Max Frankl Trio

Fr., 27. Januar 2017
20:00

Mit gerade einmal 32 Jahren ist ECHO-Preisträger Max Frankl auf dem besten Weg in die oberste Liga der europäischen Jazz-Gitarristen. Frankl legt mit „Fernweh“ bereits sein fünftes Album als Bandleader vor, auf dem sich der gebürtige Weilheimer und heutige Wahl-Züricher als persönlich und musikalisch gereifter Künstler zeigt.

Sehr zu seiner persönlichen Weiterentwicklung hat sicher der sechsmonatige Aufenthalt in Brooklyn im Jahr 2013 beigetragen. Dieser erhält 2017 eine Fortsetzung, denn Frankl wurde von der Stadt Zürich mit einem Studienaufenthalt in New York City ausgezeichnet. Außerdem erhielt er 2014 das Europäische Musikautorenstipendium.
Als Komponist und Bandleader erobert er gemeinsam mit seinem Trio auch weiterhin die europäische Jazzszene. Neben Frankl stehen der renommierte Saxofonist Reto Suhner und der Drummer Lionel Friedli. In ihren Kompositionen pendeln Max Frankl und seine Mitspieler mühelos zwischen Jazz und Rock, garniert mit einer Prise Bossa Nova und bisweilen psychedelisch wirkenden Sounds. Verzerrte Gitarrensoli und Hall-Effekte, bandmaschinenartige Delays und Loops – das alles gehört zu Frankls neuer Klangwelt, in die er die Zuhörer mitnimmt.
In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire
Max Frankl (g), Reto Suhner (sax), Lionel Friedli (dr)
www.maxfrankl.com
Club Voltaire | Fr., 27.1.2017 | 20 Uhr | 12,–/9,– €
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Eva Mayerhofer & Sound Sleep

Do., 2. Februar 2017
20:00

Die Gedichte der hierzulande nicht übermäßig bekannten englischen Poetin Christina Rossetti (1830–1894) begründen die Ursprungsidee des neuen musikalischen Projekts der Sängerin Eva Mayerhofer. Die lyrisch-sinnliche Musik des Komponisten und Saxofonisten Roger Hanschel bildet das kongeniale Gegenstück für die Vertonung. Die Kompositionen für Stimme, Saxofon, Streichtrio, Kontrabass und Percussion changieren zwischen kammermusikalischer Finesse und edlen, ausgefeilten Grooves.

Die drei renommierten, klassisch ausgebildeten Streicher des Ensembles, Matthias Lingenfelder (Auryn Quartett), Ulrike Zavelberg (Rubin Quartett) und Martina Horejsi (Rubin Quartett/ Gürzenich Orchester) stehen für höchste Virtuosität sowie meisterhafte Interpretation. Das außergewöhnliche Instrumentarium des iranischen Percussionisten Afra Mussawisade und der geerdete Sound von Kontrabassist Dietmar Fuhr bilden das Fundament der musikalischen Architektur, in deren Klanggebäude sich der Farbreichtum von Roger Hanschels Saxofonspiel wunderbar ausbreiten kann. Eva Mayerhofer interpretiert die emotionalen Texte Rossettis gefühlvoll, unprätentiös und leidenschaftlich und zeigt dabei neue Facetten ihres Gesangs.

In Zusammenarbeit mit Dr. Hoch’s Konservatorium

Eva Mayerhofer (voc), Roger Hanschel (comp, sax), Matthias Lingenfelder (violin), Martina Horejsi (viola), Ulrike Zavelberg (cello), Dietmar Fuhr (b),  Afra Mussawisade (perc)

www.evamayerhofer.de
www.rogerhanschel.de

Dr. Hoch’s Konservatorium | Do., 2.2.2017 | 20 Uhr | 15,–/12,– €

Kasse 19:00 Uhr | Einlass 19:30 Uhr | reservierte Karten bis 19:45 Uhr abholen
Im Foyer wird Paolo mit seinem Team ab ca. 18:30 Sandwich-Toasts und Getränke anbieten
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Valentin Garvie / Bob Degen

Fr., 3. Februar 2017
20:00

Valentin Garvie wurde 1973 in Mar del Plata an der argentinischen Atlantikküste geboren und studierte klassische Trompete in Buenos Aires und London. Von Anfang seiner musikalischen Karriere an ist er sowohl in klassischen als auch in Jazz-Ensembles zu erleben. Seit 2002 ist er Mitglied des Ensemble Modern in Frankfurt am Main. Garvies Musik zeichnet sich durch Virtuosität und genreübergreifende Offenheit aus – einer der vielen Gründe für seine Auszeichnung mit dem Jazzstipendium der Stadt Frankfurt am Main (2012) und mit dem Hessischen Jazzpreis (2015).

Mit kleineren Unterbrechungen arbeitet Bob Degen schon seit Anfang der 1970er Jahre von Frankfurt/Rhein-Main aus. Der amerikanische Pianist und Komponist ist hier vernetzt mit der lokalen und internationalen Szene wie kaum ein anderer. Er ist bekannt für die feine aristokratische Art seines Spiels zwischen Tradition und Experiment, und sein kluges, stets spannendes Vermögen, Zuhörer und Impulsgeber zugleich zu sein, haben ihn zu einem hoch geschätzten Partner gemacht. Davon wissen das Jazzensemble des Hessischen Rundfunks, Weltstars aus Japan, immer wieder Heinz Sauer und eben auch Valentin Garvie ein Lied zu singen.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Valentin Garvie (tp), Bob Degen (p)
www.bobdegen.de

Romanfabrik | Fr., 3.2.2017 | 20 Uhr | 15,–/12,– €
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Heinz Sauer, Bob Degen

Do., 9. Februar 2017
20:00

Sie gehören zum alten Adel des europäischen Jazz: Saxofonist Heinz Sauer und Pianist Bob Degen. Der in Scranton, Pennsylvania, geborene Bob Degen kam schon 1965 nach Europa und öffnete hier zahlreichen amerikanischen Kollegen das Tor zum europäischen Publikum. heinz-bob-foto__detlef-kinsler_7532Auf seinem ersten Album unter eigenem Namen begleitete ihn ein junger Bassist namens Manfred Eicher, und seine Aufnahmen mit Albert Mangelsdorff sind legendär. Seit 1973 gehört Degen dem Jazzensemble des Hessischen Rundfunks an, wo er Heinz Sauer kennenlernte, mit dem er sechs Jahre später ein festes Duo bildete.

Das ist sicher keine Musik für Heißsporne. Jeder Ton ist wohl überlegt, jede Phrase gefriert zum Kunstwerk aus geschwungenem Marmor, und trotzdem klingt ihr Techtelmechtel auch nach dreißig Jahren immer noch spontan und anregend.

Bob Degen und Heinz Sauer servieren Jazz für jene Genießer, die für einen guten Ton und ein Stück ebenso zeitloser wie expressiver Schönheit auch in der Ära des schnellen Datenklicks noch meilenweit gehen würden.

In Zusammenarbeit mit dem Steinway Haus Frankfurt

Heinz Sauer (sax), Bob Degen (p)

www.heinzsauer.de
www.bobdegen.de

Steinway Haus Frankfurt | Do., 9.2.2017 | 20 Uhr | 20,– /15,– € (inkl. Getränk)

Einlass ab 19:30 Uhr | reservierte Karten bitte bis 19:45 Uhr abholen
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Keine Bewirtung vor oder während des Konzertes

 

JIF Session

Mo., 9. Januar 2017
20:00
Mo., 13. Februar 2017
20:00
Mo., 13. März 2017
20:00
Mo., 8. Mai 2017
20:00
Mo., 12. Juni 2017
20:00

Unsere Montags-Reihe im Club Voltaire setzen wir auch 2017 fort. Zu unseren JIF-Sessions und Doppelpack-Konzerten laden wir ab Januar an jedem zweiten Montag im Monat in den Club Voltaire ein. Der Schwerpunkt liegt dabei auf ganz neuen Bands und Projekten aus der Jazzszene Frankfurt/Rhein-Main.

Die Jazzszene in und um Frankfurt ist voller Kontraste, ebenso traditionsbewusst wie modern, experimentierfreudig, virtuos, und – selbstverständlich für Frankfurt – weltoffen und international. Dieser lebendigen und vielfältigen Szene wollen wir mit dieser Reihe eine zusätzliche Bühne geben.

Wir freuen uns auf spannende Begegnungen im Club Voltaire!

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

 

9.1.2017: No Lega … Martin Lejeune (git), Valentin Garvie (tp), Matthias Akeo Nowak (b), Oli Rubow (dr)

13.2.2017: First Circle … Victor Fox (ts), Roger Kintopf (db), Felix Ambach (dr)

13.3.2017: t.b.d.

10.04.2017: findet wegen der Musikmesse nicht statt

8.5.2017: t.b.d.

12.6.2017: t.b.d.

Club Voltaire | 2. Montag im Monat | 20 Uhr | Eintritt frei

Jens Düppe Quartett

Do., 16. Februar 2017
20:00

Die Kompositionen auf Jens Düppes Debütalbum „Anima“ gleichen einer Quersumme all jener Erfahrungen, die der in Schwäbisch Gmünd geborene Blondschopf im Laufe seiner ebenso kurzweiligen wie langen Karriere sammeln konnte. Und um diese formvollendet zu bündeln, braucht es eine Band, die nicht nur im musikalischen Sinn perfekt miteinander harmoniert und sich aus vielen gemeinsamen Bühnenjahren bestens kennt.

Für die Aufnahmen verordnete Düppe seinem Quartett mit Lars Duppler (Piano), Frederik Köster (Trompete) und Christian Ramond (Bass) einen Ausflug in die Abgeschiedenheit von Casgliana, zu einem Tonstudio im hügeligen Hinterland Sardiniens.

Düppes kernige, detailverliebte, meditative wie bewegende und in jeder Hinsicht atemberaubende Stücke verfügen über einen unverwechselbaren Charakter und Sound. Düppe ist ein ausgezeichneter Drummer, der am Instrument zaubert und mit Klängen malt – und dessen Kompositionen ebenso tiefsinnig wie fesselnd sind.
In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Jens Düppe (dr, comp), Frederik Köster (tp), Lars Duppler (p), Christian Ramond (b)
www.jensdueppe.de

Romanfabrik | Do., 16.2.2017 | 20 Uhr | 15,–/12,– € erm.
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Eva Kruse Quintett

Do., 23. Februar 2017
20:00

Aus dem Wasser auf das Moped und die Fahrt geht los. So könnte eine Kurzbeschreibung der jüngsten Geschichte der Bassistin Eva Kruse und ihrer Musik lauten. Nach ihrem Debüt-Album „In Water“ meldet sie sich nun mit ihrem neuen Werk „On the Mo“ zurück. Mit „Mo“ ist eben dieses für die schwedischen autofreien Schären-Inseln so charakteristische Lasten-Moped gemeint, mit dem Eva Kruse ihren Kontrabass zum Fähranleger bringt, um von dort aus dann die Reise zu ihren Konzerten in aller Welt anzutreten. Vorwärtskommen, auf musikalische Entdeckungsreise gehen, einen verlässlichen Motor bei sich haben: „On the Mo – On the Go“ ist das Motto ihres neuen Albums.

„Häufig scheint es beschwerlich, Jazz mit klassischer Kunstmusik zu vereinen. Es gibt Hindernisse wie radikal verschiedenes Timing und geteiltes Verhältnis zu den Begriffen Komposition und Improvisation. (…) Für die Komponistin und Kontrabassistin Eva Kruse fließen die verschiedenen Traditionen wie selbstverständlich zusammen – und mehr als das: Auf ihrer zweiten CD unter eigenem Namen tangiert sie außerdem Pop, Rock und Volksweisen. Mit ihrem Quintett vermag sie u.a. wahrhaftig Groove und den Einfluss J.S. Bachs auszubalancieren!” Johannes Cornell, Dagens Nyheter (SE)

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Tjadina Würdinger (oboe), Uwe Steinmetz (sax), Carsten Daerr (p, fender rhodes), Eva Kruse (b, comp), Christian Jormin (dr)
evakruse.com
Romanfabrik | Do., 23.2.2017 | 20 Uhr | 20,–/15,– € erm.
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Rotozaza

Fr., 24. Februar 2017
20:00

Eine Flaschen zerschlagende Klangskulptur von Jean Tinguely gab dieser Band ihren Namen:  „Rotozaza“ vereint  vier bekannte Musiker der deutschen und internationalen Szene der improvisierten Musik..

 

Diese Musik entsteht erst im Augenblick der Aufführung, ohne Komposition oder vorbereitetes Konzept.  Klangimprovisation und Free Jazz werden verwoben, obwohl beide doch so lange als Antagonisten angesehen wurden. „Rotozaza“ zeigt, wie diese scheinbaren Gegensätze zu etwas Neuem verschmolzen werden können. Die vier Musiker bringen ihre musikalische Erfahrung und ihre Verbundenheit  mit der Jazztradition, mit dem Free Jazz und mit der Klangimprovisation ein – kurz alles, was die erweiterten Techniken des kreativen europäischen Jazz ausmacht.

Das Ergebnis ist ein frischer und bisher ungehörter Klang, der vom breiten Spektrum der Musiker profitiert, von ihrer findigen Virtuosität und ihrer schnellen, kontrapunktischen Interaktion.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Rudi Mahall  (cl), Nicola L. Hein (g),  Adam Pultz Melbye  (b),  Christian Lillinger (dr)
nicolahein.com

Club Voltaire | 2017-2-24 20:00 |
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Christina Fuchs No Tango

Mi., 8. März 2017
20:00

Das Quartett der Komponistin und Saxofonistin Christina Fuchs ist eines der ungewöhnlicheren Ensembles, die sich in der letzten Zeit aus der Kölner Jazzszene hervorgetan haben. Diese Band beweist, dass innovativer Jazz nicht rau, schrill und düster sein muss, sondern delikat, witzig und lyrisch klingen kann. Ihre Kombination aus Jazz, ethnischer Musik und modernen Kompositionen fesselt vom ersten Moment an.

Während der letzten 20 Jahre hat die Saxofonistin Christina Fuchs einen unverwechselbaren Sound und eine eigene Klangsprache in ihren Kompositionen entwickelt. Ihre Werke für großes Ensemble wurden meist vom United Women’s Orchestra aufgeführt, das sie zusammen mit Hazel Leach leitete. Sie arbeitete auch für die NDR Big Band, für die sie Auftragskompositionen schrieb. Kölner Big Bands wie das Soundscapes Orchestra, das Blue Art Orchestra oder das Cologne Contemporary Orchestra spielen ebenfalls ihre Musik.

In Zusammenarbeit mit der Frankfurt Art Bar und dem FrauenMusikBüro Frankfurt

Christina Fuchs (sax, bcl, comp),  Florian Stadler  (acc), Ulla Oster (b, comp), Christoph Hillmann (dr, perc)

christina-fuchs.de

Frankfurt Art Bar | Mi., 8.3. 2017 | 20 Uhr |  12,–/ 9,– € erm.

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Florian Favre Trio

Mi., 15. März 2017
20:00

Nicht wenige Schweizer Musiker eröffnen dem Genre durch individuelle Ideen neue Perspektiven. Ideen, die wunderbare Blüten treiben können, weit von den amerikanischen Wurzeln entfernt. Florian Favre gehört zu diesen hellsichtigen Charakteren. Wie viele seiner Generation ist er offen für unterschiedliche Stile, weiß sie aber genau zu sortieren und pointiert zu verarbeiten.

Favres variable Kompositionen mögen Einflüsse von europäischer Klassik, Rock oder Elektronik ahnen lassen, finden aber immer zu einer individuellen Sprache. In seiner Musik flirtet er gern mit Unvorhersehbarem, schätzt gegen den Strich Gebürstetes. Bisweilen spielt er sich mit seinem Trio scheinbar selbst in Ekstase, ohne dabei den Überblick zu verlieren. Tempi oder Rhythmen können unerwartet wechseln, wuchtige Drum-Hiebe und hart angeschlagene Bass-Figuren die Dynamik zuspitzen, während Favres rechte Hand hakenschlagend durch Oktaven springt. Am anderen, lyrisch-kontemplativen Ende des Spektrums finden sich fein ziselierte Passagen, in denen die Musiker subtil mit Klangfarben spielen.

In Zusammenarbeit mit Die Fabrik Kulturwerk Frankfurt

Florian Favre (p), Manu Hagmann (b), Paul Amereller (dr)
www.florianfavre.com
Die Fabrik | Mi., 15.3.2017 | 20 Uhr | Achtung Preisänderung: 15,–/ 10,– € erm.
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