Henning Sieverts, Johannes Enders, Pablo Held

Fr., 12. Juni 2015
20:00bis22:00

Foto: Manfred Rinderspacher

Foto: Manfred Rinderspacher

Mit Henning Sieverts, Johannes Enders und Pablo Held treffen sich drei Meister-Melodiker, die die besondere Akustik der Kirche nutzen und mit ihrer Musik Hirn und Herz erreichen. Eine Reise ins Stille, nach innen, mit beseelten Kompositionen von Henning Sieverts, zum Teil aus seinem Programm für das „Tonspuren“-Festival im Kloster Irsee.
Johannes Enders und Pablo Held zählen zu Deutschlands derzeit renomiertesten und einflussreichsten Musikern ihrer Instrumente. Beide wurden vielfältig ausgezeichnet, haben zahllose Alben eingespielt und lehren, Johannes Enders an der Musikhochschule in Leipzig, Pablo Held an der Hochschule in Osnabrück.

In Zusammenarbeit mit der Gethsemane-Kirche

Henning Sieverts (b, clo), Johannes Enders (sax, cl), Pablo Held (p)

www.henningsieverts.de
www.pabloheld.com
www.johannes-enders.com

Gethsemane-Kirche, Ffm-Nordend | Fr., 12.6.15 | 20.00 Uhr | 10,–/7,– €

Silke Eberhard, Uwe Oberg

Do., 4. Juni 2015
20:00bis22:00

Foto: Raimund Knoesche

Foto: Raimund Knoesche

Zum Repertoire von Silke Eberhard und Uwe Oberg gehören Eigenkompositionen und Stücke von Carla Bley, Annette Peacock und Jimmy Giuffre. Im intensiven Duo legen sie musikalische Fährten, z.B. zum Werk von Paul Bley, zetteln kleine Revolutionen an und führen die Stücke mit anti-musealem Spielwitz ins Freie.

Die Altsaxophonistin und Klarinettistin Silke Eberhard studierte in ihrer Heimatstadt Berlin und anschließend in den USA (u.a. bei David Liebman). Zahlreiche CD-Veröffentlichungen und Auszeichnungen begleiten ihre internationale Konzerttätigkeit.

Der Offenbacher Pianist Uwe Oberg lebt heute in Wiesbaden und wurde 2007 mit dem Hessischen Jazzpreis ausgezeichnet. Freies Spiel, Klangexperimente, konventionelle, swingende Passagen und aufmerksame Improvisationen bestimmen den Höreindruck von Obergs Musik. Ferner sucht er immer wieder die improvisatorische Begegnung mit Musikern aus verschiedenen Kulturkreisen.

Eine Veranstaltung der Romanfabrik in Zusammenarbeit mit der Jazz-Initiative

Silke Eberhard (sax, cl), Uwe Oberg (p)

silkeeberhard.com
www.uweoberg.de

Romanfabrik | Do., 4.6.15 | 20.00 Uhr | 15,–/12,– €
Reservierung: Tel. (069) 49084828, reservierung@romanfabrik.de
Vvk: Frankfurt Ticket Tel. (069) 1340-400, http://www.frankfurtticket.de/suche?location=romanfabrik

Jeanfrançois Prins

Fr., 29. Mai 2015
20:30bis22:30

Foto credit Neda Navaee - Berlin

Foto credit Neda Navaee – Berlin

 

Der Belgische Jazzgitarrist Jeanfrançois Prins komponiert, arrangiert und produziert ebenso poetische wie leidenschaftliche Musik, von Jazz über Pop und Filmmusik bis hin zur Klassik. Er hat bereits mit vielen berühmten zeitgenössischen Jazzmusikern aus der ganzen Welt zusammengearbeitet und spielt in zahlreichen Formationen zwischen Solo und Bigband.
Mit „El Gaucho“, seinem letzten Album, kommt Jeanfrançois Prins nun endlich wieder nach Frankfurt am Main. Sein eigenständiges Spiel trägt hörbar die großen Meister der Jazzgitarre – von Django Reinhard über Jim Hall bis hin zu John Scofield – in sich. Seine lyrischen, zugleich harmonisch und rhythmisch komplexen Kompositionen verdienen das aufmerksame Zuhören.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Jeanfrançois Prins (g), Ulli Jünemann (sax), Bart Denolf (b), Bruno Castellucci (dr)
www.jfprins.com

Club Voltaire | Fr., 29.5.15 | 20.30 Uhr | 12,–/9,– €
Karten Reservieren empfohlen (auch für JIF-Mitglieder)

Eva Kruse Quintett

Mi., 27. Mai 2015
20:00

Foto: Bibbie Friman

Foto: Bibbie Friman

 

Eva Kruse errang Weltruhm im Trio [em] um den Pianisten Michael Wollny. Nun hat die in Schweden lebende Ausnahme-Bassistin mit einer eigenen Band das Album „In Water“ eingespielt. Inspiriert durch ihr neues Leben auf einer autofreien Schäreninsel im Südwesten Schwedens schrieb sie Songs, die das Gefühl unendlicher Weite und unergründlicher Tiefe in sich tragen.
Außergewöhnlich im Jazz ist das Zusammenspiel von Sopransaxophon und Oboe, einem intensiven, ausdrucksstarken, den Horizont weitenden Dialog. Sie selbst bringt das Grundgefühl ihrer neuen Kompositionen auf die Formel: „Ich hatte das Gefühl, es musste mal etwas Schönes passieren (…) Ich wollte etwas schreiben, in dem ganz viel Platz ist, um zwischen den Tönen atmen zu können.“ Mit ihrem raumgreifenden neuen Album „In Water“ positioniert sich die Bandleaderin nun als europäische Komponistin, die sich aus den Hoheitsgewässern von Jazz, Pop und Klassik befreit.

Eine Veranstaltung der Romanfabrik in Zusammenarbeit mit der Jazz-Initiative

Eva Kruse (b, comp), Uwe Steinmetz (sax), Tjadina Würdinger (Oboe), Bugge Wesseltoft, Carsten Daerr Philip Frischkorn (p), Christian Jormin (dr, perc)

evakruse.com

Romanfabrik | Mi., 27.5.15 | 20.00 Uhr | 20,–/15,– €
Reservierung: Tel. (069) 49084828, reservierung@romanfabrik.de
Vvk: Frankfurt Ticket Tel. (069) 1340-400, http://www.frankfurtticket.de/suche?location=romanfabrik

Das Rosa Rauschen

Do., 21. Mai 2015
20:00bis22:00

Foto: Dieter Düvelmeyer

Foto: Dieter Düvelmeyer

Die Band „Rosa Rauschen“ ist das Hauptwerk des Berliner Saxophonisten Felix Wahnschaffe und seit Jahren eine feste Größe des deutschen zeitgenössischen Jazz. Die in jüngster Zeit entstandenen kurzen Kompositionen – Wahnschaffe nennt sie Miniaturen – dienen als Sprungbrett für kollektivtransparente Improvisationen. Sie sind der Versuch, sich von den sehr komplexen Kompositionen und Abläufen früherer Kompositionen zu befreien und einen kleinen Schritt in Richtung Free zu gehen.
Felix Wahnschaffe: „Die Musik ist frei und luftig geworden, in einem Zyklus aus 10 Miniaturen geschrieben, von denen wir 8 aufgenommen haben, zum Teil live. Wir können jetzt frei spielen, uns ganz auf den Sound unserer Instrumente konzentrieren, und müssen nicht einer komponierten Vorlage folgen. Außerdem sind wir dadurch flexibler, was das Erfinden neuer Momente angeht.“

In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Frankfurt am Main

Felix Wahnschaffe (sax), Achim Kaufmann (p), Andi Lang (b), Moritz Baumgärtner (dr)
www.felix-wahnschaffe.de
Stadtbücherei | Do., 21.5.15 | 20.00 Uhr | 10,–/7,– €

Duo Kunkel/Degen + 25. Frankfurter Jazzstipendium 2015

Mi., 13. Mai 2015
19:00bis22:30

Foto:

Foto: Sabine Lippert

Zur Vergabe des 25. Frankfurter Jazzstipendium (vorher: Arbeitsstipendiums Jazz der Stadt Frankfurt am Main) veranstalten wir auch in diesem Jahr ein Doppelkonzert. Das Duo Kunkel/Degen eröffnet den Abend mit einem Set. Anschließend verleiht Prof. Dr. Felix Semmelroth, der Frankfurter Kulturdezernent, das Stipendium des Jahres 2015, und der Stipendiat übernimmt den zweiten Set mit seiner Band.

Die Kompositionen des Duos Kunkel/Degen sind ausdrucksstark im Klang, filigran in der Melodik und von komplexer Harmonie. Gemeinsame Improvisationen und Soli verflechten sich, Kunkels beschwörendes Bassetthorn zerschneidet immer wieder das dezente improvisatorische Miteinander, und Degen, ein Meister der Reduktion, kontrapunktiert mit lyrischen Klanggebilden.

Burkard Kunkel, 1996 mit dem Frankfurter Arbeitsstipendium Jazz ausgezeichnet, ist einer der ganz wenigen Jazzinstrumentalisten am Bassetthorn. Er wurde Mitglied des HR Jazz- Ensemble und fand mit Bob Degen einen kongenialen Partner. Der amerikanische Pianist und Komponist lebt in Frankfurt am Main und ist berühmt für sein feinsinniges Spiel zwischen Tradition und Experiment.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Jazz-Initiative mit dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und der Romanfabrik

Burkard Kunkel (bst-hn, zither), Bob Degen (p)
www.bobdegen.de
www.kunkeljazz.com

Romanfabrik | Mi., 13.5.15 | 19.30 Uhr | 15,–/12,– €
Achtung: im Programmheft der Jazz-Initiative ist die falsche Zeit (19.00 Uhr) abgedruckt.
Reservierung: Tel. (069) 49084828, reservierung@romanfabrik.de
Vvk: Frankfurt Ticket Tel. (069) 1340-400

Poster Frankfurter Jazzstipendium 2015

Jürgen Hagenlocher Quintett

Mi., 6. Mai 2015
20:00bis22:00

Foto: Cathrin Caspari

Foto: Cathrin Caspari

Es gibt nicht viele europäische Jazzmusiker, die die amerikanisch geprägte Jazztradition respektvoll zu behandeln und sie gleichzeitig im eigenen Stil zu interpretieren wissen. Einer, der sich mit Leib und Seele darauf eingelassen hat, ist der Freiburger Saxophonist Jürgen Hagenlocher. Die Stücke erzählen eigene Geschichten, bieten überaus inspirierende und spannende Erlebnisse und faszinieren durch den authentischen New Yorker Sound – Modern Jazz zum Genießen mit allen Sinnen.

Dieses Quintett beweist: Jazz kann entstehen, wenn auf der Grundlage ausgereifter Kompositionskunst eine Gruppe von Könnern mit viel gemeinsamer Erfahrung den gebotenen Raum kongenial nutzt, um ihn zu gestalten und auszuschmücken. Wenn dann noch der Leader die besondere Gabe hat, seine Mitmusiker so auszusuchen, dass sie sich wie selbstverständlich in eine eigene Klangvorstellung einfügen – dann wird Musik zum Ereignis.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Jürgen Hagenlocher (sax), Matthias Bergmann (tp), Thomas Bauser (p), Jens Loh (b), Jörg Eckel (dr)

www.hagenlochermusic.com

Romanfabrik | Mi., 6.5.15 | 20.00 Uhr | 15,–/12,– €
Reservierung: Tel. (069) 49084828, reservierung@romanfabrik.de
Vvk: Frankfurt Ticket Tel. (069) 1340-400, http://www.frankfurtticket.de/suche?location=romanfabrik

Das Projekt wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) gefördert.

Invisible Change

Do., 30. April 2015
20:00bis22:00

Foto: Florian Ross

Foto: FLorian Ross

Invisible Change entführt das klassische Jazztrio in das Fegefeuer zwischen freier Improvisation und harten Grooves. Dabei wird an Komplexität ebensowenig gespart wie an ergreifenden Melodien. Im Fokus der Band steht stets die musikalische Kernaussage der Kompositionen von Oliver Maas, die im improvisatorischen Freiheitsraum umgeformt werden. Invisible Change ist die Essenz von Einfachheit, musikalischem Vertrauen und absoluter Spielfreude.

Markus Braun ist freischaffender Bassist in seinen festen Projekten wie Invisible Change und Sideman in anderen Bands. Er erhielt den Solistenpreis des Haarlemermeer Bigband Concours, gewann den New Generation Jazz Contest mit „Hornstrom“ und war Finalist bei dem Tremplin Jazz Contest Avignon mit der Maxime Bender Group. Bernd Oezsevim studierte Jazzmusik an der Folkwang-Hochschule in Essen und wurde schnell zu einem gefragten Schlagzeuger.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Oliver Maas (p, comp), Markus Braun (b), Bernd Oezsevim (dr)

www.invisiblechange.de

Romanfabrik | Do., 30.4.15 | 20.00 Uhr | 15,–/12,– €
Reservierung: Tel. (069) 49084828, reservierung@romanfabrik.de Vvk: Frankfurt Ticket Tel. (069) 1340-400, http://www.frankfurtticket.de/suche?location=romanfabrik

Sebastian Gramss Fossile3

Fr., 24. April 2015
20:30bis22:30

Foto:

Lassen Sie sich nicht vom Namen dieser Band täuschen: Was Sie hier erwartet, ist in keiner Weise antiquiert, im Gegenteil: Rudi Mahall, Sebastian Gramss und Etienne Nillesen nehmen sich der alt¬ehrwürdigen Jazztradition an und transportieren sie ins Hier und Jetzt. In einer Welt der Klingeltoncharts und der Warteschleifenmelodien hält dieses eingespielte Trio den direkten Kontakt zu den unerschöpflichen Brennstoffquellen des Jazz und gibt diesen fossilen Kräften einen neuen, ausgefuchsten Rahmen.

Sebastian Gramss über das neue Album 78 RPM: „…alle Stücke sind ganz speziell für uns Drei geschrieben. Kurze Laufzeiten, also das Wesentliche auf den Punkt gebracht:
Kompakte Themen, kleine Variationen und komprimierte Solos.“

Sebastian Gramss – Echo-Jazz-Preisträger 2013 – und Rudi Mahall sind Meister ihrer Instrumente und spielen seit Jahren in verschiedenen Besetzungen zusammen. Hinzu kommt der holländische Schlagzeuger Etienne Nillesen. Eine absolute Entdeckung!

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Sebastian Gramss (b, comp), Rudi Mahall (bcl), Etienne Nillesen (dr)

sebastiangramss.de

Club Voltaire | Fr., 24.4.15| 20.30 Uhr | 12,–/9,– €
Karten Reservieren empfohlen (auch für JIF-Mitglieder)

Dimami „Back and Forth“

Fr., 27. März 2015
20:30bis22:30

 

Foto: Dominique Rieffel

Foto: Dominique Rieffel

Das Niederländische Trio Dimami (Dion, Makki, Miguel) präsentiert großstädtischen „Smart-Groove-Avantgarde-Jazz“. Die Band um den Bassisten Dion Nijland experimentiert lebhaft an den Grenzen des Mainstreams; sie ist zwar verwurzelt in den Traditionen, fügt dem Jazz aber neue, ganz eigenständige musikalische Erweiterungen hinzu. Die Adjektive agil, einfallsreich und unvorhersehbar beschreiben vielleicht am besten die musikalische Grundhaltung des Trios, das musikalische Lyrik gradlinig kombiniert mit schmucklosen Grooves und pulverisierenden Improvisationen.

Dion Nijland ist in Frankfurt/Rhein-Main spätestens seit dem umjubelten Konzert mit den „Talking Cows“ im Jahr 2013 bekannt. Dimami besteht bereits seit 15 Jahren und hat für die Jubiläumstour mit „Back and Forth“ das neue, nunmehr vierte Album aufgenommen.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Dion Nijland (b), Miguel Boelens (sax), Makki van Engelen (dr)

www.dimami.nl

Club Voltaire | Fr., 27.3.15 | 20.30 Uhr | 12,–/9,– €
Karten Reservieren empfohlen (auch für JIF-Mitglieder)