David Murray's Infinity Quartet/Maye Hubweber Duo / USA/D in der Brotfabrik

So., 5. Oktober 2014
20:00bis22:30

David Murray ist ein Gigant der Great-Black-Music, jener freien Spielweise, die stark in der schwarzen Musik-Tradition verwurzelt ist und die in den 70er Jahren einen gewichtigen Beitrag zur Überwindung eingefahrener Spielweisen geleistet hat. Murray gehört auf seinem Instrument zu den Pionieren dieser wilden, unbändigen Musik, deren Wogen sich heute etwas geglättet haben, die aber noch immer energiegeladen und mitreissend ist. Viele Preise und Auszeichnungen säumen seinen musikalischen Weg – unter anderem ist er Grammy-Gewinner und erhielt den hochdotierten dänischen Jazzpar-Preis. Tief verwurzelt in der Jazztradition versammelt er ein großartiges Line-Up zeitgenössischer Jazz-Musiker um sich: Nasheet Waits am Schlagzeug, Rod Williams am Klavier und Jaribu Shahid am Bass.
Mit dem Maye Hubweber Duo und seinen „Unchaines Folksongs“ ist auch die deutsche Jazzszene vertreten. Sie versprechen ein geniales Adhoc zwischen freier Improvisation, Balkan-Anklang, tanzbaren Rhythmen, Rockanklängen und starken Gefühlen.

05.10. Brotfabrik
Ab 20 Uhr
Für Mitglieder der Jazz-Initaitve Frankfurt: 25 Euro
Anmeldungen unter: stefanie.renatus@googlemail.com

David Krakauer & Ancestral Groove, Thomas Savy Trio im Südbahnhof

Do., 2. Oktober 2014
20:00bis23:00

David Krakauer & Ancestral Groove
02.10., 21.30 Uhr im Musiklokal Südbahnhof

Er gilt als einer der profiliertesten Klezmer-Musiker der Gegenwart. Krakauer startete seine internationale Erfolgsgeschichte als Mitglied von „The Klezmatics“ und John Zorns Radical Jewish Culture-Bewegung. Seither hat er seinen eigenen musikalischen Weg vorangetrieben und sich als einer der wichtigsten Erneuerer traditioneller jüdischer Musik weltweit einen Namen gemacht. Seit den 90er-Jahren verbindet er traditionelle Elemente des Klezmer mit avantgardistischen Strömungen, so auch in seinem aktuellen Programm „Ancestral Groove“. Das Programm bietet einen Querschnitt der „best of“-Kompositionen aus Krakauers zwanzigjähriger Karriere und wird durch Musikstücke aus seiner aktuellen CD „Klezmer – New York“, ergänzt, einer musikalischen Hommage an New York, der Hauptstadt des jiddischen Musikrevivals. Einmal mehr präsentiert sich Krakauer so als virtuoser Brückenschläger zwischen Klezmer, Klassik, Jazz und Blues. Er pflegt keinerlei Vorurteile gegenüber anderen Musikstilen.

Thomas Savy Trio
02.10., 20 Uhr im Musiklokal Südbahnhof

Der französische Bassklarinettist Thomas Savy, erst Geheimtipp, dann Senkrechtstarter und nun so etwas wie Shootingstar des avancierten Jazzpublikums, wird mit seinem Trio eines seiner ersten Konzerte in Deutschland auf dem Multiphonics Festival geben. Als wahrer Experte auf der Bassklarinette versteht er es, in seinem energiegeladenen Spiel klassische Brillanz mit eruptiven Jazzimprovisationen zu verbinden.
Bereits 2008 stand Savy zusammen mit David Sanborn und der legendären Tower of Power-Bläsersection auf der Hauptbühne des Montreux Jazz Festivals. Sein Trio-Album French Suite (Plus Loin Music) war die preisgekrönte Entdeckung des Jahres 2010 – ein Album voller Energie und Kontrast, sinnlich und poetisch. Nach dem Grundsatz „weniger ist mehr“ verzichtet der Franzose auf Harmonieinstrumente und lässt dagegen die Magie seines Instruments Bassklarinette sprechen: energetisch, zupackend, mit erleuchtender Direktheit und mit einem gerüttelten Maß an kraftvoller Sinnlichkeit. In seinem Spiel gestaltet Savy die Bassklarinette um, sprengt ihre Grenzen, schöpft ihre komplette Vielfalt und alle Nuancen aus. Er ist ein kristallklarer Virtuose mit provokanten Kontrasten und darüberhinaus ein großartiger Bandleader. Das Rezept seines Trios zusammen mit seinen ebenfalls preisgekrönten Kollegen Stéphane Kerecki am Bass und Fabrice Moreau am Schlagzeug ist gefährlich und ansprechend zugleich: Pure, unmittelbare Kommunikation, ein direkter Dialog zwischen den Musikern.

Für JIF-mitglieder gelten ermäßigte Eintrittspreise : für Krakauer 20€
Für Murray am 5.10. : 25 €
Bitte diese Karten angemelden unter: stefanie.renatus@googlemail.com.

David Krakauer & Ancestral Groove, Thomas Savy Trio im Südbahnhof

David Krakauer & Ancestral Groove
02.10., 21.30 Uhr im Musiklokal Südbahnhof

Er gilt als einer der profiliertesten Klezmer-Musiker der Gegenwart. Krakauer startete seine internationale Erfolgsgeschichte als Mitglied von „The Klezmatics“ und John Zorns Radical Jewish Culture-Bewegung. Seither hat er seinen eigenen musikalischen Weg vorangetrieben und sich als einer der wichtigsten Erneuerer traditioneller jüdischer Musik weltweit einen Namen gemacht. Seit den 90er-Jahren verbindet er traditionelle Elemente des Klezmer mit avantgardistischen Strömungen, so auch in seinem aktuellen Programm „Ancestral Groove“. Das Programm bietet einen Querschnitt der „best of“-Kompositionen aus Krakauers zwanzigjähriger Karriere und wird durch Musikstücke aus seiner aktuellen CD „Klezmer – New York“, ergänzt, einer musikalischen Hommage an New York, der Hauptstadt des jiddischen Musikrevivals. Einmal mehr präsentiert sich Krakauer so als virtuoser Brückenschläger zwischen Klezmer, Klassik, Jazz und Blues. Er pflegt keinerlei Vorurteile gegenüber anderen Musikstilen.

Thomas Savy Trio
02.10., 20 Uhr im Musiklokal Südbahnhof

Der französische Bassklarinettist Thomas Savy, erst Geheimtipp, dann Senkrechtstarter und nun so etwas wie Shootingstar des avancierten Jazzpublikums, wird mit seinem Trio eines seiner ersten Konzerte in Deutschland auf dem Multiphonics Festival geben. Als wahrer Experte auf der Bassklarinette versteht er es, in seinem energiegeladenen Spiel klassische Brillanz mit eruptiven Jazzimprovisationen zu verbinden.
Bereits 2008 stand Savy zusammen mit David Sanborn und der legendären Tower of Power-Bläsersection auf der Hauptbühne des Montreux Jazz Festivals. Sein Trio-Album French Suite (Plus Loin Music) war die preisgekrönte Entdeckung des Jahres 2010 – ein Album voller Energie und Kontrast, sinnlich und poetisch. Nach dem Grundsatz „weniger ist mehr“ verzichtet der Franzose auf Harmonieinstrumente und lässt dagegen die Magie seines Instruments Bassklarinette sprechen: energetisch, zupackend, mit erleuchtender Direktheit und mit einem gerüttelten Maß an kraftvoller Sinnlichkeit. In seinem Spiel gestaltet Savy die Bassklarinette um, sprengt ihre Grenzen, schöpft ihre komplette Vielfalt und alle Nuancen aus. Er ist ein kristallklarer Virtuose mit provokanten Kontrasten und darüberhinaus ein großartiger Bandleader. Das Rezept seines Trios zusammen mit seinen ebenfalls preisgekrönten Kollegen Stéphane Kerecki am Bass und Fabrice Moreau am Schlagzeug ist gefährlich und ansprechend zugleich: Pure, unmittelbare Kommunikation, ein direkter Dialog zwischen den Musikern.

Für JIF-mitglieder gelten ermäßigte Eintrittspreise : für Krakauer 20€
Für Murray am 5.10. : 25 €
Bitte diese Karten angemelden unter: stefanie.renatus@googlemail.com.

Jürgen Wuchner – The Spirit Of Dakar

Do., 25. September 2014
20:00bis22:30
Foto: Wilfried Heckmann

Foto: Wilfried Heckmann

Die Geschichte dieses musikalischen Experiments begann 2010 im senegalesischen Dakar: Jürgen Wuchner stellte auf Wunsch der Österreichischen Botschaft eine Band zusammen, die sehr erfolgreich auf dem großen internationalen Jazzfestival in St. Louis, Senegal, debütierte.

Nun findet dieses Projekt seine Fortsetzung mit Mamadou Diabaté, dem aus Burkina Faso stammenden und seit 2000 in Wien lebenden Balafonvirtuosen. Mit dabei auch der Klagenfurter Altsaxophonist Wolfgang Puschnig, einer der renommiertesten Jazzmusiker Österreichs; außerdem Janusz Stefanski, Wuchners langjähriger Partner an den Drums.

Die musikalischen Wurzeln der westafrikanischen Musiktraditionen verbinden sich in dieser Formation mit den stilistischen Mitteln des zeitgenössischen Jazz, wie man sie z.B. auch schon von Wuchners Band „United Colors of Bessungen“ kennt. Für seine vielfältige musikalische und pädagogische Arbeit wurde der Bassist Jürgen Wuchner mit dem Hessischen Jazzpreis (1996) und dem Darmstädter Musikpreis (2012) ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Mamadou Diabaté (balafon), Wolfgang Puschnig (sax), Jürgen Wuchner (b), Janusz Stefanski (dr)

 

mamadoudiabate.jimdo.com

www.puschnig.com

Romanfabrik | Do., 25.9.14 | 20.00 Uhr | 20,–/15,– €

Reservieren Sie jetzt Karten (empfohlen für JIF-Mitglieder):

Telefonisch unter 069/49084828 oder per E-Mail…

Oder drucken Sie ihre Karten bei Frankfurt-Ticket einfach selbst aus.

Vernissage: 4/24 – Junge Jazzszene in Frankfurt – Arbeiten von Natalie Färber

Fr., 19. September 2014
18:00bis20:00
Foto: Natalie Färber

Foto: Natalie Färber

Die Frankfurter Fotografin und Kommunikationsdesignerin Natalie Färber hat acht junge Jazzmusiker jeweils 24 Stunden lang mit der Kamera begleitet. Dabei sind außerordentlich freimütige Portraits entstanden, die an diesem Tag zum ersten Mal öffentlich gezeigt werden.

Junge Jazzmusiker, die am Beginn ihrer Karriere stehen und sich bereits in der Frankfurter Szene einen Namen gemacht haben, ließen Natalie Färber an ihren Leben teilhaben: Bei Proben und Übungsstunden, beim Essen und Trinken, bei Konzerten und im Nachtleben hat sie hautnahe Einblicke vom öffentlichen Auftritt bis hin zum Privaten gewonnen. Vor der Kamera offenbaren sich geniale Improvisationen und trister Alltag, Verzweiflung und Momente des Glücks, Streit und Harmonie.

Die fotografische Reihe „4/24“ ist ein Experiment, das ohne Voyeurismus an der Welt der Musiker teilhaben lässt und versucht, ihre persönlichen kulturellen und emotionalen Lebensbedingungen zu dokumentieren.

 

Die Ausstellung ist noch bis zum 6.10.2014 in der „Fabrik“ zu sehen.

 

In Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum Die Fabrik und Natalie Färber

Die Fabrik | Fr., 19.9.14 | 18.00 Uhr | Eintritt frei

Jazz in der Freitagsküche

Fr., 5. September 2014
21:30
Fr., 7. November 2014
21:30
Fr., 5. Dezember 2014
21:30

Seit 2012 hat das Künstlerhaus Freitagsküche nach mehreren Umzügen seinen Platz in einem Hinterhaus auf der Mainzer Landstraße gefunden. In unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes haben die Macher, der Künstler Michael Riedel und der Theatermann Thomas Friemel, einen belebten und beliebten Szenetreff geschaffen. Jeden Freitagabend kochen dort wechselnde „Gastköche“ aus der Kunstszene, oft begleitet von Kunst oder Theateraktionen. Im Gewölbekeller der Freitagsküche finden, in Zusammenarbeit mit der Jazz-Initiative Frankfurt am Main, Jazzkonzerte und Jam-Sessions statt. In diesem Rahmen können junge wie etablierte Musiker aus Frankfurt und Rhein-Main erlebt werden.

Foto: Juliane Schaper

Foto: Juliane Schaper

In Zusammenarbeit mit dem Künstlerhaus Freitagsküche

Wechselnde Bands aus Frankfurt/Rhein-Main, anschließend Jam-Session

Freitag, 5.9.:
Jakob Schmidt (vib), Jan Phillip (dr), Jonas Lohse (b), Corinna Danzer (sax)

Freitag, 7.11.:
Karma Jazz Group
Natalya Karmazin (p), Weselin Popov (git), Chris Rücker (b), Martin Standke (dr)

Freitag, 5.12.:
Doppelkonzert/CD-Release-Party (in Zusammenarbeit mit L+R records/Bellaphon)
u. a. mit No Lega – Martin Lejeune (git), Valentin Garvie (tp), Mathias Nowak (b)
„Frankfurt Sound – Past & Presence Of A Jazz Movement“, mehr Infos unter www.bellaphon.deWWW.FREITAGSKUECHE.DE

Freitagsküche | 21:30 Uhr | Eintritt frei – keine Reservierungen möglich
Mainzer Landstr. 105 (Hinterhaus)