfurt und Rhein-Main erlebt werden.

Foto: Juliane Schaper

Foto: Juliane Schaper

In Zusammenarbeit mit dem Künstlerhaus Freitagsküche

Wechselnde Bands aus Frankfurt/Rhein-Main, anschließend Jam-Session

 

Freitagsküche | 21:30 Uhr | Eintritt frei – keine Reservierungen möglich
Mainzer Landstr. 105 (Hinterhaus)

 

Invisible Change

Do., 30. April 2015
20:00bis22:00

Foto: Florian Ross

Foto: FLorian Ross

Invisible Change entführt das klassische Jazztrio in das Fegefeuer zwischen freier Improvisation und harten Grooves. Dabei wird an Komplexität ebensowenig gespart wie an ergreifenden Melodien. Im Fokus der Band steht stets die musikalische Kernaussage der Kompositionen von Oliver Maas, die im improvisatorischen Freiheitsraum umgeformt werden. Invisible Change ist die Essenz von Einfachheit, musikalischem Vertrauen und absoluter Spielfreude.

Markus Braun ist freischaffender Bassist in seinen festen Projekten wie Invisible Change und Sideman in anderen Bands. Er erhielt den Solistenpreis des Haarlemermeer Bigband Concours, gewann den New Generation Jazz Contest mit „Hornstrom“ und war Finalist bei dem Tremplin Jazz Contest Avignon mit der Maxime Bender Group. Bernd Oezsevim studierte Jazzmusik an der Folkwang-Hochschule in Essen und wurde schnell zu einem gefragten Schlagzeuger.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Oliver Maas (p, comp), Markus Braun (b), Bernd Oezsevim (dr)

www.invisiblechange.de

Romanfabrik | Do., 30.4.15 | 20.00 Uhr | 15,–/12,– €
Reservierung: Tel. (069) 49084828, reservierung@romanfabrik.de Vvk: Frankfurt Ticket Tel. (069) 1340-400, http://www.frankfurtticket.de/suche?location=romanfabrik

Sebastian Gramss Fossile3

Fr., 24. April 2015
20:30bis22:30

Foto:

Lassen Sie sich nicht vom Namen dieser Band täuschen: Was Sie hier erwartet, ist in keiner Weise antiquiert, im Gegenteil: Rudi Mahall, Sebastian Gramss und Etienne Nillesen nehmen sich der alt¬ehrwürdigen Jazztradition an und transportieren sie ins Hier und Jetzt. In einer Welt der Klingeltoncharts und der Warteschleifenmelodien hält dieses eingespielte Trio den direkten Kontakt zu den unerschöpflichen Brennstoffquellen des Jazz und gibt diesen fossilen Kräften einen neuen, ausgefuchsten Rahmen.

Sebastian Gramss über das neue Album 78 RPM: „…alle Stücke sind ganz speziell für uns Drei geschrieben. Kurze Laufzeiten, also das Wesentliche auf den Punkt gebracht:
Kompakte Themen, kleine Variationen und komprimierte Solos.“

Sebastian Gramss – Echo-Jazz-Preisträger 2013 – und Rudi Mahall sind Meister ihrer Instrumente und spielen seit Jahren in verschiedenen Besetzungen zusammen. Hinzu kommt der holländische Schlagzeuger Etienne Nillesen. Eine absolute Entdeckung!

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Sebastian Gramss (b, comp), Rudi Mahall (bcl), Etienne Nillesen (dr)

sebastiangramss.de

Club Voltaire | Fr., 24.4.15| 20.30 Uhr | 12,–/9,– €
Karten Reservieren empfohlen (auch für JIF-Mitglieder)