Verleihung des Arbeitsstipendiums Jazz 2012

Mi., 16. Mai 2012
19:30bis22:30

Alexander Perkin Trio + Jazz-Stipendiat

Alexander Perkin Trio + Jazz-Stipendiat Die Verleihung des Arbeitsstipendiums Jazz der Stadt Frankfurt begingen wir auch dieses Jahr wieder mit einem Doppelkonzert.
Das Alexander Perkin Trio eröffnete den Abend, bevor der Stipendiat dieses Jahres vom Laudator, dem Kulturdezernenten Prof. Semmelroth, vorgestellt wurde.

Es ist Valentin Garvie,der die Jury des Arbeitsstipendiums Jazz mit seinem Trompetenspiel von sich überzeugte.

Valentin Garvie und seine Piccolo-Trompete
Foto: Detlef Kinsler Valentin Garvie und seine Piccolo-Trompete.

Mit Valentin Garvie erhielt ein renommierter Instrumentalist den Scheck über 7500 Euro. Valentin Garvie, seit vielen Jahren Trompeter beim Ensemble Modern, kommend von der modernen Klassik, wurde durch das Duoprojekt mit Pianist Bob Degen und als Mitglied im hr-Jazzensemble im Jazz bekannt.

Alexander Perkin fand die Bassistin Nina Hacker durch den Schlagzeuger Günter Bozem, mit dem  er seine Karriere begann. Diese beiden Musiker verstärken Perkins Musik, auch als Solisten. Man spürt, diesem Trio geht es um die Aussage der Musik. Mit der Bezeichnung „moderner Romantiker“ hat sich Alexander Perkin angefreundet, denn das Trio spielt hauptsächlich Kompositionen aus seiner Feder. Seine Themen bestechen durch Melodien und Rhythmik, die sein Studium der europäischen Klavierwerke erkennen lässt. Dennoch bietet seine Musik den Mitmusikern viel Freiraum während der Begleitung und in den Improvisationen.
Alexander Perkin (p) , Nina Hacker (b) , Günter Bozem (dr)

Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | 069 4 94 09 02
Eintritt € 15,-/12,- (erm. u. JIF-Mitgl.)

http://www.myspace.com/alexanderperkintrio

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Bebelaar, Joos, Lenz

Sa., 5. Mai 2012
20:30bis22:30

Bebelaar, Joos, Lenz Der Jazzpianist Patrick Bebelaar stellt erneut ein spannendes Projekt mit Eigenkompositionen zusammen mit Günter Lenz und Herbert Joos vor.

Künstlerisch kultivierte Anarchie könnte man das Konzept der drei Musiker nennen, die bereits seit über zwei Jahren in dieser Besetzung zusammen spielen.
Ihre Musik vereint sie zu einem Kollektiv, bei dem mal der eine, mal der andere die Führung übernimmt, um sie dann wieder an den nächsten weiterzugeben. Sie kämpfen mit und gegen das Kollektiv, fesseln das Publikum, bis ihr musikalisches Zwiegespräch zu einem befreiendem Ergebnis führt.
Dabei dienen die Kompositionen Bebelaars mal als feste Vorgabe, mal als Improvisationsanweisung, mit offenem Ausgang.

Herbert Joos hat den Jazzpreis des SWF bekommen und hat sich als jahrelanger Solist des „Vienna Art Orchesters“ weltweit einen Namen gemacht.
Günter Lenz bekam mit der eigenen Band „Springtime“ 1978 den Deutschen Schallplattenpreis. Seit 2001 ist er Professor für Kontrabass an der Stuttgarter Musikhochschule.
Patrick Bebelaar (p) , Herbert Joos (flh) , Günter Lenz (b)

Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | 069 4 94 09 02
Eintritt € 15,-/12,- (erm. u. JIF-Mitgl.)

http://www.bebelaar.de/projekt-bebelaar-joos-lenz.html

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Maxime Bender 4tet

Sa., 21. April 2012
20:30bis22:30

Maxime Bender 4tet Die Musik des Maxime Bender 4tets verlässt gewohnte Harmoniestrukturen und bekannte Rhythmen des überkommenen Jazz zugunsten der Freiheit des Ausdrucks und spontaner mitreißender Kommunikation.
Das Album setzt einen Tagesablauf miteinander verknüpfter Erlebnisse vom zaghaften Augenaufschlag des Morgens bis zum rückschauenden Einschlafprozess in eine Art impressionistischer Klangwelt um, frankophone Klangwirkung mit intensiv-swingendem afroamerikanischen Feeling und Avantgarde-rhythmischer Entschiedenheit.
Die Präzision der Rhythmusgruppe ermöglicht den extraweiten Blickwinkel auf die Welt der Riffs und Patterns und das große Universum der kraftvollen Spannungsbögen. Heterogene Teile werden kombiniert und zungenfertig zwischen freier Metrik und Latin Clave neu zusammengesetzt – klingende Poesie.
Maxime Bender (ss, ts), Sebastian Sternal (p), Markus Braun (b), Silvio Morger (dr)

Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | 069 4 94 09 02
Eintritt € 15,-/12.- (erm. u. JIF-Mitgl.)

www.maximebender.com

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Red Planet

Fr., 30. März 2012
20:30bis22:30

Red Planet Handwerklich mit dem Allerfeinsten ausgestattet halten sich die vier jungen Wilden aus Genf und französischer Umgebung nicht lange mit dem Kleingedruckten des Jazz auf. Sie schalten sofort den Turbo ein. Mit Leichtigkeit wird, ohne bloße Kopie zu sein, die Schwerkraft der tonangebenden Vorbilder überwunden. In wenigen Tönen und Stimmungen schafft Red Planet sich eine eigene Galaxie.
Die Titel von Red Planet sind bei aller melodisch-skalaren Trunkenheit energiegeladen und getragen von der präzisen und ausgewogenen Einheit der Rhythmusgruppe, die die Harmonien in den groovigen Brennpunkten bündelt. Intensive Soli heizen die teilweise tranceartige Post-Bop-Stimmung weiter auf. Das Spektrum reicht von Balladen bis zu leuchtenden Uptempo- Sternschnuppen. Spannung und Energie werden meisterhaft langsam konzentrisch aufgebaut oder folgen eruptivartig auftretenden Afro- und Latinclaves.
Im Konzert stellen die Musiker ihre aktuelle CD „Red Planet en concert, volume 1“ vor.
Manuel Gasseney (as), Mathieu Rossignelly (p), Francois Gallix (b), Nicolas Serret (dr)

im Club Voltaire | Kleine Hochstraße 5 | 069 29 24 08
Eintritt € 9,-/6.- (erm. u. JIF-Mitgl.)

www.redplanetmusic.ch

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Bob Degen / Valentin Garvie

Do., 29. März 2012
20:30bis22:30

Bob Degen/Valentin Garvie Foto:Sabine Lippert„Bob Degen ist ein Eckpfeiler des Jazz in Frankfurt. Ende letzten Jahres hat er mit ,Jake Remembered‘ eine bestechende CD veröffentlicht.
Neben Degens eigenwilligem Harmonieverständnis, in dem sich lyrische Lieblichkeiten mit kleinen Dissonanzen aufladen, in unvorhersehbaren Akkord-Progressionen fortschreiten, sind es wesentlich die dichten Zwiegespräche, die Degen mit dem argentinischen Trompeter Valentin Garvie führt, die das Duo zu etwas Besonderem machen. Bob Degen war in jungen Jahren Berklee-Absolvent, Schüler der legendären Margaret Chaloff. Er spielt ausgewogen und elegant wie Bill Evans, eigen und quer wie Paul Bley.“ Programmheft des Deutschen Jazzfestivals 2011

Valentin Garvie wurde 1973 in Mar del Plata an der argentinischen Atlantikküste geboren und studierte klassische Trompete in Buenos Aires und London. Von Anfang seiner musikalischen Karriere an ist er sowohl in klassischen als auch in Jazz-Ensembles zu erleben. Seit 2002 ist er Mitglied des Ensemble Modern in Frankfurt am Main.
Bob Degen (p), Valentin Garvie (tp)

Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | 069 4 94 09 02
Eintritt € 15,-/12.- (erm. u. JIF-Mitgl.)

www.bobdegen.de

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Lucas Heidepriem Trio

Sa., 3. November 2012
20:30bis22:30

Lucas Heidepriem Trio „Lucas Heidepriems Biographie zeigt sich als ein Paradebeispiel für die dramatische Existenz dieses Künstlers. Aufgewachsen in der inspirativen Atmosphäre des Elternhauses, wurde er bereits jung als Schüler und Freund von Albert Mangelsdorff zum Hoffnungsträger der deutschen Jazz-Posaune. Nach bejubelten CD-Veröffentlichungen und Konzertreisen bis ins Jazz-Dorado New York blockierte quasi über Nacht eine Lippenerkrankung das Posaunenspiel. Erst jetzt und als geborenes Multitalent fing Lucas 1993 eine klassische Klavierausbildung an bei Erik Siefert (Musikhochschule Freiburg), die bald erstaunliche Früchte trug, und deren Reife jetzt vor uns liegt.“ George Gruntz

„Ein glänzend disponiertes Trio – eine Klasse für sich. Packende, atmende Musik, die die Freiheit des Jazz mit dem Image der Klassik verbindet. In Heidepriems Klavierspiel verbirgt sich tiefe Sensibilität.“ Jazz Podium
Lucas Heidepriem (p) , Johannes Schaedlich (b) , Dirik Schilgen (dr)

Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | 069 4 94 09 02
Eintritt € 15,-/12,- (erm. u. JIF-Mitgl.)

http://www.lucas-heidepriem-trio.com/

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Anke Helfrich Trio

Fr., 9. März 2012
19:30bis22:00

Anke Helfrich Trio Seit 2011 hat die renommierte Weinheimer Pianistin Anke Helfrich die neu eingerichtete Dozentur für Jazz-Piano und Jazztheorie an Dr. Hoch’s Konservatorium inne. Das Konservatorium strebt damit die Wiederbelebung seiner großen Tradition im Bereich Jazz an: bereits im Jahr 1928 war hier die erste akademische Jazzklasse weltweit gegründet worden. Mit dem Konzert des Anke Helfrich Trios stellt das Konservatorium nun seine neue Jazz-Dozentin dem Frankfurter Jazzpublikum vor.
Bassist des Trios ist Henning Sieverts. Er spielt seit dem fünften Lebensjahr Cello. Außerdem besitzt das Komponieren für ihn einen besonderen Stellenwert: Bislang entstanden mehrere hundert Jazzkompositionen und „klassische“ Werke, wofür er zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhielt.
Jonas Burgwinkel studierte in Boston, Maastricht und Köln (wo er inzwischen selbst eine Professur inne hat) und gewann etliche Jazzpreise. Er spielte auf nunmehr sechs Kontinenten mit Jazzgrößen wie Uri Caine, Mark Murphy, Dave Liebman, Charlie Mariano, Lee Konitz, Joachim Kühn oder Manfred Schoof.

Dr. Hoch’s Konservatorium, Clara-Schumann-Saal. Eintritt frei!

www.anke-helfrich.de

Eine Veranstaltung des Dr. Hoch’s Konservatoriums

Alex Huber – Chimaira Quartett

Fr., 24. Februar 2012
20:30bis22:30

Chimaira Quartett Die Musiker dieses Ensembles lassen den Zuhörer an einer Klangwelt von intimer Fragilität bis zu virtuoser Ekstase teilhaben.
Eine lebendige Kommunikation, eine ausgesprochene Sensibilität für Klang und ein unglaubliches Gespür für den Impuls zeichnen diese Band aus. Die Stücke lassen den Musikern viel Freiraum und bilden die Grundlage für kollektive Improvisationen.
Eine Musik für Bauch und Kopf zugleich.
Alex Huber hat in Luzern studiert. Neben dem Chimaira Quartett spielt er u. a. mit dem Trios Sonar Ensemble und in Duos mit Silke Eberhard und Lauren Kinsella. John Schröder zog es vor einigen Jahren von Frankfurt nach Berlin. Viele kennen ihn noch aus seiner Frankfurter Zeit als großartigen Gitarristen und Schlagzeuger. Im Chimaira Quartett ist er nun als Pianist zu erleben. Philipp Gropper ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe.
Seit Januar 2009 ist er Mitglied des Jazzkollektivs Berlin.
Kontrabassist Oliver Potratz ist nicht nur im Jazz zuhause, er spielte auch als Solist zeitgenössische Werke mit dem Rundfunk- Sinfonieorchester Berlin, dem Konzerthausorchester Berlin und den Bergischen Symphonikern.
Philipp Gropper (s) , John Schröder (p) , Oliver Potratz (b) , Alex Huber (dr, comp)

im Club Voltaire | Kleine Hochstraße 5 | 069 29 24 08
Eintritt € 9,-/6,- (erm. u. JIF-Mitgl.)

http://www.alex-huber.com/

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Frankfurt Jazz Trio

Do., 16. Februar 2012
20:30bis22:30

Frankfurt Jazz Trio1998 wurde das Frankfurt Jazz Trio von Thomas Cremer gegründet.
2001 kam Bassist Martin Gjakonovski in die Band. Im neuen Programm, das weiterhin unter dem Motto „Our Favorite Things“ steht, beleuchtet das Trio Werke der Jazz-Traditionen (von Earl Hines bis Ornette Coleman), widmet sich aber vermehrt auch stilistische Grenzen überschreitend eigenen Kompositionen.
Bei einer Live-Aufnahme des Saarländischen Rundfunks entfernte sich das Trio erstmalig von den klassischen Themen, ohne sie ganz aufzugeben. Das aktuelle Programm gibt nun Auskunft über das Spielverständnis der drei Musiker, das sich über lockere, in zehn Jahren gereifte Übereinstimmung definiert.
Offenheit im Zusammenspiel hört man beim Klassiker „Rosetta“ von Earl Hines, aber auch Kompositionen von Michel Petrucciani, Johnny Mendell und Olaf Polziehn werden, wie die freie Interpretation des hymnischen „Sweet Little Jesus Boy“, den eigenen Stil des Trios demonstrieren.
Thomas Cremer (dr) , Olaf Polziehn (p) , Martin Gjakonovski (b)

Romanfabrik | Hanauer Landstraße 186 | 069 4 94 09 02
Eintritt € 15,-/12,- (erm. u. JIF-Mitgl.)

http://frankfurt-jazz.de/

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Carl Clements Quartet

Fr., 27. Januar 2012
20:30bis22:30

Carl Clements Quartet feat. Real Jazz Trio Carl Clements ist ein aktives Mitglied der Jazz- und Weltmusik- Szene in New York und Boston. Er spielt seit 37 Jahren Saxophon und studiert seit 1989 Nordindische Musik auf der Bansuri. Im Lauf seiner Karriere hat er ein breites Spektrum an Stilistiken sowohl spielerisch, als auch kompositorisch abgedeckt.
Clements hat Komposition und Arrangement am Berklee College of Music in Boston und Jazz-Saxophon am California Institute of the Arts studiert. Anschließend promovierte er über Nordindische Musik an der Columbia University in the City of New York, wo er heute lehrt.
In seinen Kompositionen verbinden sich diese Elemente zu einer spannenden und ausdrucksstarken Musik, unterstrichen durch seine Partner-Musiker, dem Real Jazz Trio.
Carl Clements (s, Bansuri) , Thomas Langer (g) , Johannes Schaedlich (b) , Jens Biehl (dr)

im Club Voltaire | Kleine Hochstraße 5 | 069 29 24 08
Eintritt € 9,-/6,- (erm. u. JIF-Mitgl.)

http://www.carlclements.com/

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire