Arbeitsstipendium Jazz: die Stadt Frankfurt erhöht auf 10.000€!

Die Stadt Frankfurt am Main vergibt nun schon im 25. Jahr das Arbeitsstipendium Jazz. Anlässlich des Jubiläumsjahres hat die Stadt Frankfurt den Betrag, den der Stipendiat als Fördermaßnahme zur Verfügung gestellt bekommt, von 7500€ auf 10.000€ erhöht. Mit der Erhöhung bekräftigt die Stadt ihr großes Interesse an einer kreativen und produktiven Frankfurter Jazzszene, so Kulturdezernent Felix Semmelroth.

Die Bewerbungsfrist läuft – noch bis 28.2. können sich Jazzmusiker um das Stipendium bewerben.

Die Verleihung des Stipendiums findet am 13. Mai im Rahmen eines Doppelkonzerts in der Romanfabrik statt: Duo Kunkel/Degen

An wen richtet sich das Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt am Main?
An alle Jazzmusiker und Jazzmusikerinnen – Schüler, Studenten, Profis und Amateure – die ihren Wohnsitz oder Arbeitsschwerpunkt in Frankurt oder der näheren Umgebung haben, also erkennbar der Jazzszene Frankfurts zuzurechnen sind.

Gibt es eine Altersgrenze?
Nein. Weder nach oben noch nach unten. Allerdings berücksichtigt die Jury das Alter bei der Bewertung der Einsendung.

Wie wichtig sind die Hörproben?
Sehr wichtig. Die Jury hört gemeinsam alle Einsendungen an, ohne den Namen der Bewerber zu kennen. Lediglich das Alter und das Instrument der Bewerber sind der Jury bekannt. 
Video-Aufnahmen können aus diesem Grund nicht berücksichtigt werden. (Die Hörproben müssen aus organisatorischen Gründen als Audio-CD vorliegen, mp3-Dateien werden nicht berücksichtigt.)

Wozu soll ein Stipendiums-Vorhaben angegeben werden?
Das Arbeitsstipendium ist kein (Nachwuchs-)Preis, sondern soll die Fortbildung und damit die künstlerische Weiterentwicklung fördern. Daher fließen auch die Angaben zur Nutzung des 
Stipendiums in die Bewertung der Jury mit ein.

Kann man sich jedes Jahr neu bewerben?
Ja. Leider gibt es jedes Jahr nur ein Stipendium. Die Zusammensetzung des Teilnehmerfeldes ist aber jedes Jahr neu, und wer im letzten Jahr leer ausging, hat vielleicht dieses Jahr die Nase vorn.

Was ist der Unterschied zwischen einer Einzel- und Gruppenbewerbung? 
Bei einer Einzelbewerbung wird die künstlerische Einzelleistung des Bewerbers, ggf. innerhalb einer Band bewertet. Bei der Gruppenbewerbung die künstlerische Leistung der Band insgesamt. Je nach Art der Bewerbung kann die Beurteilung für ein und dieselbe Aufnahme also durchaus unterschiedlich ausfallen.

Mehr Informationen gibt es bei Irmgard Tennagels (Kulturamt), oder unter www.jazz-frankfurt.de. Die Bewerbungsunterlagen können ab 19.1.2015 im Kulturamt angefordert werden; eine Bewerbung muss bis 28.2.2015 dort eingegangen sein.
 
Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main
Irmgard Tennagels, Tel. 069.2123-8424
Brückenstraße 3–7, 60594 Frankfurt am Main
arbeitsstipendium.jazz –ätt– stadt-frankfurt –punkt– de

Jazz in der Freitagsküche

Fr., 9. Januar 2015
21:30
Fr., 6. Februar 2015
21:30
Fr., 6. März 2015
21:30
Fr., 17. April 2015
21:30
Fr., 8. Mai 2015
21:30
Fr., 5. Juni 2015
21:30

Konzert mit wechselnden Opener-Bands, anschließend Jam-Session.

Fr., 9.1. Olli Naumann Quartett
Fr., 6.2. Jochen Pöhlert/Jonas Lohse/Giovanni Gulino/Corinna Danzer
Fr., 6.3. Andreas Hertel/Jens Biehl/Lindy Huppertsberg
Fr., 17.4. Musikmesse Special: Marcus Becker/Ralf Cetto/Uli Schiffelholz/Alberto Menendez
Fr., 8.5. Walter Haimann Jazz Trio
Fr., 5.6. Feinherb (Katrin Zurborg, Christian Spohn, Kuno Wagner) –– Achtung, der im gedruckten Programmheft genannte Termin 12.6. wurde verschoben!

Seit 2012 hat das Künstlerhaus Freitagsküche nach mehreren Umzügen seinen Platz in einem Hinterhaus auf der Mainzer Landstraße gefunden. In unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes haben die Macher, der Künstler Michael Riedel und der Theatermann Thomas Friemel, einen belebten und beliebten Szenetreff geschaffen. Jeden Freitagabend kochen dort wechselnde „Gastköche“ aus der Kunstszene, oft begleitet von Kunst oder Theateraktionen. Im Gewölbekeller der Freitagsküche finden, in Zusammenarbeit mit der Jazz-Initiative Frankfurt am Main, Jazzkonzerte und Jam-Sessions statt. In diesem Rahmen können junge wie etablierte Musiker aus Frankfurt und Rhein-Main erlebt werden.

Foto: Juliane Schaper

Foto: Juliane Schaper

In Zusammenarbeit mit dem Künstlerhaus Freitagsküche

Wechselnde Bands aus Frankfurt/Rhein-Main, anschließend Jam-Session

 

Freitagsküche | 21:30 Uhr | Eintritt frei – keine Reservierungen möglich
Mainzer Landstr. 105 (Hinterhaus)

 

Arne Huber Quartett „Pearls“

Fr., 30. Januar 2015
20:30bis22:30

Foto: Arne Huber stellt das zweite Album seines Quartetts vor, „Pearls“. Durch seine Kompositionen und sein inspiriertes Spiel prägt er die außergewöhnlichen Stimmungen dieser Musik. Mit seinen herausragenden Mitmusikern gelingt es ihm, eine intensive Atmosphäre fern von Effekthascherei zu erschaffen.

Domenic Landolf an Tenorsaxofon und Klarinette ist mittlerweile eine der interessantesten Stimmen im europäischen Jazz. Am Piano wird mit Rainer Böhm ein Musiker zu hören sein, dessen kreatives Spiel ihm neben dem Landesjazzpreis 2009 noch etliche andere nationale und internationale Auszeichnungen beschert hat. Und komplettiert wird das Quartett schließlich durch Jochen Rueckert. Der seit etlichen Jahren in New York lebende Musiker gilt mittlerweile einer der wichtigsten zeitgenössichen Jazz-Schlagzeuger weltweit.

Das Konzert zur CD „Pearls“ des ARNE HUBER QUARTETs wurde am Montag 26.01.15 22:30-23:00 Uhr in hr2 Jazz Now vorgestellt – „Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen“
http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=53567&key=standard_document_1074368 und wird danach 7 Tage als audio on demand im Netz gesendet.
Musik und Moderation: Guenter Hottmann

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Arne Huber (b/comp), Domenic Landolf (sax/cl) Rainer Böhm (p), Jochen Rueckert (dr)

www.domeniclandolf.com

Club Voltaire | Fr., 30.1.15 | 20.30 Uhr | 12,–/9,– €
Karten Reservieren empfohlen (auch für JIF-Mitglieder)

Heinz Sauer und Michael Wollny

Do., 8. Januar 2015
20:00bis22:30

Foto: Rüdiger Vogt

Foto: Rüdiger Vogt

Das Duo mit dem Tenor-Saxophonisten Heinz Sauer und dem Pianisten Michael Wollny findet seit Jahren deutschlandweit große Beachtung. 46 Jahre liegen zwischen den beiden Musikern, die sich musikalisch sehr nahe stehen.

Heinz Sauer ist eine der prägenden, ganz großen Figuren des deutschen Nachkriegsjazz. Michael Wollny ist als international gefeierter und vielfach ausgezeichneter Pianist eine Ikone des jungen deutschen Jazz. Sauers Saxophonton kommt mit elementarer Kraft und löst sich in verblüffenden Farbnuancen auf. Wollny überrascht mit Eruptionen am Klavier, mit Klang- Splittern aus einer harmonisch völlig freien Welt. Mit immer feinfühligem und wachem Ohr für den Anderen lassen sie ihre individuellen Konturen schärfer heraustreten.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Heinz Sauer (sax), Michael Wollny (p)

www.heinzsauer.de
www.michael-wollny.de

Romanfabrik | Do., 08.01.15 | 20.00 Uhr | 20,–/15,– €
Reservierung: Tel. (069) 49084828, reservierung@romanfabrik.de
Vvk: Frankfurt Ticket Tel. (069) 1340-400, http://www.frankfurtticket.de/suche?location=romanfabrik
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