Jazzgeschichten: Corinna Danzer

Fr., 24. Mai 2019
20:00

Die Reihe „Jazzgeschichten“ setzen wir fort mit einem weiteren prominenten Frankfurter Jazzmusiker, moderiert von Daniella Baumeister.

Gleich nach dem Studium an der Amsterdamer Hochschule der Künste kam die Saxofonistin Corinna Danzer in die damalige Jazz-Hauptstadt Frankfurt und erhielt prompt 1991 bei der ersten Verleihung überhaupt das Jazzstipendium der Stadt Frankfurt am Main. Mit dem Gitarristen Martin Lejeune gründete sie das Corinna Danzer/Martin Lejeune Quartett, sie spielte mit der hr-Bigband, im United Women‘s Orchestra und der Poliszh-German Jazz Connection. Sie liebt das Theater und arbeitet viel als Theatermusikerin.

Sie liebt aber auch das Unterrichten und hat seit vielen Jahren ihren Schwerpunkt auf die Jazz-Vermittlung verlegt, vor allem als Dozentin an der Musikschule Friedberg/Hessen und als Initiatorin vieler Musikprojekte an hessischen Schulen. Dort geht es ihr nicht nur um die Kunst des Spielens, sondern vor allem um die Kunst des Hörens. Eine ganz besondere Art der Jazz-Vermittlung entsteht in dieser Ausgabe der Jazzgeschichten, denn Corinna Danzer hat mit so vielen Jazzmusikern auf der Bühne gestanden und ist in Hessen hervorragend vernetzt. Im Gespräch mit Daniella Baumeister wird sie viel zu erzählen haben über den Jazz in Frankfurt und weit darüber hinaus.

Corinna Danzer, Daniella Baumeister (Moderation)

Gethsemanekirche | Fr., 24.05.2019 | 20 Uhr | 12,– / 9,– € JIF

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Spielen für Albert

So., 9. September 2018
17:00

Ein Konzert- und Vortragsabend zu Ehren von Albert Mangelsdorff

Zum 90. Geburtstag des Jazzmusikers und Posaunisten Albert Mangelsdorff, in seinem 13. Todesjahr, veranstaltet das Institut für Stadtgeschichte einen Erinnerungsabend.

Ort: Karmeliterkloster, Refektorium
Veranstalter: Institut für Stadtgeschichte
Eintritt: 15 € inkl. anschließendem Umtrunk (VVK im Institut für Stadtgeschichte oder an der Abendkasse)

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BEGRÜSSUNG

Dr. Evelyn Brockhoff

 Fotos: Erich Werkmann

EINFÜHRUNGSVORTRAG

„Never let it end“: Albert Mangelsdorff gestern, heute und morgen
Referent: Prof. Dr. Jürgen Schwab

KONZERT

Angelika Niescier SUBLIM
Albert-Mangelsdorff-Preisträgerin 2017
Angelika Niescier (saxes, comp)
Mattias Akeo Nowak (bass)
Christoph Hillmann (drums)

Niescier ist mit ihrem hochvirtuosen und intensiven Spiel und den außergewöhnlichen Kompositionen eine der führenden europäischen Saxophonistinnen. Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, darunter Nordrhein-Westfalens „Preis für junge Künstler“ und 2017 den Deutschen Jazzpreis / Albert- Mangelsdorff-Preis.

  Ihre CD-Produktionen wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. zweifach mit dem Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik („sublim III“ und „NYC Five“), jazzthing CD des Jahres („Quite Simply“) und dem Echo Jazz („sublim III“).

Downloads
Programmheft: Spielen für Albert [PDF]

Institut für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster
Münzgasse 9 | 60311 Frankfurt am Main
Tel. 069 212 384 25
www.stadtgeschichte-frankfurt.de

Karten nur beim Institut für Stadtgeschichte, auch im Vvk, keine Karten- oder Sitzplatzreservierungen

3. Steinway-Preisträgerkonzert

Mi., 12. Dezember 2018
19:30

Bereits zum dritten Mal vergibt Steinway & Sons Frankfurt einen Förderpreis an talentierte Studierende im Fachbereich Jazz-Klavier der Musikhochschulen Würzburg, Frankfurt und Mainz. Nach einer Vorauswahl durch die Hochschulen ermittelte eine unabhängige Jury die Preisträger in einem Wettbewerbskonzert. Die Preisträger erhalten neben einem öffentlichen Auftritt eine Förderung in Höhe von 1.000 Euro. Den Wettbewerb 2018 gewannen Jan-Peter Itze  und Lukas Moriz.

Jan-Peter Itze, geboren 1998 in Schweinfurt, studiert bei Tine Schneider an der Musikhochschule in Würzburg. Sein Trio ist das Herzstück seines musikalischen Schaffens. Hier fließen Einflüsse wie moderner zeitgenössischer Jazz, Pop, Hip-Hop und elektronische Musik zusammen. Bei diesem Konzert tritt er solo und mit der Sängerin Hannah-Lara Müller auf.

Lukas Benedikt Moriz, Jahrgang 1992, studiert an der Musikhochschule in Mainz bei Jean-Yves Jung, Jesse Milliner und Sebastian Sternal. In Frankfurt/Rhein-Main hat er sich u.a. durch seine Mitwirkung bei J’Used und Maximilian Shaikh-Yousefs Nonett SH4IKH 9 (Frankfurter Jazzstipendium 2018) bereits einen Namen gemacht. Das Preisträgerkonzert spielt er mit der Saxofonistin Kerstin Haberecht.

In Zusammenarbeit mit Steinway & Sons Frankfurt

Jan-Peter Itze (p), Hannah-Lara Müller (voc)
WWW.JP-ITZE.COM

Lukas Benedikt Moriz (p), Kerstin Haberecht (sax)
WWW.LUKASMORIZ.DE

jp-itze.com

Steinway & Sons | Mi., 12.12.2018 | 19.30 Uhr | 20,– / 15,– € JIF

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Bastian Stein Trio

Fr., 30. November 2018
20:00

Nach seinem hochgelobten Debutalbum „Diegesis“ legt der Trompeter Bastian Stein mit „Viktor“ seine neue CD vor, in völlig neuer Besetzung und ohne Pianisten. Das Trio fasziniert mit atemberaubender Intensität und einem völlig neuen Klanggewand. Die Töne des Solisten stehen nicht in Bezug zu einem Harmonieinstrument; er kann dadurch harmonisch offener, variabler und mehrdeutiger improvisieren.

at Kyberg Studio

Bastian Stein wurde in Heidelberg geboren und studierte Trompete in Wien und in Amsterdam. Im Rahmen des Hans-Koller-Preises erhielt er 2005 das New York Stipendium. Nach seinem Umzug nach Köln gründete er zunächst die Bastian Stein Group und spielte u.a. in den Bigbands von WDR, hr, NDR und SWR. Seit 2016 unterrichtet er an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart.

Phil Donkin ist einer der wichtigsten europäischen Bassisten seiner Generation. Nach dem Studium an der renommierten Guildhall School in London spielte er u.a. mit Kenny Wheeler, Julian Argüelles, Chris Speed, John Abercrombie, Marc Copland und Kurt Rosenwinkel. Nach einigen Jahren in New York lebt er nun wieder in Europa.

James Maddren ist einer der begehrtesten jungen Jazz-Drummer Großbritanniens und spielt z.B. mit Gwilym Simcock, Kit Downes und „The Printmakers“.

Bastian Stein (tp), Phil Donkin (b), James Maddren (dr)

www.bastianstein.de

Club Voltaire | Fr., 30.11.2018 | 20 Uhr | 12,–/ 9,– € JIF

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Playground 4

Do., 22. November 2018
20:00

Diese neue Formation vereint Virtuosität, Spielfreude und Spontaneität. Das Besondere ist das rhythmisch-dynamische Spiel der Musikerinnen und die farbigen, melodiösen Kompositionen.

Sie ergänzen sich aufs Beste: eine impressionistische, farbenreiche Harmonik mit Tendenz zu dunkleren Schattierungen, verschlungene filigrane Melodien, luftige ungerade Rhythmen sowie sperrige Grooves.

Stephanie Wagner zählte 2010 zu den Preisträgern im Wettbewerb der Landesarbeitsgemeinschaft Jazz in Rheinland-Pfalz. 2011 erhielt sie den Jazzpreis der Stadt Worms. Stephanie Wagner ist Musikerin, Komponistin, Pädagogin, Workshop-Dozentin und Tontechnikerin.

Esther Bächlin widmet sich neben dem Contemporary Jazz auch eigenen spartenübergreifenden Improvisations-Projekten. Die Wiener Bassistin Gina Schwarz ist auf Frankfurter Jazzbühnen nicht unbekannt. Kürzlich brachte sie ihr vielbeachtetes Album „Jazzista“ heraus und spielte eine Tournee mit dem großen Schlagzeuger Jim Black. Ingrid Oberkanins, Multi-Perkussionistin aus Wien und Trägerin des Hans Koller Jazzpreises, legt ihren Fokus auf Jazz und Worldmusic. Seit 2004 unterrichtet sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

In Zusammenarbeit mit dem Frauen Musik Büro Frankfurt. Playground wird unterstützt durch die Fondation Suisa.

Stephanie Wagner (fl), Esther Bächlin (p, voc), Gina Schwarz (b), Ingrid Oberkanins (perc)

WWW.PLAYGROUNDJAZZ.COM

Romanfabrik | 22.11.2018 | 20 Uhr | 15,–/12,– €

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Oliver Leicht, Jan Schreiner

Fr., 9. November 2018
20:00

Oliver Leicht und Jan Schreiner musizieren seit vielen Jahren in verschiedensten Besetzungen miteinander – allerdings bislang ausschließlich in größeren Bands mit acht oder mehr Musikern. Umso spannender verspricht das Programm zu werden, das beide Musiker eigens für das Konzert in der Gethsemane-Kirche erarbeiten. Radikale Reduktion steht auf dem Programm: Auf der Basis von Kompositionen beider Instrumentalisten wird es viel Raum für Improvisation und Interaktion geben, auch der spezielle Kirchenraum soll thematisch wie klanglich eingeflochten werden.

Der Saxofonist, Klarinettist, Komponist und Arrangeur Oliver Leicht studierte an den Musikhochschulen in Köln und in Mannheim. Seit vielen Jahren ist er festes Mitglied der hr-Bigband sowie von [re:jazz] und findet noch Zeit für eigene Projekte, z.B. [Acht.], das Trio mit Frank Wingold und Efrat Alony sowie das Quartett Herrenrunde.

Jan Schreiner ist ein in Köln ansässiger Bassposaunist, Tubist und Komponist. Er war Mitglied des Bujazzo und u.a. Mitbegründer des Vertigo Trombone Quartet mit Nils Wogram. Seit 2014 ist er als Komponist hauptsächlich für sein Jan Schreiner Large Ensemble tätig. Er lehrt an den Musikhochschulen in Mainz und in Mannheim und ist Workshop-Dozent für Bassposaune an der HfMT Köln.

In Zusammenarbeit mit der Gethsemane-Gemeinde, gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Oliver Leicht (cl), Jan Schreiner (btb, tuba)

www.oliver-leicht.de

www.janschreiner.de

Gethsemanekirche | Fr., 9.11.2018 | 20 Uhr | 12,– / 9.– € JIF

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Thomas Bachmann Group

Mi., 31. Oktober 2018
20:00

Bei der Thomas Bachmann Group kann man alles in geballter Form hören, was guten Jazz ausmacht: Swing, Groove, eingängige Themen, anspruchsvolles Instrumentalspiel und improvisatorische Höhenflüge. Die drei sympathischen Musiker loten die Möglichkeiten ihrer Instrumente aus und kreieren einen eigenständigen Bandsound.

Auch bei „Seiltänzer“, dem bereits fünften Album, bleibt die ungewöhnliche Besetzung ohne Harmonieinstrument ein Markenzeichen des Trios. In über 15 Jahren haben die Musiker diese vermeintliche Beschränkung zum Vorteil zu nutzen gelernt: Improvisation und Interaktion erhalten mehr harmonischen Freiraum, die Musiker legen den Schwerpunkt auf Rhythmus, Melodik und Dynamik.

Bandleader Thomas Bachmann unterrichtet Jazz-Saxofon und Improvisation an der Hochschule in Mainz und spielt u.a. in der Frankfurt Jazz Big Band sowie mit Bob Degen. Ralf Cetto unterrichtet ebenfalls an der Mainzer Hochschule, spielt z.B. im Trio von Aziza Mustafa Zadeh und hat bereits mit unterschiedlichen Formationen mehrere Jazzpreise gewonnen. Uli Schiffelholz studierte in Köln und New York und wurde 2011 mit dem Jazzstipendium der Stadt Frankfurt ausgezeichnet. Musikalisch aktiv ist er u.a. im Jazzensemble des Hessischen Rundfunks.

Thomas Bachmann (sax), Ralf Cetto (b), Uli Schiffelholz (dr, perc)

www.thbachmann.de

Frankfurt Art Bar | Mi., 31.10.2018 | 20 Uhr | 15,–/12,– €   JIF

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Olivia Trummer Trio

Do., 18. Oktober 2018
20:00

Olivia Trummer berührt mit ihren Songs und Improvisationen. Sie hinterlässt Spuren mit ihren Texten, die eine ganz persönliche Sicht auf Liebe, Leere und Loslassen freilegen. Ihr Trio strahlt Optimismus aus, die Musik bewegt sich mal schwebend, mal groovend im weiten Kosmos zwischen Jazz, Pop und Singer-Songwriter und folgt dabei einem erfrischend eigenen Kompass. 

„Olivia is a one-of-a-kind artist. She writes and sings beautiful music with a voice and spirit all her own. As a pianist she posesses both a very sophisticated harmonic sense and the creativity of a born improviser.“ (Aaron Goldberg)

Die in Stuttgart und New York ausgebildete Pianistin und Sängerin fasziniert ihr Publikum mit ihrem ganz eigenen Stil. Dank ihrer komplexen und zugleich eingängigen Musik gilt sie als eine der interessantesten Jazzmusikerinnen ihrer Generation. Neben verschiedenen eigenen Projekten ist sie auch Mitglied von Kurt Rosenwinkels „Caipi“-Band, mit der sie 2017 bereits ausgiebig durch Amerika, Kanada, Europa, China und Japan tourte.

Ihr Trio mit dem israelischen Kontrabassisten Haggai Cohen-Milo und dem Schlagzeuger Nicola Angelucci aus Italien ist international und hochkarätig besetzt. Haggai ist ein feingeistiger Virtuose, der vor kurzem aus New York nach Berlin gezogen ist und z.B. seit langem mit Omer Klein zusammenarbeitet. Nicola Angelucci gilt als einer der besten Jazz-Schlagzeuger Europas, dessen außergewöhnlich energetisches und musikalisches Spiel auch von Jazz-Größen wie Bob James, Joey De Francesco, Benny Golson und Fabrizio Bosso geschätzt wird.

Gefördert von NPC GmbH, Rödermark

Olivia Trummer (p, voc), Haggai Cohen-MiloJoshua Ginsburg (b), Nicola Angelucci (dr)

www.oliviatrummer.de

Romanfabrik | Do., 18.10.2018 | 20 Uhr | 20.–/15.– € JIF

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