Weitere Veranstaltungen : Semesterabschlusskonzert der FMW / Young Urban Jazz

Semesterabschlusskonzert der FMW

Die 1984 von engagierten Jazzmusikern und Pädagogen gegründete FMW Frankfurter Musikwerkstatt hat sich als staatlich anerkannte Musikakademie für Jazz und Popularmusik fest in der Musikszene Frankfurt/Rhein-Main etabliert. Seit 1993 haben mehr als 270 junge Musikerinnen und Musiker aus dem In- und Ausland erfolgreich das Studium an der FMW absolviert. Die Studierenden präsentieren sich regelmäßig in den Semesterabschlusskonzerten und Live-Prüfungen der Bands und Projektensembles.

FMW | Do., 14.9.2017 | 20 Uhr | Eintritt frei

Young Urban Jazz
Konzert des Netzwerks zur Jazzausbildung in Frankfurt am Main

Im Rahmen des Konzerts treten Bands und Ensembles aus den Frankfurter Jazz-Ausbildungsstätten und Initiativen auf. Beteiligt sind das Dr. Hoch’s Konservatorium, FMW Frankfurter Musikwerkstatt, die Musikschule Frankfurt, die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, WAGGONG e.V. und das Projekt „Jazz und Improvisierte Musik in die Schulen“.

FMW | So., 19.11.2017 | 19 Uhr | Eintritt frei

 

F.I.M.-Session im HoRsT

Um dem „freien“ und „zeitgenössischen Jazz“ eine Heimstätte in Frankfurt zu geben und gerade auch jungen Musikern Möglichkeiten zu bieten, Neues auszuprobieren, initiierten Christof Krause und Jürgen Werner eine „offene Bühne für frei improvisierte Musik“. Erste organisierte Konzerte frei improvisierter Musik mit anschließender Session finden bereits seit 2014 statt.

Als Rahmen für die „offene Bühne/Session“ bietet das „F.I.M. Forum für improvisierte Musik“ eine regelmäßige Sessionreihe im Abstand von etwa zwei Monaten an. F.I.M. sieht sich weniger als reiner Veranstalter, sondern will ein Angebot für diese musikalische Szene initiieren und etablieren und hofft, dass daraus weitere Aktivitäten erwachsen können. Die Sessions finden statt im „HoRsT“ in den ehemaligen Adlerwerken in Frankfurter Gallusviertel.

www.horst-ffm.de

HoRsT (Adlerwerke) | 19.30 Uhr | 5,– €

Di., 19.9.2017 | Martin Lejeune (g), Lömsch Lehmann (sax), Matthias TC Debus (b), Jörg Fischer (dr)

Di., 7.11.2017 | Bob Degen (p), Ulli Schiffelholz (dr)

Di., 16.1.2018 | Dennis Sekretarev (tp), Berk Schneider (tb), Fabian Habicht (dr)

Daniel Schläppi / Marc Copland

Sa., 9. Dezember 2017
20:00

Mit minimalistischen, fast schlafwandlerischen Noten beginnt „More Essentials“, das zweite Album von Daniel Schläppi und Marc Copland. Nach ihrem gemeinsamen Debut „Essential“ und vier gemeinsamen Touren setzen die beiden ihren Dialog nun auf „More Essentials“ fort. Offensichtlich haben sich die beiden kongenialen Musiker gegenseitig und ihrem Publikum viel zu erzählen.

Für dieses Album haben die beiden unter anderem Songs von Charlie Parker, Horace Silver, Joni Mitchell und Miles Davis ausgesucht. „Wir hatten keine Kriterien für die Auswahl – diese Muisik hat uns lange begleitet und bietet uns die ideale Grundlage für unsere Interpretationen“ sagt Daniel Schläppi. Die Stücke sind durch fünf „Essentials“ – Improvisationen von Daniel – verbunden, die als Kommentar aufgefasst werden können.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Marc Copland (p), Daniel Schläppi (b)

www.danielschlaeppi.ch

www.marccopland.com

Romanfabrik | Sa., 9.12.2017 | 20 Uhr | 20,–/15,– €

Norma Winstone Trio

Mo., 4. Dezember 2017
21:00

Sängerin, Saxofonist und ein Pianist – eine bemerkenswerte Gruppe, deren Auftritte einen weiten Bogen von Musik umfassen und in der die Kreativität gleich verteilt ist.

Norma Winstone wollte immer als Teil des Ensembles angesehen werden, nicht als hervorgehobene Frontfrau. Sie gilt als die „Grande Dame“ des europäischen Jazz-Gesangs und ist eine der innovativsten Stimmen des Modern Jazz. Sie benutzt ihre Stimme wie ein Instrument, webt improvisierte Linien mit denen ihrer Partner. Wenn sie Texte singt, zieht sie ihre Musiker tiefer in die Geschichten der Texte hinein, sodass sie von drei Seiten beleuchtet werden.

Alte und neue Jazz-Balladen finden sich neben Volksliedern aus dem Friaul und klassisch orientierter Kammermusik. Strukturen, Farben und Rhythmen werden immer wieder neu arrangiert und ausgelotet. Songs von Cole Porter, geliehene Melodien von Satie und Coltrane, Lyrik von James Joyce – all das macht sich das Norma Winstone Trio in seinen mittlerweile drei beim renommierten Label ecm erschienenen Alben in wundervoller Weise zu eigen.

In Zusammenarbeit mit Dr. Hoch’s Konservatorium

Norma Winstone (voc), Alfonso Deidda (sax), Glauco Venier (p)

www.normawinstone.com

Dr. Hoch’s Konservatorium | Mo., 4.12.2017 | 20 Uhr | 15,–/12,– €

Bastian Jütte Quartett

Fr., 1. Dezember 2017
20:00

Freitag, 1.12.2017

Fabrik Jazz Festival

Neben seiner Tätigkeit als Dozent an den Musikhochschulen Würzburg und München spielte Bastian Jütte in den letzten Jahren auf internationalen Festivals wie dem Northsea Jazz Festival. Tourneen führten ihn bis nach Japan. Mittlerweile ist Bastian Jütte auf über 70 CDs zu hören und hat als Bandleader drei eigene Alben veröffentlicht. Er ist Mitglied in zahlreichen Formationen und arbeitete unter anderem mit Musikern wie Ack von Rooyen oder Michael Wollny und der HR Big Band zusammen.

Seit 2015 leitet er das „Bastian Jütte Quartet“, mit Florian Trübsbach, Rainer Böhm und Henning Sieverts, die CD „Happiness Is Overrated“ erschien. Mit dem Tim Allhoff Trio gewann er 2010 den Neuen Deutschen Jazzpreis, 2016 konnte er den Preis erneut in Empfang nehmen, diesmal mit seinem eigenen Quartett. 2013 wurde er mit dem Echo-Jazz in der Kategorie „Schlagzeuger des Jahres national“ ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit Die Fabrik Kulturwerk Frankfurt

Bastian Jütte (g), Florian Trübsbach (sax), Philipp Schiepek (g), Henning Sieverts (b)

www.bastianjuette.com

Die Fabrik | Fr., 1.12.2017 | 20 Uhr | 15,–/12,– €

Fabrik Jazz Festival

Sa., 2. Dezember 2017
20:00

Die Fabrik Kulturwerk Frankfurt

30.11.–2.12.2017

Donnerstag, 30.11.2017

Doppelkonzert

Eva Klesse Quartett

Evgeny Ring (sax), Philip Frischkorn (p), Robert Lucaciu (b), Eva Klesse (dr) www.evaklesse.de

 Roman Babik Urban Wedding Band

Dimitrij Markitantov (sax, cl), Roman Babik (p), Martin Gjakonovski (b), Bodek Janke (dr, perc, tabla)

www.urbanweddingband.com

 Die Fabrik | Do, 30.11.2017 | 19.30 Uhr | 30,–/25,– €

Samstag, 2.12.2017

Doppelkonzert

 

Max Clouth Clan

Andrey Shabashev (p), Max Clouth (g), Markus Wach (b), Martin Standke (dr

www.maxclouth.com

Julian und Roman Wasserfuhr Quartett

Julian Wasserfuhr (tp), Roman Wasserfuhr (p), Markus Schieferdecker (b), Oliver Rehmann (dr)

www.wasserfuhr-jazz.com

Die Fabrik | Sa., 2.12.2017 | 19.30 Uhr | 30,–/25,– €

Tickets: www.die-fabrik-frankfurt.de/tickets

Wilson de Oliveira Quintet

Do., 30. November 2017
20:00

Das Wilson de Oliveira Quintet präsentiert modernen Jazz mit Einflüssen des perkussiven Candombe aus Uruguay, der ins Weltkulturerbe aufgenommen worden ist. Was für die Argentinier der Tango und für die Brasilianer der Samba, ist für die Uruguayer der Candombe, der durch die afrikanischen Sklaven nach Südamerika kam.

 

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums für klassische Klarinette und Komposition wechselte der aus Uruguay stammende Wilson de Oliveira zur hr-Bigband, für die er sowohl als herausragender Solist als auch als Arrangeur tätig war. Seit seiner Pensionierung ist er mit seinem Quintett regelmäßiger Gast im Frankfurter Jazzkeller. Zudem hat er, gemeinsam mit Thomas Cremer, die Leitung der Frankfurt Jazz Big Band übernommen, und tritt u.a. mit der Frankfurt Jazz Connection auf.

In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Frankfurt am Main

Wilson de Oliveira (sax, comp, arr), Joe Gallardo (tb), Mariano Diaz (p), Markus Schieferdecker (b), Diego Piñera (dr)

Stadtbücherei Frankfurt | Do., 30.11.2017 | 20 Uhr | 10,–/7,– €

Scott DuBois Quartet

Fr., 17. November 2017
20:00

Der Jazz-Gitarrist und Komponist Scott DuBois ist ein wichtiger Protagonist der jungen New Yorker Jazzszene. In seinem Quartett arbeitet er mit weltweit gefragten Improvisations-Künstlern zusammen, die sich über seine farbigen, zukunftweisenden Kompositionen verwirklichen.

Das Album „Winter Light“ nimmt den Zuhörer mit auf die Reise von der ersten Morgendämmerung bis in die tiefste Nacht, beobachtet das sich ändernde Licht, geformt durch sich ändernde Landschaften und das Wetter, fängt die Visionen durch Musik ein.

„First Light Tundra“ beginnt mit dem frühesten Lichtstrahl über einer kalten und öden Landschaft. Vögel erwachen, fliegen auf und verschwinden in der Ferne. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht wird zunächst von heftigen Schneeböen beherrscht. Die Tiefe des Waldes wird vom Nebel erfüllt, der der sich entfaltenden Morgensonne weicht.

„Das wirklich Atemberaubende an den Kompositionen Scott DuBois‘ ist es, wie er das wechselnde Licht und die Wetterveränderungen in seinen Kompositionen nachzeichnet. Nichts scheint ihm auf der Gitarre unmöglich zu sein (…)“ Dietmar Ebert, Thüringische Landeszeitung

In Zusammenarbeit mit Die Fabrik Kulturwerk Frankfurt

Scott DuBois (g), Gebhard Ullmann (bcl, sax), Thomas Morgan (b), Kresten Osgood (dr)

www.scottdubois.com

Die Fabrik | Fr., 17.11.2017 | 20 Uhr | 15,–/12,– €
 

Jazzgeschichten: Heinz Sauer – ein Leben im Jazz

Fr., 10. November 2017
20:00

Talk mit Heinz Sauer und Daniella Baumeister

Die unkontrollierbare Freiheit der Improvisation macht Diktaturen von jeher misstrauisch gegenüber dem Jazz. Ab 1933 sahen sich die Anhänger der anglo-amerikanischen Musikstile und der „Swing-Jugend“ in Nazi-Deutschland massiven Repressionen ausgesetzt. 1932 wurde Heinz Sauer geboren und kam schon früh mit dieser „entarteten“ Musik in Berührung, sie wurde seine lebenslange Liebe.

Jazz ist für ihn Ventil, Herausforderung, politisches Statement, Protest und Ausdrucksmittel für die Seele. Nach dem Krieg und durch den Kontakt zu vielen amerikanischen Jazzern in den GI-Clubs entwickelte sich Frankfurt zur deutschen Jazz-Hauptstadt – mittendrin Heinz Sauer, der bis heute nicht in Frankfurt, sondern 18 Kilometer außerhalb in Kronberg lebt.

Wie er diese Distanz überwand, um in den Clubs, vor allem im Jazzkeller, zu spielen, wie er mit vielen anderen Musikern wie Albert Mangelsdorff dem deutschen Jazz zu internationalem Renommee verhalf, wie das Saxofon sein Sprachrohr wurde, wie für ihn der Jazz zugleich Protest ist gegen die Nazis, die ihm auch nach dem Krieg immer wieder begegnen, und wie er bis heute den perfekten Ton sucht und findet – dies alles erzählt Heinz Sauer im Gespräch mit Daniella Baumeister in der neuen Reihe „Jazzgeschichten“.

In Zusammenarbeit mit der Gethsemanekirche

Heinz Sauer, Daniella Baumeister

www.heinzsauer.de

Gethsemanekirche | Fr., 10.11.2017 | 19.30 Uhr | 12,–/9,– €

 

Eric Schaefer + The Shredz

Do., 9. November 2017
20:00

Mit seinem neuen Album „Bliss“ rührt Schlagzeuger Eric Schaefer den Fusion-Jazz der Sechziger, den Jazz-Dub der Neunziger und die Clubmusik von heute zu einem explosiven Gebräu an. Das ist kein Voodoo, obwohl es streckenweise so klingt, sondern konsequente Fortführung dessen, was Schaefers Spiel von Beginn an einzigartig machte: Stil und Geschmack, Virtuosität und Wissen, komplexe Kompositionen und improvisatorische Spielwut. Verwurzelt im Hardcore und gereift am Jazz, bespielt Schaefer ein Klangspektrum, das weit über jedes akademische Kolloquium hinausreicht.

Nachdem er vor allem als Mitglied von Michael Wollnys Trio bekannt wurde, veröffentlichte er 2013 mit „Who‘s Afraid of Richard W.?“ sein Debüt als Bandleader. Zwei Jahre und zahlreiche Auftritte später nahm die „Wagner-Band“ das neue Album auf – und fand dabei zu ihrem eigenen Sound sowie endlich auch zu einen eigenen richtigen Namen: The Shredz.

 

Der texturreiche Sound von „Bliss“ mitsamt seinen Delay-Schleifen, Synthesizer-Modulationen und prozessiertem Schlagzeug-Sound entstand bereits beim Einspielen. Mit John-Dennis Renkens fliegenden Trompetentönen und Volker Meitz‘ gurgelnden Orgeln und John Eckhardts Bassfundament beschwören The Shredz den Geist der elektrischen Miles-Davis-Sessions herauf.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

John-Dennis Renken (tp), Volker Meitz (keyb), John Eckhardt (b), Eric Schaefer (dr)

ericschaefer.de

Romanfabrik | Do., 9.11.2017 | 20 Uhr | 15,–/12,– €