Julian & Roman Wasserfuhr

Fr., 14. Dezember 2018
20:00

CD-Release

Der Weg ist das Ziel, dies gilt gerade für Jazzer und insbesondere für Julian und Roman Wasserfuhr: Jazz bedeutet sich treiben zu lassen, zu suchen und sich auf der Suche zu finden. Jazz ist der Mut, sich dem Augenblick hinzugeben, die Dinge immer wieder neu zu denken. Jazzmusiker sind auf dem Weg, sie wollen gar nicht ankommen. Das hält den Jazz lebendig, macht ihn fortschrittlich und stets überraschend.

Für  die Aufnahme von „Landed in Brooklyn“, ihrem bereits fünften Album, begaben sich die Brüder auf die Reise in den Hotspot des internationalen Jazz, nach New York City. Die Magie der Stadt wurde zum Konzept, ihre Atmosphäre ist in jedem Ton spürbar. Während die Kompositionen von der Stadt und ihren Musikern erzählen, ist das Spiel der Brüder zupackender geworden, verspielter, swingender, schlussendlich amerikanischer, ohne aber den typischen Wasserfuhr-Sound zu verlieren.

„Landed in Brooklyn“ ist nicht nur ein beeindruckender Zwischenstopp, sondern auch ein neuer musikalischer Aufbruch geworden, der Spuren hinterlässt. Die Reise von Julian und Roman Wasserfuhr geht weiter.

Julian Wasserfuhr (tp, flh), Roman Wasserfuhr (p), Benjamin Garcia (b), Oliver Rehmann (dr)

www.wasserfuhr-jazz.com

Romanfabrik | Fr., 14.12.2018 | 20 Uhr | 20,–/15,– € JIF

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Shabashev / Rüffer / Langenbach

Sa., 15. Dezember 2018
20:00

Das Frankfurter Jazztrio mit Andrey Shabashev, Kai Rüffer und Johannes Langenbach spielt hauptsächlich Eigenkompositionen. Die drei Musiker sind seit einigen Jahren in Frankfurt/ Rhein-Main aktiv und lernten sich Ende 2017 während einer Studioproduktion kennen, wo auch die Idee zur Gründung dieses neuen Trios entstand.

Neben Einflüssen der heimischen Frankfurter Szene hört man im Sound auch Einflüsse der jungen New Yorker Szene und des skandinavischen Jazz. Das intime Trio-Format ermöglicht den Bandmitgliedern besonders gut, die unterschiedlichsten Strömungen des Jazz auszudrücken. Die Musiker sind unterwegs auf einer Forschungsreise durch Songstrukturen, deren Melodien, Harmonien und Rhythmen von abstrakt und komplex bis klar und wunderschön fließend reichen. Häufig wechselnde Metren sind mal deutlich, mal subtil wahrnehmbar. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Spielfluss, filigranem Zusammenspiel und Groove mit einer großen dynamischen Bandbreite.

Johannes Langenbach und Kai Rüffer sind Absolventen des Jazzstudiengangs der FMW, der sich auch zu Beginn dieses Konzertabends der Serie „FMW in Concert“ mit einem aktuellen Ensemble in einem kurzen Set vorstellt.

Gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main. In Zusammenarbeit mit FMW Frankfurter Musikwerkstatt.

Andrey Shabashev (p), Kai Rüffer (b), Johannes Langenbach (dr)

www.fmw.de

FMW | Sa., 15.12.2018 | 20 Uhr | Einlass 19:30 Uhr | 15,–/12,– € JIF
Reservierung: info@fmw.de; 06109-376663

 

 

Heinz Sauer / Michael Wollny

Sa., 5. Januar 2019
20:00

ausverkauft

Beide Musiker erfinden im Augenblick des Konzertes ihre Musik immer wieder neu, ganz auf den Moment und den Ort der musikalischen Begegnung konzentriert.

„Offen für den Raum, für das Publikum, für die Atmosphäre, die Schwingungen, die während des Konzerts unsere Sinne erreichen“ so Heinz Sauer – der radikale Individualist, der auf seinem Instrument einen ganz eigenen Stil geprägt hat, expressiv und introvertiert, rau und zart, kantig und filigran.

Michael Wollny – inzwischen auch Professor für Jazz-Piano an der Musikhochschule in Leipzig – wird im In- und Ausland als einer der wichtigsten Jazzmusiker seiner Generation gefeiert. „Wollny bringt alles mit, was man von einem perfekten Jazzpianisten oder überhaupt von einem Klavierspieler verlangen kann: virtuose Technik und überschäumende Fantasie, Disziplin und Fähigkeit zum kreativen Chaos, Sinnlichkeit und ästhetisches Gespür.“ F.A.Z.

 

Heinz Sauer (sax), Michael Wollny (p)

www.heinzsauer.de

www.michaelwollny.com

Romanfabrik | Sa., 5.1.2019 | 20 Uhr | ausverkauft

After Work Jazz

Mo., 14. Januar 2019
19:00

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Club Voltaire | Mo.,14.1.2019 |  19 Uhr | Eintritt frei

 

Laia Genc – Liaison Tonique

Mi., 16. Januar 2019
20:00

Unter ihren Fingern erklingt der Flügel mal vertraut, mal verfremdet durch andere Spielweisen und elektronische Erweiterung. Tänzerisch balancierend bewegt sich Laia Genc mit viel musikalischem Charme zwischen den Strukturen auskomponierter Stücke und der Freiheit der Improvisation. Dabei berührt sie ganz spielerisch verschiedene musikalische Genres und erschafft so eine lebendige Musik, die unerhörte Geschichten erzählt. Mit ihrer Musik ist sie oft Grenzgängerin an der Schnittstelle von Jazz und gegenwärtiger Musik. Offen für die reichen Einflüsse des Lebens schöpft sie, nicht zuletzt durch ihre Zusammenarbeit mit vielen anderen Künstlern, aus verschiedenen Kulturbereichen.

Geboren als halbe Türkin und aufgewachsen als ganze Preußin in Berlin, konvertierte Laia Genc in Köln zur rheinischen Frohnatur und studierte dort an der Musikhochschule bei Hubert Nuss und John Taylor, anschließend wechselte sie ans Pariser Konservatorium. Mit ihrem aktuellen Album „Birds“ beweist sie, warum sie als eine der talentiertesten, vielseitigsten und spannendsten Musikerinnen der neuen Jazzgeneration glit. „So gelingt Gencs ‚Liaison Tonique‘ etwas, das rar geworden ist im Piano-Trio-Format: Jedes Stück birgt eine Überraschung. Eine Liaison, auf die man sich als Zuhörer nur zu gerne einlässt.“ (Rondo Magazin)

In Zusammenarbeit mit dem Frauen Musik Büro Frankfurt am Main

Laia Genc (p, comp), Markus Braun (b), Jens Düppe (dr)

www.laiagenc.com

Fabrik | Mi., 16.1.2019 | 20 Uhr | 15,–/12,– € JIF
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Triebwerk Hornung

Fr., 25. Januar 2019
20:00

Wanja Slavin, Oliver Steidle und Ludwig Hornung bilden mit der einzigartigen Kombination aus Saxofon, Fender Rhodes und Schlagzeug das „Triebwerk Hornung“. Hier stehen ein hohes Maß an Energie, Abwechslungsreichtum und Dichte auf dem Programm, was durch die intime Besetzung unterstützt, ja sogar forciert wird. Überbordende, ausladende Passagen haben ebenso eine Daseinsberechtigung wie lyrische und fragile Momente; die Kommunikation untereinander steht über Allem. Stilistisch dem Jazz verschrieben, bilden die Elemente des Rock, des Drum ’n’ Bass sowie der Freien Musik zusammen ein ebenso homogenes wie eindringliches Gemisch, das den Hörer mal fordert, mal einlullt, jedoch nie langweilt.

In Oliver Steidle, umtriebiger Schlagzeuger der nationalen und internationalen Szene, und Wanja Slavin, Echo-Jazz-Preisträger 2014, Innovator und fester Bestandteil des deutschen Jazzgeschehens, fand Initiator und Spiritus Rector Ludwig Hornung, Stipendiat des Berliner Senats, die geeigneten Weggenossen, um seine Klangvorstellungen umzusetzen.

Wanja Slavin (sax), Ludwig Hornung (fender rhodes, comp), Oliver Steidle (dr)

ludwighornung.de

Club Voltaire | Fr., 25.1.2019 | 20 Uhr | 12,–/ 9,– € JIF
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Paul Heller – Martin Sasse Quartet

Do., 31. Januar 2019
20:00

Das Paul Heller – Martin Sasse Quartet ist die Konsequenz einer einzigartigen und kongenialen musikalischen Partnerschaft zwischen dem Saxofonisten Paul Heller und dem Pianisten Martin Sasse. Heller und Sasse kennen und schätzen sich seit vielen Jahren und stehen seither immer wieder in den unterschiedlichsten Projekten gemeinsam auf der Bühne.

Seit 2005 ist Paul Heller Mitglied der WDR Big Band Köln, zudem seit 2013 beim WDR künstlerischer und musikalischer Leiter der erfolgreichen Jazzkonzerte-Reihe „Next Level Jazz“ im Kölner „Stadtgarten“. Er arbeitete mit Jazzgrößen wie Ack van Rooyen, Jasper van’t Hof, Al Foster, Volker Kriegel, Charlie Antolini und Steve Swallow. Neben mehreren Komponistenpreisen erhielt er den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Musik.

Martin Sasse, Deutschlands Mainstream-Jazz-Pianist Nr. 1, ist seit vielen Jahren ein Garant für spannende und vor allem swingende Projekte mit Jazzlegenden wie Scott Hamilton, Jimmy Cobb, Lee Konitz, Philip Catherine und vielen mehr. 2010 wurde er mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik für sein Album „Good Times“ mit Charlie Mariano ausgezeichnet.

Paul Heller (sax), Martin Sasse (p), Martin Gjakonovski (b), Paul Höchstädter (dr)

www.paul-heller.com

Titania | Do., 31.1.2019 | 20 Uhr | 20,– / 15,– € JIF

Paul Heller (ts), Martin Sasse (p), Martin Gjakonovski (b), Paul Hochstädter (dr)
www.Paul Heller.com
Titania | Do.,31.1.2019 | 20 Uhr | 20,– / 15,– € JIF

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Travelling Dunwoodies

Do., 7. Februar 2019
20:00

Der Schotte Colin Dunwoodie (1945–2008) war als Saxofonist, Flötist und als Bassklarinettist eine unverwechselbare, ausdrucksstarke und klangmächtige Musikerpersönlichkeit. Er kam Ende der 1960-er Jahre nach Deutschland und wirkte hier in stilistisch vielfältigen Formationen von World-Jazz bis Filmmusik. Er blieb trotz zahlreicher Aufnahmen und Auftritte immer ein Geheimtipp und war ein Musiker mit großem Herzen, freundlichem Wesen und beischeiden im Auftritt, der die ebenso traditionsreiche wie winzige Frankfurter Jazzkneipe „Mampf“zu seinem „Wohnzimmer“ erkoren hatte.

Nach seinem Tod schlossen sich langjährige musikalische Weggefährten zusammen und geben seither Tribute-Konzerte. Das Programm reicht dabei von Eigenkompositionen Colin Dunwoodies bis hin zu Standards aus Jazz und Fusion, die er mit einzelnen Musikern in unterschiedlichen Besetzungen gespielt hatte. Die „Travelling Dunwoodies“ interpretieren nun die Musik dieses wichtigen „Musician’s Musician“ mit großer Spielfreude neu und ermöglichen spannende musikalische Wiederentdeckungen.

Silvia Sauer (voc), Bastian Fiebig (sax), Stefan Seitz (p, voc), Georg Crostewitz (g), Frank Willi Schmidt (b), Günter Bozem (dr)

Silvia Sauer (voc), Bastian Fiebig (sax), Stefan Seitz (p, voc), Georg Crostewitz (g), Frank Willi Schmidt (b), Günter Bozem (dr)

Fabrik | Do., 7.2.2019 | 20 Uhr | 15,–/12,– € JIF
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After Work Jazz

Mo., 11. Februar 2019
19:00

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Club Voltaire | Mo.,,11.2.2019 |  19 Uhr | Eintritt frei

 

Rainer Böhm

Mi., 13. Februar 2019
20:00

CD-Release : hýdōr

Rainer Böhm wird von Kritikern seit Jahren zu den herausragenden deutschen Jazzpianisten gezählt. Der heute 40-jährige studierte an den Musikhochschulen in Mannheim und Köln, wurde bereits in jungen Jahren mehrfach ausgezeichnet und dürfte als Bandleader und Sideman inzwischen bei mehr als 60 CD-Einspielungen mitgewirkt haben. Der baden-württembergischer Jazzpreisträger 2010 ist fester Pianist bei Dieter Ilg und spielte schon mit unzähligen Jazzgrößen, von Albert Mangelsdorff und Randy Brecker bis Mark Turner und Kurt Rosenwinkel. Er lehrt an den Musikhochschulen in Nürnberg und in Mannheim.

Im Konzert stellt er „hýdōr“ vor, sein soeben erschienenes erstes Solo-Album. Das altgriechische Wort für Wasser hat dem Album nicht zufällig den Namen gegeben. Die fließenden Bewegungen des Wassers, sein steter, mal ruhiger, mal rascher Fluss, die Reflexionen und Spiegelungen des Lichts an der Wasseroberfläche waren Inspiration für einige Titel des Albums. Hier treffen wundervolle Auflösungen auf starke, rhythmische Akzente von harter Synkopierung bis zum ostinaten Ruhepuls. Rainer Böhms hochkonzentriertes, virtuoses Spiel verwandelt die Grundideen in einen Fluss von Stimmungen und Impressionen. Auf jegliche Effekthascherei verzichtend entwickelt sein Spiel eine suggestive Kraft, die verzaubert. Kein Ton zu viel, kein Ton zu wenig.

Rainer Böhm (p)

rainerboehm.de

Steinway & Sons | Mi., 13.2.2019 | 20 Uhr | 15,– / 12,– € JIF

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