Phil Markowitz Trio with Jay Anderson and Obed Calvaire

Do., 29. November 2012
20:30bis22:30

Phil Markowitz Trio feat. Adam NussbaumWie raffiniert er unter den beständigen Hard-Bop-Rhythmen die Noten laufen lässt, um sie dann förmlich wieder einzufangen, das macht ihm so schnell keiner nach – mit Betonung auf „so schnell“. Die Mitgliedschaft im Chet Baker-Quartett Anfang der 1980er Jahre, die jahrelange Freundschaft mit Harmonika-Star Toots Thielemanns, oder auch die All-Star-Band „Saxophone Summit“ mit Randy Brecker, Dave Liebmann und Joe Lovano lassen in etwaanklingen, wohin die Reise geht. Zusammen mit zwei Hochkarätern an Bass und Schlagzeug präsentiert er das nagelneue Album „Catalysis“. „Phil Markowitz Trio with Jay Anderson and Obed Calvaire“ weiterlesen

Daniel Guggenheim / Toni Lakatos

Do., 18. Oktober 2012
20:30bis22:30

Toni Lakatos / Daniel Guggenheimr>Es wird spannend werden, mitzuerleben, wie sich die Dialoge zwischen den diesen beiden großartigen und so verschiedenen Tenorsaxophonisten entwickeln. Solche Frage-/Antwort-Spiele haben sich im Jazz bis zu „Tenor Battles“ gesteigert – berühmt sind die zwischen Coleman Hawkins und Lester Young oder später zwischen Sonny Rollins und John Coltrane. Diesmal sind Eigenkompositionen von Daniel Guggenheim und Standards die Grundlagen des musikalischen Programms. Toni Lakatos ist einer der meist-respektierten Saxofonisten weltweit und gern gesehener Gast u.a. in den USA, Indien, Südafrika und überall in Europa. Er war bislang an Aufnahmen für mehr als 350 Jazz-Alben beteiligt. Tony Lakatos ist festes Ensemble-Mitglied der hr-Bigband.

Daniel Guggenheim lernte u.a. bei Hermato Pascoal in Rio und ließ sich in New York inspirieren, bei Auftritten mit Elvin Jones, Richie Beirach und Roy Hargrove; in Europa spielte er z.B. mit Bob Degen, Jasper van’t Hof und Harry Beckett. Dietmar Fuhr, seit 2009 Dozent für Jazz-Kontrabass an der Musikhochschule Köln, spielte mit Musikern wie Nils Wogram, Richie Beirach, David Liebman und Robert Landfermann. Die enorme stilistische Vielfalt von Tobias Backhaus ihn zu einem der gefragtesten jungen Trommler der deutschen Jazzszene gemacht.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Daniel Guggenheim (sax), Toni Lakaotos (sax), Dietmar Fuhr (b), Tobias Backhaus (dr)

www.danielguggenheim.com

Romanfabrik | 20.30 Uhr | 15,–/12,– €
Reservierung: 069/49 08 48 28, reservierung@romanfabrik.de
VVK: Frankfurt Ticket: 069/13 40 400, www.frankfurt-ticket.de

Heiri Känzig Quintet

Sa., 8. Dezember 2012
20:30bis22:30

Heiri Känzig QuintetMit „Buenos Aires“ spannt Heiri Känzig klangliche Fäden zwischen Europa und Argentinien. Michael Zisman, Nachwuchsstar auf dem Bandoneon, Flügelhornist Matthieu Michel und der junge hochtalentierte Pianist Urs Bollhalder mäandern dabei um die liedhaften Melodien seiner Kompositionen. Die Instrumente weben ihre musikalischen Linien inspirierend ineinander. „Heiri Känzig Quintet“ weiterlesen

Eva Mayerhofer und Band

Fr., 14. Dezember 2012
19:30bis22:00

Eva Mayerhofer und BandEva Mayerhofer ist die neue Dozentin für Jazz-Gesang an Dr. Hoch’s Konservatorium. Sie stammt aus Heidelberg und spielte zunächst einige Jahre klassisches Klavier, bevor sie den Jazz für sich entdeckte. Sie studierte Jazz-Gesang an der Swiss Jazz School in Bern und an der Musikhochschule Hannover. Mit dem Bundesjugendjazzorchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer war sie auf Konzertreisen u. a. in Rumänien und Südafrika. Seit 2001 veröffentlichte sie drei Alben, ist viel auf Tournee und eine gefragte Solistin, u. a. Gast der hr-Bigband und des Frankfurt Jazz Trios. „Eva Mayerhofer und Band“ weiterlesen

Frank Wingold – Clairvoyance

Fr., 23. November 2012
20:30bis22:30

Frank Wingold – ClairvoyanceClairvoyance steht für Klarheit, Fasslichkeit und Transparenz. Bei dieser Musik ist nichts dem Zufall überlassen, alles ist bis in den letzten Wohlklang geplant: die Liebe zu Synkopen, die aufs Wesentliche reduzierte Melodiosität, die gern mit einem Augenzwinkern versehenen Improvisationen. Frank Wingold, von dem die Kompositionen dieses Programmes stammen, ist Professor für Jazzgitarre am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück und Dozent am Prins Claus Conservatorium in Groningen. 1993 gewann er beim „Europe Jazz Contest“ in Brüssel den Preis für den besten Solisten. Über den Kölner Saxophonisten Niels Klein sagte kürzlich H. J. v. Osterhausen: „Sein Saxophonspiel ist erfüllt von einer dramatischen Leichtigkeit, die scheinbar mühelos großartige improvisatorische Klangbilder von großem Farbenreichtum und Ausdruckskraft entwirft. Er sprüht vor Einfällen, bleibt aber dennoch der konzentrierte Meister seines Instruments.“

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Frank Wingold (g), Niels Klein (sax, bcl),
Dietmar Fuhr (b), Etienne Nillesen (dr)

www.wingold.de

Club Voltaire | 9,–/6,– €

Florian Werther Quartett

Fr., 28. September 2012
20:30bis22:30

Florian Werther QuartettMusik, die Stimmungen einer modernen Metropole einfängt. Scheinbar immer auf der Überholspur, doch dann wieder überraschend gelassen, gar verträumt. Präsentiert mit viel Spielfreude, Witz und Virtuosität. Seit 2007 gibt es die Band um den Mainzer Kontrabassisten Florian Werther. Das Quartett besteht aus exzellenten Musikern, die sich aus anderen Formationen kannten und die gemeinsam die Jazzstudiengänge an den Musikhochschulen in Mainz und Köln absolvierten. Werthers Eigenkompositionen sind rhythmisch und formal avanciert, dabei aber stets mit einer eingängigen Melodik versehen. Ein spezielles Augenmerk gilt dabei der Verbindung von ungerader Metrik mit funkigen Grooves. Gepaart mit viel musikalischem Humor entsteht intelligenter moderner Großstadt-Jazz.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Heiko Hubmann (trp/flh), Stefan Kowollik (g), Jens Biehl (dr), Florian Werther (b, comp)

http://www.myspace.com/florianwertherquartett

Club Voltaire | 20.30 Uhr | Eintritt 9,–/6,– €

Plandé / Oberg / Perfido

Do., 6. September 2012
20:30bis22:30

Plandé / Oberg / PerfidoDas Trio P.O.P. präsentiert eine kraftvolle Mélange aus improvisierter Musik und Einflüssen der Post-Coltrane-Ära. Es zeigt mit traumhaft sicherem Zusammenspiel zwischen ausgefeilten Kompositionen und Free, wie Saxophon, Piano und Schlagzeug gleichberechtigt miteinander kommunizieren können. Der aus Frankreich stammende Sopran- und Tenorsaxophonist Eric Plandé lebt heute in Wiesbaden und spielte bereits mit Bob Degen, Joachim Kühn und Bülent Ates, um nur einige zu nennen. Sein energiegeladenes ekstatisches Spiel findet in dem Wiesbadener Pianisten Uwe Oberg, der 2007 den Hessischen Jazzpreis zuerkannt bekam, einen kongenialen Partner. Peter Perfido schließlich reagiert auf den unterschiedlichsten Perkussionsinstrumenten vielschichtig und einfühlsam auf seine Mitmusiker; der in den Vogesen lebende Amerikaner ist ein gefragter Schlagzeuger der zeitgenössischen Jazzszene.

Eine Veranstaltung der Romanfabrik

Eric Plandé (sax), Uwe Oberg (p), Peter Perfido (dr)

Romanfabrik | 20.30 Uhr | Eintritt 15,–/12,– €