Johannes Enders / Günter „Baby“ Sommer

Do., 30. März 2017
20:00

Das Duo von Johannes Enders und Günter „Baby“ Sommer ist ein Abenteuerspielplatz zweier Individualisten – ohne Overdubs oder Rückversicherungen,  stattdessen mit dem Wagnis der Improvisation, naturbelassen, intim, offen. Hier „Baby“ Sommer, der Maßstäbe für Souveränität setzt, da der „fröhliche Melancholiker“ Johannes Enders mit seinem mild-erdigen Ton. Zwei Geschichtenerzähler von Gnaden, die sich anfeuern, zuhören, die aufeinander reagieren und miteinander abheben.

Johannes Enders zählt zu den besten und wohl auch experimentierfreudigsten Jazzern seines Fachs. Der Tenorsaxofonist aus Weilheim, der in München, Graz und New York studierte, ist ein umtriebiger kreativer Geist voller Überraschungen. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem SWR Jazz Preis, dem Neuen Deutschen Jazzpreis und dem ECHO Jazz.

Günter „Baby“ Sommer ist einer der bedeutendsten Vertreter des zeitgenössischen europäischen Jazz, der mit einem hoch individualisierten Schlaginstrumentarium zugleich eine unverwechselbare musikalische Sprache entwickelt hat. Der Dresdner studierte an der Hochschule für Musik in seiner Heimatstadt – wo er heute auch lehrt – und fand früh zum freien Spiel. Er wurde u.a. mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik (2012) ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Johannes Enders (sax), Günter „Baby“ Sommer (dr)
www.günterbabysommer.de
www.johannes-enders.com

Romanfabrik | Do., 30.3.2017 | 20 Uhr | 15,–/12,– € erm. JIF
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DEPART „refire“

Fr., 31. März 2017
20:00

Harry Sokal am Saxofon und Heiri Känzig am Kontrabass sind seit vielen Jahren die treibenden Elemente von Depart. Nun hat sich Depart den jungen, kraftvollen und hochtalentierten Drummer Martin Valihora mit ins Boot geholt, den Rising-Star am Drummer-Himmel. „Refire“ ist die gemeinsame herausfordernde musikalische Abenteuerreise des neuen Trios zu unentdeckten Ufern.

Das Spiel von Harry Sokal zeichnet sich nicht nur durch seine Virtuosität am Instrument aus, vielmehr sind es sein lyrischer Ton und seine stilistisch klaren Linien, die sich stets auf den Charakter des Stückes beziehen, die ihn als einen herausragenden Musiker Österreichs ausweisen.
Internationale Anerkennung schuf sich Heiri Känzig als langjähriger Hausbassist des Vienna Art Orchestras, in dem er seit 1978 mitwirkte. Viel Aufmerksamkeit erhielt der Bassist nicht zuletzt mit seinem World Music Projekt „Tien Shan Schweiz Express“, das verschiedene Kulturen aus Zentralasien, Mongolei und der Schweiz zusammenführte.

Auf dem Fundament seiner virtuosen Technik am Schlagzeug vereint Martin Valihora Elemente wie Hip Hop, Funk, New Orleans-Rhythmen, Rock, Punk und kommerzielle Stilistiken zu seiner unverkennbaren Persönlichkeit.

 

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Harry Sokal (sax), Heiri Känzig (b), Martin Valihora (dr)
www.harrysokal.com

Club Voltaire | Fr., 31.3.2017 | 20 Uhr | 12,–/9,– € erm. JIF
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Sven Faller „Night Music“

Do., 20. April 2017
20:00

Sven Faller hat sich mit seinem eigenständigen melodischen Stil auf dem Kontrabass international einen Namen gemacht. Viele Jahre lebte und arbeitete er in New York und begleitete in seiner beeindruckenden Karriere zahlreiche namhafte Künstler wie Charlie Mariano, Bobby Watson, Chico Freeman, Konstantin Wecker oder Larry Coryell.

„Night Music“ ist seine Hommage an die besondere Magie, die Energie und das Eigenleben der Nacht. Für das gleichnamige Doppelalbum hat er sich einen Traum erfüllt: das „Traum-Trio“ mit dem amerikanischen Pianisten Bob Degen und dem Drummer Guido May.

Sven Faller studierte in Linz und in New York und tauchte anschließend tief in die eklektische Musikszene der Stadt ein. Guido May stammt aus Bad Reichenhall und erhielt seine musikalische Ausbildung als Schlagzeuger in München und in New York. Er wurde bekannt durch sein Spiel mit Kenny Wheeler und in Christian von Kaphengsts Band „Café du Sport“, mit der er im Jahr 2000 den „Hennessy Jazz Search“ gewann.

Der amerikanische Pianist Bob Degen studierte am renommierten Berklee College of Music in Boston und lebt schon seit Anfang der 1970er Jahre in der Nähe von Frankfurt am Main. Er gilt als „musicians musician“ und genießt unter Kollegen und Kennern hohe Achtung.

Eine Veranstaltung der Romanfabrik

Bob Degen (p), Sven Faller (b), Guido May (dr)
www.svenfaller.eu

Romanfabrik | Do., 20.4.2017 | 20 Uhr | 20,–/15,– € erm.
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The WhereMe?!

Fr., 28. April 2017
20:00

The WhereMe?! ­ist permanent auf der Suche nach dem IchWoWasWieWarum. Die Band um den Gitarristen Rafael Krohn und den Saxofonisten Fabian Dudek präsentiert ausschließlich Kompositionen aus eigener Feder. Melancholie, Atmosphäre und Extrema zeichnen die Stücke aus und werden im Zusammenspiel der Band kreiert.

Die Notation eröffnet die Kommunikation der Musiker, bevor diese Vorlage bald verlassen wird oder als Fundament dient, um der momentanen Imagination Raum zu verschaffen. Dann haben sie alle Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten, mehr noch ihre grenzenlose Kreativität auszubreiten.

The WhereMe?! erhielt 2016 das Jazzstipendium der Stadt Frankfurt am Main. Die Musiker kennen sich durch ihr Studium an der Musikhochschule Köln.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Fabian Dudek (sax), Rafael Krohn (g), David Helm (b), Jan Philipp (dr)
thewhereme.tumblr.com

Club Voltaire  |  Fr., 28.4.2017 | 20 Uhr | 12,–/9,– €
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JIF Session

Mo., 9. Januar 2017
20:00
Mo., 13. Februar 2017
20:00
Mo., 13. März 2017
20:00
Mo., 8. Mai 2017
20:00
Mo., 12. Juni 2017
20:00

Unsere Montags-Reihe im Club Voltaire setzen wir auch 2017 fort. Zu unseren JIF-Sessions laden wir ab Januar an jedem zweiten Montag im Monat in den Club Voltaire ein. Der Schwerpunkt liegt dabei auf ganz neuen Bands und Projekten aus der Jazzszene Frankfurt/Rhein-Main, die als Session-Opener fungieren werden.

Die Jazzszene in und um Frankfurt ist voller Kontraste, ebenso traditionsbewusst wie modern, experimentierfreudig, virtuos, und – selbstverständlich für Frankfurt – weltoffen und international. Dieser lebendigen und vielfältigen Szene mit ihren Künstlern wollen wir mit dieser Reihe eine zusätzliche Bühne geben.

Wir freuen uns auf spannende Begegnungen im Club Voltaire!

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

 

9.1.2017: No Lega … Martin Lejeune (git), Valentin Garvie (tp), Matthias Akeo Nowak (b), Oli Rubow (dr)

13.2.2017: First Circle … Victor Fox (ts), Roger Kintopf (db), Felix Ambach (dr)

13.3.2017: Andrey Shabashev (p), Andreas Neubauer (dr), Corinna Danzer (sax), Jonas Lohse (b)

10.04.2017: findet wegen der Musikmesse nicht statt

8.5.2017: Mátyás Montags-Jam (Zwei Bands + Session)

12.6.2017: t.b.d.

Club Voltaire | 2. Montag im Monat | 20 Uhr | Eintritt frei

Frankfurter Jazzstipendium + Andreas Hertel Trio

Mi., 10. Mai 2017
20:00

Zur Vergabe des Frankfurter Jazzstipendiums 2017 veranstalten wir auch dieses Jahr gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main ein Doppelkonzert. Das Andreas Hertel Trio eröffnet den Abend mit einem Set. Anschließend verleiht Dr. Ina Hartwig, die Frankfurter Kulturdezernentin, das Stipendium der Stadt Frankfurt, und der Stipendiat bzw. die Stipendiatin übernimmt das zweite Set mit der eigenen Band.

Das Andreas Hertel Trio begeistert das Publikum mit zeitlos swingendem Jazz. Auf ihrem aktuellen, für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominierten Album „Keepin’ The Spirit“ führen die Musiker souverän und mit viel Spielfreude den Geist der legendären Blue Note-Ära in die Gegenwart weiter.

Der Wiesbadener Jazzpianist und Komponist Andreas Hertel studierte Jazzpiano an der Musikhochschule Mainz. Er ist seit langem in der Jazzszene Frankfurt/Rhein-Main fest etabliert, wie auch Lindy Huppertsberg am Bass – ihr Vorbild und Lehrer Ray Brown gab ihr den Beinamen „Lady Bass“ – und Jens Biehl am Schlagzeug.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik und dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main

Band des/der Jazzstipendiaten/Jazzstipendiatin

Als Opener:
Andreas Hertel (p),  Lindy Huppertsberg (b), Jens Biehl (dr)
www.andreashertel.de

Romanfabrik | Mi., 10.5.2017 | 19.30 Uhr | 15,– / 12,– €
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Ulf & Eric Wakenius

Fr., 12. Mai 2017
20:00

Ein Familientreffen der besonderen Art: Harmonie und Gegensatz schwingen im Raum, wenn das „schwedische Gitarrengenie“ (Downbeat) Ulf Wakenius und sein Sohn Eric auf der Bühne stehen. Gemeinsam schaffen sie in ihrem Programm eine einzigartige Einheit aus dem scheinbar Unvereinbaren: Aus Jazz-Elementen, Flamenco, Klängen aus Schweden, Brasilien und dem Nahen Osten sowie Irish- und Americana-Sounds entsteht Weltklassemusik.

Einer der vielen Höhepunkte in Ulf Wakenius‘ Vita ist die Zeit von 1997 bis 2007, als er im Oscar Peterson Quartet die vielleicht prestigeträchtigste Stelle besetzte, die im Jazz zu haben war. Zwei Duo-Alben mit Ray Brown, der großen Bass-Ikone, führten gar die amerikanischen Jazz-Charts an. Wakenius zählt zu den großen Virtuosen der Jazzgitarre, dessen feine Interpretationen und makellose Performances jedes Publikum begeistern.

Begleitet wird er von seinem Sohn Eric, dessen einzigartige Spielweise einen eigenen Platz in der Gitarrenszene verdient. Seine außergewöhnliche Stimme verleiht dem Duo außerdem einen neuen und individuellen Sound: „Real Acoustic Power“.

In Zusammenarbeit mit der Gethsemanekirche und gefördert durch die EKHN Stiftung (www.ekhn-stiftung.de)

Ulf Wakenius (g), Eric Wakenius (g)
www.ulfwakenius.net

Gethsemanekirche | Fr., 12.5.2017 | 20 Uhr | 12,– / 9,– € erm. JIF+Mitglieder der Kirchengemeinde
Kasse 19:00 Uhr | Einlass 19:30 Uhr | reservierte Karten bis 19:45 Uhr abholen
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mats-up

Do., 18. Mai 2017
20:00

mats-up verbindet in ihrem neuen Programm „The Nature Of The Blues“ das Archaische und das Zeitgenössische in einer nie gehörten Weise. Ausgangspunkt für die Kompositionen ist die Naturtonreihe, die wir von den ältesten Musiktraditionen wie dem Obertongesang oder dem Alphorn her kennen.

In einem jahrelangen Prozess, in dem jeder der Musiker sein Instrument sozusagen von Grund auf neu lernte, wurde dieses Klangreservoir für die Improvisation nutzbar gemacht. Kaum zufällig stoßen die Musiker dabei auf die allertiefsten Wurzeln der „Jazz“ genannten Musik: Den Groove als Ausdruck kollektiver Energie und den Blues als Ausdruck der Individualität.

Der Trompeter Matthias Spillmann studierte an der Swiss Jazz School sowie an der renommierten New School in New York City. Reto Suhner ist einer der wichtigsten Schweizer Saxofonisten. Er ist mit seinem eigenen Quartett weltweit unterwegs und hat inzwischen fünf eigene Alben aufgenommen. Marc Méan studierte in Lausanne, Kopenhagen und Paris. Dominic Egli studierte bei Schlagzeuglegende Billy Brooks und gilt mittlerweile als einer der originellsten Jazzschlagzeuger der Schweiz. Nach Abschluss seines Studiums in Luzern ist Raffaele Bossard ein gefragter Bassist, international unterwegs und als Sideman auf zahlreichen Alben zu hören.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Matthias Spillmann (tp), Reto Suhner (sax), Marc Méan (p), Raffaele Bossard (b), Dominic Egli (dr)
matsup.ch

Romanfabrik | Do., 18.5.2017 | 20 Uhr | 15,–/12,– € erm.
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Tenors of Kalima

Fr., 26. Mai 2017
20:00

„Am Anfang stand die Idee, eine Mischung aus der Musik von Kraftwerk und des Sun Ra Arkestra zu kreieren“, grinst Kalle Kalima und Jimi Tenor präzisiert: „Ich wollte irgendwas in der Art von Free Jazz machen, Kalle etwas mit Sequenzern und Elektronik.“ Im ersten Moment wirkt das wie ein Rollentausch.

Verbindet man Jimi Tenor doch mit sehr unterschiedlichen, aber stets eher Richtung Pop und Funk orientierten Projekten, während Kalle Kalima bislang vor allem als querdenkender Jazzgitarrist auffiel. Doch Tenor ist nicht nur Konzeptkünstler, versierter Keyboarder, Sänger und Afrobeat-Liebhaber, sondern eben auch Saxofonist und Flötist. „Vermutlich sind alle Tenor-Saxofonisten zumindest insgeheim von Coltrane inspiriert“, spekuliert Jimi Tenor, „zudem liebe ich den Stil und die Kompositionen von Pharoah Sanders. Letztlich denke ich aber, dass James White und Fela Kuti den stärksten Einfluss auf mein Saxofonspiel hatten. Ich bin eben mehr an vibe als an Technik interessiert.”

Komplettiert werden die Tenors Of Kalima vom finnischen Schlagzeuger Joonas Riippa, der sich, laut Kalima, „bestens in Jazz und Rock auskennt und improvisieren kann.“ Hierzulande wurde Riippa vor allem durch seine Arbeit mit Verneri Pohjola bekannt.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Jimi Tenor (sax), Kalle Kalima (g), Joonas Riippa (dr)
tenorsofkalma.blogspot.de

Club Voltaire | Fr., 26.5.2017 | 20 Uhr | 12,–/9,– €
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Uwe Oberg solo

Do., 1. Juni 2017
20:00

Der in Offenbach geborene Pianist Uwe Oberg lebt heute in Wiesbaden und wurde 2007 mit dem Hessischen Jazzpreis ausgezeichnet. Freies Spiel, Klangexperimente, konventionelle, swingende Passagen und aufmerksame Improvisationen bestimmen den Höreindruck von Obergs Musik. Ferner sucht er immer wieder die improvisatorische Begegnung mit Musikern aus verschiedenen Kulturkreisen.

„Wenn man ihm heute, bei seinem einstündigen Klavier-Solo, zuhört, mit welcher Gelassenheit er sein breites Wissen in erzählerische Bahnen lenkt, wie viel er auch inzwischen zulassen kann und wie er dabei dennoch nicht beliebig wird oder die Kontur verliert, das ist dermaßen gut, dass man ihm den Jazzpreis gleich noch einmal verleihen möchte.“ Tim Gorbauch, Frankfurter Rundschau
In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik
Uwe Oberg (p)
www.uweoberg.de

Romanfabrik | Do., 1.6.2017 | 20 Uhr | 20,–/15,– € erm.
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