The WhereMe?!

Fr., 28. April 2017
20:00

The WhereMe?! ­ist permanent auf der Suche nach dem IchWoWasWieWarum. Die Band um den Gitarristen Rafael Krohn und den Saxofonisten Fabian Dudek präsentiert ausschließlich Kompositionen aus eigener Feder. Melancholie, Atmosphäre und Extrema zeichnen die Stücke aus und werden im Zusammenspiel der Band kreiert.

Die Notation eröffnet die Kommunikation der Musiker, bevor diese Vorlage bald verlassen wird oder als Fundament dient, um der momentanen Imagination Raum zu verschaffen. Dann haben sie alle Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten, mehr noch ihre grenzenlose Kreativität auszubreiten.

The WhereMe?! erhielt 2016 das Jazzstipendium der Stadt Frankfurt am Main. Die Musiker kennen sich durch ihr Studium an der Musikhochschule Köln.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Fabian Dudek (sax), Rafael Krohn (g), David Helm (b), Jan Philipp (dr)
thewhereme.tumblr.com

Club Voltaire  |  Fr., 28.4.2017 | 20 Uhr | 12,–/9,– €
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Melodiva Club Konzert: CENTER TRIO – CD-Release

Do., 4. Mai 2017
20:00

 

Schlicht „No. 3“ heißt das dritte Album des nun seit 13 Jahren existierenden Trios Center. „Frisch und frech, drängend und ungebärdig gehen die praktizierenden Jazz-Demokraten ans Werk. Zwischen Tradition und Neuem betätigen sie sich als fantasievolle Klangmaler, die neben schönen oder ohrwürmigen Melodien auch mit mannigfaltigen Farben arbeiten, mit Wiederholungen musikalischer Tupfer, mit perkussiven Grundierungen, mit heftigen rhythmischen Pinselstrichen. Vor allem überraschen die Musikerinnen permanent, brechen Strukturen auf und bleiben doch präzise und eng beieinander. Formenreichtum als Reaktionsschema. Ihre Songs erreichen auf eine rätselhaft wohltuende Art direkt das Herz des Zuhörers, um dann ohne Umschweife sofort weiter ins Gehirn zu wandern. Center – Mitten auf die Zwölf, genau ins Zentrum. Ein Volltreffer!“ (Reinhard Köchl über Center).

Starke Klänge, spontane Entscheidungen, jeder Song ist eine kleine Reise. Mit Elementen aus moderner Klassik bis hin zu Indie-Rock gehen sie die Kunstform Jazz aus immer neuen Perspektiven an und erweitern damit den bewährten Gestus eines Klaviertrios. Dabei verzichten die Drei geschickt auf langatmige Solo-Selbstdarstellung zugunsten der Stimmung ihrer starken Eigenkompositionen. Diese bescherten der Band u.a. den 2. Platz beim Neuen Deutschen Jazzpreis, den Jazzpodiums-Preis, u.a.

Lizzy Scharnofske (dr),  Eike Wulfmeier (p),  Marcel Krömker (b)

www.centertrio.de

In Zusammenarbeit mit der Fabrik Frankfurt 

Donnerstag, 04.05.2017 | Beginn: 20 Uhr | Die Fabrik, Mittlerer Hasenpfad 1-5, 60594 Frankfurt

Tickets: 15,- € | erm. 10,- € | Vorverkauf über www.die-fabrik-frankfurt.de 

 

JIF Session

Mo., 9. Januar 2017
20:00
Mo., 13. Februar 2017
20:00
Mo., 13. März 2017
20:00
Mo., 8. Mai 2017
20:00
Mo., 12. Juni 2017
20:00

Unsere Montags-Reihe im Club Voltaire setzen wir auch 2017 fort. Zu unseren JIF-Sessions laden wir ab Januar an jedem zweiten Montag im Monat in den Club Voltaire ein. Der Schwerpunkt liegt dabei auf ganz neuen Bands und Projekten aus der Jazzszene Frankfurt/Rhein-Main, die als Session-Opener fungieren werden.

Die Jazzszene in und um Frankfurt ist voller Kontraste, ebenso traditionsbewusst wie modern, experimentierfreudig, virtuos, und – selbstverständlich für Frankfurt – weltoffen und international. Dieser lebendigen und vielfältigen Szene mit ihren Künstlern wollen wir mit dieser Reihe eine zusätzliche Bühne geben.

Wir freuen uns auf spannende Begegnungen im Club Voltaire!

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

 

9.1.2017: No Lega … Martin Lejeune (git), Valentin Garvie (tp), Matthias Akeo Nowak (b), Oli Rubow (dr)

13.2.2017: First Circle … Victor Fox (ts), Roger Kintopf (db), Felix Ambach (dr)

13.3.2017: Andrey Shabashev (p), Andreas Neubauer (dr), Corinna Danzer (sax), Jonas Lohse (b)

10.04.2017: findet wegen der Musikmesse nicht statt

8.5.2017: Mátyás Montags-Jam (Zwei Bands + Session)

12.6.2017: t.b.d.

Club Voltaire | 2. Montag im Monat | 20 Uhr | Eintritt frei

Frankfurter Jazzstipendium + Andreas Hertel Trio

Mi., 10. Mai 2017
20:00

Zur Vergabe des Frankfurter Jazzstipendiums 2017 veranstalten wir auch dieses Jahr gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main ein Doppelkonzert. Das Andreas Hertel Trio eröffnet den Abend mit einem Set. Anschließend verleiht Dr. Ina Hartwig, die Frankfurter Kulturdezernentin, das Stipendium der Stadt Frankfurt, und der Stipendiat bzw. die Stipendiatin übernimmt das zweite Set mit der eigenen Band.

Das Andreas Hertel Trio begeistert das Publikum mit zeitlos swingendem Jazz. Auf ihrem aktuellen, für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominierten Album „Keepin’ The Spirit“ führen die Musiker souverän und mit viel Spielfreude den Geist der legendären Blue Note-Ära in die Gegenwart weiter.

Der Wiesbadener Jazzpianist und Komponist Andreas Hertel studierte Jazzpiano an der Musikhochschule Mainz. Er ist seit langem in der Jazzszene Frankfurt/Rhein-Main fest etabliert, wie auch Lindy Huppertsberg am Bass – ihr Vorbild und Lehrer Ray Brown gab ihr den Beinamen „Lady Bass“ – und Jens Biehl am Schlagzeug.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik und dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main

Band des/der Jazzstipendiaten/Jazzstipendiatin (wird durch die Kulturdezernentin bekannt gegeben)

Opener:
Andreas Hertel (p),  Lindy Huppertsberg (b), Jens Biehl (dr)
www.andreashertel.de

Romanfabrik | Mi., 10.5.2017 | 19.30 Uhr (Einlass ab 18:30) | 15,– / 12,– €
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Ulf & Eric Wakenius

Fr., 12. Mai 2017
20:00

Ein Familientreffen der besonderen Art: Harmonie und Gegensatz schwingen im Raum, wenn das „schwedische Gitarrengenie“ (Downbeat) Ulf Wakenius und sein Sohn Eric auf der Bühne stehen. Gemeinsam schaffen sie in ihrem Programm eine einzigartige Einheit aus dem scheinbar Unvereinbaren: Aus Jazz-Elementen, Flamenco, Klängen aus Schweden, Brasilien und dem Nahen Osten sowie Irish- und Americana-Sounds entsteht Weltklassemusik.

Einer der vielen Höhepunkte in Ulf Wakenius‘ Vita ist die Zeit von 1997 bis 2007, als er im Oscar Peterson Quartet die vielleicht prestigeträchtigste Stelle besetzte, die im Jazz zu haben war. Zwei Duo-Alben mit Ray Brown, der großen Bass-Ikone, führten gar die amerikanischen Jazz-Charts an. Wakenius zählt zu den großen Virtuosen der Jazzgitarre, dessen feine Interpretationen und makellose Performances jedes Publikum begeistern.

Begleitet wird er von seinem Sohn Eric, dessen einzigartige Spielweise einen eigenen Platz in der Gitarrenszene verdient. Seine außergewöhnliche Stimme verleiht dem Duo außerdem einen neuen und individuellen Sound: „Real Acoustic Power“.

In Zusammenarbeit mit der Gethsemanekirche und gefördert durch die EKHN Stiftung (www.ekhn-stiftung.de)

Ulf Wakenius (g), Eric Wakenius (g)
www.ulfwakenius.net

Gethsemanekirche | Fr., 12.5.2017 | 20 Uhr | 12,– / 9,– € erm. JIF+Mitglieder der Kirchengemeinde
Kasse 19:00 Uhr | Einlass 19:30 Uhr | reservierte Karten bis 19:45 Uhr abholen
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mats-up

Do., 18. Mai 2017
20:00

mats-up verbindet in ihrem neuen Programm „The Nature Of The Blues“ das Archaische und das Zeitgenössische in einer nie gehörten Weise. Ausgangspunkt für die Kompositionen ist die Naturtonreihe, die wir von den ältesten Musiktraditionen wie dem Obertongesang oder dem Alphorn her kennen.

In einem jahrelangen Prozess, in dem jeder der Musiker sein Instrument sozusagen von Grund auf neu lernte, wurde dieses Klangreservoir für die Improvisation nutzbar gemacht. Kaum zufällig stoßen die Musiker dabei auf die allertiefsten Wurzeln der „Jazz“ genannten Musik: Den Groove als Ausdruck kollektiver Energie und den Blues als Ausdruck der Individualität.

Der Trompeter Matthias Spillmann studierte an der Swiss Jazz School sowie an der renommierten New School in New York City. Reto Suhner ist einer der wichtigsten Schweizer Saxofonisten. Er ist mit seinem eigenen Quartett weltweit unterwegs und hat inzwischen fünf eigene Alben aufgenommen. Marc Méan studierte in Lausanne, Kopenhagen und Paris. Dominic Egli studierte bei Schlagzeuglegende Billy Brooks und gilt mittlerweile als einer der originellsten Jazzschlagzeuger der Schweiz. Nach Abschluss seines Studiums in Luzern ist Raffaele Bossard ein gefragter Bassist, international unterwegs und als Sideman auf zahlreichen Alben zu hören.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Matthias Spillmann (tp), Reto Suhner (sax), Marc Méan (p), Raffaele Bossard (b), Dominic Egli (dr)
matsup.ch

Romanfabrik | Do., 18.5.2017 | 20 Uhr | 15,–/12,– € erm.
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Tenors of Kalima

Fr., 26. Mai 2017
20:00

„Am Anfang stand die Idee, eine Mischung aus der Musik von Kraftwerk und des Sun Ra Arkestra zu kreieren“, grinst Kalle Kalima und Jimi Tenor präzisiert: „Ich wollte irgendwas in der Art von Free Jazz machen, Kalle etwas mit Sequenzern und Elektronik.“ Im ersten Moment wirkt das wie ein Rollentausch.

Verbindet man Jimi Tenor doch mit sehr unterschiedlichen, aber stets eher Richtung Pop und Funk orientierten Projekten, während Kalle Kalima bislang vor allem als querdenkender Jazzgitarrist auffiel. Doch Tenor ist nicht nur Konzeptkünstler, versierter Keyboarder, Sänger und Afrobeat-Liebhaber, sondern eben auch Saxofonist und Flötist. „Vermutlich sind alle Tenor-Saxofonisten zumindest insgeheim von Coltrane inspiriert“, spekuliert Jimi Tenor, „zudem liebe ich den Stil und die Kompositionen von Pharoah Sanders. Letztlich denke ich aber, dass James White und Fela Kuti den stärksten Einfluss auf mein Saxofonspiel hatten. Ich bin eben mehr an vibe als an Technik interessiert.”

Komplettiert werden die Tenors Of Kalima vom finnischen Schlagzeuger Joonas Riippa, der sich, laut Kalima, „bestens in Jazz und Rock auskennt und improvisieren kann.“ Hierzulande wurde Riippa vor allem durch seine Arbeit mit Verneri Pohjola bekannt.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Jimi Tenor (sax), Kalle Kalima (g), Joonas Riippa (dr)
tenorsofkalma.blogspot.de

Club Voltaire | Fr., 26.5.2017 | 20 Uhr | 12,–/9,– €
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Uwe Oberg solo

Do., 1. Juni 2017
20:00

Der in Offenbach geborene Pianist Uwe Oberg lebt heute in Wiesbaden und wurde 2007 mit dem Hessischen Jazzpreis ausgezeichnet. Freies Spiel, Klangexperimente, konventionelle, swingende Passagen und aufmerksame Improvisationen bestimmen den Höreindruck von Obergs Musik. Ferner sucht er immer wieder die improvisatorische Begegnung mit Musikern aus verschiedenen Kulturkreisen.

„Wenn man ihm heute, bei seinem einstündigen Klavier-Solo, zuhört, mit welcher Gelassenheit er sein breites Wissen in erzählerische Bahnen lenkt, wie viel er auch inzwischen zulassen kann und wie er dabei dennoch nicht beliebig wird oder die Kontur verliert, das ist dermaßen gut, dass man ihm den Jazzpreis gleich noch einmal verleihen möchte.“ Tim Gorbauch, Frankfurter Rundschau
In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik
Uwe Oberg (p)
www.uweoberg.de

Romanfabrik | Do., 1.6.2017 | 20 Uhr | 20,–/15,– € erm.
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Heinz Sauer / Johannes Fink

Fr., 2. Juni 2017
20:00

Mit dem Duo Sauer / Fink haben sich zwei  Individualisten des Jazz und der improvisierten Musik gefunden, die eine  langjährige Zusammenarbeit in anderen Formationen verbindet. Dem Duo gelingt mit dem für Sauer typischen Saxofonsound und dem einzigartigen Klang des  5-saitigen Cellos von Johannes Fink im akustisch inspirierenden Kirchenraum  eine bemerkenswerte musikalische Interaktion.

Das zum großen Teil freie Zusammenspiel führt zu einem außergewöhnlichen, berührenden Klangerlebnis. Von extrem feinfühlig bis total ausufernd reicht die ausdrucksstarke Palette der beiden Musiker.

Johannes Fink wurde in Erlangen geboren und lernte zunächst 10 Jahre lang Schlagzeug, anschließend er noch die Instrumente Klavier und Gitarre. Autodidaktisch entwickelte er am Kontrabass und am Cello (in Quarten-Stimmung) seinen unverwechselbaren eigenen Sound. Er lebt seit etwa 1995 als Musiker und Komponist in Berlin, wo er mit mehreren Bands u.a. im Auftrag des Goethe-Instituts in der ganzen Welt unterwegs ist. Aktuell spielt er mit Erdmann 3000, Rolf Kühn & Tri-O und Aki Takase and the good boys u.v.a.m.

In Zusammenarbeit mit der Gethsemanekirche und gefördert durch die EKHN Stiftung (www.ekhn-stiftung.de)

Heinz Sauer (sax),  Johannes Fink (cello)
www.heinzsauer.de
www.johannesfink.com

Gethsemanekirche | Fr., 2.6.2017 | 20 Uhr | 12,– / 9,– € erm. JIF+Mitglieder der Kirchengemeinde
Kasse 18:00 Uhr | Einlass 19:30 Uhr | reservierte Karten bis 19:45 Uhr abholen
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Heinz Sauer, Jürgen Wuchner, Bülent Ates im HoRsT

Di., 20. Juni 2017
20:00

Offene Bühne für freie Improvisationen

Um dem „freien“ und „zeitgenössischen Jazz“ eine Heimstätte in Frankfurt zu geben und gerade auch jungen Musikern Möglichkeiten zu bieten, Neues auszuprobieren, initiierten Christof Krause und Jürgen Werner eine „offene Bühne für frei improvisierte Musik“. Erste organisierte Konzerte frei improvisierter Musik mit anschließender Session finden bereits seit 2014 statt.

Als Rahmen für die „offene Bühne/Session“ bietet das „F.I.M. Forum für improvisierte Musik“ eine regelmäßige Sessionreihe im Abstand von etwa zwei Monaten an. F.I.M. sieht sich weniger als reiner Veranstalter, sondern will ein Angebot für diese musikalische Szene initiieren und etablieren und hofft, dass daraus weitere Aktivitäten erwachsen können. Die Sessions finden statt im „HoRsT“, in den ehemaligen Adlerwerken in Frankfurter Gallusviertel.

Heinz Sauer (ts), Jürgen Wuchner (b), Bülent Ates (dr)

Di, 20. Juni 2017

Einlass: 19.30 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
keine Reservierungen möglich
freier Eintritt für Sessionsmusiker

Anschließend Session
Ein Klavier steht zur Verfügung, für Imbiss ist gesorgt.

http://fim-ffm.de

HoRsT (Adlerwerke) | Kleyerstr. 15 |an der Galluswarte |
7,–/5,– €, Kulturpassinhaber 1,– €

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main