Jazz am Dr. Hoch’s

Die Frankfurter Rundschau berichtet heute in einem Artikel über die Jazz-Aktivitäten am Dr. Hoch’s:

Sie freut sich auf die Herausforderung. „Es bringt mir selbst sehr viel zu unterrichten“, sagt Anke Helfrich. Die renommierte deutsche Jazz-Pianistin beginnt im Oktober ihre Arbeit als Dozentin am Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt. „Wir kehren zu unseren Wurzeln zurück“, sagt der Direktor des Hauses, Mario Liepe, stolz. Denn der neue Studiengang „Jazz und Popularmusik“ setzt nach vielen Jahren ein Engagement fort, das die Nationalsozialisten rüde unterbrochen hatten.

† Joki Freund

Der Frankfurter Saxophonist Joki Freund ist tot.
Walter Jakob „Joki“ Freund wurde 1926 in Höchst geboren. Nach Ausbildung als technischer Zeichner und Wehrdienst begann er mit dem Tenorsaxophon, spielte u.a. bei Joe Klimm (1951), Jutta Hipp (1952–1954), leitete anschließend ein eigenes Quintett und spielte bei den von Günter Boas gegründeten Two Beat Stompers und im Wolfgang Lauth Septett. 1958 wurde er Mitglied der „German All Stars“, aus dem im gleichen Jahr das „Jazz-Ensemble des Hessischen Rundfunks“ hervorging, in dem er seit Gründung spielte.
Er war Multi-Instrumentalist und spielte alle Saxophone, besonders Tenor- und Sopransaxophon, Klarinette, aber auch Trompete, Tuba, Posaune, Violine, Akkordeon, Sousaphon, Klavier, Vibraphon, aber vor allem auch Komponist und Arrangeur.

2. Frankfurter Rhythm and Groove Weekend

25. Februar 2012

Größen der internationalen Rhythmus- und Percussionszene haben ihr Kommen zugesagt. Ihre Masterclasses und Workshops richten sich an Einsteiger und Profis gleichermaßen. Das Rhythm & Groove Weekend will das musikalische Interesse aller Rhythmikbegeisterten anregen und weiter entwickeln. Teilnehmer haben die Chance, gemeinsam mit Jazz-, Rock-, Oriental- und Latinexperten spezielle Techniken zu erarbeiten und erhalten Einblick in die Trickkiste der Profis. Die Bandbreite reicht von Kursen für Einsteiger über Workshops für Semiprofessionelle bis zu Meisterklassen für Profis. Erstmalig gibt es in diesem Jahr auch ein Vocalcoaching.

http://www.rhythmandgroove.net/Rhytm%26Groove/Home.html

Jugend und Kulturzentrum (JUKUZ), Palleske Str. 2, 65929 Frankfurt www.musikkeller-frankfurt.de

 

Jazz-Workshop mit Anke Helfrich, Henning Sieverts, Jonas Burgwinkel

Sa., 10. März 2012
10:00bis15:00
  • Das Dr. Hoch’s Konservatorium und die Jazz-Initiative Frankfurt am Main veranstalten am 10. März 2012 von 10 bis 15 Uhr einen Jazzworkshop mit Anke Helfrich (Piano), Henning Sieverts (Kontrabass) und Jonas Burgwinkel (Schlagzeug).

Seit 2011 hat die renommierte Weinheimer Pianistin Anke Helfrich die neu eingerichtete Dozentur für Jazz-Piano und Jazztheorie an Dr. Hoch’s Konservatorium inne. Das Konservatorium strebt damit die Wiederbelebung seiner großen Tradition im Bereich Jazz an: bereits im Jahr 1928 war hier die erste akademische Jazzklasse weltweit gegründet worden. Mit dem Konzert des Anke Helfrich Trios am Vortag des Workshops stellt das Konservatorium nun seine neue Jazz-Dozentin dem Frankfurter Jazzpublikum vor.

Bassist des Trios ist Henning Sieverts. Er spielt seit dem fünften Lebensjahr Cello. Außerdem besitzt das Komponieren für ihn einen besonderen Stellenwert: Bislang entstanden mehrere hundert Jazzkompositionen und „klassische“ Werke, wofür er zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhielt.
Jonas Burgwinkel studierte in Boston, Maastricht und Köln (wo er inzwischen selbst eine Professur inne hat) und gewann etliche Jazzpreise. Er spielte auf nunmehr sechs Kontinenten mit Jazzgrößen wie Uri Caine, Mark Murphy, Dave Liebman, Charlie Mariano, Lee Konitz, Joachim Kühn oder Manfred Schoof.

Der Workshop steht auch Jazzmusikern offen, die nicht am Konservatorium studieren; die Teilnahmegebühr beträgt 40,- €. Anmeldeschluss ist der 1. März 2012. Veranstaltungsort ist das Dr. Hoch’s Konservatorium, Sonnemannstraße 16, 60314 Frankfurt am Main, Kammermusiksaal 3008

Anmeldeformular nach dem Klick.

Die Themen

Anke Helfrich / Piano

  • Voicings: wie spiele ich jazztypische Akkordprogressionen z.B. II-V-I, Turn-arounds, Bluesschemata
  • Begleiten: verschiedene Techniken des Begleitens (beispielsweise im Duo/mit Basslines, Grooves in der linken Hand; im Trio/Quartett mit Two-Hand-Voicings etc.)
  • Improvisation: Akkorde und Skalen, Motivik, Lefthandvoicings, Soloaufbau
  • Reharmonisation: wie kann ich einem Standard/einer Melodie einen anderen Charakter und Sound geben
  • Head-Arrangement: wie kann man bei einer Session spontan ein Stück absprechen (typische Intros, Endings, alterntive Akkordfolgen)

Henning Sieverts / Kontrabass

  • „Der Bass als wichtigstes Instrument – Scharnier zwischen Harmonie und Rhythmus“: was ist die Funktion als Bassist einer Band
  • Solokonzepte
  • Improvisation: Skalen, Rhythmik, Soloaufbau
  • Begleiten: wie spiele ich Basslines, Grooves, Methoden für Odd meters etc.; (nach Möglichkeit gemeinsam mit den teilnehmenden Drummern)
  • Symmetrie in Kompositionstechniken

Jonas Burgwinkel / Schlagzeug

  • Polyrhythmische Konzepte
  • Begleiten: Swing, Latin, Grooves, Odd meters etc.
    (nach Möglichkeit gemeinsam mit den teilnehmenden Bassisten)
  • freies Solospiel
  • Solieren innerhalb eines Stückes: Trading / über die Form spielen

 

Jazzfest der HfMDK Frankfurt

31. Januar 2012bis3. Februar 2012

So eine Überraschung: obwohl die HfMDK Frankfurt ja bekanntlich ihre Versuche, einen Jazz-Studiengang zu etablieren, im letzten Jahr eingestellt hat und dafür mächtig in die Kritik geraten ist, veranstaltet sie in diesem Jahr wieder ein Jazzfest. Das Programm (künstlerische Leitung: Posaunist Allan Jacobsen) wird von verschiedenen Ensembles und Chören, die sich aus Studierenden der HfMDK zusammensetzen, sowie externen Gästen gestaltet. Mehr nach dem Klick.

Alex Huber – Chimaira Quartett

Fr., 24. Februar 2012
20:30bis22:30

Chimaira Quartett Die Musiker dieses Ensembles lassen den Zuhörer an einer Klangwelt von intimer Fragilität bis zu virtuoser Ekstase teilhaben.
Eine lebendige Kommunikation, eine ausgesprochene Sensibilität für Klang und ein unglaubliches Gespür für den Impuls zeichnen diese Band aus. Die Stücke lassen den Musikern viel Freiraum und bilden die Grundlage für kollektive Improvisationen.
Eine Musik für Bauch und Kopf zugleich.
Alex Huber hat in Luzern studiert. Neben dem Chimaira Quartett spielt er u. a. mit dem Trios Sonar Ensemble und in Duos mit Silke Eberhard und Lauren Kinsella. John Schröder zog es vor einigen Jahren von Frankfurt nach Berlin. Viele kennen ihn noch aus seiner Frankfurter Zeit als großartigen Gitarristen und Schlagzeuger. Im Chimaira Quartett ist er nun als Pianist zu erleben. Philipp Gropper ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe.
Seit Januar 2009 ist er Mitglied des Jazzkollektivs Berlin.
Kontrabassist Oliver Potratz ist nicht nur im Jazz zuhause, er spielte auch als Solist zeitgenössische Werke mit dem Rundfunk- Sinfonieorchester Berlin, dem Konzerthausorchester Berlin und den Bergischen Symphonikern.
Philipp Gropper (s) , John Schröder (p) , Oliver Potratz (b) , Alex Huber (dr, comp)

im Club Voltaire | Kleine Hochstraße 5 | 069 29 24 08
Eintritt € 9,-/6,- (erm. u. JIF-Mitgl.)

http://www.alex-huber.com/

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Frankfurt Jazz Trio

Do., 16. Februar 2012
20:30bis22:30

Frankfurt Jazz Trio1998 wurde das Frankfurt Jazz Trio von Thomas Cremer gegründet.
2001 kam Bassist Martin Gjakonovski in die Band. Im neuen Programm, das weiterhin unter dem Motto „Our Favorite Things“ steht, beleuchtet das Trio Werke der Jazz-Traditionen (von Earl Hines bis Ornette Coleman), widmet sich aber vermehrt auch stilistische Grenzen überschreitend eigenen Kompositionen.
Bei einer Live-Aufnahme des Saarländischen Rundfunks entfernte sich das Trio erstmalig von den klassischen Themen, ohne sie ganz aufzugeben. Das aktuelle Programm gibt nun Auskunft über das Spielverständnis der drei Musiker, das sich über lockere, in zehn Jahren gereifte Übereinstimmung definiert.
Offenheit im Zusammenspiel hört man beim Klassiker „Rosetta“ von Earl Hines, aber auch Kompositionen von Michel Petrucciani, Johnny Mendell und Olaf Polziehn werden, wie die freie Interpretation des hymnischen „Sweet Little Jesus Boy“, den eigenen Stil des Trios demonstrieren.
Thomas Cremer (dr) , Olaf Polziehn (p) , Martin Gjakonovski (b)

Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | 069 4 94 09 02
Eintritt € 15,-/12,- (erm. u. JIF-Mitgl.)

http://frankfurt-jazz.de/

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik