Jazzkeller-Porträt in der FAZ

Do., 6. Oktober 2016
20:00

Wolfgang Sandner portraitiert in der FAZ vom 13.12. Eugen Hahn, den Pächter des Jazzkellers Frankfurt. Sandner fordert, man solle den Keller unter Denkmalschutz stellen „und seine jeweiligen Pächter gleich mit“. Er würdigt die Arbeit der Jazzkeller-Crew als „Kulturarbeit unter verschärften Bedingungen“.
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Der Frankfurter Musikpreis 2016 geht an Al Jarreau

Fr., 8. April 2016
12:00

 

Wie die Musikmesse mitteilt, wird der amerikanische Jazz-, Pop und Rhythm-and-Blues-Musiker Al Jarreau mit dem Frankfurter Musikpreis 2016 geehrt:

Die hoch angesehene Auszeichnung prämiert Persönlichkeiten, die durch ihr Wirken einen besonderen Beitrag für die weltweite Musikszene und -kultur geleistet haben. Sie wird alljährlich im Rahmen der Musikmesse verliehen, der internationalen Fachmesse für Musikinstrumente und Noten, Musikproduktion und Vermarktung. Die feierliche Preisvergabe findet am 8. April 2016 im Frankfurter Römer statt. Hier wird der Künstler live auf der Bühne zu erleben sein und einen Einblick in sein musikalisches Schaffen geben.

Der Frankfurter Musikpreis würdigt das Lebenswerk des Künstlers als stilbildender Vokalist. In seiner Begründung hebt das Kuratorium besonders Jarreaus herausragende interpretatorische und improvisatorische Fähigkeiten hervor, mit der er die Gesangsstimme auf eine bis dahin nicht bekannte solistische Höhe geführt hat.

Die Preisverleihung findet am 8. April 2016 im Kaisersaal des Frankfurter Römer statt.

Musikmesse – It’s my tune: 7. bis 10. April 2016

Die jährlich stattfindende Musikmesse ist die internationale Fachmesse für Musikinstrumente und Noten, Musikproduktion und -vermarktung. Von klassischen Instrumenten, Gitarren und Bässen, Blasinstrumenten und Schlagwerk bis hin zu elektronischem Equipment deckt das Angebot den gesamten Musikerbedarf ab. In 2016 wird die Jazzinitiative zusammen mit der Musikmesse eine Reihe von Jazzkonzerten veranstalten – demnächst mehr dazu!

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Gedenkkonzert zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

So., 24. Januar 2016
17:00

Befreiung von Auschwitz

In Zusammenarbeit mit der Stadt Pfungstadt,
Bunt ohne Braun im Landkreis Darmstadt, Bündnis gegen Rechts Darmstadt
Gedenkkonzert zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz
Jüdische Komponisten  und Jazz-Legenden
Guggenheim1                 Irith u Peter 
Daniel Guggenheim und Peter Madsen          Irith Gabriely und Peter Prystaniak
Sonntag, 24.1.2016 um 17.00 Uhr
Synagoge Pfungstadt, Hillgasse 8
Eintritt 15,-/10,-
 
Kontakt: Renate Dreesen,1.Vorsitzende, Adam-Schwinn-Str. 49, 64319 Pfungstadt
www.synagoge-pfungstadt.de
Spendenkonto: Sparkasse Darmstadt BLZ 508 501 50 Konto 50003191

Melodiva.de Club Concert "PLAYGROUND"

Mo., 5. Oktober 2015
20:00bis22:30

Melodiva.de Club Concert „PLAYGROUND“ (D/A/CH) Klangfarben-Jazz / Eigenkompositionen

Diese neue Formation vereint Virtuosität, Spielfreude und Spontaneität. Ihr rhythmisch-dynamisches Spiel und die farbigen, melodiösen Eigenkompositionen zeichnen diese Band besonders aus.
Bei der Hessischen Frauenmusikwoche 2014, organisiert vom Frauenmusikbüro und Waggong in Frankfurt, lernten sich die 3 Musikerinnen Stephanie Wagner (fl-Darmstadt), Esther Bächlin (p/voc-Luzern) und Gina Schwarz (bs-Wien) als Dozentinnen kennen. An ihrem gemeinsamen „Teachers-Concert“ waren sie von ihrem gemeinsamen Interplay so begeistert, dass sie beschlossen, eine neue Formation zu gründen, welche sie nun wahlweise mit kongenialen MitmusikerInnen erweitern.

Die Eigenkompositionen der 3 Musikerinnen ergänzen sich hierbei aufs Beste: eine impressionistische, farbenreiche Harmonik mit Tendenz zu dunkleren Schattierungen, verschlungene filigrane Melodien, luftige ungerade Rhythmen sowie sperrige Grooves – der reichhaltige musikalische Spielplatz wird von der Band lustvoll ausgelotet, die Spielideen in grossen Spannungsbögen weiter gesponnen. Jenseits von Klischees entsteht ein intelligentes kollektives Interplay, das mit sprudelnden Soli wechselt und die Zuhörenden in den Sog des kreativen Augenblicks hineinzieht: Musik zwischen Freiraum und Verdichtung, Puls und Atem!

Stephanie Wagner ist eine der wenigen Jazzflötist/innen Deutschlands, nahm gerade mit ihrem Quintett „Stephanie Wagners Quinsch“ die zweite CD auf und der Schott-Verlag hat in diesem Jahr ihre Schule für Jazz-Flöte veröffentlicht.

Esther Bächlin widmet sich mit diesem Projekt wieder ganz dem Contemporary Jazz, nachdem sie ein paar Jahre vornehmlich ihre eigenen spartenübergreifende Improvisations-Projekte, u.a. mit Lauren Newton vorantrieb.
Die Wiener Bassistin Gina Schwarz hat kürzlich ihr vielbeachtetes Album „Jazzista“ auf Unit Records herausgebracht und Anfang des Jahres eine Tournee mit dem amerikanischen Schlagzeuger Jim Black gespielt.
Der Schlagzeuger Lars Binder ist in Deutschland bekannt u.a. durch das Cécile Verny- Quartett und dem Quintett L14,16. Er ergänzt und bereichert das Trio durch sein dynamisch differenziertes, kreatives und variantenreiches Spiel, das gleichermassen Tradition und Moderne verinnerlicht.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik und dem Frauen Musik Büro, Waggong e.V., Frankfurt und dem Jazzinstitut Darmstadt

Stephanie Wagner (fl), Darmstadt, www.s-wagner.de
Esther Bächlin (p/voc), Luzern, www.estherbaechlin.com
Gina Schwarz (b), Wien, www.ginaschwarz.com
Lars Binder (dr) Tübingen, www.larsbinder.de
Montag, 05.10.2015, Beginn: 20 Uhr, Romanfabrik Frankfurt
Einlass: 19 Uhr | Ticket: 12,- € / erm. 10,- € | Reservierung über:
www.romanfabrik.de
Ermäßigter Preis für Jazz-Ini-Mitglieder

Eva Kruse Quintett

Mi., 27. Mai 2015
20:00

Foto: Bibbie Friman

Foto: Bibbie Friman

 

Eva Kruse errang Weltruhm im Trio [em] um den Pianisten Michael Wollny. Nun hat die in Schweden lebende Ausnahme-Bassistin mit einer eigenen Band das Album „In Water“ eingespielt. Inspiriert durch ihr neues Leben auf einer autofreien Schäreninsel im Südwesten Schwedens schrieb sie Songs, die das Gefühl unendlicher Weite und unergründlicher Tiefe in sich tragen.
Außergewöhnlich im Jazz ist das Zusammenspiel von Sopransaxophon und Oboe, einem intensiven, ausdrucksstarken, den Horizont weitenden Dialog. Sie selbst bringt das Grundgefühl ihrer neuen Kompositionen auf die Formel: „Ich hatte das Gefühl, es musste mal etwas Schönes passieren (…) Ich wollte etwas schreiben, in dem ganz viel Platz ist, um zwischen den Tönen atmen zu können.“ Mit ihrem raumgreifenden neuen Album „In Water“ positioniert sich die Bandleaderin nun als europäische Komponistin, die sich aus den Hoheitsgewässern von Jazz, Pop und Klassik befreit.

Eine Veranstaltung der Romanfabrik in Zusammenarbeit mit der Jazz-Initiative

Eva Kruse (b, comp), Uwe Steinmetz (sax), Tjadina Würdinger (Oboe), Bugge Wesseltoft, Carsten Daerr Philip Frischkorn (p), Christian Jormin (dr, perc)

evakruse.com

Romanfabrik | Mi., 27.5.15 | 20.00 Uhr | 20,–/15,– €
Reservierung: Tel. (069) 49084828, reservierung@romanfabrik.de
Vvk: Frankfurt Ticket Tel. (069) 1340-400, http://www.frankfurtticket.de/suche?location=romanfabrik

Jürgen Hagenlocher Quintett

Mi., 6. Mai 2015
20:00bis22:00

Foto: Cathrin Caspari

Foto: Cathrin Caspari

Es gibt nicht viele europäische Jazzmusiker, die die amerikanisch geprägte Jazztradition respektvoll zu behandeln und sie gleichzeitig im eigenen Stil zu interpretieren wissen. Einer, der sich mit Leib und Seele darauf eingelassen hat, ist der Freiburger Saxophonist Jürgen Hagenlocher. Die Stücke erzählen eigene Geschichten, bieten überaus inspirierende und spannende Erlebnisse und faszinieren durch den authentischen New Yorker Sound – Modern Jazz zum Genießen mit allen Sinnen.

Dieses Quintett beweist: Jazz kann entstehen, wenn auf der Grundlage ausgereifter Kompositionskunst eine Gruppe von Könnern mit viel gemeinsamer Erfahrung den gebotenen Raum kongenial nutzt, um ihn zu gestalten und auszuschmücken. Wenn dann noch der Leader die besondere Gabe hat, seine Mitmusiker so auszusuchen, dass sie sich wie selbstverständlich in eine eigene Klangvorstellung einfügen – dann wird Musik zum Ereignis.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Jürgen Hagenlocher (sax), Matthias Bergmann (tp), Thomas Bauser (p), Jens Loh (b), Jörg Eckel (dr)

www.hagenlochermusic.com

Romanfabrik | Mi., 6.5.15 | 20.00 Uhr | 15,–/12,– €
Reservierung: Tel. (069) 49084828, reservierung@romanfabrik.de
Vvk: Frankfurt Ticket Tel. (069) 1340-400, http://www.frankfurtticket.de/suche?location=romanfabrik

Das Projekt wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) gefördert.

Invisible Change

Do., 30. April 2015
20:00bis22:00

Foto: Florian Ross

Foto: FLorian Ross

Invisible Change entführt das klassische Jazztrio in das Fegefeuer zwischen freier Improvisation und harten Grooves. Dabei wird an Komplexität ebensowenig gespart wie an ergreifenden Melodien. Im Fokus der Band steht stets die musikalische Kernaussage der Kompositionen von Oliver Maas, die im improvisatorischen Freiheitsraum umgeformt werden. Invisible Change ist die Essenz von Einfachheit, musikalischem Vertrauen und absoluter Spielfreude.

Markus Braun ist freischaffender Bassist in seinen festen Projekten wie Invisible Change und Sideman in anderen Bands. Er erhielt den Solistenpreis des Haarlemermeer Bigband Concours, gewann den New Generation Jazz Contest mit „Hornstrom“ und war Finalist bei dem Tremplin Jazz Contest Avignon mit der Maxime Bender Group. Bernd Oezsevim studierte Jazzmusik an der Folkwang-Hochschule in Essen und wurde schnell zu einem gefragten Schlagzeuger.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Oliver Maas (p, comp), Markus Braun (b), Bernd Oezsevim (dr)

www.invisiblechange.de

Romanfabrik | Do., 30.4.15 | 20.00 Uhr | 15,–/12,– €
Reservierung: Tel. (069) 49084828, reservierung@romanfabrik.de Vvk: Frankfurt Ticket Tel. (069) 1340-400, http://www.frankfurtticket.de/suche?location=romanfabrik

Sebastian Gramss Fossile3

Fr., 24. April 2015
20:30bis22:30

Foto:

Lassen Sie sich nicht vom Namen dieser Band täuschen: Was Sie hier erwartet, ist in keiner Weise antiquiert, im Gegenteil: Rudi Mahall, Sebastian Gramss und Etienne Nillesen nehmen sich der alt¬ehrwürdigen Jazztradition an und transportieren sie ins Hier und Jetzt. In einer Welt der Klingeltoncharts und der Warteschleifenmelodien hält dieses eingespielte Trio den direkten Kontakt zu den unerschöpflichen Brennstoffquellen des Jazz und gibt diesen fossilen Kräften einen neuen, ausgefuchsten Rahmen.

Sebastian Gramss über das neue Album 78 RPM: „…alle Stücke sind ganz speziell für uns Drei geschrieben. Kurze Laufzeiten, also das Wesentliche auf den Punkt gebracht:
Kompakte Themen, kleine Variationen und komprimierte Solos.“

Sebastian Gramss – Echo-Jazz-Preisträger 2013 – und Rudi Mahall sind Meister ihrer Instrumente und spielen seit Jahren in verschiedenen Besetzungen zusammen. Hinzu kommt der holländische Schlagzeuger Etienne Nillesen. Eine absolute Entdeckung!

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Sebastian Gramss (b, comp), Rudi Mahall (bcl), Etienne Nillesen (dr)

sebastiangramss.de

Club Voltaire | Fr., 24.4.15| 20.30 Uhr | 12,–/9,– €
Karten Reservieren empfohlen (auch für JIF-Mitglieder)

Ensemble Modern – Checkpoint 1

Mi., 22. April 2015
20:00

Das Ensemble modern lädt zum Auftakt der neuen Konzertserie „Checkpoint“ am Mittwoch, den 22. April, um 20 Uhr ins Haus der Deutschen Ensemble Akademie ein. Es knüpft damit an seine Reihe „der Konzerte unterm Dach“ im Dachsaal seines Domizils in der Schwedlerstraße an. Wie einst am bekanntesten Berliner Grenzübergang Checkpoint Charlie blickt das Ensemble Modern mit der Serie „Checkpoint“ in unbekannte Richtungen: In einer Art „Open Source“-Prozess experimentieren die Musiker des Ensemble Modern, präsentieren sich sowohl als Interpreten als auch Improvisatoren und Komponisten. „Checkpoint 1“ beschäftigt sich mit der Schnittstelle zwischen Neuer Musik und Jazz.

22. April 2015, 20 Uhr

Frankfurt am Main, Haus der Deutschen Ensemble Akademie e.V., Dachsaal, Schwedlerstraße 2-4

Konzert unterm Dach – Checkpoint 1
Improvisationen/Kompositionen von Musikern des Ensemble Modern
Mitglieder des Ensemble Modern
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro (Rentner, Studenten und Schüler)
Kartenreservierungen per E-Mail an info@ensemble-modern.com
120 Sitzplätze in Saal