Volker Engelberth Quintett „Prismatic Colours“

Sa., 6. April 2019
20:00

„Prismatic Colours“ist die jüngste Veröffentlichung des Pianisten Volker Engelberth. Der mehrfach ausgezeichnete Musiker (u.a. ‚Landesjazzpreis Baden-Württemberg‘ 2016, ‚Jazzpreis der Stadt Worms’ 2017) ist spätestens seit seinem dritten, von der Fachpresse hoch gelobten Quintett-Album ‚Jigsaw Puzzles’ (2016) fest in der nationalen Jazzszene angekommen.

Erst im April wurde er von der Zeitschrift Jazzthing als einer von zehn Pianisten in der Reihe ‚Deutschlands neue Key-Players‘ vorgestellt. Die aktuelle Formation ist die konsequente Fortsetzung der musikalischen Puzzle-Arbeit des Vorgänger-Albums im Quintett mit Stefan Karl Schmid und Alexander ‚Sandi‘ Kuhn am Saxophon, sowie Engelberths langjähriger Rhythmusgruppe Arne Huber am Kontrabass und Silvio Morger am Schlagzeug.

Während zahlreicher Konzerte im In- und Ausland in den vergangenen Jahren hat sich die Formation kontinuierlich weiterentwickelt und ist zu einer spannenden und hervorragend eingespielten Einheit gereift. Ständige Interaktion und sensibles Zusammenspiel sind kennzeichnend für dieses Ensemble, bestehend aus fünf der umtriebigsten Musiker der deutschen Jazzlandschaft.

Stefan Karl Schmid (sax, cl), Alexander ‚Sandi‘ Kuhn (sax), Volker Engelberth (p), Arne Huber (b), Silvio Morger (dr)

www.volkerengelberth.com

Steigenberger Frankfurter Hof | Eingang von der Bethmannstraße | Salon 15 | Sa., 06.04.2019 | 20 Uhr | Einlass ab 19 Uhr | 15,- €/ kostenlos mit Musikmesse-Festivalticket, das Sie auch einfach direkt an unserer AK kaufen können (15,- € für das Festival Bändchen). Es ermöglicht den vergünstigten oder kostenfreien Eintritt zu Festivalveranstaltungen sowie den Eintritt zur Musikmesse am Freitag ab 14 Uhr und/oder am Samstag ab 10 Uhr. Bitte informieren Sie sich auf der Festival-Seite.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Musikmesse Festivals

 www.musikmesse-festival.com

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Emil Mangelsdorff und Quartett : „Swing tanzen verboten“

Do., 25. April 2019
19:30

Gesprächskonzert mit Emil Mangelsdorff

Emil Mangelsdorff wurde vor 94 Jahren in Frankfurt am Main geboren und wuchs unter den Bedingungen des Nazisystems heran. Er musiziert und berichtet zugleich lebhaft und humorvoll von den Erfahrungen und Erlebnissen des Jugendlichen Emil, der seine Leidenschaft für Jazz entdeckt und entschlossen ist, Jazzmusiker zu werden. Er gehört zu jener „Swing-Jugend“ in Frankfurt, die eine Gegenkultur zum NS-System lebt und Maßnahmen der Gestapo bis hin zur Verhaftung erträgt. Der Staat, in dem er aufwächst, unterdrückt und verfolgt jede künstlerische Artikulation, deren Basis Freiheit und Menschenwürde ist. Emil, von der Ausdruckskraft des Jazz, von der Vielfalt der Mittel dieser Musik beeindruckt, erfährt, dass kulturelle Neugier, Kreativität und Offenheit ausreichen, um die Staatsgewalt auf den Plan zu rufen.

Der vielfach ausgezeichnete Mangelsdorff erzählt aus der Perspektive eines Jugendlichen und zeigt eindrucksvoll und lebendig, dass Zivilcourage und ein Bekenntnis zu kultureller Vielfalt in jeder Gesellschaft möglich und notwendig sind, dass der aufrechte Gang aber auch Spaß macht.

Emil Mangelsdorff erhielt das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Für seine Aktivität in der „Swing-Jugend“ in Frankfurt wurde er mit der Johanna-Kirchner-Medaille und mit der Goethe-Plakette seiner Geburtsstadt geehrt. Er ist Träger der Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen und der Goethe-Plakette des Landes, wie vor ihm der Philosoph Max Horkheimer, der Komponist Carl Orff, der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki und der Karikaturist Chlodwig Poth.

Besetzung: Emil Mangelsdorff (Altsaxophon), Thilo Wagner (Piano), Jean-Philippe Wadle (Bass), Axel Pape (Schlagzeug).

Wartburgkirche Frankfurt Nordend, Hartmann-Ibach-Straße 110  (Tram 12, 18) | Beginn: 19:30Uhr | Einlass ab 19:00 Uhr | Eintritt frei – um eine Spende für die Kostendeckung wird gebeten | freie Sitzplatzwahl

Die Veranstaltung findet im großen Kirchenraum statt.

Eine Veranstaltung der Projektgruppe Kultur im Ghetto

Reservierung empfohlen

Weitere Veranstaltungen in dieser Reihe:

17.03.19
Sonntag
17:00h „Swing tanzen verboten“ – Gesprächskonzerte mit Emil Mangelsdorff und seinem Quartett Kulturhaus ehemalige Synagoge Pfungstadt, Hillgasse 8 , 64319 Pfungstadt
15.06.19
Samstag
20:30h „Swing tanzen verboten“ – Gesprächskonzert mit Emil Mangelsdorff Bessunger Knabenschule (Darmstadt), Ludwigshöhstrasse 42, 64285 Darmstadt
23.09.19
Montag
19:30h „Swing tanzen verboten“ – Gesprächskonzerte mit Emil Mangelsdorff und seinem Quartett Haus Am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt

EMIL MANGELSDORFF und Quartett : „Swing tanzen verboten“

So., 24. Februar 2019
20:00

Gesprächskonzert mit Emil Mangelsdorff

Emil Mangelsdorff wurde vor 94 Jahren in Frankfurt am Main geboren und wuchs unter den Bedingungen des Nazisystems heran. Er musiziert und berichtet zugleich lebhaft und humorvoll von den Erfahrungen und Erlebnissen des Jugendlichen Emil, der seine Leidenschaft für Jazz entdeckt und entschlossen ist, Jazzmusiker zu werden. Er gehört zu jener „Swing-Jugend“ in Frankfurt, die eine Gegenkultur zum NS-System lebt und Maßnahmen der Gestapo bis hin zur Verhaftung erträgt. Der Staat, in dem er aufwächst, unterdrückt und verfolgt jede künstlerische Artikulation, deren Basis Freiheit und Menschenwürde ist. Emil, von der Ausdruckskraft des Jazz, von der Vielfalt der Mittel dieser Musik beeindruckt, erfährt, dass kulturelle Neugier, Kreativität und Offenheit ausreichen, um die Staatsgewalt auf den Plan zu rufen.
Der vielfach ausgezeichnete Mangelsdorff erzählt aus der Perspektive eines Jugendlichen und zeigt eindrucksvoll und lebendig, dass Zivilcourage und ein Bekenntnis zu kultureller Vielfalt in jeder Gesellschaft möglich und notwendig sind, dass der aufrechte Gang aber auch Spaß macht. Besetzung: Emil Mangelsdorff (Altsaxophon), Thilo Wagner (Piano), Jean-Philippe Wadle/ Diemtar Fuhr (Bass), Axel Pape (Schlagzeug).

In Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Frankfurt (VVN-BdA) und Kultur im Ghetto

https://frankfurtmain.vvn-bda.de/swing-tanzen-verboten/

Brotfabrik | 20:00Uhr | VVK: 15 € + Service- und VVK-Entgelt | AK: 18 € | freie Sitzplatzwahl | Tickets

Die Veranstaltung ist ausverkauft.

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edit – Autor und Zeitpunkt gelöscht- AS 10.12.19

Alexandra Lehmler Quartett – Sans Mots

Do., 24. Januar 2019
20:00

Ohne Worte! Wenn der Alltag zum einen geprägt wird durch die eigene Familie und zum anderen durch kreatives künstlerisches Schaffen, können einem schnell die Worte fehlen.

Alexandra Lehmler, Trägerin des Jazzpreis Baden-Württemberg 2014 und Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg, ist eine der Vorzeigemusikerinnen der deutschen Szene. Das neue Quartett, mit dem die Mannheimer Saxophonistin Alexandra Lehmler Sans Mots, ihre neue CD einspielte, ist handverlesen. Sie hatte die Gelegenheit, eine Wunschformation zusammenzustellen, und heraus kam ein deutsch-französisches, paritätisch besetztes Quartett.

Diese Band ist ein Spiegel der musikalischen Persönlichkeit von Alexandra Lehmler: feurig, energisch, wandlungsfähig, mit vollem Herzen gebunden an die Sinnlichkeit von Groove und Melodie und auf eine sehr zeitgenössische Art zeitlos.

„Herausgekommen ist ein sensibles Album mit reifen Ausflügen ins Modale oder ins Soulige. Poetisch, aber nicht verblasen. Virtuos, aber nicht verkopft. Très admirable!“ Jazzthing

 

Alexandra-Lehmler_SansMots_3.3_byFelixGroteloh

Die Musik ihres Quartetts ist ein aufregendes, temperamentvolles Kondensat aus klassischen Jazz-Elementen mit erfrischenden Einflüssen vom Balkan, aus Lateinamerika und der Weltmusik. Die Inspiration zu ihrem aktuellen, mittlerweile fünften Album „Sans Mots“ entstand durch die Zusammenarbeit mit Franck Tortiller und Patrice Héral. Der französische Vibrafonist Franck Tortiller ist neben dem ebenfalls aus Frankreich stammenden Perkussionist Patrice Héral weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Ergänzt wird das Quartett durch Matthias Debus am Bass, einem der rührigsten Musiker des Rhein-Neckar-Deltas und zugleich Ehemann von Lehmler.

2018 wurde Alexandra Lehmler in Mannheim mit dem Neuen Deutschen Kompositionspreis ausgezeichnet.

Alexandra Lehmler (sax), Franck Tortiller (vib), Matthias Debus (b), Patrice Héral (dr, electronics)

alexandralehmler.de

Romanfabrik | Do., 24.1.2019 | 20 Uhr | 20,–/15,– € JIF
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Christof Lauer: Jazz-Meditation

Mi., 6. Februar 2019
17:00bis17:30

Christof Lauer_©_ACT-Norbert Guthier

Premiere

Der Saxofonist Christof Lauer hat sich mit seiner kraftvollen Virtuosität einen Spitzenplatz in der Jazz-Welt erspielt. Im Februar 2019 startet er mit einem neuen Format: In der Alten Nikolaikirche am Frankfurter Römer spielt er an jedem ersten Mittwoch im Monat 30 Minuten frei improvisierte Musik. Er inspiriert die Zuhörer und spontanen Besucher, lässt sie zu sich kommen, in Klangwelten eintauchen und lenkt die geistigen Kräfte zu kreativem, in die Tiefe gehendem Nachdenken.

Christof Lauer gehört ohne Zweifel zu Frankfurts Vorzeigemusikern und steht in einer Reihe mit den Mangelsdorff-Brüdern oder Heinz Sauer als Markenzeichen für die Jazzstadt Frankfurt. Aufgewachsen in einer nordhessischen Pfarrersfamilie, studierte er in Frankfurt und in Graz. Nach seiner Rückkehr nach Frankfurt Ende der 1970er Jahre wurde er Solist im Jazzensemble des Hessischen Rundfunks, nahm 1994 Charlie Marianos Platz im United Jazz and Rock Ensemble ein und gehörte ab 1996 zum Albert Mangelsdorff Quintett; bis Ende 2018 war er Mitglied der NDR Big Band. Er ist ein umtriebiger Weltenbummler: Mit seinen zahlreichen Bandprojekten –z.B. mit Michel Godard oder Patrice Héral – spielt er weltweit. Er wurde mit dem SWR-Jazzpreis (1986) und mit dem Hessischen Jazzpreis (2005) ausgezeichnet. 2015 erhielt er den Echo Jazz für „Petite Fleur“ als Bigband-Album des Jahres.

Christof Lauer (sax)

www.christoflauer.com

Alte Nikolaikirche | Mi., 6.2., 6.3., 3.4., 1.5., 5.6.2019 | 17 Uhr | Eintritt frei
keine Reservierungen

 

Jazzgeschichten: Corinna Danzer

Fr., 24. Mai 2019
20:00

Die Reihe „Jazzgeschichten“ setzen wir fort mit einem weiteren prominenten Frankfurter Jazzmusiker, moderiert von Daniella Baumeister.

Gleich nach dem Studium an der Amsterdamer Hochschule der Künste kam die Saxofonistin Corinna Danzer in die damalige Jazz-Hauptstadt Frankfurt und erhielt prompt 1991 bei der ersten Verleihung überhaupt das Jazzstipendium der Stadt Frankfurt am Main. Mit dem Gitarristen Martin Lejeune gründete sie das Corinna Danzer/Martin Lejeune Quartett, sie spielte mit der hr-Bigband, im United Women‘s Orchestra und der Poliszh-German Jazz Connection. Sie liebt das Theater und arbeitet viel als Theatermusikerin.

Sie liebt aber auch das Unterrichten und hat seit vielen

CorinnaDanzer_by_NatalieFaerber

Jahren ihren Schwerpunkt auf die Jazz-Vermittlung verlegt, vor allem als Dozentin an der Musikschule Friedberg/Hessen und als Initiatorin vieler Musikprojekte an hessischen Schulen. Dort geht es ihr nicht nur um die Kunst des Spielens, sondern vor allem um die Kunst des Hörens. Eine ganz besondere Art der Jazz-Vermittlung entsteht in dieser Ausgabe der Jazzgeschichten, denn Corinna Danzer hat mit so vielen Jazzmusikern auf der Bühne gestanden und ist in Hessen hervorragend vernetzt. Im Gespräch mit Daniella Baumeister wird sie viel zu erzählen haben über den Jazz in Frankfurt und weit darüber hinaus.

Corinna Danzer (sax), Daniella Baumeister (Moderation)

Gethsemanekirche (Gemeinderaum) | Fr., 24.05.2019 | 20 Uhr | 12,– / 9,– € JIF

Reservieren

 

Mike Walker & Tria Lingvo

Fr., 26. April 2019
20:00

„North by northwest“ führt das preisgekrönte Tria Lingvo mit dem in Manchester lebenden Gitarrenvirtuosen Mike Walker zusammen. Er ist einer der produktivsten britischen Musiker seiner Generation, Publikumsliebling in Großbritannien und ein famoser „Musician’s musician“ mit einer fast vierzigjährigen Karriere als Musiker, Komponist und Dozent. Zu den herausragenden Musikern, mit denen er regelmäßig spielt, zählen u.a. Steve Swallow, Dave Holland, Steve Rodby, Gwilym Simcock, Adam Nussbaum und Norma Winstone.

project NORTH BY NORTHWEST, TRIA LINGVO mit MIKE WALKER

Tria Lingvo hat einen innovativen Zugang zum traditionellen Jazztrio-Format. Zu Hause auf dem unendlich faszinierenden Terrain zwischen Modern Jazz, energiegeladener Improvisation und ethnischer Musik bietet das Trio – ohne Harmonieinstrument – eine hervorragende Plattform für neue musikalische Begegnungen. Die drei Musiker wurden insgesamt zweimal mit dem Echo Jazz und 2014 mit dem Neuen Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet; sie nahmen bereits, teilweise gemeinsam, über 100 Alben auf.

Mike Walker (g), Johannes Lemke (sax), André Nendza (b), Christoph Hillmann (dr & perc)

trialingvo.de

Club Voltaire | Fr., 26.4.2019 | 20 Uhr | 12,–/ 9,– € JIF
Reservierung

Präsentation: Artpipes e.V., mit freundlicher Unterstützung der Bezirksregierung Düsseldorf,


After Work Jazz: The J-Sound Project

Mo., 13. Mai 2019
20:00

Der Schwerpunkt unserer Montags-Reihe im Club Voltaire liegt auf jungen, neuen Bands und Projekten aus der  lebendigen und vielfältigen Jazzszene Frankfurt/Rhein-Main. Die Szene ist voller Kontraste, ebenso traditionsbewusst wie modern, experimentierfreudig, virtuos, und – selbstverständlich für Frankfurt – weltoffen und international.

Heute im Club: The J-Sound Project

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Club Voltaire | Mo., 13.5.2019 |  19 Uhr | Eintritt frei