Jazz gegen Apartheid

Mi., 24. Oktober 2018
20:00

 Musik von Johnny Dyani
Fotografie von Jürgen Schadeberg 

Mittwoch, 24. Oktober 2018, 20:00 Uhr
Wartburggemeinde Frankfurt/Nord, Hartmann-Ibach-Straße 110, 60389 Frankfurt/M

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 19:30 Uhr
Haus Am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt

Freitag, 26. Oktober 2018, 20:00 Uhr
Jazzclub Eisenach, Palmental 1, 99817 Eisenach

Sa, 27. Oktober 2018, 20:00 Uhr
main_forum der IG Metall (Frankfurt/M), Wilhelm-Leuschner-Str. 79, 60329 Frankfurt/M

Jazz gegen Apartheid

Der Komponist Johnny Dyani porträtierte als musikalischer Chronist seine Zeitgenossen. Diese Porträts von Musikern und Befreiungskämpfern wie Steve Biko, Kippie Moeketsi, Nick Moyake und Mandela werden mit der Fotografie von Jürgen Schadeberg zu einem Gesamtkunstwerk zusammengeführt.

Jazz gegen Apartheid entstand1986 in Zusammenarbeit mit dem Exilmusiker Johnny Dyani in Frankfurt/M. Die Musik des vor 30 Jahren verstorbenen Komponisten, Bandleaders, Bassisten ist grandiose Kunst, zugleich Geschichte des leidenschaftlichen Kampfes gegen Apartheid, Biographie eines Lebens im Exil und lückenlose Dokumentation aus 25 Jahren Exilgeschichte.
Frankfurt am Main war früh ein Ort der Anti-Apartheid-Bewegung: Früchteboykott, Menschenteppiche vor Großbanken, Kirchentag gegen Apartheid – und nicht zuletzt die Entstehung des Projektes Jazz gegen Apartheid sind seither mit Frankfurt verbunden.
Heute versammelt das Projekt Persönlichkeiten, die vom genialischen Elan und der Phantasie der Musik aus dem Exil begeistert sind.

Doppelquartett mit Gast:
Claude Deppa (tp), Allen Jacobson (tb),
Tobias Delius (ts), Daniel Guggenheim (ts),
John Edwards (b), Christopher Dell (vib),
Makaya Ntshoko (dr), Christian Lillinger (dr) als Gast

Revolver 23, Alfred Harth, Cassiber, 13. Offene Bühne für freie Improvisation:

Mi., 3. Oktober 2018
19:20

Die Veranstaltung wird eröffnet durch die Opener Gruppe – Revolver 23 – mit der Besetzung

Wir freuen uns besonders Alfred Harth begrüßen zu können. Er war in den 90er Jahren Mitbegründer des F.I.M. und ein wichtiger Impulsgeber der improvisierten Musik in den 80er/90er Jahren in Deutschland.

Alfred 23 Harth (eingeflogen aus Korea) – (sax), Marcel Daemgen – (synth, elektronics), Nicola L. Hein (g), Jörg Fischer  (dr)

In der Gruppe Cassiber zusammen mit Chris Cutler, Heiner Goebbels, Christian Anders wurden u.a. Rock/Punk Elemente mit Freier Improvisation verschmolzen.

https://youtu.be/HyqZrbTBZ6Q
https://youtu.be/G6SPXDG0Veo

Nach dem Opener steht die Bühne wie immer ambitionierten Sessionmusikern zur Verfügung.
Näheres zur Veranstaltung und Musikern – siehe Flyer anbei und unserer website http://fim-ffm.de

Einlass 19:00/Beginn 20:00 Uhr

Eintritt 7€/5€ | JIF-Mitglieder erhalten den erm. Eintrittspreis

DIE FABRIK, Mittlerer Hasenpfad 5 im Hof, 60598 Frankfurt-Sachsenhausen (nähe Südbahnhof)

Forum Improvisierter Musik 

fim-ffm@gmx.net
fim-ffm.de
facebook.com/events/192915448009382/

F.I.M. Session

Fr., 17. August 2018
19:30

Um dem „freien“ und „zeitgenössischen Jazz“ eine Heimstätte in Frankfurt zu geben und gerade auch jungen Musikern Möglichkeiten zu bieten, Neues auszuprobieren, initiierten Christof Krause und Jürgen Werner eine „offene Bühne für frei improvisierte Musik“. Erste organisierte Konzerte frei improvisierter Musik mit anschließender Session finden bereits seit 2014 statt.

Als Rahmen für die Offene Bühne/Session bietet „F.I.M. Forum für improvisierte Musik“ eine regelmäßige Session-Reihe im Abstand von etwa zwei Monaten an. F.I.M. sieht sich weniger als reiner Veranstalter, sondern will ein Angebot für diese musikalische Szene etablieren und hofft, dass daraus weitere Aktivitäten für die Musiker erwachsen können. Die Sessions finden an verschiedenen Spielstätten in Frankfurt am Main statt.

Der nächste Termin: 3. Oktober 2018, 20 Uhr (Einlass: 19 Uhr), F.I.M.-historisches Special: Alfred Harth (bcl, sax), Nicola Hein (g), Marcel Daemgen (p), Jörg Fischer (dr)

In unübersichtlichen Zeiten schlägt die allgemeine Situation auch auf kreative Musiker zurück. Konzeptionell orientierte Komponisten wie Alfred 23 Harth und seine aktuelle Gruppe Revolver 23 überdenken ihre Mittel aufs Neue. Gewachsene Stilmittel der Postmoderne, strukturierte Improvisationen und dadaistische Textfragmente, werden durchwandert im Remix. Im Anschluss sind experimentierfreudige Musiker eingeladen, in verschiedenen Zusammensetzungen frei zu improvisieren.

fim-ffm.de

div. Spielstätten | 20 Uhr | 7,– / 5,– € / frei für Session-Musiker

JIF Session

Der Schwerpunkt unserer Montags-Reihe im Club Voltaire liegt auf jungen, neuen Bands und Projekten aus der Jazzszene Frankfurt/Rhein-Main. Die Jazzszene in und um Frankfurt ist voller Kontraste, ebenso traditionsbewusst wie modern, experimentierfreudig, virtuos, und – selbstverständlich für Frankfurt – weltoffen und international. Dieser lebendigen und vielfältigen Szene wollen wir mit der Montags-Reihe im Club Voltaire eine zusätzliche Bühne geben.

Termine: Jeweils am 2. Montag im Monat (Februar–Juni, September–Dezember)

  1. September 2018
  2. Oktober .2018
  3. November 2018
  4. Dezember 2018

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

10.9., 8.10., 12.11. und 10.12.2018

jazz-frankfurt.de

Club Voltaire | 20 Uhr | Eintritt frei

Shabashev / Rüffer / Langenbach

Sa., 15. Dezember 2018
20:00

Das Frankfurter Jazztrio mit Andrey Shabashev, Kai Rüffer und Johannes Langenbach spielt hauptsächlich Eigenkompositionen. Die drei Musiker sind seit einigen Jahren in Frankfurt/ Rhein-Main aktiv und lernten sich Ende 2017 während einer Studioproduktion kennen, wo auch die Idee zur Gründung dieses neuen Trios entstand.

Neben Einflüssen der heimischen Frankfurter Szene hört man im Sound auch Einflüsse der jungen New Yorker Szene und des skandinavischen Jazz. Das intime Trio-Format ermöglicht den Bandmitgliedern besonders gut, die unterschiedlichsten Strömungen des Jazz auszudrücken. Die Musiker sind unterwegs auf einer Forschungsreise durch Songstrukturen, deren Melodien, Harmonien und Rhythmen von abstrakt und komplex bis klar und wunderschön fließend reichen. Häufig wechselnde Metren sind mal deutlich, mal subtil wahrnehmbar. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Spielfluss, filigranem Zusammenspiel und Groove mit einer großen dynamischen Bandbreite.

Johannes Langenbach und Kai Rüffer sind Absolventen des Jazzstudiengangs der FMW, der sich auch zu Beginn dieses Konzertabends der Serie „FMW in Concert“ mit einem aktuellen Ensemble in einem kurzen Set vorstellt.

Gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main. In Zusammenarbeit mit FMW Frankfurter Musikwerkstatt.

Andrey Shabashev (p), Kai Rüffer (b), Johannes Langenbach (dr)

www.fmw.de

FMW | Sa., 15.12.2018 | 20 Uhr | 15.,–/12.,– € JIF

Klaus Heidenreich Quartett

Do., 15. November 2018
20:00

Posaune als Hauptinstrument: das gibt es nur im Jazz – logisch, dass Klaus Heidenreich ein Jazz-Musiker geworden ist. Und ein angesehener zudem. Trotz der vielen renommierten Kollegen hat er sich etabliert und wurde so 2008 sogar Nachfolger von Nils Landgren in der NDR Bigband. Seine Lehrer waren u. a. Nils Wogram und Peter Herbolzheimer, eins seiner großen Vorbilder heißt Albert  Mangelsdorff. Seit 2012 unterrichtet er zudem an der Musikhochschule Hannover.

Sein Quartett setzt sich zusammen aus gestandenen Vertretern der jungen deutschen Jazz-Szene. Die Musiker haben in den letzten Jahren republikweit für viel Aufsehen gesorgt, so dass ihre Namen längst keine Geheimtipps mehr sind. Sie sind mehrfache Preisträger (z.B. WDR-Jazzpreis, Echo Jazz, Horst und Gretl Will-Stipendium 2018) und lehren an den Musikhochschulen Köln, Essen, Mainz und Hannover.

Das Klaus Heidenreich Quartett fühlt sich zuhause in einem Modern Jazz, der die Jazz-Tradition nicht verleugnet und über einen breiten musikalischen Background verfügt. Nach dem Debütalbum „Travel Notes“ erschien 2013 „Man on Wire“ und 2015 „Perceptions“, gemeinsam mit der NDR Bigband.

Klaus Heidenreich (tb), Sebastian Sternal (p), Robert Landfermann (b), Jonas Burgwinkel (dr)

klausheidenreich.com<

Die Fabrik | Do., 15.11.2018 | 20 Uhr | 20,– /15.– € JIF

3. Fabrik Jazz Festival

15. November 2018 19:30bis17. November 2018 19:30

Zum dritten Mal veranstaltet Die Fabrik ihr mehrtägiges Jazzfestival im Kulturwerk. An drei Abenden wird es zeitgenössischen Jazz mit unterschiedlichsten stilistischen Strömungen zu hören und zu sehen geben, davon an zwei Abenden mit zwei Gruppen, so dass ein vielseitiger und abwechslungsreicher Jazzgenuss auch für (noch) nicht so Jazz-affine Ohren garantiert werden kann. Mit SH4IKH 9 ist es in diesem Jahr sogar gelungen, die Preisträger des Frankfurter Jazzstipendiums 2018 auf die Bühne in Sachsenhausen zu holen. Ein Kollektiv, das eine originelle Mischung aus kammermusikalischem Jazz und elektroavantgardistischer Musik präsentiert.

Do., 15.11.2018
20 Uhr: Klaus Heidenreich Quartett (siehe Folgeseite)

Fr., 16.11.2018
19.30 Uhr: Ludwig Hornung Trio
Ludwig Hornung (p), Johannes Felscher (b), Bernd Oeszevim (dr)

21.30 Uhr: Peter Gall Quintett (Foto)
Wanja Slavin (sax), Reinier Baas (g), Rainer Boehm (p),
Matthias Pichler (b), Peter Gall (dr)
Tickets: 30,– /25,– € JIF

Sa., 17.11.2018
19.30 Uhr: SH4IKH 9
Maximilian Shaikh-Yousef (sax, fl), Victor Fox (sax), Pascal
Klewer (tp), Stephan Geiger (tp), Enrique Heil (tb), Lukas Roos
(g), Lukas Moriz (p), Bastian Weinig (b), Leopold Ebert (dr)

21.30 Uhr: Daniel Guggenheim Quartett
Daniel Guggenheim (sax), Sebastian Sternal (p),
Dietmar Fuhr (b), Silvio Morger (dr)
Tickets: 35,– /30,– € JIF

Festivalticket (alle 3 Abende): Vvk & Ak 70,– € /55,– €Festivalticket (alle 3 Abende): Vvk & Ak 70,– € / 55,– € JIF

Heidepriem / Cremer / Schmid

Sa., 3. November 2018
20:00

Anlässlich der Serie „FMW in Concert“ formieren sich Pianist Kuno Schmid, Bassist Thomas Heidepriem und Schlagzeuger Thomas Cremer zu einem Trio. Die Grundlagen sind zum einen seit langem bestehende musikalische Beziehungen, aber auch die reichhaltigen und ganz unterschiedlichen musikalischen Erfahrungen der drei Musiker.

Kuno Schmid mit reichlich Erfahrung als Jazz- und als Fusion-Musiker, Thomas Heidepriem als langjähriges Mitglied der hr-Bigband mit unzähligen unterschiedlichen Produktionen und Thomas Cremer mit Frankfurter Modern-Jazz-Gruppen und Programmen zur Jazz-History: eine Mischung, die ein interessantes Programm verspricht, mit Tiefe, Gelassenheit und Raffinesse.

Der Konzertabend beginnt mit einem kurzen Set eines Ensembles des FMW-Jazzstudiengangs. Die Grundidee der Konzertreihe wird so zum Ausdruck gebracht: Jazzbegegnungen zwischen alten Weggefährten der FMW, aktuellen Studierenden der FMW sowie dem interessierten Publikum.

Gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main. In Zusammenarbeit mit FMW Frankfurter Musikwerkstatt.

Michael Flügel (p), Thomas Heidepriem (b), Thomas Cremer (dr)

Michael Flügel

frankfurt-jazz.de

FMW | Sa., 3.11.2018 | 20 Uhr | 15.,–/12.,– € JIF

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GL Trovesi + hr Bigband / fizfüz feat. JP Matinier + Arkady Shilkloper

Do., 27. September 2018
20:00

 hr-Bigband feat. Gianluigi Troves

Die hr-Bigband spielt eine Premiere in Offenbach: Erstmals trifft sie hier auf den Großmeister  des italienischen Jazz, Gianluigi Trovesi, und führt mit  ihm sein gefeiertes Programm „Dedalo“ auf, das Trovesi ursprünglich für die WDR-Bigband geschrieben hatte. Mit großer Spielfreude, geschliffenen Satzpassagen und glänzenden Soli erklingt eine erfrischende Verschmelzung aus Jazz und verschiedenen klassischen und populären Musikstilen.

ensemble FisFüz feat. Jean-Louis Matinier & Arkady Shilkloper

Gemeinsam mit dem französischen Akkordeonisten Jean-Louis Matinier und dem aus Russland stammenden Multihornisten Arkady Shilkloper wandelt das ensemble FisFüz durch die Musik Osteuropas und Mittelasiens und nimmt sich Kompositionen und traditionelle Lieder unterschiedlicher Epochen vor.

In Zusammenarbeit mit Multiphonics e. V., gefördert durch EVO/Stadt Offenbach

hr-Bigband; Gianluigi Trovesi (cl, bcl, sax, comp), Annette Maye (cl); David Grottschreib (cond)

ensemble FisFüz: Annette Maye (cl), Murat Coskun (perc), Gürkan Balkan (oud, g); Jean-Louis Matinier (acc), Arkady Shilkloper (frhn, flgn, alp)

WWW.MULTIPHONICS-FESTIVAL.COM

Alte Schlosserei, Offenbach | Do., 27.9.2018 | 20 Uhr | Vvk 26,50 € / erm. 21,– € /20,– €

Foto: Yoshi Toscani

Alte Schlosserei, Offenbach | Do., 27.9.2018 | 20 Uhr | Vvk 26,50 € / erm. 21,­– € / 20,– JIF