Alexandra Lehmler Quartett – Sans Mots

Do., 24. Januar 2019
20:00

Ohne Worte! Wenn der Alltag zum einen geprägt wird durch die eigene Familie und zum anderen durch kreatives künstlerisches Schaffen, können einem schnell die Worte fehlen.

Alexandra Lehmler, Trägerin des Jazzpreis Baden-Württemberg 2014 und Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg, ist eine der Vorzeigemusikerinnen der deutschen Szene. Das neue Quartett, mit dem die Mannheimer Saxophonistin Alexandra Lehmler Sans Mots, ihre neue CD einspielte, ist handverlesen. Sie hatte die Gelegenheit, eine Wunschformation zusammenzustellen, und heraus kam ein deutsch-französisches, paritätisch besetztes Quartett.

Diese Band ist ein Spiegel der musikalischen Persönlichkeit von Alexandra Lehmler: feurig, energisch, wandlungsfähig, mit vollem Herzen gebunden an die Sinnlichkeit von Groove und Melodie und auf eine sehr zeitgenössische Art zeitlos.

„Herausgekommen ist ein sensibles Album mit reifen Ausflügen ins Modale oder ins Soulige. Poetisch, aber nicht verblasen. Virtuos, aber nicht verkopft. Très admirable!“ Jazzthing

Donnerstag, 24. Januar 2019 / 20.00 Uhr

Eintritt 20 Euro, ermäßigt 15 Euro

Romanfabrik, Hanauer Landstr. 186 (Hof), 60314 Frankfurt

Reservierung: 069/49 08 48 28, reservierung@romanfabrik.de

Vorverkauf: AD-Ticket, www.ad-ticket.de

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Die Musik ihres Quartetts ist ein aufregendes, temperamentvolles Kondensat aus klassischen Jazz-Elementen mit erfrischenden Einflüssen vom Balkan, aus Lateinamerika und der Weltmusik. Die Inspiration zu ihrem aktuellen, mittlerweile fünften Album „Sans Mots“ entstand durch die Zusammenarbeit mit Franck Tortiller und Patrice Héral. Der französische Vibrafonist Franck Tortiller ist neben dem ebenfalls aus Frankreich stammenden Perkussionist Patrice Héral weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Ergänzt wird das Quartett durch Matthias Debus am Bass, einem der rührigsten Musiker des Rhein-Neckar-Deltas und zugleich Ehemann von Lehmler.

2018 wurde Alexandra Lehmler in Mannheim mit dem Neuen Deutschen Kompositionspreis ausgezeichnet.

Alexandra Lehmler (sax), Franck Tortiller (vib), Matthias Debus (b), Patrice Héral (dr, electronics)

alexandralehmler.de

Romanfabrik | Do., 24.1.2019 | 20 Uhr | 20,–/15,– € JIF
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Triebwerk Hornung

Fr., 25. Januar 2019
20:00

Wanja Slavin, Oliver Steidle und Ludwig Hornung bilden mit der einzigartigen Kombination aus Saxofon, Fender Rhodes und Schlagzeug das „Triebwerk Hornung“. Hier stehen ein hohes Maß an Energie, Abwechslungsreichtum und Dichte auf dem Programm, was durch die intime Besetzung unterstützt, ja, sogar forciert wird.

Triebwerk-Hornung-2_c_Renata-Chueire

Überbordende, ausladende Passagen haben ebenso eine Daseinsberechtigung wie lyrische und fragile Momente; die Kommunikation untereinander steht über Allem. Stilistisch dem Jazz verschrieben, bilden die Elemente des Rock, des Drum ’n’ Bass sowie der Freien Musik zusammen ein ebenso homogenes wie eindringliches Gemisch, das den Hörer mal fordert, mal einlullt, jedoch nie langweilt.

In Oliver Steidle, umtriebiger Schlagzeuger der nationalen und internationalen Szene, und Wanja Slavin, Echo-Jazz-Preisträger 2014, Innovator und fester Bestandteil des deutschen Jazzgeschehens, fand Initiator und Spiritus Rector Ludwig Hornung, Stipendiat des Berliner Senats, die geeigneten Weggenossen, um seine Klangvorstellungen umzusetzen.

Wanja Slavin (sax), Ludwig Hornung (fender rhodes, comp), Oliver Steidle (dr)

ludwighornung.de

Club Voltaire | Fr., 25.1.2019 | 20 Uhr | 12,–/ 9,– € JIF
Reservierung

Paul Heller – Martin Sasse Quartet

Do., 31. Januar 2019
20:00

Das Paul Heller – Martin Sasse Quartet ist die Konsequenz einer einzigartigen und kongenialen musikalischen Partnerschaft zwischen dem Saxofonisten Paul Heller und dem Pianisten Martin Sasse. Heller und Sasse kennen und schätzen sich seit vielen Jahren und stehen seither immer wieder in den unterschiedlichsten Projekten gemeinsam auf der Bühne. Seit 2005 ist Paul Heller Mitglied der WDR Big Band Köln, zudem seit 2013

beim WDR künstlerischer und musikalischer Leiter der erfolgreichen Jazzkonzerte-Reihe „Next Level Jazz“ im Kölner „Stadtgarten“. Er arbeitete mit Jazzgrößen wie Ack van Rooyen, Jasper van’t Hof, Al Foster, Volker Kriegel, Charlie Antolini und Steve Swallow. Neben mehreren Komponistenpreisen erhielt er den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Musik.

Martin Sasse, Deutschlands Mainstream-Jazz-Pianist Nr. 1, ist seit vielen Jahren ein Garant für spannende und vor allem swingende Projekte mit Jazzlegenden wie Scott Hamilton, Jimmy Cobb, Lee Konitz, Philip Catherine und vielen mehr. 2010 wurde er mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik für sein Album „Good Times“ mit Charlie Mariano ausgezeichnet.

Paul Heller (sax), Martin Sasse (p), Martin Gjakonovski (b), Paul Höchstädter (dr)

www.paul-heller.com

Titania | Do., 31.1.2019 | 20 Uhr | 20,– / 15,– € JIF
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Christof Lauer: Jazz-Meditation

Mi., 6. Februar 2019
17:00bis17:30

Christof Lauer_©_ACT-Norbert Guthier

Premiere

Der Saxofonist Christof Lauer hat sich mit seiner kraftvollen Virtuosität einen Spitzenplatz in der Jazz-Welt erspielt. Im Februar 2019 startet er mit einem neuen Format: In der Alten Nikolaikirche am Frankfurter Römer spielt er an jedem ersten Mittwoch im Monat 30 Minuten frei improvisierte Musik. Er inspiriert die Zuhörer und spontanen Besucher, lässt sie zu sich kommen, in Klangwelten eintauchen und lenkt die geistigen Kräfte zu kreativem, in die Tiefe gehenden Nachdenken.

Christof Lauer gehört ohne Zweifel zu Frankfurts Vorzeigemusikern und steht in einer Reihe mit den Mangelsdorff-Brüdern oder Heinz Sauer als Markenzeichen für die Jazzstadt Frankfurt. Aufgewachsen in einer nordhessischen Pfarrersfamilie, studierte er in Frankfurt und in Graz. Nach seiner Rückkehr nach Frankfurt Ende der 1970er Jahre wurde er Solist im Jazzensemble des Hessischen Rundfunks, nahm 1994 Charlie Marianos Platz im United Jazz and Rock Ensemble ein und gehörte ab 1996 zum Albert Mangelsdorff Quintett; bis Ende 2018 war er Mitglied der NDR Big Band. Er ist ein umtriebiger Weltenbummler: Mit seinen zahlreichen Bandprojekten –z.B. mit Michel Godard oder Patrice Héral – spielt er weltweit. Er wurde mit dem SWR-Jazzpreis (1986) und mit dem Hessischen Jazzpreis (2005) ausgezeichnet. 2015 erhielt er den Echo Jazz für „Petite Fleur“ als Bigband-Album des Jahres.

Christof Lauer (sax)

www.christoflauer.com

Alte Nikolaikirche | Mi., 6.2., 6.3., 3.4., 8.5., 5.6.2019 | 17 Uhr | Eintritt frei
keine Reservierungen

 

Travelling Dunwoodies

Do., 7. Februar 2019
20:00

Der Schotte Colin Dunwoodie (1945–2008) war als Saxofonist, Flötist und als Bassklarinettist eine unverwechselbare, ausdrucksstarke und klangmächtige Musikerpersönlichkeit. Er kam Ende der 1960-er Jahre nach Deutschland und wirkte hier in stilistisch vielfältigen Formationen von World-Jazz bis Filmmusik. Er blieb trotz zahlreicher Aufnahmen und Auftritte immer ein Geheimtipp und war ein Musiker mit großem Herzen, freundlichem Wesen und beischeiden im Auftritt, der die ebenso traditionsreiche wie winzige Frankfurter Jazzkneipe „Mampf“zu seinem „Wohnzimmer“ erkoren hatte.

Colin2-Sabine Lippert

Nach seinem Tod schlossen sich langjährige musikalische Weggefährten zusammen und geben seither Tribute-Konzerte. Das Programm reicht dabei von Eigenkompositionen Colin Dunwoodies bis hin zu Standards aus Jazz und Fusion, die er mit einzelnen Musikern in unterschiedlichen Besetzungen gespielt hatte. Die „Travelling Dunwoodies“ interpretieren nun die Musik dieses wichtigen „Musician’s Musician“ mit großer Spielfreude neu und ermöglichen spannende musikalische Wiederentdeckungen.

Silvia Sauer (voc), Bastian Fiebig (sax), Stefan Seitz (p, voc), Georg Crostewitz (g), Frank Willi Schmidt (b), Günter Bozem (dr)

Fabrik | Do., 7.2.2019 | 20 Uhr | 15,–/12,– € JIF
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After Work Jazz

Mo., 11. Februar 2019
19:00

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Club Voltaire | Mo., 11.2.2019 |  19 Uhr | Eintritt frei

 

Rainer Böhm

Mi., 13. Februar 2019
20:00

CD-Release : hýdōr

Rainer Böhm wird von Kritikern seit Jahren zu den herausragenden deutschen Jazzpianisten gezählt. Der heute 40-jährige studierte an den Musikhochschulen in Mannheim und Köln, wurde bereits in jungen Jahren mehrfach ausgezeichnet und dürfte als Bandleader und Sideman inzwischen bei mehr als 60 CD-Einspielungen mitgewirkt haben. Der baden-Rainer Boehm_®_Joachim Gern

württembergischer Jazzpreisträger 2010 ist fester Pianist bei Dieter Ilg und spielte schon mit unzähligen Jazzgrößen, von Albert Mangelsdorff und Randy Brecker bis Mark Turner und Kurt Rosenwinkel. Er lehrt an den Musikhochschulen in Nürnberg und in Mannheim.

Im Konzert stellt er „hýdōr“ vor, sein soeben erschienenes erstes Solo-Album. Das altgriechische Wort für Wasser hat dem Album nicht zufällig den Namen gegeben. Die fließenden Bewegungen des Wassers, sein steter, mal ruhiger, mal rascher Fluss, die Reflexionen und Spiegelungen des Lichts an der Wasseroberfläche waren Inspiration für einige Titel des Albums. Hier treffen wundervolle Auflösungen auf starke, rhythmische Akzente von harter Synkopierung bis zum ostinaten Ruhepuls. Rainer Böhms hochkonzentriertes, virtuoses Spiel verwandelt die Grundideen in einen Fluss von Stimmungen und Impressionen. Auf jegliche Effekthascherei verzichtend entwickelt sein Spiel eine suggestive Kraft, die verzaubert. Kein Ton zu viel, kein Ton zu wenig.

Rainer Böhm (p)

rainerboehm.de

Steinway & Sons | Mi., 13.2.2019 | 20 Uhr | 15,– / 12,– € JIF

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Uncanny Valley

Do., 21. Februar 2019
20:00

Uncanny Valley wurde im Juli 2017 gegründet und spielt hauptsächlich Stücke des Saxofonisten Tom Challenger und des Bassisten Phil Donkin. Alle drei Musiker kennen sich schon lange aus verschiedenen Bandkonstellationen in London, New York und Berlin. Der Fokus ihrer Kompositionen liegt auf Formen, in denen die Intervalle und Rhythmen weite Räume zum Improvisieren eröffnen. Die drei Musiker schlängeln, gleiten und  kratzen entlang der Themen und lassen so eine intensive, gelegentlich unheimliche Mischung aus Wohlklang und Reibung entstehen. Alles Vertraute und herkömmlich Akzeptierte in der improvisierten Musik wird in Frage gestellt, zerlegt und neu geschaffen in diesem wunderbaren Hexenkessel.

Tom Challenger spielt u.a. mit Kit Downes und hat mit der Band „Ma.“ in einem elektro-improvisatorischen Format drei beachtete Alben eingespielt. Phil Donkin entwickelte sich nach dem Studium an der renommierten Guildhall School in London zu einem der wichtigsten europäischen Bassisten seiner Generation. Er spielte u.a. mit Kenny Wheeler, Julian Argüelles, Chris Speed, John Abercrombie, Marc Copland und Kurt Rosenwinkel. Der Schlagzeuger Oliver Steidle studierte an der Musikhochschule in seiner Heimatstadt Nürnberg und ist heute ein Gravitationszentrum der Avantgarde-Jazzszene in Berlin. Mit zwei Bands wurde er mit dem Neuen Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet.

Tom Challenger (sax), Phil Donkin (b), Oliver Steidle (dr)

uncannyvalley7.bandcamp.com

Romanfabrik | Do., 21.02.2019 | 20 Uhr | 20,–/15,– € JIF
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Das  Kapital 

Fr., 22. Februar 2019
20:00

CD Release

Wann haben Sie zum letzten Mal „La mer“ oder „Ne me quitte pas“ gehört? Oder „Comme d’habitude“, die französische Vorlage zu Sinatras „My Way“? Die „Gymnopedien“ von Eric Satie oder Stücke aus Renaissance und Barock, etwa von Lully? So wie hier waren diese „Hits“ aus rund 430 Jahren Das Kapital Vive La France_c_Denis-Rouvre

Musikgeschichte noch nie zu erleben. Das Kapital transzendiert die höchst unterschiedlichen Vorlagen in seinen eigenen Kosmos. Mit hintersinnigem Witz schneidert die Band den Stücken ein hinreißend neues Klanggewand, das ursprüngliche Genrezugehörigkeiten vergessen lässt oder gar absichtsvoll konterkariert. Etwa wenn das ehemals hedonistische „Born To Be Alive“ unvermittelt Blues-Züge annimmt oder „Vertigo“, 1746 von Joseph-Nicolas-Pancrace Royer geschrieben, plötzlich zu rattern beginnt wie eine Punkjazz-Parodie.

Mit „Vive la France“, seinem neuen Album erweist des pan-europäische Trio nun der populären Musik seiner ersten respektive zweiten Heimat Referenz. Edward Perraud wurde in Nantes geboren, der Berliner Daniel Erdmann ist schon länger überwiegend in Reims ansässig und der Däne Hasse Poulson lebt, nach Boston und Kopenhagen, seit Jahren in Paris. „Der Titel der Platte ist natürlich ironisch gemeint. Es ist doch total absurd, dass Nationalisten jetzt an vielen Orten wieder stärker werden“, sagt Daniel Erdmann. „Manche der Stücke mögen zum nationalen Kulturgut Frankreichs gehören, aber sie sind sicher kein Soundtrack zu Patriotismus.“

Daniel Erdmann (sax), Hasse Poulsen (g), Edward Perraud (dr)

www.das-kapital.com

Club Voltaire | Fr., 22.2.2019 | 20 Uhr | 12.–/ 9.– € JIF
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Bob Degen Quartett 

Mi., 27. Februar 2019
20:00

Mit kleineren Unterbrechungen arbeitet Bob Degen schon seit Anfang der 1970er Jahre von Frankfurt/Rhein-Main aus. Der amerikanische Pianist und Komponist ist hier vernetzt mit der lokalen und internationalen Szene wie kaum ein anderer. Er ist bekannt für die feine aristokratische Art seines Spiels zwischen Tradition und Experiment, und sein kluges, stets spannendes

Bob Degen Quartett Foto 2

Vermögen, Zuhörer und Impulsgeber zugleich zu sein, haben ihn zu einem hoch geschätzten Partner gemacht. Davon wissen das Jazzensemble des Hessischen Rundfunks, Weltstars aus Japan, immer wieder Heinz Sauer und Valentin Garvie ein Lied zu singen.

Bei diesem Konzert ist die Thomas Bachmann Group musikalischer Partner von Bob Degen. Thomas Bachmann unterrichtet Jazz-Saxofon und Improvisation an der Hochschule in Mainz und spielt u.a. in der Frankfurt Jazz Big Band. Ralf Cetto unterrichtet ebenfalls an der Mainzer Hochschule, spielt z.B. im Trio von Aziza Mustafa Zadeh und hat bereits mit unterschiedlichen Formationen mehrere Jazzpreise gewonnen. Uli Schiffelholz studierte in Köln und New York und wurde 2011 mit dem Jazzstipendium der Stadt Frankfurt ausgezeichnet. Musikalisch aktiv ist er u.a. im Jazzensemble des Hessischen Rundfunks.

Thomas Bachmann (sax), Bob Degen (p), Ralf Cetto (b), Uli Schiffelholz (dr)

www.bobdegen.de

Stadtbücherei | Mi., 27.2.2019 | 20 Uhr | 10,–/ 7,– € JIF

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