Multiphonics-Festival

Do., 27. September 2018
19:30
19:30
19:30

Donnerstag, 27. September

hr-Bigband feat. Gianluigi Trovesi 

Die hr-Bigband spielt eine Premiere in Offenbach: Erstmals trifft sie hier auf den Großmeister  des italienischen Jazz, Gianluigi Trovesi, und führt mit  ihm sein gefeiertes Programm „Dedalo“ auf, das Trovesi ursprünglich für die WDR-Bigband geschrieben hatte. Mit großer Spielfreude, geschliffenen Satzpassagen und glänzenden Soli erklingt eine erfrischende Verschmelzung aus Jazz und verschiedenen klassischen und populären Musikstilen.

ensemble FisFüz feat. Jean-Louis Matinier & Arcady Shikloper

Für ihr „Eurasian Project“ lädt das ensemble FisFüz den französischen Akkordeonisten Jean-Louis Matinier und den aus Russland stammenden Multihornisten Arkady Shilkloper ein. Gemeinsam wandeln sie durch die Musik Osteuropas und Mittelasiens und nehmen sich Kompositionen und traditionelle Lieder unterschiedlicher Epochen vor. Die Musik vereint die Rhythmen nomadischer Völker mit den klaren Formen und Harmonien westlicher Musik.

In Zusammenarbeit mit Multiphonics e.V.

hr-Bigband; Gianluigi Trovesi (cl, bcl, sax, comp), Annette Maye (cl); David Grottschreib (cond)

ensemble FisFüz: Annette Maye (cl), Murat Coskun (perc), Gürkan Balkan (oud, g); Jean-Louis Matinier (acc), Arkady Shilkloper (frhn, flgn, alp)

www.multiphonics-festival.com

Multiphonics | Alte Schlosserei, Offenbach | Do., 27.9.2018 | 19.30 Uhr | Vvk 26,50 € / erm. 21,­– € / 20,– JIF

10.000 Euro für Frankfurter Jazz-Talente

15. Mai 2018

Die Kulturdezernentin
Dr. Ina Hartwig 

PRESSEINFORMATION
10.05.2018

Maximilian Shaikh-Yousef erhält das Frankfurter Jazzstipendium

Kulturdezernentin Ina Hartwig übergibt das 28. Jazzstipendium der Stadt

Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig hat am Abend des 9. Mai in der Romanfabrik das „Frankfurter Jazzstipendium 2018“ an den Saxophonisten und Komponisten Maximilian Shaikh-Yousef übergeben.

Laut der vom Kulturamt eingesetzten Fachjury ragte Maximilian Shaikh-Yousef bei der Entscheidungsfindung im März im Feld der Bewerbungen durch sein Gespür für interessante Themen und vielseitige Klangfarben hervor. Er überzeugte die Juroren nicht nur am Saxophon, sondern insbesondere mit seinen Kompositionen und Arrangements für große Ensembles. Die Jury lobte im Hinblick auf sein Alter von gerade mal 25 Jahren sein beachtliches Formbewusstsein sowie seine Fähigkeit zur Gestaltung und sieht in dem jungen Künstler enormes Entwicklungspotential.

Das Frankfurter Jazzstipendium ist mit 10.000 Euro dotiert und wird seit 1990 jährlich von der Stadt Frankfurt am Main vergeben. Es wurde zur Unterstützung der regionalen Jazzszene eingeführt und soll Jazzmusikerinnen und -musikern sowie Gruppen dabei helfen, sich nach ihren persönlichen Vorstellungen weiter zu qualifizieren. Zudem sollen sie in ihrem Bestreben nach einem individuellen künstlerischen Profil ermutigt werden.

„Es freut mich sehr, dass wir mit Maximilian Shaikh-Yousef einen Musiker auszeichnen, der   in seinen musikalischen Arbeiten bereits heute einen beachtlichen individuellen Ausdruck entwickelt hat. Das Jazzstipendium der Stadt Frankfurt wird ihn darin bestärken und die weitere Entfaltung seiner Künstlerpersönlichkeit unterstützen“, so Kulturdezernentin Ina Hartwig.

Maximilian Shaikh-Yousef wurde 1992 in Frankfurt geboren und erhielt mit sechs Jahren  Unterricht am Klavier. Mit zehn Jahren wechselte er zum Saxophon und begann wenige Jahre später auch damit, Querflöte zu spielen. Namhafte Frankfurter Musiker wie Gernot Dechert, Ralf Schmidt und Stephan Schmolck gehörten zu seinen Lehrern und Band-Coaches.

Er war zwei Mal Preisträger bei „Jugend jazzt“ und absolvierte als Mitglied des Landesjugendjazzorchesters zahlreiche Konzerte und Konzertreisen unter anderem nach New York und Südafrika. 2017 schloss Maximilian Shaikh-Yousef erfolgreich sein Studium im Fach Jazz und Populäre Musik an der Hochschule für Musik in Mainz ab und ist seither als Saxophonist, Komponist, Arrangeur und Lehrer vorwiegend im Rhein-Main-Gebiet engagiert.

Er ist Bandleader und Saxophonist seiner Jazz-Ensembles „Shaikh-Quartett“ und

„Sh4ikh 9“, der Erweiterung des Quartetts zum Nonett, für die er auch die Kompositionen und Arrangements schreibt. Zudem spielt er als Sideman unter anderem bei den Bands MEK – Mobiles Einsatzkommando, Fellaws Kingdom und Pompadelic.

Das Stipendium möchte Maximilian Shaikh-Yousef nutzen, um mit seinen beiden Jazzbands zwei professionelle CDs zu produzieren, die dann jeweils bei einer Tour durch Europa vorgestellt werden sollen.

Nach der Verleihung des Stipendiums durch Stadträtin Ina Hartwig begeisterte Maximilian Shaikh-Yousef mit seinem neun Musiker umfassenden Ensemble in einem Konzertset das Publikum in der Romanfabrik.

Die Kulturdezernentin
Dr. Ina Hartwig

Dezernat Kultur und Wissenschaft
Pressesprecherin und Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit
Jana Kremin
Hausanschrift: Brückenstraße 3-7, 60594 Frankfurt am Main
Telefon: 069 – 212 49232; Fax: 069 – 212 97 49232
E-Mail: jana.kremin@stadt-frankfurt.de

 

PRESSEINFORMATION

22.01.2018

10 000 Euro für Frankfurter Jazz-Talente

Jetzt Bewerbungsunterlagen für das Jazzstipendium anfordern

 In diesem Jahr vergibt das Dezernat Kultur und Wissenschaft das 28. Frankfurter Jazzstipendium, früher auch als Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt am Main bekannt. rMusikerinnen und Musiker aus Frankfurt und näherer Umgebung können sich ab sofort für das mit 10 000 Euro dotierte Stipendium bewerben.

Es gibt keine Altersbegrenzung. Bewerberinnen und Bewerber sollten sich erkennbar den verschiedenen stilistischen Formen des Jazz, einschließlich experimenteller Richtungen, zuordnen lassen. Sie sollten in der Lage sein, ein Programm von mindestens dreißig Minuten live vor Publikum präsentieren zu können.

Das Jazzstipendium kann für jegliche Art der künstlerischen Weiterentwicklung im Bereich Jazz, wie beispielsweise die Teilnahme an einem Workshop oder Meisterkurs beantragt werden.

Bewerbungen sind sowohl von Einzelpersonen wie von Gruppen möglich. Musikerinnen und Musiker können das Stipendium bis zu dreimal erhalten, davon nur einmal als Solistin oder Solist.

Voraussetzung für eine Bewerbung sind eine musikalische Ausbildung oder Qualifikationen mit Schwerpunkt Jazz sowie der Nachweis einer entsprechenden Praxis. Dazu muss ein ausgefüllter Bewerbungsbogen und eine CD, mit maximal drei Musikstücken vorgelegt werden.

Eine unabhängige Jury entscheidet aus den eingesandten Beiträgen über die Vergabe des Frankfurter Jazzstipendiums. Nicht bewerben können sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kulturdezernats der Stadt Frankfurt, Jury-Mitglieder und nahe Verwandte beider Gruppen.

Die Bewerbungen müssen bis zum 23. Februar 2018 eingegangen sein.

Die Vergabe erfolgt voraussichtlich am 9.  Mai 2018.

Das Jazzstipendium wird bereits seit 1991 von der Stadt vergeben. Zu den Stipendiaten gehören unter anderem der Gitarrist Max Clouth im vergangenen Jahr, die Gruppe „Contrast Quartet“ (2008) und als erste Stipendiatin im Jahr 1991 die Saxophonistin Corinna Danzer.

Bewerbungsunterlagen können beim Kulturamt Frankfurt am Main, Brückenstraße 3-7, 60594 Frankfurt am Main angefordert werden. Mehr Informationen gibt es bei Irmgard Tennagels unter der Telefonnummer 069 – 212 3 84 24 oder per E-Mail unter: arbeitsstipendium.jazz@stadt-frankfurt.de

Bisherige Stipendiaten

F.I.M.-Session im HoRsT

Di., 16. Januar 2018
19:30

F.I.M.-Session im HoRsT

Um dem „freien“ und „zeitgenössischen Jazz“ eine Heimstätte in Frankfurt zu geben und gerade auch jungen Musikern Möglichkeiten zu bieten, Neues auszuprobieren, initiierten Christof Krause und Jürgen Werner eine „offene Bühne für frei improvisierte Musik“. Erste organisierte Konzerte frei

improvisierter Musik mit anschließender Session finden bereits seit 2014 statt.

Als Rahmen für die „offene Bühne/Session“ bietet das „F.I.M. Forum für improvisierte Musik“ eine regelmäßige Session-Reihe im Abstand von etwa zwei Monaten an. F.I.M. sieht sich weniger als reiner Veranstalter, sondern will ein Angebot für diese musikalische Szene initiieren und etablieren und hofft, dass daraus weitere Aktivitäten erwachsen können. Die Sessions finden statt im „HoRsT“, in den ehemaligen Adlerwerken im Frankfurter Gallusviertel.

Di., 16.1.2018, Opener: Peter Hanson (sax, synth), Frederik Helbing (g), Fabian Habicht (dr)

Weitere Termine: Di., 6.3.2018, Di., 8.5.2018 (anschließend Session)

WWW.HORST-FFM.DE

HoRsT | 20 Uhr | 7,– / 5,– € / frei für Session-Musiker

 

JIF Sessions

Mo., 12. Februar 2018
20:00
20:00
Mo., 12. März 2018
20:00
Mo., 9. April 2018
20:00
Fr., 11. Mai 2018
20:00
Mo., 11. Juni 2018
20:00

Der Schwerpunkt unserer Montags-Reihe im Club Voltaire liegt auf jungen, neuen Bands und Projekten aus der Jazzszene Frankfurt/Rhein-Main.

Die Jazzszene in und um Frankfurt ist voller Kontraste, ebenso traditionsbewusst wie modern, experimentierfreudig, virtuos, und – selbstverständlich für Frankfurt – weltoffen und international. Dieser lebendigen und vielfältigen Szene wollen wir mit der Montags-Reihe im Club Voltaire eine zusätzliche Bühne geben.

2. Montag im Monat, Club Voltaire
alle zwei Monate. Orte und Termine unter fim-ffm.de

12.2.2018: Giovanni Gulino Quartett

12.3.2018: Uli Schiffelholz Trio (mit Jean-Yves Jung und Christian Torckewitz)

9.4.2018: High Five (Matyas Montags-Jam): Juan Pablo – Keys, Darius Blair – Sax, Jonas Depenbrock – drums, Fabian Gaestel – bass, Onno Winter – guitar

11.5.2018 (abweichend an einem Freitag: Session zur Bundesbegegnung Jazz 2018): Corinna Danzer (Sax), Jonas Lohse (b), Andrey Shabashev (p), Benno Sattler (dr)

11.6.201: Jazz Sisters

10.9., 8.10., 12.11., 10.12.2018; 14.1.2019

Club Voltaire | 20 Uhr | Eintritt frei

Foto: Jonas Lohse

Benedikt Jahnel Trio

Do., 3. Mai 2018
20:00

Das Benedikt Jahnel Trio zeigt sich mit „The Invariant“, seinem lang ersehnten dritten Album, von einer neuen Seite: brillant virtuos die Klavierparts, der Bass wuchtig bis filigran, elektrisierend das pulsierende Schlagzeug – dabei wirkt alles wie aus einem Guss und ist zu keinem Zeitpunkt auf Effekt aus.

Mit „The Invariant“ gelingt der Formation die große Kunst, sich völlig bruchlos von den beiden Vorgängeralben abzuheben.

Kompakt das Zusammenspiel, stilistisch einzigartig – strahlend kreativer Jazz.

Benedikt Jahnel studierte Jazzpiano an der UdK Berlin sowie am City College in New York City. Der kanadische Drummer Owen Howard lebt seit über 25 Jahren in New York. Die Freundschaft zwischen Owen und Benedikt geht zurück auf eine Begegnung an der UdK. Owens einzigartiger Sound und sein individuelles Time-Konzept machen ihn zu einem der interessantesten Drummer seiner Generation. Antonio Miguel stammt aus Spanien und hat sich bereits nach kurzer Zeit in New York einen Namen als Begleiter und Solist gemacht. Sein Sound hat eine unglaubliche Mischung aus Weichheit und Prägnanz, aus Rhythmik und Lyrik. Die Verbindung zu Benedikt entstand durch zahlreiche gemeinsame Sessions mit Freunden in New York und Antonios Studium am City College in Harlem. Mittlerweile lebt Antonio wieder in Madrid.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

 

 Benedikt Jahnel (p), Antonio Miguel (b), Owen Howard (dr)

WWW.BENEJAHNEL.DE

Romanfabrik | Do., 3.5.2018 | 20 Uhr | 20,– / 15,– €

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