4. Jazz Lounge in die François-Blanc-Spielbank, Bad Homburg

Do., 4. Juli 2013
20:00

Heiko Hubmann be-swingt die nächste Casino Jazz-Lounge in bester American-Jazz-Tradition

Heiko Hubmann (tp), Foto: Heiko Hubmann
Heiko Hubmann (tp), Foto: Heiko Hubmann

Trompeter entführt „von New Orleans nach New York“ oder „von Louis Armstrong bis Miles Davis“.

 „Independence Day“ lautet das Motto, mit dem die vierte Jazz Lounge im Casino Bad Homburg ihr besonderes Datum, den 04. Juli 2013 als den Unabhängigkeitstag der USA, der „Wiege des Jazz“, würdigen möchte. Als Stargast wird diesmal der gefragte Mainzer Trompeter Heiko Hubmann Klassiker aus New Orleans, der Swing-Ära, hier vor allem von Count Basie und Duke Ellington, mit dem warmen Strahl seines Instrumentes aufleben lassen  Aber auch die moderneren Klänge des Jazz finden Beachtung, denn die musikalische Reise wird „von New Orleans bis New York“ oder auch „von Louis Armstrong bis Miles Davis“ gehen. Mit von der Partie werden Mitja Skoberne am Piano, Don Hein am Bass und Quincy Kline am Schlagzeug in bewährter Weise den Zuhörern einheizen. Als Moderator und musikalischer „Überraschungsgast“ wird der Saxophonist und Klarinettist Wolfgang Zöll diesen Jazzabend in bester Jazz-Tradition mitgestalten, den sich kein Fan entgehen lassen sollte.

Vierte Jazz-Lounge in der CasinoLounge am 04. Juli 2013, 20 Uhr,

Eintritt 10 Euro (davon 3,- Euro Verzehr)

François-Blanc-Spielbank Kisseleffstr. 35 / Im Kurpark, 61348 Bad Homburg v. d. Höhe, Telefon Zentrale: 06172 170-10 

3. Jazz Lounge in die François-Blanc-Spielbank, Bad Homburg

Do., 6. Juni 2013
20:00
Valentin Garvie, Foto © Wolfgang Roth
Valentin Garvie, Foto © Wolfgang Roth

Schon in seiner Kindheit war Musik immer da. Valentin Garvie wuchs in Argentinien auf. Sein Vater war Jazztrompeter, einer, der vor allem den alten New Orleans Jazz spielte, Joe „King“ Oliver, Louis Armstrong. Auch seine Mutter, erzählt Garvie, liebte Musik. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass auch aus ihm einer wurde, der ohne Musik nicht kann. Valentin Garvie hat sich wie sein Vater für die Trompete entschieden, im Alter von acht Jahren begann er, auf ihr zu spielen. Heute bestreitet er als Trompeter sein Leben. Aber das allein ist noch kein Grund, hier von ihm zu erzählen. Denn bei Garvie geht es nicht darum, dass er Trompete spielt, sondern viel mehr, wie er es tut. Über Buenos Aires und London ist Valentin Garvie 2002, da war er nicht mal 30, zum Ensemble Modern nach Frankfurt gekommen. Das Ensemble Modern ist einer der besten und ambitioniertesten Klangkörper für zeitgenössische Musik. Wer hier spielt, kann was. Garvie ist täglich von komplexer gegenwärtiger Musik umgeben, Heiner Goebbels, Mauricio Kagel, Jörg Widmann. Und, und, und. Aber das ist nur die eine Seite seiner musikalischen Identität. Garvie ist immer auch Jazzer geblieben, seiner alten, ersten Liebe treu geblieben. Und manchmal wundert er sich darüber, wie schwer es in Deutschland ist, diese beiden Seiten zusammen zu bringen.

In Argentinien, sagt er, gibt es diese strikte Trennung nicht. Es gibt da nicht das Spartendenken, das den Jazz, den Pop und die so genannte klassische Musik so hermetisch voneinander abschirmt. Hier dagegen gibt es das Wort von der Jazzpolizei, die darauf achtet, dass die reine Lehre nicht verunreinigt wird. Es gibt zudem ein fast natürliches Misstrauen, dass der eine das andere kann, nicht will oder nicht versteht. Aber Garvie lässt sich davon nicht beirren. Er macht beides.

Wenn er darüber spricht, wird sein Ton nicht laut und auch nicht scharf, nur ein bisschen ratlos. Er denkt so einfach nicht. Manchmal hat man den Eindruck, er würde am liebsten mit so vielen verschiedenen Musik-Spielarten wie möglich in Berührung kommen.

In Frankfurt ist man auf ihn aufmerksam geworden. Valentin Garvie hat das Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt erhalten, aus mehr als 30 anonymisierten Bewerbungen wurde er ausgewählt. Die Begründung: Garvies Musik zeichne sich „durch enorme Virtuosität und genreübergreifende Offenheit“ aus. Von den 7500 Euro Preisgeld möchte er ein Studioalbum aufnehmen. Denn das weiß auch Garvie längst: Vom Jazz lässt es sich nicht besonders gut leben. Auch nicht in der Stadt, die viele Jahre lang als die europäische Hauptstadt des Jazz gehandelt wurde.

Quelle: Frankfurter Rundschau / fr online

François-Blanc-Spielbank, 61348 Bad Homburg, Kisseleffstr. 35,
am 06. Juni 2013, 20.00 Uhr Eintritt 10 € (incl. 3 € Verzehr)
mit dem Stargast Valentin Garvie (Trompete)
Begleitband:  Natalya Karmazin (Piano), Quincy Kline (Drums), Don Hein (Bass)
Moderation: Wolfgang Zöll
Organisation: Quincy Kline, Wolfgang Zöll

 Achtung – weitere Termine in 2013: 4. Juli, 1. August, 5. September, 10. Oktober und 7. November!

Jazz aus Frankfurt – "Summertime" Juni 2013

Frankfurt Jazz Trio

(Cremer-Polziehn-Gjakonovski)
15.06. Frankfurt, Evangelische Kirche Nieder-Eschbach (19 Uhr)
Rosenprogramm mit Ursula Illert

    Kartenreservierung: 069-5074061

16.06. Weiterstadt, Hallenbad (11 Uhr)
     mit Eva Mayerhofer, vocals

Frankfurt Jazz Big Band
cond. by Wilson de Oliveira

28.06. Bingen, Jazzfestival, Rhein-Neckar-Bühne (21.45 Uhr)

Karten-Info: http://www.bingen.de/de/2/bingenswingt_070227_festival.html

Weitere Informationen:
JAZZ AUS FRANKFURT
Allendorfer Str. 38, 60433 Frankfurt
Tel.: 069-515492
www.frankfurt-jazz.de

Jazz aus Frankfurt – "Summertime" Juni 2013

Sa., 15. Juni 2013
19:00
So., 16. Juni 2013
11:00
Fr., 28. Juni 2013
21:45

Frankfurt Jazz Trio

(Cremer-Polziehn-Gjakonovski)
15.06. Frankfurt, Evangelische Kirche Nieder-Eschbach (19 Uhr)
Rosenprogramm mit Ursula Illert

    Kartenreservierung: 069-5074061

16.06. Weiterstadt, Hallenbad (11 Uhr)
     mit Eva Mayerhofer, vocals

Frankfurt Jazz Big Band
cond. by Wilson de Oliveira

28.06. Bingen, Jazzfestival, Rhein-Neckar-Bühne (21.45 Uhr)

Karten-Info: http://www.bingen.de/de/2/bingenswingt_070227_festival.html

Weitere Informationen:
JAZZ AUS FRANKFURT
Allendorfer Str. 38, 60433 Frankfurt
Tel.: 069-515492
www.frankfurt-jazz.de

Torsten de Winkel : Idiot Savants

Do., 20. Juni 2013
19:30bis22:00

Torsten de Winkel

„Nichts ist konservativer als die Avantgarde von vorgestern“, lacht Torsten de Winkel, überzeugter Advokat eines aufgeklärten Lustprinzips jenseits aller Dualismen, dessen Musik Volker Kriegel einst mit den Worten „Alles, was Spaß macht“ beschrieb.
Rund 25 Jahre nach der Veröffentlichung seines vieldiskutierten Albums „Mastertouch“ kehrt Torsten de Winkel in Begleitung junger Weggenossen zu seinen Wurzeln zurück und lässt in seiner Heimatstadt den frechen Eklektizismus dieses Klassikers wieder aufleben. Von hier aus spannt er den Bogen über seine New Yorker Lehrjahre mit Pat Metheny, Joe Zawinul und den Kreisen um Miles Davis und Herbie Hancock bis hin zum interdisziplinären Bimbache openART Festival auf El Hierro, das er seit 2005 leitet.
Auch vor Peter Gigers Family of Percussion, einer Inspiration aus seiner Frankfurter Jugend, und vor Ornette Coleman verbeugt sich de Winkel. Folkloristische Melodien kontrastieren mit polytonalen Grooves, afrikanisch inspirierte Trommelrituale treffen auf die US-amerikanische Jazz- und Bluestradition: Jazz als kreative Offenheit, die nichts ausschließt.
Torsten de Winkel (g), Sebastian Studnitzky (tp, p), Hanns Höhn (b), Tobias Backhaus (dr, perc), Oli Rubow (dr, electronics)

www.torstendewinkel.de

Eintritt: 10,– €, ermäßigt 5,– €, JIF-Mitglieder: Eintritt frei – Mitgliedskarte vorzeigen!
Vorverkauf ab 27.5.2013 und Abendkasse an der Palmengarten-Kasse Eingang Siesmayerstraße 63. Reservierungen sind nicht möglich.

Lesen Sie auch den Artikel bei hr2-kultur | Jazzfacts

Jazz in der Freitagsküche + Jam-Session

Fr., 1. März 2013
21:00bis23:00
Fr., 5. April 2013
21:00bis23:00
Fr., 3. Mai 2013
21:00bis23:00
Fr., 7. Juni 2013
21:00bis23:00

In Zusammenarbeit mit der Jazz-Initiative Frankfurt am Main finden am ersten Freitag im Monat (wenn möglich) im Gewölbekeller der Freitagsküche Jazzkonzerte als Jam Sessions statt. Die tatsächlichen Termine veröffentlichen wir hier auf der Website.

Der Künstler Michael Riedel und der Theatermann Thomas Friemel haben das Künstlerhaus Freitagsküche in einem Hinterhaus auf der Mainzer Landstraße in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes zu einem belebten und beliebten Szenetreff gemacht. Jeden Freitagabend kochen dort wechselnde „Gastköche“ aus der Kunstszene, oft begleitet von Kunst-oder Theateraktionen. Und einmal im Monat ist das der Jazz!

21.12.12: Achtung: ausnahmsweise *nicht* der erste Freitag im Monat!
Christoph Aupperle (vib), Julian Kessler (git), Jonas Lohse (b), Sebastian Corrinth (dr)

4.1.2013 11.1.2013: Juliane Schaper (voc), Katrin Zurborg (g), Nina Hacker (b), Berthold Möller (d)

1.2.2013: Ulli Jünemann (sax), Jonas Lohse (b), Christian Eckert (git), Bertram Ritter (dr)

1.3.2013: Tim Roth (b), Yuri Sych (p), Martin Standtke (dr)

5.4.2013: Jens Biehl (dr), Russ Spiegel (git), Rudi Engel (b)

3.5.2013: Oli Naumann (sax), Jonas Lohse (b), Uli Schiffelholz (dr), Bastian Ruppert (git)

7.6.2013: Cora Brunnerjewitsch (sax), Christian Spohnczewski (b), Ralf Göldnerkowski (dr), Alessandro Eroticon Klimper-Dollos (p)

Achtung: Reservierungen sind weder für das Restaurant (Selbstabholung im Erdgeschoss) noch für die Jazzveranstaltungen (im Keller) möglich. First come, first serve!

www.freitagskueche.de

Julian & Roman Wasserfuhr Quartett

Sa., 1. Juni 2013
20:30

Nach drei erfolgreichen Alben zählen die Wasserfuhr-Brüder zu den renommiertesten Jazzmusikern in Deutschland. In ihrer jungen Karriere können sie auf erfolgreiche Konzerte, Zusammenarbeiten mit Nils Landgren, Lars Danielsson und Wolfgang Haffner zurück blicken. Erstmals produzieren sie ihr eigenes Album mit ihrer eigenen Band, mit der sie seit vielen Jahren unterwegs sind.
Julian und Roman Wasserfuhr haben „den Mut zur Einfachheit“ und verzichten „auf falsche Schnörkel. Das muss man sich trauen,“ so der Schauspieler Matthias Brandt in den Linernotes zum Album „Gravity“ (2011). Mit dem neuen, im Frühjahr 2013 erschienenen Album knüpfen sie genau dort an, woran sie in den letzten Jahren gearbeitet haben. Das verbindende Element heißt „Reichtum durch Reduktion“. Wie ein roter Faden durchziehen schlichte Melodien ihre Musik – manchmal auch populäre von Grönemeyer bis Sting – und entfalten dabei überwältigende Wirkungen.
Julian Wasserfuhr (tp, flh),
Roman Wasserfuhr (p),
Benjamin Garcia (b),
Oliver Rehmann (dr)

www.wasserfuhr-jazz.com

Eine Veranstaltung der Romanfabrik

Eintritt: 15,-/12,- €
Reservierung: Tel. (069) 49084828, reservierung@romanfabrik.de
Vvk: Frankfurt Ticket Tel. (069) 1340-400, http://www.frankfurtticket.de/suche?location=romanfabrik