Zum Tode von Keith Copeland *18.4.1946 NYC †13.2.2015 Frankfurt am Main

Keith Copeland, langjähriges Mitglied der Jazz-Initiative Frankfurt, ist tot.
Keith wurde am 18. April 1946 in New York City als Sohn des Trompeters Ray Copeland geboren. So lange er zurückdenken konnte, wollte er immer Schlagzeuger werden. Im Alter von 10 Jahren erhielt er von seinem Vater ein kleines Schlagzeug und der sorgte auch für Unterricht. Mit 19 war er 7 Monate lang mit Stevie Wonder unterwegs und 1975 wurde ihm in Berklee ein Lehramt angeboten. Von da an spielte und unterrichtete er ein Leben lang. 1992 kam er nach Deutschland, das er aus seiner Militärzeit in Ramstein bereits kannte, um an der Hochschule für Musik in Köln zu unterrichten. 1994 heiratete er die Deutsche Ute Fischer, mit der er bis zu seinem Tod zusammenlebte.
Keith Copeland hat mit vielen bekannten internationalen Jazzmusikern zusammengespielt, u.a. mit Albert Mangelsdorff, Tony Lakatos, Jimmy Woode, Sonny Fortune, Ernie Watts, Dusko Goykovich, Benny Golson, Jimmy Heath, John Tchicai, Maggy Scott und Phillip Catherine, um nur einige zu nennen.
Keith Copelands Discografie umfasst über hundert Produktionen, darunter einige unter eigenem Namen.
Keith Copeland ist Autor der Publikation „Creative Coordination for the Performing Drummer“ (drum set instruction book).

Am 13. Februar 2015 verstarb Keith nach schwerer Krankheit in seiner Wahlheimat Frankfurt im Alter von 68 Jahren.

Link zu Keith Copelands Website

Jazz in der Freitagsküche

Fr., 9. Januar 2015
21:30
Fr., 6. Februar 2015
21:30
Fr., 6. März 2015
21:30
Fr., 17. April 2015
21:30
Fr., 8. Mai 2015
21:30
Fr., 5. Juni 2015
21:30

Konzert mit wechselnden Opener-Bands, anschließend Jam-Session.

Fr., 9.1. Olli Naumann Quartett
Fr., 6.2. Jochen Pöhlert/Jonas Lohse/Giovanni Gulino/Corinna Danzer
Fr., 6.3. Andreas Hertel/Jens Biehl/Lindy Huppertsberg
Fr., 17.4. Musikmesse Special: Marcus Becker/Ralf Cetto/Uli Schiffelholz/Alberto Menendez
Fr., 8.5. Walter Haimann Jazz Trio
Fr., 5.6. Feinherb (Katrin Zurborg, Christian Spohn, Kuno Wagner) –– Achtung, der im gedruckten Programmheft genannte Termin 12.6. wurde verschoben!

Seit 2012 hat das Künstlerhaus Freitagsküche nach mehreren Umzügen seinen Platz in einem Hinterhaus auf der Mainzer Landstraße gefunden. In unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes haben die Macher, der Künstler Michael Riedel und der Theatermann Thomas Friemel, einen belebten und beliebten Szenetreff geschaffen. Jeden Freitagabend kochen dort wechselnde „Gastköche“ aus der Kunstszene, oft begleitet von Kunst oder Theateraktionen. Im Gewölbekeller der Freitagsküche finden, in Zusammenarbeit mit der Jazz-Initiative Frankfurt am Main, Jazzkonzerte und Jam-Sessions statt. In diesem Rahmen können junge wie etablierte Musiker aus Frankfurt und Rhein-Main erlebt werden.

Foto: Juliane Schaper

Foto: Juliane Schaper

In Zusammenarbeit mit dem Künstlerhaus Freitagsküche

Wechselnde Bands aus Frankfurt/Rhein-Main, anschließend Jam-Session

 

Freitagsküche | 21:30 Uhr | Eintritt frei – keine Reservierungen möglich
Mainzer Landstr. 105 (Hinterhaus)

 

Dietmar Osterburg Trio

Fr., 27. Februar 2015
20:30bis22:30

Foto:

Das Dietmar Osterburg Trio ist, was man treffend ein dream team nennt, ein fesselndes Dreigestirn von bester Chemie. Bassist André Neygenfind und Schlagzeuger Eddie Filipp sind weit mehr als eine konventionelle Rhythmusgruppe – sie sind ein veritables Kraftwerk unerschöpflicher Aktivität und Kreativität, das den Gitarristen trägt und unterstützt, und so gelingt es dem Trio, ganz wunderbar gegenwärtigen Mainstream-Jazz schaffen.

Dietmars meisterhafte Mischtechnik verwebt Akkorde und Melodiebögen zu anregenden Ereignissen, wie man sie auf der Gitarre höchst selten zu hören bekommt. Das Trio präsentiert eine hinreißende Fülle von Auswegen aus den allzu oft wiederholten vorfabrizierten Mustern und Abläufen. Die drei Musiker verweigern sich dennoch nicht dem musikalischen Diesseits, dem Konsens, der Verbindlichkeit und der Freude am Kommunizieren.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Dietmar Osterburg (g), André Neygenfind (b), Eddie Filipp (dr)

www.dietmarosterburg.de

Club Voltaire | Fr., 27.2.15 | 20.30 Uhr | 12,–/9,– €
Karten Reservieren empfohlen (auch für JIF-Mitglieder)

Christof Lauer plays the music of Sidney Bechet

Do., 26. Februar 2015
20:00bis22:00

Foto: Detlef Kinsler

Foto: Detlef Kinsler

Nur noch die wenigsten jungen Jazzer und Jazzfans kennen Sidney Bechet, einen der Gründerväter des Jazz. Ein unerreichter Stilist des Sopransaxofons, der mit seinen französisch-kreolisch inspirierten Kompositionen die Stiloffenheit im Jazz vorwegnahm. Vor über zehn Jahren fragte ACT-Inhaber Siggi Loch – dessen Jazzleidenschaft im Alter von 15 Jahren durch den Besuch eines Bechet-Konzerts ausgelöst worden war – Christof Lauer, ob er sich vorstellen könne, ein Projekt zu realisieren, das den 1897 in New Orleans geborenen Jazz-Pionier in den Mittelpunkt stellt. Loch versprach sich eine neue Sicht auf das frühe Genie von einem Saxophonisten, der, vom Free Jazz kommend, seine unverwechselbar eigene Klangsprache entwickelt hat – aus der Beschäftigung mit Albert Ayler und Stan Getz, der Zusammenarbeit mit der Frankfurter Schule um Albert Mangelsdorff und Heinz Sauer sowie aus Projekten mit amerikanischen Jazzern und der französischen Avantgarde um Michel Godard und Marc Ducret.

Eine Veranstaltung der Romanfabrik in Zusammenarbeit mit der Jazz-Initiative

Christof Lauer (sax), Rainer Tempel Hubert Nuss (p), Ingmar Heller (b), Patrice Héral (dr)

www.christoflauer.com

Romanfabrik | Do., 26.2.15, 20.00 Uhr | 20,–/15,– €
Reservierung: Tel. (069) 49084828, reservierung@romanfabrik.de
Vvk: Frankfurt Ticket Tel. (069) 1340-400, http://www.frankfurtticket.de/suche?location=romanfabrik

Achtung: Konzert ist ausverkauft; nicht abgeholte Karten werden kurz vor Konzertbeginn an der Abendkasse verkauft