Günter Lenz Birthday Kollektiv

Do., 1. August 2013
19:30bis22:00

Der Bassist Günter Lenz zählt zu den Besten seines Faches. Sowohl den Hessischen Jazzpreis als auch den Deutschen Schallplattenpreis erhielt er gleich zweimal.

Zur Feier seines 75. Geburtstages am 25. Juli hat er ein Sextett mit Wegbegleitern und geschätzten Kollegen zusammengestellt – eine deutsch-französische Allstar-Band, die eigens für dieses Konzert Kompositionen geschrieben hat.

Patrick Bebelaar erhielt den Jazzpreis Baden-Württemberg und arbeitet mit vielen internationalen Kollegen. Der französische Jazz-Tubist Michel Godard setzt mehrstimmige Spieltechniken ein, spielt aber auch zeitgenössische und Alte Musik. Patrice Héral gehört zu den renommiertesten Jazz-Schlagzeugern und -Percussionisten Europas.

Herbert Joos erhielt den SWR-Jazzpreis und hat sich u. a. als Solist beim „Vienna Art Orchestra“ weltweit einen Namen gemacht. In Wilson de Oliveiras nicht minder glänzendem Lebenslauf stellen seine Auftritte mit Chet Baker, Arturo Sandoval, Gary Burton oder Toots Thielemans nur einige der Highlights dar, neben seinem langjährigen Engagement bei der hr Bigband.

Günter Lenz (b), Herbert Joos (tp, flh), Wilson de Oliveira (sax), Michel Godard (tuba, serpent), Patrick Bebelaar (p), Patrice Héral (dr)

www.myspace.com/guenterlenzofficial

Eintritt: 10,– €, ermäßigt 5,– €, JIF-Mitglieder: Eintritt frei – Mitgliedskarte vorzeigen!
Vorverkauf ab 27.5.2013 und Abendkasse an der Palmengarten-Kasse Eingang Siesmayerstraße 63. Reservierungen sind nicht möglich.

Torsten de Winkel : Idiot Savants

Do., 20. Juni 2013
19:30bis22:00

Torsten de Winkel

„Nichts ist konservativer als die Avantgarde von vorgestern“, lacht Torsten de Winkel, überzeugter Advokat eines aufgeklärten Lustprinzips jenseits aller Dualismen, dessen Musik Volker Kriegel einst mit den Worten „Alles, was Spaß macht“ beschrieb.
Rund 25 Jahre nach der Veröffentlichung seines vieldiskutierten Albums „Mastertouch“ kehrt Torsten de Winkel in Begleitung junger Weggenossen zu seinen Wurzeln zurück und lässt in seiner Heimatstadt den frechen Eklektizismus dieses Klassikers wieder aufleben. Von hier aus spannt er den Bogen über seine New Yorker Lehrjahre mit Pat Metheny, Joe Zawinul und den Kreisen um Miles Davis und Herbie Hancock bis hin zum interdisziplinären Bimbache openART Festival auf El Hierro, das er seit 2005 leitet.
Auch vor Peter Gigers Family of Percussion, einer Inspiration aus seiner Frankfurter Jugend, und vor Ornette Coleman verbeugt sich de Winkel. Folkloristische Melodien kontrastieren mit polytonalen Grooves, afrikanisch inspirierte Trommelrituale treffen auf die US-amerikanische Jazz- und Bluestradition: Jazz als kreative Offenheit, die nichts ausschließt.
Torsten de Winkel (g), Sebastian Studnitzky (tp, p), Hanns Höhn (b), Tobias Backhaus (dr, perc), Oli Rubow (dr, electronics)

www.torstendewinkel.de

Eintritt: 10,– €, ermäßigt 5,– €, JIF-Mitglieder: Eintritt frei – Mitgliedskarte vorzeigen!
Vorverkauf ab 27.5.2013 und Abendkasse an der Palmengarten-Kasse Eingang Siesmayerstraße 63. Reservierungen sind nicht möglich.

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Makiko

Do., 18. Juli 2013
19:30bis22:00

Makiko Makiko Hirabayashi könnte das ideale Symbol für den multikulturellen Jazzmusiker von heute sein. Aufgewachsen in Tokio und Hongkong, begann sie mit vier Jahren klassisches Klavier zu spielen. Mit 20 erhielt sie ein Stipendium am renommierten Berklee College in Boston, und ihr musikalischer Fokus verlagerte sich auf den Jazz. Nach ihrem Studium zog sie 1990 nach Dänemark, wo ihre professionelle Karriere begann.

Ihr Musikstil bewegt sich zwischen klassischer und fernöstlicher Musik, zwischen nordischem Folk und Jazz. Mit ihrem Improvisationstalent vermag sie es, aus diesen verschiedenen Einflüssen einen einzigartigen Sound zu erschaffen.

Makiko Hirabayashi wird begleitet von dem dänischen Bassisten Klavs Hovmann und der unglaublichen Percussionistin und Schlagzeugerin Marylin Mazur, die u.a. mit Größen wie Miles Davis, Gil Evans, Wayne Shorter und Jan Garbarek spielte. Ebenfalls in dieser Besetzung erschienen beim Label Enja die hymnisch rezensierten Alben „Makiko“ und „Hide And Seek“.

Makiko Hirabayashi (p), Klavs Hovman (b), Marilyn Mazur (dr, perc)

www.makiko.dk
Eintritt: 10,– €, ermäßigt 5,– €, JIF-Mitglieder: Eintritt frei – Mitgliedskarte vorzeigen!
Vorverkauf ab 27.5.2013 und Abendkasse an der Palmengarten-Kasse Eingang Siesmayerstraße 63. Reservierungen sind nicht möglich.

Janusz M. Stefanski – JazzArt in concert : „In Memoriam Zbigniew Seifert“

Do., 4. Juli 2013
19:30bis22:00

Zbigniew Seifert
Zbigniew Seifert

Das Konzert erinnert an Zbigniew „Zbiggy“ Seifert (*1946 †1979), den viel zu früh verstorbenen herausragenden polnischen Jazzgeiger und Saxophonisten. Sein Album „Man of the Light“, aufgenommen 1976 für das renommierte Label MPS, und die in New York aufgenommenen Alben „Zbigniew Seifert“ (1977) und „Passion“ (1978) beeindrucken bis heute mit so bekannten Sidemen wie John Scofield und Jack DeJohnette sowie durch ihre Raffinesse und ein Jazz-Feeling, das selten so bei Jazz-Violinisten anzutreffen ist. Neben der Geige spielte Seifert avantgardistisch Saxophon, auf dem er seine musikalischen Phrasen mit großer Geschwindigkeit herausschleuderte. Auf der Violine spielte er dann Saxophon- Phrasen, was, wie er selbst sagte, technisch äußerst schwierig ist.

Zbigniew Seifert hat einen einzigartigen Geigenstil und -sound geschaffen, von dem viele Jazzmusiker, insbesondere Jazzgeiger, bis heute profitieren. Das international besetzte Ensemble versammelt Weggefährten Seiferts, die sein musikalisches Erbe inspirierend lebendig werden lassen.

Mateusz Smoczynski (vio), Andrzej Olejniczak (sax), Ritchie Beirach (p),  Jürgen Wuchner (b), Janusz Stefanski (dr)

Eintritt: 10,– €, ermäßigt 5,– €, JIF-Mitglieder: Eintritt frei – Mitgliedskarte vorzeigen!
Vorverkauf ab 27.5.2013 und Abendkasse an der Palmengarten-Kasse Eingang Siesmayerstraße 63. Reservierungen sind nicht möglich.

Anke Helfrich Quartett

Do., 15. August 2013
19:30bis22:00

Anke Helfrich

Die Pianistin Anke Helfrich gehört zu den herausragenden Jazzpianisten in Deutschland. Sie studierte in Amsterdam und in New York, u.a. bei Kenny Barron und Larry Goldings. 1996 gewann sie mit ihrem Trio die „European Jazz Competition“ und 1998 den „Hennessy Jazz Search“. Neben ihren vielfältigen künstlerischen Aktivitäten ist sie Dozentin an der Musikhochschule Mannheim und an Dr. Hoch’s Konservatorium Frankfurt.

Ihre Alben „You’ll see“, „Better times ahead“ (u. a. mit dem amerikanischen Startrompeter Roy Hargrove) und „Stormproof “ wurden für den Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik vorgeschlagen.

Gast ihres Trios ist Johannes Enders, einer der renommiertesten deutschen Saxophonisten. Schon während seines Studiums in München, Graz und New York begann seine Musikerkarriere, die seitdem von zahlreichen Auszeichnungen begleitet wird, u. a. dem SWR Jazzpreis, dem Neuen Deutschen Jazzpreis und zuletzt 2012 dem Echo Jazz. Außerdem lehrt Johannes Enders an der Musikhochschule Leipzig.

Anke Helfrich (p), Johannes Enders (sax), Henning Sieverts (b, cello), Jonas Burgwinkel (dr)

www.anke-helfrich.de

Eintritt: 10,– €, ermäßigt 5,– €, JIF-Mitglieder: Eintritt frei – Mitgliedskarte vorzeigen!
Vorverkauf ab 27.5.2013 und Abendkasse an der Palmengarten-Kasse Eingang Siesmayerstraße 63. Reservierungen sind nicht möglich.