Nicole Jo

Do., 1. November 2012
20:30bis22:30

Nicole JO Foto:Hannes KirchhofMit der neuen CD „Go On“ bewegen sich NICOLE JO aus dem Südwesten Deutschlands auf folkloristischen Ausflügen in zerklüfteter Balkan-Melismatik (mehrere Noten auf einen Vokal), Gospel Balladen, Groove und in der Vielfalt der Welt des Jazz. Mit energetischen Ausbrüchen in explosiven Sphären ziehen sie ihr Publikum in ihren Bann und nehmen diese auf eine fantastische Reise mit. Die Klangbilder schweben, flirten mit futuristischen Sounds und beschwören den alten Geist des Blues. Die vier Bandmitglieder, deren 13-jährige Zusammenarbeit im Tonwechsel deutlich spürbar ist, setzen ihr Soundkonstrukt in eine moderne Klangsprache des zeitgemäßen Neo-Bop um und beflügeln sich rebellisch von der Exosphäre ins All. Mit der neuen CD entstand ein Animationsfilm „Way“, der inzwischen bei 3 SAT Kulturzeit lief und als bestes Musikvideo nominiert wurde beim Animationswettbewerb auf den Philippinen. Dieser wurde von Carlo-Roman Picaso kreiert. NICOLE JO – „Go On“.

Animationsfilm http://www.youtube.com/watch?v=TP7uv54SGBc www.nicolejo.de

Eine Veranstaltung von Melodiva / Frauen Musik Büro in der Romanfabrik Frankfurt, Hanauer Landstrasse 186
Keine Ermäßigung für JIF-Mitglieder.
Reservierung nur im Frauen Musik Büro.
Das Konzert wird live im Radio Groove FM übertragen.

Nicole Johänntgen (sax) Stefan Johänntgen (p, sounds) philipp rehm(b) elmar federkeil (dr)

 

Daniel Guggenheim mit dem New York Quartet in der FABRIK

Mi., 23. Mai 2012
20:00bis22:00

Atem ist alles: Leben, Musik, und ein Daniel Guggenheim am Saxophon. Dabei ist es nicht nur die Luftmenge, die durch sein Instrument strömt und die so einen unvergleichlich bestechenden und warmen Sound hervorbringt; es ist die Spannung, die diese Atmung erzeugt und der Musik Rhythmus und Raum gibt.

Für viele Hochkulturen hatte der Atem immer eine metaphysische Bedeutung im Sinne von Eingebung und Inspiration. In diesem Sinne atmet Guggenheims Jazz auf der ganzen Linie. Oft klingt er luftig und leicht und schwelgt in Harmonie und Melodie. Die Musiker des New York QuartetsDevin Gray am Schlagzeug, Sean Smith am Bass, und Peter Madson am Klavier – kreieren dabei einen so virtuosen und flüssigen Klang, den nur Bands erzeugen können, die aufs Beste eingespielt sind: Jazz mit Herz ohne jegliche Berührungsängste.

Daniel Guggenheim (sax), Peter Madson (p), Devin Gray (dr), Sean Smith (b)

Die FABRIK, Mittlerer Hasenpfad 5, 60598 Frankfurt, im Hof

Eine Veranstaltung von „Kultur in der Fabrik“.
Keine Reservierung bei Jazz-Initiative möglich. Keine Ermäßigung für JIF-Mitglieder.
Zu Kartenreservierungen und Vorverkauf hier

Buchvorstellung „Swingtime in Deutschland“

Sa., 5. Mai 2012
18:30bis22:00

Stephan Wuthe wird in seiner bekannt lebhaften Art um 18.30 Uhr sein Buch vorstellen und von der Swingtime in Deutschland berichten. Im Anschluss können das Buch sowie die von Stephan Wuthe herausgegebenen CD’s voll mit Swing Musik erworben werden. Stephan Wuthe stehe für Fragen gerne zur Verfügung.

Swing ist im Kommen. Vor allem jüngere Leute begeistern sich wieder für den Swing. Woher diese Attraktivität – und warum gerade in Deutschland?

In den zwanziger Jahren locken Gastspiele der besten amerikanischen Bands, der besten Musiker in Paris, Amsterdam, London oder Berlin zig Tausende an. Über das Radio, über Platten, über Filme, Tanzbars etc. feiern die neue Musik und die neuen Tänze gerade in Deutschland wahre Triumphe.

Der Trend setzte sich trotz Verboten, Verfolgungen, Behinderungen in der Nazi-Zeit fort: auch in den dreißiger Jahren wurden Jazz-Platten gepresst, deutsche Labels hatten ein erstaunliches Angebot von Count Basie bis zu Benny Goodman oder Duke Ellington, amerikanische Filme mit Swing-Einlagen wurden gezeigt, in einschlägigen Bars wurde »amerikanisch« getanzt, die jugendlichen »Swing-Heinis« demonstrierten feine englische Lebensart, und deutsche Orchester (wie Oscar Joost oder Heinz Wehner) ahmten ihre amerikanischen Vorbilder erfolgreich nach. Ab 1938 wurde die Situation erheblich schwieriger:

Jazz oder Swing wurden als »unerwünschte« Stile unterdrückt, Benny Goodman z.B. durfte als jüdischer Musiker nicht mehr gespielt werden, im Radio waren nur noch deutsche Aufnahmen erlaubt. Der mörderische Krieg sorgte dann für das Ende jeder Art von Unterhaltungsmusik, erst recht der »fremdländischen«.

Umso heftiger blühte sie in der Nachkriegszeit wieder auf, insbesondere in den amerikanisch besetzten Teilen Deutschlands, wo Jazz und Swing bald zum Alltag gehörten – dann aber schnell verflachten: als trivial arrangierte Schlagermusik, als Dixieland-Aufwasch. Der Jazz selber wurde eher elitär: als Modern Jazz, Bebop oder Free Jazz. Bis zum erstaunlichen Revival des Swing Ende der achtziger Jahre…

Swingende Musik gibt es natürlich ebenfalls.

Ort: Café Bitter & Zart, Braubachstraße. Beginn ist 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Tuija Komi New Quartet in der Finnischen Gemeinde

Di., 1. Mai 2012
16:30

Nach einem Gottesdienst in der Dornbuschkirche und Kirchkaffee mit dem Finnischen Chor Frankfurt tritt die Sängerin Tuija Komi mit ihrem Quartett auf:

Der „Lyriker“ Walter Lang am Piano, der „Virtuose“ Peter Cudek am Kontrabass und der „sensible Begleiter“ Martin Kolb am Schlagzeug. Sie singt überwiegend bekannte finnische Jazz-, Tango- und Bossanova-Songs sowie auch ausgewählte internationale Songs.

http://www.rengas.de/fi/papit-ja-seurakunnat/lounas/frankfurt/seurakunnan-kalenteri/

www.tuijakomi.de

Finnische Gemeinde, Carl-Goerdeler-Str. 1a, 60320 Frankfurt-Dornbusch – Eintritt frei!

Schüler-Session im Jazzkeller Frankfurt

Mi., 9. Mai 2012
18:00bis21:00

Die Jazz-Initiative, der Jazzkeller und die Polytechnische Gesellschaft laden ein:

Die im Rahmen des Projekts „Jazz und Improvisierte Musik in die Schule!“ geförderten Schüler musizieren zwei Stunden lang live auf einer der renommierten deutschen Jazz-Bühnen. Ihnen zur Seite gesellt sich dabei eine professionelle Rhythmusgruppe, bestehend aus den Dozenten der einzelnen Teilprojekte. Der Eintritt ist nach Anmeldung unter schuljazz -ätt- sptg -punkt- de für jedermann frei, auch für die anschließende „Profi“-Session, die jede Woche im Jazzkeller stattfindet.

Am Projekt „Jazz und Improvisierte Musik in die Schule!“, das von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft mit Unterstützung der Aventis Foundation initiiert wurde, nehmen derzeit zehn Frankfurter Schulen unterschiedlichster Ausrichtung teil – von der Grundschule über Gymnasien bis zur Förderschule für hörgeschädigte Kinder und Jugendliche. Auch die geförderten Ideen spiegeln eine große Bandbreite wider und reichen vom umfassenden Schulkonzept zum Thema Jazz über das „Laptop-Orchester“ und ein Jazz-Musical bis hin zur klassischen Big Band-Arbeit. Als Höhepunkt des Gesamtprojekts findet erstmals die Frankfurter Schulgala des Jazz am 15. Juni 2012 im hr-Sendesaal statt.

Kontakt Polytechnische Gesellschaft: Stephan Hübner, huebner -ätt- sptg -punkt- de, Tel. 069/789889-16

www.sptg.de/schuljazz.aspx

Mit der Förderausschreibung „Jazz und Improvisierte Musik in die Schule!“ möchte die Stiftung Polytechnische Gesellschaft die Tradition Frankfurts als ehemalige „Hauptstadt des Jazz“ aufgreifen und Schüler neu für diese Musikrichtung begeistern. Frankfurter Schulen aller Schulformen, die Projekte zum Thema „Jazz und Improvisierte Musik“ durchführen möchten, konnten sich im Rahmen der Ausschreibung um eine finanzielle und ideelle Unterstützung bewerben.

„Schüler-Session im Jazzkeller Frankfurt“ weiterlesen

Michael Wollnys Trio [em]

Sa., 26. Mai 2012
20:30bis22:30

Michael Wollnys Trio [em]Wasted & Wanted
Ende Februar 2012 veröffentlichte das vielfach ausgezeichnete Trio seine neue CD, deren überraschende Stücke natürlich auch die kommenden Konzerte von Michael Wollny, Eva Kruse und Eric Schaefer prägen werden. Während sich das letzte Studioalbum [em] III überwiegend mit Klang-Ästhetik beschäftigte, dreht sich nun (fast) alles um Rhythmus – wie gewohnt mit atemberaubender Konsequenz. Gradlinige Beats und insistierende Staccati ziehen unweigerlich in ihren Bann, gewaltige Dynamik vermittelt mehr denn je rockigen Biß. „Dieses Trio, bei dem ein fiebriges Schlagzeug mit einem gerade in seiner Zurückhaltung hervortretenden Bass und einem mit jeder Note überraschenden Klavier hervorragend verschmelzen, hat seine Lektionen […] gelernt und daraus ein überragendes eigenes Konzept entwickelt.“ (SZ, 24.3.11)
Mit: Michael Wollny (Klavier), Eva Kruse (Kontrabaß) & Eric Schaefer (Schlagzeug).
Eine Veranstaltung der Romanfabrik Frankfurt
Samstag, 26. Mai 2012 / 20.30 Uhr
Eintritt 20 €, ermäßigt 15 €
Kartenreservierung dringend empfohlen, bitte nur bei Romanfabrik.

7.500 Euro für Frankfurter Jazztalente

9. März 2012
16. Mai 2012

Bewerbungsfrist für das „Arbeitsstipendium Jazz 2012“ endet am 9. März 2012

In diesem Jahr vergibt das Dezernat Kultur und Wissenschaft das 22. Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt am Main. Es ist mit 7.500 Euro dotiert.

Musikerinnen und Musiker aus Frankfurt und näherer Umgebung können sich für das Arbeitsstipendium Jazz bewerben. Dabei gibt es keine Altersbegrenzung. Voraussetzung ist, dass sich die Bewerber erkennbar den verschiedenen stilistischen Formen des Jazz, einschließlich experimenteller Richtungen, zuordnen lassen. Das Arbeitsstipendium Jazz kann für jegliche Art der künstlerischen Weiterentwicklung auf diesem Gebiet wie z. B. die Teilnahme an einem Workshop oder Meisterkurs beantragt werden. Es können sich sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen bewerben. Bewerberinnen und Bewerber sollten in der Lage sein, ein Programm von mindestens dreißig Minuten live vor Publikum präsentieren zu können.
Voraussetzung für eine Bewerbung sind eine musikalische Ausbildung oder Qualifikationen mit Schwerpunkt Jazz sowie der Nachweis einer entsprechenden Praxis. Dazu muss ein ausgefüllter Bewerbungsbogen und eine CD mit maximal drei Musikstücken vorgelegt werden.
Eine unabhängige Jury entscheidet aus den eingereichten Beiträgen über die Vergabe des Arbeitsstipendium Jazz. Nicht bewerben können sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kulturdezernats der Stadt Frankfurt, Jury-Mitglieder und nahe Verwandte beider Gruppen.

Bewerbungsunterlagen können ab sofort beim Kulturamt Frankfurt am Main, Brückenstraße 3–7; 60594 Frankfurt am Main angefordert werden. Mehr Informationen gibt Irmgard Tennagels unter der Telefonnummer 069 – 212-3 84 24 oder per e-mail unter: arbeitsstipendium.jazz (ätt) stadt-frankfurt (Punkt) de.

Die Bewerbungen müssen bis zum 9. März 2012 eingegangen sein. Die Vergabe erfolgt am 16. Mai 2012 im Rahmen eines Doppelkonzertes in der Romanfabrik.

Verleihung des Arbeitsstipendiums Jazz 2012

Mi., 16. Mai 2012
19:30bis22:30

Alexander Perkin Trio + Jazz-Stipendiat

Alexander Perkin Trio + Jazz-Stipendiat Die Verleihung des Arbeitsstipendiums Jazz der Stadt Frankfurt begingen wir auch dieses Jahr wieder mit einem Doppelkonzert.
Das Alexander Perkin Trio eröffnete den Abend, bevor der Stipendiat dieses Jahres vom Laudator, dem Kulturdezernenten Prof. Semmelroth, vorgestellt wurde.

Es ist Valentin Garvie,der die Jury des Arbeitsstipendiums Jazz mit seinem Trompetenspiel von sich überzeugte.

Valentin Garvie und seine Piccolo-Trompete
Foto: Detlef Kinsler Valentin Garvie und seine Piccolo-Trompete.

Mit Valentin Garvie erhielt ein renommierter Instrumentalist den Scheck über 7500 Euro. Valentin Garvie, seit vielen Jahren Trompeter beim Ensemble Modern, kommend von der modernen Klassik, wurde durch das Duoprojekt mit Pianist Bob Degen und als Mitglied im hr-Jazzensemble im Jazz bekannt.

Alexander Perkin fand die Bassistin Nina Hacker durch den Schlagzeuger Günter Bozem, mit dem  er seine Karriere begann. Diese beiden Musiker verstärken Perkins Musik, auch als Solisten. Man spürt, diesem Trio geht es um die Aussage der Musik. Mit der Bezeichnung „moderner Romantiker“ hat sich Alexander Perkin angefreundet, denn das Trio spielt hauptsächlich Kompositionen aus seiner Feder. Seine Themen bestechen durch Melodien und Rhythmik, die sein Studium der europäischen Klavierwerke erkennen lässt. Dennoch bietet seine Musik den Mitmusikern viel Freiraum während der Begleitung und in den Improvisationen.
Alexander Perkin (p) , Nina Hacker (b) , Günter Bozem (dr)

Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | 069 4 94 09 02
Eintritt € 15,-/12,- (erm. u. JIF-Mitgl.)

http://www.myspace.com/alexanderperkintrio

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Bebelaar, Joos, Lenz

Sa., 5. Mai 2012
20:30bis22:30

Bebelaar, Joos, Lenz Der Jazzpianist Patrick Bebelaar stellt erneut ein spannendes Projekt mit Eigenkompositionen zusammen mit Günter Lenz und Herbert Joos vor.

Künstlerisch kultivierte Anarchie könnte man das Konzept der drei Musiker nennen, die bereits seit über zwei Jahren in dieser Besetzung zusammen spielen.
Ihre Musik vereint sie zu einem Kollektiv, bei dem mal der eine, mal der andere die Führung übernimmt, um sie dann wieder an den nächsten weiterzugeben. Sie kämpfen mit und gegen das Kollektiv, fesseln das Publikum, bis ihr musikalisches Zwiegespräch zu einem befreiendem Ergebnis führt.
Dabei dienen die Kompositionen Bebelaars mal als feste Vorgabe, mal als Improvisationsanweisung, mit offenem Ausgang.

Herbert Joos hat den Jazzpreis des SWF bekommen und hat sich als jahrelanger Solist des „Vienna Art Orchesters“ weltweit einen Namen gemacht.
Günter Lenz bekam mit der eigenen Band „Springtime“ 1978 den Deutschen Schallplattenpreis. Seit 2001 ist er Professor für Kontrabass an der Stuttgarter Musikhochschule.
Patrick Bebelaar (p) , Herbert Joos (flh) , Günter Lenz (b)

Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | 069 4 94 09 02
Eintritt € 15,-/12,- (erm. u. JIF-Mitgl.)

http://www.bebelaar.de/projekt-bebelaar-joos-lenz.html

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik